- Autoaktien waren am Freitag sehr gefragt.
- Volkswagen stieg um 2,1 Prozent im Dax.
- Der europäische Autosektor schnitt stark ab.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Im Dax
International zogen die Anteilsscheine von Stellantis
Jefferies-Analyst Philippe Houchois erwartet optimistische Prognosen für 2026 von Volkswagen und Stellantis, für die er auch seine Kaufempfehlung beibehielt und die Kursziele merklich erhöhte. Die beiden Autokonzerne dürften Verbesserungen im operativen Geschäft voraussagen und könnten mit strategischen Entscheidungen überraschen. VW werde wohl weiterhin den Fokus auf die Kostenkontrolle und eine Software-Kooperation mit dem Tesla
BMW (BMW Aktie) und Mercedes-Benz stünden dagegen vor einem Jahr des Übergangs mit Zollbelastungen im ersten Quartal, während der Modellzyklus im zweiten Halbjahr helfen sollte und bei den Marktanteilen in China der Boden erreicht sein könnte. Insgesamt rechnet Houchois bei BMW im neuen Jahr mit etwas optimistischeren Tönen als bei Mercedes. Renault und Porsche dürften mit Blick auf 2026 von etwas schwächeren Margen ausgehen. Er beließ die beiden ebenso wie BMW und Mercedes auf "Hold", erhöhte aber durchweg seine Kursziele.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
15
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
15
|
Aus Sicht von Barclays-Fachmann Henning Cosman werden Zölle, Emissionsvorschriften, EU-Regulierungen und der chinesische Markt auch im neuen Jahr im Mittelpunkt der Debatte stehen. Er bleibt für den Sektor generell negativ gestimmt, da es an strukturellem Gegenwind nicht mangele. BMW und die Porsche AG stufte er auf "Underweight" ab - maßgeblich wegen hoher Bewertungen und seiner Erwartungen, die unter dem Konsens lägen.
Mercedes gibt Cosman im Vergleich zu BMW den Vorzug wegen des besseren Barmittelzuflusses und des Potenzials zur Selbstoptimierung. Für die Stuttgarter blieb er bei seinem "Equal Weight"-Votum und schraubte das Kursziel nach oben. Zu seinen Branchenfavoriten zählt VW, die weiterhin mit "Overweight" eingestuft werden. Auch bei Renault bleibt der Analyst unter anderem wegen des starken freien Barmittelzuflusses positiv gestimmt./niw/tih/mis
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