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Dollar-Krise voraus? Diese Gold-These hat es in sich

Ein Hedgefonds-Chef spricht vom Beginn eines massiven Bullenmarkts und warnt vor Dollar-Stress und Zins-Spirale. Warum ausgerechnet Staatsanleihen zur Zündschnur werden könnten.
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Gold hält sich bei um die 5.000 US-Dollar je Unze. Dieses Niveau hatte das Metall am Montag mehrfach über- und unterschritten, bevor es sich wieder darüber festsetzte. Daniel Oliver, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Hedgefonds Myrmikan Capital, sieht darin einen möglichen Rallye-Auftakt. Auf X schreibt er, Gold (Goldkurs) befinde sich "in der Anfangsphase eines massiven Bullenmarktes".

Den Startpunkt verortet er im Jahr 2022, als die USA Dollarreserven Russlands einfroren. Das habe erfahrene Goldinvestoren angezogen, so Oliver. Er warnt zugleich vor einer Dollar-Krise. Internationale Kapitalströme hätten US-Finanzinstituten ermöglicht, "wahnsinnige Schuldenberge anzuhäufen".

Oliver nimmt auch die US-Notenbank ins Visier. Kevin Warsh, Donald Trumps Kandidat für den nächsten Vorsitz, steuere auf eine "Gelddruckfalle" zu. Er werde die Zinsen nicht senken und gleichzeitig die Bilanz verkürzen können, meint Oliver. Er verweist auf die Zeit nach 2008, als die Notenbank unter Ben Bernanke "massiv" Anleihen kaufte.

Seitdem zahle sie Zinsen auf Bankreserven und zahle inzwischen mehr aus, als sie mit Anleihen einnehme. Oliver nennt einen gemeldeten Betriebsverlust von 245 Milliarden US-Dollar seit 2022. "Der gesamte Mechanismus erfordert eine Beschleunigung der Geldschöpfung und tiefere Verluste bei der Zentralbank, die die Landeswährung ausgibt", schreibt er.

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Als nächsten Stresspunkt nennt Oliver die Refinanzierung des Staates. In den nächsten zwölf Monaten würden 10 Billionen US-Dollar an US-Staatsanleihen fällig und müssten verlängert werden. Das zwinge die Notenbank am Ende zurück in die quantitative Lockerung, so Oliver.

"Dies wird die zweite Phase des Gold-Bullenmarktes sein", schreibt er. Später drohe eine Zins-Spirale, in der höhere Zinslasten Defizite vergrößern und noch mehr Anleihen auf den Markt drücken.

Für den Goldpreis leitet Oliver daraus deutlich höhere Niveaus ab. Historisch hätten Märkte Zentralbanken zu Goldreserven von einem Drittel bis zur Hälfte der Bilanz gezwungen. Das impliziere 8.395 bis 12.595 US-Dollar je Unze.

Bei Minenaktien sieht er ebenfalls Potenzial. Er verweist auf schwaches Anlegerinteresse, das darauf hindeute, "dass wir uns ganz am Anfang des Bullenmarktes befinden", schreibt Oliver.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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