- Immer mehr Banken investieren in Pflegeheime.
- Kapitalbedarf für neue Pflegeheimplätze beträgt 20,6 Mrd. Euro.
- 2023 waren 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig.
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Geld wird jedenfalls benötigt: Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI Essen schätzte 2024 in einem "Basisszenario" den Kapitalbedarf für neue Pflegeheimplätze von 2021 bis 2030 auf 20,6 Milliarden Euro, bis 2040 auf über 35 Milliarden. Dabei noch gar nicht mitgerechnet waren der Sanierungsbedarf in bereits bestehenden Heimen oder Vorgaben für eine größere Zahl von Ein-Bett-Zimmern wie in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg.
"Die Auslastung der Heime ist sehr hoch und liegt nach den letzten Zahlen zwischen 92 und 95 Prozent", sagt Maurice Schroff, Direktor und Pflegefachmann bei Strategy&. "Demografiebedingt wird der Anteil der alten Menschen in den kommenden Jahren steigen. Und damit wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen entsprechend wachsen."
In der Tat: Laut Demografieportal des Bundes waren 2023 5,7 Millionen Menschen pflegebedürftig, bis 2040 wird ein Anstieg auf 6 Millionen erwartet - das wären dann dreimal so viele wie 1999. "Wenn man auf Deutschland schaut, gibt es nicht mehr viele Bereiche, in denen die Wirtschaft wächst", sagt Wackerbeck. "Bestenfalls stagnieren wir. Aber Pflege und Sozialimmobilien im weitesten Sinne sind ein Wachstumsmarkt."/cho/DP/zb
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