ROM (dpa-AFX) - In Italien hat sich die Inflation trotz des Ölpreisschubs im Zuge des Iran-Krieges überraschend auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 1,5 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat nach einer ersten Schätzung am Dienstag in Rom mitteilte. Auch im Februar hatte die Teuerung bei 1,5 Prozent gelegen, nachdem sie im Januar mit 1,0 Prozent so schwach war wie seit Herbst 2024 nicht mehr.
Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg der Inflation auf 1,7 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 1,6 Prozent zu. In dieser Betrachtung hatten Ökonomen einen stärkeren Anstieg um 1,8 Prozent erwartet.
Die italienische Inflationsrate bleibt damit weiter unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Die Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum an. Zeitgleich zu den italienischen Preisdaten hat das europäische Statistikamt Eurostat für die Eurozone eine deutlich höhere Inflationsrate von 2,5 Prozent im März gemeldet./jkr/jsl/jha/
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