ZINSERHÖHUNG: Hohes RISIKO bei ANLEIHEN


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Parocorp:

ZINSERHÖHUNG: Hohes RISIKO bei ANLEIHEN

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04.06.04 23:26
ZINSERHÖHUNG ZINSERHÖHUNG: Hohes RISIKO bei ANLEIHEN 1528798Hohes Risiko bei Anleihen

Goldman Sachs rechnet mit einer Verdoppelung der US-Leitzinsen bis Jahresende. Die Aktienmärkte könnten dadurch weiter unter Druck geraten. Angesichts der nahenden Zinserhöhung bergen aber auch die scheinbar sicheren Staatsanleihen ein hohes Risiko.

ZINSERHÖHUNG: Hohes RISIKO bei ANLEIHEN 1528798Hamburg - Die Formel "Raus aus Aktien - rein in Anleihen" funktioniert derzeit nicht. Parallel zum US-Aktienmarkt ist in den vergangenen Tagen auch der Kurs der zehnjährigen US-Staatsanleihe abgestürzt: Seit März betragen die Kursverluste bei den scheinbar sicheren Papieren 10 Prozent.

Vier Prozent Wirtschaftswachstum in den USA

Grund für den Kollaps der langfristigen Anleihen ist, dass die Anleger bereits in diesem Jahr mit deutlich steigenden Zinsen in den USA rechnen. Die US-Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um solide 4 Prozent wachsen, und auch am Arbeitsmarkt gibt es positive Signale. Die Analysten von Goldman Sachs ZINSERHÖHUNG: Hohes RISIKO bei ANLEIHEN 1528798 gehen deshalb davon aus, dass die US-Notenbank den Leitzins noch in diesem Jahr von 1 auf 2 Prozent anheben wird - beginnend mit einem ersten Zinsschritt um 0,25 Prozent Ende Juni.

Mit einer Verdoppelung der Leitzinsen könnte die US-Notenbank (Fed) auf das steigende Inflationsrisiko reagieren: Hohe Öl- und Energiepreise treiben derzeit die Teuerung an. Die Verbraucherpreise in den USA, die am Freitag gemeldet werden, könnten erstmals in diesem Jahr wieder über die Marke von 2 Prozent klettern. Obwohl steigende Zinsen den Aufschwung und den Konsum in den USA bremsen dürften, könnte die Fed auf Grund des Inflationsrisikos die Zinsschraube in den kommenden Monaten spürbar anziehen und es nicht bei einem kleinen Zinsschritt belassen.

"Cash is king"

Mit einem Anstieg der kurzfristigen Zinsen der Notenbank wie auch der langfristigen Zinsen am Kapitalmarkt steigen die Renditen von Anleihen, was sich negativ auf den Kurs der festverzinslichen Papiere auswirkt. Die Kursrisiken schrecken Anleihenkäufer ab: Wozu jetzt eine Anleihe kaufen, wenn man sie bei steigenden Zinsen später deutlich günstiger erwerben kann. Lediglich kurzfristige Anleihen bieten nach Ansicht von Händlern am Rentenmarkt derzeit Chancen: Als "sichere Häfen" für risikoscheue Anleger dienen derzeit lediglich Geldmarktfonds.

"Cash is king" lautet derzeit die Devise der Anlagestrategen von Credit Suisse First Boston (CSFB). Da viele Anleger in den vergangenen Monaten laut CSFB Aktien und Emerging-Market-Anleihen auf Pump gekauft haben, dürften sie sich bei steigenden Zinsen rasch wieder von ihren Investments trennen. Daher könnte sowohl auf dem Aktien- wie auf dem Anleihemarkt weiterer Verkaufsdruck aufkommen. Empfehlenswert sei es daher, Cash-Positionen aufzubauen.

Bereits die guten Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche und die dadurch aufziehenden Zinsängste hatten für einen Ausverkauf auf den Aktien- und Anleihemärkten geführt. Der deutsche Rentenmarkt gab am Dienstag erneut nach. Die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere legte auf 3,97 (Vortag: 3,96) Prozent zu, teilte die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit.


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schnee:

sehr interessant! o. T.

 
05.06.04 09:39
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Parocorp:

Meinungen? o. T.

 
07.06.04 08:55
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all time high:

na, wenn die das sagen...

 
07.06.04 09:22

dann kauf ich heute natürlich nach....

PS. wer cash empfiehlt, darf keine aktien haben,wenn die kurse jedoch steigen, möchte ich gerne wissen, wie die ANALysten sich vor ihren anlegern rechtfertigen wollen....
Und was man von Goldmann usw. halten kann, dass brauche ich hier wohl nicht genauer erläutern.
mfg
ath
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hjw2:

Rentenmärkte leiden unter Zinsdiskussion

 
13.06.04 08:36
von Volker Brokelmann, HSH Nordbank Research

Getrieben von einer verbalen Vorbereitung der Kapitalmärkte auf eine US-Leitzinsanhebung war die vergangene Woche an den Anleihemärkten von steigenden Zinsen geprägt. Nachdem sich die kräftige Belebung am US-Arbeitsmarkt verstetigt hat, gehen der US-Notenbank nun zunehmend die Argumente aus, an ihrer extrem expansiven geldpolitischen Linie weiter festzuhalten.


Zudem üben die sich häufenden Signale für ein Anziehen der Inflation auf die Notenbanker erheblichen Druck aus. Entsprechend signalisierten Greenspan & Co. bereits, dass sie am 30. Juni auch den Leitzins stärker als bisher erwartet anheben könnten.


Das gilt besonders dann, wenn die in der kommenden Woche anstehenden Verbraucher- und Erzeugerpreisdaten nochmals steigende Inflationstendenzen zeigen. Speziell die mit einer Jahresrate von voraussichtlich mehr als vier Prozent stark gestiegenen Erzeugerpreise erhöhen die Gefahr, dass bestehende Spielräume für Preiserhöhungen genutzt werden. Sobald die Umwälzung auf die Verbraucherpreise tatsächlich erfolgt, muss mit einer merklichen Beschleunigung der Teuerungsrate gerechnet werden. Dementsprechend nimmt die Wahrscheinlichkeit eines bevorstehenden großen Leitzinsschritts zu und wird den US-Staatsanleihen erneut Kursverluste bescheren.


Das Umfeld für den europäischen Anleihemarkt ist damit auf Wochensicht negativ. Da allerdings für die EZB auf absehbare Zeit keinerlei Anlass zu einer Leitzinsänderung besteht, dürften sich die europäischen Staatspapiere vergleichsweise besser schlagen und weniger starke Kursverluste erleiden.


Artikel erschienen am 13. Juni 2004
wams
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Parocorp:

"Im Moment? Weder Aktien - noch Anleihen !"

 
13.06.04 10:55
"Ich würde derzeit weder in Aktien noch in Anleihen investieren"

Anleihen-Guru Bill Gross über einen zögerlichen Greenspan, steigende Zinsen und die beste Anlagemöglichkeit für 10 000 Euro

von Karsten Seibel

Franfurt/Main  -  Um seinen Arbeitsplatz beneiden Bill Gross viele. Der vermeintlich einflussreichste Anleihe-Investor der Welt residiert an der kalifornischen Pazifikküste in Newport Beach. Von dort sucht er tagtäglich mit seinen mehr als 600 Mitarbeitern nach den besten Anlagemöglichkeiten für umgerechnet rund 330 Mrd. Euro. Seit dem Jahr 2000 gehört der von Gross 1971 gegründete Vermögensverwalter Pimco zur Münchener Allianz Group. Mit Gross sprach Karsten Seibel.


DIE WELT: Alle erwarten von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan eine Zinserhöhung Ende Juni. Was würden Sie an seiner Stelle machen?


Bill Gross: Ich würde den Leitzins direkt um 100 Basispunkte von einem auf zwei Prozent erhöhen. Dies hört sich gewaltig an, doch eigentlich wäre in dem derzeitigen Konjunkturumfeld sogar ein Leitzins von drei Prozent angemessen. Es war ein Fehler, die Zinsen überhaupt bis auf ein Prozent herunterzunehmen. Zwei Prozent hätten als Untergrenze gereicht. Greenspan muss sich vorwerfen lassen, dass er zu hektisch auf die kurzfristig verbreiteten Deflationsängste reagiert hatte.


DIE WELT: Sie erwarten für Ende des Monats einen Zinsschritt von 100 Basispunkten?


Gross: Nein, nicht von Greenspan. Er wird nun zwar schnell, aber in kleinen Schritten die Zinsen erhöht. Bis zu den US-Präsidentschaftswahlen im November haben wir einen Satz von zwei Prozent. Bis Mitte nächsten Jahres sind wir dann bei drei Prozent.


DIE WELT: Keine guten Aussichten für die Anleihemärkte, bedeuten steigende Zinsen doch fallende Kurse.


Gross: Für die USA ist das richtig. Bei der zehnjährigen US-Staatsanleihe erwarte ich innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre einen Renditeanstieg von 4,8 auf rund sechs Prozent. Anders in Europa. Hier werden angesichts des langsameren Wirtschaftswachstums die Zinsen gemächlicher steigen. Von 4,4 auf rund fünf Prozent bis 2006/2007. Der Europäischen Zentralbank kommt zu Gute, dass sie vorausschauender als die US-Notenbank handelte und den Leitzins nicht unter zwei Prozent senkte.


DIE WELT: Wann gibt es die erste Zinserhöhung in Europa?


Gross: In Europa besteht keine Eile. Dort werden die Zentralbank-Zinsen für lange Zeit auf diesem Niveau bleiben.


DIE WELT: Doch wird der Ölpreis nicht auch in Europa für höhere Inflationsraten sorgen?


Gross: Die Inflationsgefahr sehe ich eher in den USA als in Europa. In den Vereinigten Staaten halte ich einen Preisauftrieb von jährlich drei bis vier Prozent für wahrscheinlich. Wegen der niedrigen Kreditzinsen ist dort viel billiges Geld im Umlauf, das den Wirtschaftsaufschwung unterstützt und die Inflation beschleunigt. Die Gefahr ist, dass die Preisentwicklung in den nächsten Monaten außer Kontrolle gerät.


DIE WELT: Was heißt das?


Gross: Die Weltwirtschaft balanciert derzeit auf einem Hochseil. Links versucht die Inflation, sie in die Tiefe zu ziehen, rechts zerrt die Deflation.


DIE WELT: Deflation?


Gross: Ja. Es besteht die Gefahr, dass die Notenbank mit zu großen Schritten die Zinsen zu weit nach oben zieht. Alles über einem Satz von drei Prozent wäre schon wieder schädlich. Dann würden einige Blasen platzen, die in den vergangenen Jahren mit viel billigem Geld gespeist wurden - an den Immobilien-, den Aktien- und den Anleihemärkten. Die US- und damit die Weltwirtschaft würden in eine Rezession stürzen.





DIE WELT: Klingt nicht unbedingt nach einer Welt, die sich Investoren wünschen?


Gross: Die Unsicherheit hat in den vergangenen Monaten tatsächlich zugenommen. Neben dem Ölpreis und den ständigen Terrorsorgen spielt dabei Asien eine wichtige Rolle. Die amerikanischen Anleihemärkte hängen vor allem vom Geld asiatischer Notenbanken ab, zudem weiß keiner, ob die chinesische Wirtschaft und damit der gesamte asiatische Raum weiter so kräftig wachsen.


DIE WELT: Welchen Wert haben da noch Ihre Marktprognosen über einen Zeitraum von drei Jahren und mehr?


Gross: Sie bleiben wichtig. Sicherlich dreht sich die Welt heute schneller als noch vor ein paar Jahren. Das kommt allein daher, dass sehr flexible Spieler, wie etwa Hedgefonds, das Marktgeschehen zunehmend mitbestimmen. Doch jeder Anleger braucht in der jetzigen Zeit eine Vorstellung, wie sich die Märkte mittelfristig entwickeln könnten. Ansonsten handelt er bei überraschenden Ereignissen nicht mehr rational, sondern lässt sich von seinen Gefühlen leiten.


DIE WELT: Angenommen Sie hätten 10 000 Euro übrig. Was würden Sie machen?


Gross: Ich würde derzeit weder in Aktien noch in Anleihen investieren, sondern die sichere Variante wählen und kurzfristig auf den Geldmarkt setzen. Zwei Prozent für die kommenden sechs bis zwölf Monate machen einen zwar nicht reich, aber man verliert auch nichts.


DIE WELT: Sie wollen wirklich keine Anleihen?


Gross: Na ja, eine fünfjährige deutsche Staatsanleihe ist kein Fehler, aber Finger weg von US-Papieren.



Artikel erschienen am 11. Juni 2004  www.welt.de

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daxbunny:

denke ähnlich wie #4 o. T.

 
13.06.04 11:03
#4 o. T.">
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hjw2:

was ist wenn

 
13.06.04 11:34

elmer im juni die zinsen nicht erhöht, sondern noch wartet....?

die sind sich alle so sicher.
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permanent:

Interessanter Bericht!

 
13.06.04 11:41
Sollte es wirktlich zur Beschleunigung  der Inflation kommen ist der Geldmarkt sicherlich der beste Parkplatz fürs Geld.
Mit kleinen Summen kann man eine Spekulation auf fallende Aktien und Rentenkurse eingehen.


Gruss
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dishwasher:

2 Möglichkeiten

 
13.06.04 11:58
sehe ich.

1. Die US Wirtschaft zieht aufgrund der niedrigen Zinsen bald gewaltig an und zieht die Weltwirtschaft aus dem Sumpf. Dann macht ein Zinssprung von 1 auf 2% nichts aus und die Börsen prosperieren weiter, oder

2. die Amis brechen unter der gigantischen Schulden und Immobilienblase komplett zusammen und ziehen die ganze Weltwirtschaft in eine gigantische Finanz- und Wirtschaftskrise.

Die Wahrheit wird wohl eher in der Mitte liegen und deshalb wird die Verunsicherung noch lange anhalten. Ergo, Tendenz Aktien allgemein seitwärts, Finger weg von US-Immobilien, einfach fleißig arbeiten gehen und sparen, Darlehen möglichst schnell zurückzahlen, wenn schon, dann sehr sehr langfristig in regenerative Energien und Wasseraktien investieren.
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permanent:

Hier zwei interessante Sicherungsmöglichkeiten!

 
13.06.04 12:28
WKN GS0EMR Put auf Walmart (steigender Zins = sinkender Konsum)
WKN ABN1NQ Short auf S&P SUPERCOMPOSITE HOMEBUILDING INDEX (steigende Zinsen sollten der Immobilienblase helfen Luft abzulassen)

Gruss
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permanent:

Weltweiter Effekt einer US Zinserhöhung!

 
13.06.04 12:37
Asien: Die Ruhe vor dem Sturm?

11.06.2004 16:20:44

Drei Jahre hat die US-Notenbank für billiges Geld gesorgt. Das hat die US-Wirtschaft vor der Rezession bewahrt. Auch Asien hat davon profitiert. Denn die Anleger haben ihre Risikoscheu verloren und ihr Kapital in asiatische Aktien gesteckt. Nun beginnt jedoch ein Zyklus steigender Zinsen.

"Immer wenn die Fed ihre Leitzinsen erhöht hat, sind die Emerging Markets in Schwierigkeiten geraten"

Andy Xie macht sich daher Sorgen: "Immer wenn die Fed ihre Leitzinsen erhöht hat, sind die Emerging Markets in Schwierigkeiten geraten", sagt der Chef-Asienstratege von Morgan Stanley. Er befürchtet bei steigenden US-Leitzinsen einen massiven Kapitalabfluss aus Asien. Mit schwerwiegenden Folgen: "1997 und 1998 hat der Abzug des ausländischen Kapitals in Asien zu einer Finanzkrise geführt", merkt er an.



Anmerkung: Eine Übersicht mit Aktienfonds Asien ex Japan finden Sie als PDF im Dateiahang.

Dateianhang: zum PDF
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Parocorp:

#4...

 
14.06.04 09:36
macht bei aktien / einzelwerten sinn, wie sollten die von renten profitieren?

nein nein nein.

Antworten
gamblelv:

Preismacht der Produzenten ist wieder vorhanden!

 
14.06.04 12:45
Nach den Stahlherstellern folgen die ersten der Chemiebranche mit Preiserhöhungen. Die Inflation wird genährt!
BASF erhöht die Preise für Propionsäure

Die BASF AG gab am Montag bekannt, dass der Konzern seine Preise für Propionsäure erhöhen wird.

Mit sofortiger Wirkung erhöht die BASF ihre Preise für Propionsäure in Europa auf 70 Euro/t, in Nordamerika auf 0,03 Dollar/lb und in Asien auf Dollar/t. Diese Preiserhöhung spiegeln gestiegene Kosten und daher unbefriedigende Margen wider.

Propionsäure wird in der Futter- und Lebensmittelkonservierung sowie verschiedenen Anwendungen in der Chemie verwendet. Die BASF ist einer der führenden Hersteller von Propionsäure. Das Unternehmen wird seine neue Anlage in Asien im Jahr 2005 in Betrieb nehmen.

Die BASF-Aktie verbucht im Xetra-Handel ein Minus von 1,37 Prozent auf 41,91 Euro.
Quelle: FINANZEN.NET

MFG
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permanent:

Wie sollte man sich für die anstehende

 
14.06.04 13:58
Zinswende positionieren?
Neben einzelenen Aktienengagements (Biolitec, Elexis, Pulsion, Schwarz Pharma, Wavelight) halte ich in der Hauptsache Chash (Tagegeldkonten)
Daneben habe ich wie hier gepostet 2 kleinere Sicherungspositionen im Depot.
WKN GS0EMR Put auf Walmart (steigender Zins = sinkender Konsum)
WKN ABN1NQ Short auf S&P SUPERCOMPOSITE HOMEBUILDING INDEX (steigende Zinsen sollten der Immobilienblase helfen Luft abzulassen)

Was haltet ihr von dieser Aufstellung?
Problematisch ist das Sammeln von Informationen die die eigene Sichtweise untermauern und damit keine objektivität mehr zulassen. Ich habe mich persönlich auf fallende Märkte eingestellt und lasse kaum noch positive Argumente für den Markt zu. Mit einer hohen Chashquote kann ich dabei nicht verlierten aber eben auch nicht gewinnen.
Mich würde interessieren wie ihr den Markt für den Rest des Jahres einschätzt und wie ihr Euch positioniert habt?

Gruss
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permanent:

Preisentwicklung: aktuelle Daten.

 
14.06.04 14:19
Britische Erzeugerpreise steigen deutlich

National Statistics veröffentlichte den Verlauf der britischen Erzeugerpreise für Mai 2004. Demnach stiegen die Preise auf Outputbasis um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,4 Prozent gegenüber Mai 2003. Volkswirten hatten Preissteigerungen von 0,4 bzw. 2,4 Prozent erwartet.

Auf Input-Basis zogen die saisonbereinigten Erzeugerpreise binnen Monatsfrist um 1,6 Prozent und im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozent an. Dieser kräftigste Anstieg seit April 2001 geht insbesondere auf die Ölpreisentwicklung zurück. Experten hatten mit einem Plus von 1,6 bzw. 5,1 Prozent gerechnet.

Die Output-Kernteuerung belief sich auf 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat und auf 1,4 Prozent zum Mai 2003.
Quelle: FINANZEN.NET
Frankreichs Inflationsrate steigt weiter an
          §14.06.2004 13:47:00
                              §
          §
Die französische Statistikbehörde INSEE in Paris gab die vorläufige Entwicklung der Lebenshaltungskosten für Mai 2004 bekannt. Im Vormonatsvergleich erhöhten sich die harmonisierten Verbraucherpreise um 0,4 Prozent, nachdem das Preisniveau im April um 0,3 Prozent zulegte. Volkswirte hatten durchschnittlich nur ein Plus von 0,3 Prozent geschätzt.

Zudem wuchs die Jahresteuerungsrate auf 2,6 Prozent, nachdem die Inflationsrate im vorangegangenen Monat 2,4 Prozent betrug. Die Prognose der Volkswirte lag bei 2,5 Prozent.

Der für europäische Vergleichszwecke ermittelte harmonisierte Verbraucherpreis-Index HVPI wuchs um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
          §
-tz- / -red-

Gruss
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permanent:

Wie lange sind Asien und Europa

 
14.06.04 14:52
noch bereit den Überkonsum der Amerikaner zu finanzieren. Es ist wie ein Schneeballsystem, es Bedarf immer größerer Summen die grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden können. Nur jeder weiß wenn einer Aussteigt kommt es zu einer Kettenreaktion die alle nach unter zieht. So hoffen wir auf einen ungebrochenen Finanzierungswillen.
NEW YORK (dpa-AFX) - Die meisten US-Standardwerte an der Wall Street werden am Montag voraussichtlich schwächer in den Handel starten. Der S& P-500-Future fiel knapp eine Stunde vor Handelsstart um 0,48 Prozent auf 1.130,80 Punkte.

In den Blickpunkt der Anleger rückten die jüngsten Konjunkturdaten. So stieg das Handelsbilanzdefizit der USA im April überraschend. Es sei um 3,8 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 48,3 Milliarden Dollar geklettert. Von AFX befragte Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Rückgang auf 45,1 Milliarden Dollar erwartet. Die Einzelhandelsumsätze rückten in den USA wie erwartet vor.

Die Anteilsscheine von Wal-Mart Stores dürften entsprechend das Interesse auf sich ziehen. Der Einzelhandelskonzern erwartet im Juni einen Umsatzsprung am unteren Ende der Spanne zwischen 4 und 6 Prozent. Hintergrund seien kalendarische Verschiebungen. Die umsatzstärksten Warengruppen waren Nahrungsmittel, Werkzeug, Papierwaren, Haustierzubehör und Spielzeug.

Die Aktien von Eastman Kodak könnten in den Fokus der Anleger geraten. Das Unternehmen will seine Erlöse aus dem Geschäft mit Fotopapier vor einem Einbruch retten und hofft dabei auf eine zunehmende Nachfrage nach Ausdruckautomaten für digitale Fotos. Das Unternehmen rechne damit, dass solche Automaten bald an vielen Orten zu finden seien, sagte Unternehmens-Chef Daniel Carp der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Allerdings würde es noch etwas dauern, bis solche Geräte auch in ausreichender Menge an anderen Plätzen als in Fotogeschäften und Drogerien aufgestellt werden.

Auch Analystenkommentar dürften die Kurse der betroffenen Titel bewegen. So hat CSFB den Sprint-Titel auf "Outperform" hochgestzt.

Am Freitag waren die US-amerikanischen Märkte wegen des nationalen Trauertages nach dem Tod des früheren US-Präsidenten Ronald Reagan geschlossen geblieben. Am Donnerstag gewann der Dow Jones Industrial Average (DJIA) 0,40 Prozent auf 10.410,10 Punkte. Der S& P-100-Index stieg 0,47 Prozent auf 554,90 Punkte./tw/mnr
Quelle: DPA-AFX

Gruss
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calexa:

Das Problem zur Zeit ist in der Tat

 
14.06.04 15:24
daß das Beste, was man machen kann, das Nichtstun ist (worauf ichschon seit geraumer Zeit inhweise). Das Problem dabei ist, daß es - für die Börse - total unspektakulär und langweilig ist. Das wiederum bedeutet, daß dies gerade die wenigsten machen werden, weil Sie dann Angst haben, etwas zu verpassen. Man macht also einfach nur deshalb was, um überhaupt etwas zu tun.

Ich kann nur empfehlen, gemütlich abzuwarten. Ich habe 75% meines Geldes und das Geld derjenigen Leute, deren Depots ich verwalte, in Geldmarktfonds gesteckt. Überlegt Euch doch mal: zur Zeit bekommt man für eine 10-jährige deutsche Staatsanleihe ca.4,4%. Wenn das auf über 5% gestiegen ist - und so lange wird das nicht mehr dauern - dann kann man anfangen, diese Papiere einzusammeln. Das sind dann risikolose 5% und mehr. Besser kann man doch nicht Geld machen.

Und Aktien? Nun, da würde ich ebenfalls abwarten. Der Dax hat es wieder nicht geschafft, die Marke von 4.150 Punkten zu überwinden. Ein einstieg ist also nicht notwenig. Achtet mal auf Zapf Creation, die könnten ihre Schwierigkeiten überwunden haben.

Solong,
Calexa
www.investorweb.de
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Mutti123:

Hi calexa; risikolos sind die 5% schon, aber

 
14.06.04 15:32
was hast Du davon? Eine reale Nachsteuerrendite von 0.
Wie erklärst Du das überhaupt Deinen Mandanten? Die Null können sie doch auch ohne Probleme selber holen.
Antworten
calexa:

Dazu

 
14.06.04 15:52
müßtest Du mir jetzt aber schon noch erklären, wie Du auf "=" kommst....*g*

So long,
Calexa
www.investorweb.de
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Parocorp:

USA: Erneut Verluste bei Anleihen

 
15.06.04 09:50

15.06.2004

Amerikanischer Anleihemarkt kasiert deutliche Verluste


An den amerikanischen Kreditmärkten verloren die zehnjährigen Staatsanleihen im späten Handel am Montag 18/32 auf 99-1/32 Punkte. Sie rentierten mit 4,874 Prozent nach 4,795 Prozent am Donnerstag. Die 30jährigen Staatsanleihen gaben 24/32 auf 97-25/32 Zähler ab. Dabei ergab sich eine Rendite von 5,535 Prozent nach 5,468 Prozent.

Hintergrund für die Verluste waren zunehmende Sorgen um hohe Inflationszahlen am Dienstag, welche die Fed dazu veranlassen könnten, die Zinsen schneller und aggressiver zu erhöhen als bisher gedacht. Dabei habe der Umsatz mit der Abwärtsbewegung am Nachmittag deutlich zugelegt, sagten Beobachter. Man habe es mit einem Bärenmarkt zu tun, in dem Ausverkäufe sehr viel dramatischer seien als Rallys, sagte Rick Klingman, Händler bei ABN Amro. Vor allem am kurzen Ende, das auf eine Veränderung der Zinsen am sensibelsten reagiert, schoß die Rendite nach oben: um 15 Basispunkte auf das höchste Niveau seit Juni 2002. Der Spread zwischen der zwei- und der zehnjährigen Rendite fiel um sechs auf 194 Basispunkte und damit erstmals seit dem Oktober 2002 wieder unter 200.

„Der Handel bekommt ein bißchen panikartige Züge am kurzen Ende“, sagte J.P. Marra, Händler bei Lehman Brothers. Volkswirte rechnen mit einem Anstieg der Verbraucherpreise im Mai von 0,5 Prozent und von 0,2 Prozent in der Kernrate ohne Nahrungsmittel und Energie. Befürchtet wird bei Letzterer jedoch ein Plus von 0,3 Prozent. Dies würde Spekulationen nähren, dass die Fed die Zinsen auf ihrer Sitzung Ende Juni bereits um 50 Basispunkte erhöhen wird und nicht nur um 25. Die Federal Funds Futures preisen derzeit einen Zinsanstieg um 75 Basispunkte bis Ende August ein.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.


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gamblelv:

Japans Geldpolitik bleibt unverändert

 
15.06.04 13:13
Entscheidung der Bank von Japan

Japans Geldpolitik bleibt unverändert

Die japanische Notenbank (BoJ) hat sich am Dienstag wie bereits erwartet für eine unveränderte Geldpolitik ausgesprochen.

HB TOKIO. Der geldpolitische Rat der Bank von Japan (BoJ) beschloss am Dienstag nach einem zweitägigen Treffen einmütig, die geldpolitischen Zügel weiter äußerst locker zu lassen. Die Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund steigender langfristiger Zinsen, was ein Ende der Deflation andeuten könnte.

Am Markt fragt man sich daher bereits seit geraumer Zeit, wann die Zentralbank ihren geldpolitischen Kurs ändert. Angesichts wachsender Erwartungen einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft ziehen Japans Langfrist-Zinsen an. So erreichte die Rendite der zehnjährigen Referenzanleihe zu Wochenbeginn ein 44-Monats-Hoch von 1,85 %. Die BoJ hatte wiederholt deutlich gemacht, ihre Niedrigzins-Politik so lange beibehalten zu wollen, bis es klare Zeichen dafür gibt, dass die japanische Wirtschaft aus der jahrelangen Deflation heraus kommt.

HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Juni 2004, 08:02 Uhr
Antworten
gamblelv:

Der Markt am Dienstag

 
15.06.04 13:16
Mit den Verbraucherpreisen für den Monat Mai veröffentlicht das US-Arbeitsministerium heute einen der wichtigsten Inflationsindikatoren, der mitentscheidend für die Zinspolitik der US–Notenbank Fed sein wird. Die US-Verbraucherpreise spiegeln die Preisentwicklung für Fertigprodukte und Dienstleistungen wie Energie, Bekleidung, Mieten, Transport, Gesundheitswesen oder Unterhaltung wider. Bei steigenden Preisen dürften die Börsen mit Kursrückgängen reagieren.

Von Unternehmensseite legt der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport heute seine monatlichen Verkehrszahlen vor. In Nürnberg lädt die Gesellschaft für Konsumforschung GfK zu ihrer ordentlichen Hauptversammlung. Der Maschinenbauer Pfleiderer hält sein jährliches Aktionärstreffen in München ab. Und in London eröffnet Apple-Chef Steve Jobs den ersten Online-Musicstore in Europa.

HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Juni 2004, 06:54 Uhr

Zinsspekulationen belasten US-Börsen

Spekulationen über kräftig gestiegene Verbraucherpreise im Mai haben am Montag die Befürchtungen der Investoren an der Wall Street bestärkt, die US-Notenbank (Fed) könnte die Zinsen deutlich anheben.

          §

HB NEW YORK. Die führenden Börsenindizes reagierten mit Verlusten. Börsianern zufolge wurde die Stimmung am Markt zudem durch ein überraschend hohes Defizit im Außenhandel der USA im April getrübt. Der Blick der Investoren richte sich nun auf die US-Verbraucherpreisdaten, die am Dienstag um 14.30 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden sollten.

Der Dow-Jones-Index verließ den Handel 0,72 Prozent niedriger mit rund 10.334 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,99 Prozent auf etwa 1125 Zähler ein. Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq fiel um 1,49 Prozent auf rund 1969 Punkte. Am Freitag waren US-Aktienmärkte wegen der Trauerfeiern zum Tod des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan geschlossen.
Die Sorgen der Anleger über die Preisentwicklung und steigende Zinsen wurden Händlern zufolge auch durch Berichte aus Frankreich und China genährt. Durch die hohen Energiepreise stiegen die Verbraucherpreise in Frankreich kräftig an. China berichtete von der stärksten Teuerung seit der asiatischen Finanzkrise 1997. Darüber hinaus nahmen die Umsätze der US-Einzelhändler im Mai durch höhere Benzinpreise und einen besseren Auto-Absatz überraschend stark zu und trugen zu den Spekulationen über die Preissteigerung in den USA bei. Die US-Regierung will die Daten zu den Verbraucherpreisen am Dienstag vorlegen. Volkswirte rechnen im Schnitt mit einem Anstieg des Index um 0,4 Prozent.

Der Bericht über die Einzelhandelsumsätze bedeute, dass die Verbraucher weiterhin Geld ausgäben. „Auf der Unternehmensseite wächst der Preisdruck durch steigende Rohstoffkosten,“ sagte Ozan Akcin, Stratege bei Puglisi & Co. Alfred Kugel, Stratege bei Stein Roe Investment Counsel erklärte: „Sie sind möglicherweise besorgt darüber, aber ich glaube, die Anleger erwarten eine ziemlich hohe Zahl. Wir sollten eine weitere Dosis der Energiepreis-Steigerung bekommen“. Eine hohe Preissteigerung könnte nach Einschätzung von Volkswirten die Fed veranlassen, bei ihrem Treffen am 29. und 30. Juni ihren Schlüsselzins deutlich anzuheben. Dieser liegt derzeit mit 1,00 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit 1958. Zu den Spekulationen über steigende Zinsen hatte auch Fed-Chef Alan Greenspan beigetragen, der vergangene Woche gesagt hatte, die Fed werde das Notwendige tun, um die Inflation im Griff zu behalten.
Die Sorgen der Anleger über die Preisentwicklung und steigende Zinsen wurden Händlern zufolge auch durch Berichte aus Frankreich und China genährt. Durch die hohen Energiepreise stiegen die Verbraucherpreise in Frankreich kräftig an. China berichtete von der stärksten Teuerung seit der asiatischen Finanzkrise 1997. Darüber hinaus nahmen die Umsätze der US-Einzelhändler im Mai durch höhere Benzinpreise und einen besseren Auto-Absatz überraschend stark zu und trugen zu den Spekulationen über die Preissteigerung in den USA bei. Die US-Regierung will die Daten zu den Verbraucherpreisen am Dienstag vorlegen. Volkswirte rechnen im Schnitt mit einem Anstieg des Index um 0,4 Prozent.

Der Bericht über die Einzelhandelsumsätze bedeute, dass die Verbraucher weiterhin Geld ausgäben. „Auf der Unternehmensseite wächst der Preisdruck durch steigende Rohstoffkosten,“ sagte Ozan Akcin, Stratege bei Puglisi & Co. Alfred Kugel, Stratege bei Stein Roe Investment Counsel erklärte: „Sie sind möglicherweise besorgt darüber, aber ich glaube, die Anleger erwarten eine ziemlich hohe Zahl. Wir sollten eine weitere Dosis der Energiepreis-Steigerung bekommen“. Eine hohe Preissteigerung könnte nach Einschätzung von Volkswirten die Fed veranlassen, bei ihrem Treffen am 29. und 30. Juni ihren Schlüsselzins deutlich anzuheben. Dieser liegt derzeit mit 1,00 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit 1958. Zu den Spekulationen über steigende Zinsen hatte auch Fed-Chef Alan Greenspan beigetragen, der vergangene Woche gesagt hatte, die Fed werde das Notwendige tun, um die Inflation im Griff zu behalten.
Antworten
gamblelv:

Deflationssorgen bleiben in Japan bestehen!

 
15.06.04 14:19
BoJ hebt ihre Konjunktureinschätzung an

Die Bank of Japan (BoJ) veröffentlichte in Tokio ihren Monatsbericht zur konjunkturellen Situation für Juni 2004. Hierbei zeigte sich die Notenbank optimistischer als noch im Vormonat.

Nach Ansicht der Währungshüter erholt sich die Wirtschaft Nippons. In den vorangegangenen Monatsberichten ging die BoJ lediglich von einer allmählichen Erholung aus, wogegen sie nun davon ausgeht, dass die Wirtschaft in den nächsten Monaten deutlicher wachsen wird.

Verschiedene Konjunkturindikatoren lassen auf eine Verbesserung schließen. So erhöhten sich die Exporte, Industrieproduktion, Unternehmensinvestitionen, Produktivität und Gewinne. Infolge dessen verbesserte sich auch die Arbeitsmarktsituation.

Pessimistisch ist die BoJ weiterhin hinsichtlich der Deflation in Japan. So bekräftigte sie ihre Prognose bezüglich leicht sinkender Verbraucherpreise.
Quelle: FINANZEN.NET

Trotz besserer Konjunkturaussichten bleiben die Deflationssorgen. Diese könnten für den Fall, eines platzens der Immobilienblase, auch die USA ganz schnell wieder einholen. Letztendlich hat Greenspan diese mit seiner lockeren Geldpolitik gefüttert.

MFG
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gamblelv:

Wir warten auf Alan G.

 
15.06.04 16:07
Warten auf die Greenspan-Rede

US-Verbraucherpreise dämpfen Zinsspekulationen

Die Spekulationen auf eine drastische Anhebung der Leitzinsen sind durch weitgehend m Rahmen der Erwartungen ausgefallene US-Inflationsdaten gedämpft worden. Der Euro stieg knapp über die psychologisch wichtige Marke von 1,21 Dollar .

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HB WASHINGTON. „Die Zahlen schließen eine Anhebung der US-Leitzinsen um mehr als 25 Basispunkte bei der kommenden Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) am 30. Juni aus“, urteilte Chefökonom John Lonski von Moody's Investors Service mit Blick auf den Rückgang des Anstiegs der Verbraucherpreis-Kernrate im Mai auf 0,2 Prozent von 0,3 Prozent im Vormonat. Chefökonom Gary Thayer schätzte die Situation ähnlich ein: „Die Fed wird sicher die Zinsen anheben. Aber sie wird wohl zunächst nicht allzu aggressiv reagieren müssen.“

Die US-Verbraucherpreise stiegen im Mai um 0,6 Prozent zum Vormonat. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Mit einem Plus von 0,2 Prozent traf die Verbraucherpreis-Kernrate dagegen genau die Analystenprognosen.

Vor dem Hintergrund der mit Erleichterung aufgenommenen Inflationsdaten richteten die Anleger ihre Aufmerksamkeit nun auf die für den Nachmittag (MESZ) erwartete Rede von US-Notenbankchef Alan Greenspan vor dem Bankenausschuss des US-Senates. Von ihm erhofften sie sich weitere Hinweise auf die Entwicklung US-Zinsen.

Über Zeitpunkt und Höhe einer allgemein erwarteten Anhebung der US-Leitzinsen war in den vergangenen Wochen heftig spekuliert worden. Zusätzlich angeheizt wurde die Diskussion von Aussagen des Fed-Gouverneurs William Poole in einem Reuters-Interview. Darin hatte Poole gesagt, die Fed könnte die Zinsen schneller als bisher gedacht anheben, sollte sich die Inflation beschleunigen.

Im Blickpunkt der Anleger steht auch der Index des Verbrauchervertrauens der Universität von Michigan. Das Konjunkturbarometer, das um um 15.45 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden soll, gibt Hinweise auf das zukünftige Konsumverhalten. Experten sagen für Juni einen leichten Rückgang auf 89,9 Punkte von 90,2 Zählern im Vormonat voraus.

Im Referenzkursverfahren EuroFX wurde der Kurs des Euro mit 1,2038 (Vortag 1,2013) Dollar festgelegt. Die EZB ermittelte den Referenzkurs mit 1,2051 (1,2001) Dollar.

HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Juni 2004, 15:46 Uhr
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