ELLWANGEN (dpa-AFX) - Die Finanzaufsicht Bafin hat Geldbußen in Höhe von 620.000 Euro gegen den Batteriehersteller Varta verhängt. Grund sei, dass Varta gegen die Marktmissbrauchsverordnung sowie das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen habe, teilte die Bafin mit. Demnach hatte Varta eine Insiderinformation nicht unverzüglich bekanntgegeben und zudem den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2024 nicht veröffentlicht. Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.
Für dich zusammengefasst:
Bafin verhängt Geldbußen von 620.000 Euro gegen Varta.
Varta verstieß gegen Marktmissbrauchsverordnung und Gesetz.
Unternehmen meldete Sanierungsverfahren zur Rettung an.
Varta mit Sitz im schwäbischen Ellwangen war zuletzt in schwieriges Fahrwasser geraten. Um die Pleite zu verhindern, hatte das Unternehmen im Juli 2024 ein Sanierungsverfahren im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes angemeldet. Dieses soll kriselnden Unternehmen ein Insolvenzverfahren ersparen. In diesem Zuge wurden auch die Altaktionäre aus dem Unternehmen gedrängt. Die monatelange Neuaufstellung des Batterieherstellers sei abgeschlossen, hatte Varta Anfang April vergangenen Jahres mitgeteilt./rwi/DP/stw
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