Damit bleibt die Teuerung in der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft auf dem niedrigsten Wert seit März 2025. Allerdings liegt sie immer noch deutlich über der von der britischen Notenbank anvisierten Zielmarke von zwei Prozent. Die Preisdaten zeigen die Entwicklung im Februar, also bevor die Folgen des Iran-Kriegs zu einem starken Anstieg der Preise für Rohöl und Erdgas geführt haben. Im März wird daher allgemein mit steigenden Inflationsraten gerechnet.
Im Monatsvergleich stiegen die britischen Verbraucherpreise im Februar um 0,4 Prozent und damit ebenfalls wie erwartet. In dieser Betrachtung haben die Statistiker die Kosten für Bekleidung als stärkster Preistreiber ausgemacht. Dagegen haben sinkende Preise für Kraftstoffe die allgemeine Teuerung gebremst.
Eine kleine Überraschung aber gab es beim Blick auf die Kernrate der britischen Inflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden. Hier meldete das Statistikamt einen Anstieg der Jahresrate auf 3,2 Prozent von zuvor 3,1 Prozent. Analysten hatten mit einer unveränderten Rate gerechnet./jkr/stk
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.