Gestapelte Goldbarren.
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 587

Gold unter Druck: Warum Anleger jetzt aufhorchen sollten

Der Goldpreis ist am Dienstag den dritten Handelstag in Folge gesunken und hat sich damit deutlich vom Rekordhoch entfernt. Am Dienstagmorgen wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Börse in London zeitweise bei 3.930 US-Dollar gehandelt und damit auf dem tiefsten Stand seit drei Wochen; seit dem Rekordhoch am 20. Oktober bei 4.381 Dollar (Dollarkurs) hat das Edelmetall etwa zehn Prozent an Wert verloren. Im weiteren Handelsverlauf wurde Gold wieder etwas höher bei 3.935 Dollar gehandelt und damit immer noch 46 Dollar tiefer als am Vortag.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Gold -   Gold Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:

Marktverlauf

Der Rückgang setzte sich am Dienstag fort, nachdem Marktbeobachter auf weitere Gewinnmitnahmen am Goldmarkt verwiesen. Die Aussicht auf eine Entspannung im Zoll- und Handelsstreit zwischen den USA und China belastete zuletzt die Nachfrage nach sicheren Anlagen, zu denen auch Gold (Goldkurs) gezählt wird. Vor einem geplanten Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping am Donnerstag in Südkorea sind beide Länder zu einer vorläufigen Einigung gelangt.

Gründe für den Rückgang und die vorherige Rallye

Trotz des mittlerweile deutlichen Rückfalls vom Rekordhoch hat sich das Edelmetall seit Beginn des Jahres um etwa 50 Prozent verteuert. Neben der Flucht in sichere Anlagehäfen im Zuge geopolitischer Risiken und der Furcht vor den Folgen der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung haben auch die Spekulationen auf sinkende Zinsen und Goldkäufe durch Zentralbanken die Notierungen über Monate hinweg nach oben getrieben.

Fazit für Anleger

Konservativ betrachtet sollten Anleger Ruhe bewahren und kurzfristige Schwankungen nicht überbewerten: Eine disziplinierte Portfolio-Diversifikation und eine klare Risikoabschätzung sind sinnvoll. Wer bereits positioniert ist, kann Rücksetzer zur Prüfung einer schrittweisen Nachjustierung nutzen; wer neu einsteigen möchte, sollte kleinere Tranchen und Stop-Loss-Regeln in Erwägung ziehen oder Rat von einem unabhängigen Finanzberater einholen.

Darüber diskutiert die Ariva.de-Community aktuell

Forumsteilnehmer verweisen auf den deutlichen Rückgang des Goldpreises unter 4.000 US‑Dollar nach dem Rekordhoch und sehen die Annäherung im US‑China‑Handelsstreit sowie eine geringere Nachfrage nach sicheren Häfen als Ursache, erwähnen aber zugleich starke Jahresgewinne und parallele Rückgänge beim Silber (Silberpreis). In den Beiträgen werden Analystenprognosen (unter anderem JPMorgan, Goldman Sachs) mit weiter steigenden Preisen bis 2028 diskutiert, gegenüber Stimmen, die Gewinne mitnehmen wollen; viele Nutzer empfehlen physisches Gold als Absicherung und heben einzelne Bergbauwerte wie Newmont hervor. Der Thread enthält daneben kritische Hinweise auf KI‑generierte oder werbliche Posts sowie vereinzelte religiöse und off‑topic Beiträge und Moderationsaufrufe, wodurch die Informationsqualität und Glaubwürdigkeit einzelner Aussagen eingeschränkt wird.

Zum Gold Forum »

Dieser Artikel enthält Material von dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. (siehe Nutzungsbedingungen)

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend