TEHERAN (dpa-AFX) - Im Westen Irans sind bei Unruhen nach Angaben von Aktivisten zehn Mitglieder einer regionalen Militäreinheit getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Kermanschah bei Zusammenstößen mit Aufständischen, wie die Menschenrechtsgruppe Hengaw mit Sitz in Norwegen berichtete. Die Sicherheitskräfte gehörten demnach zur sogenannten Nabi-Akram-Einheit, die den iranischen Revolutionsgarden untersteht und zur Unterdrückung von Protesten eingesetzt wird. Eine Bestätigung von staatlicher Seite oder des Militärs gab es zunächst nicht.
Am Donnerstagabend hatte der Iran die größten Demonstrationen seit Beginn der aktuellen Protestwelle erlebt. Der iranische Sicherheitsapparat schaltete das Internet für die Bevölkerung vollständig ab. Nachdem Sicherheitskräfte das Feuer auf Demonstrierende eröffnet haben sollen, mehrten sich unbestätigte Berichte über zahlreiche Tote. In Kermanschah und im Landeswesten gab es vor Donnerstag die heftigsten Proteste gegen die iranische Staatsführung./arb/DP/nas
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