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Wirecard 2014 - 2025


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Wirecard AG 0,0072 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -99,98%
 
Meimsteph:

can you believe that?

 
11.01.26 04:07
meimsteph: yes yes yes       #187099
08.01.26 19:41
#unhcrrefugeecards
x.com/i/status/2009219591851954420

x.com/i/status/1969039624543547855  
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Meimsteph:

fragenkatalog CSFA -Andy K

 
11.01.26 09:24
Wann wird Andy K in STadelheim zugeschaltet?

x.com/csFraudAnalysis/status/2010050433595969616
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#187128

Hagüwa:

Beweise

 
11.01.26 10:45
Vielen Dank CharlotteTheo für deine Antwort.
Der Wirecard-Strafprozess ist so komplex und soll aufarbeiten, was in all den Wirecard-Jahren so passiert ist und wie wir inzwischen wissen, war es allerhand. Es gab sauberes und viel schmutziges Geschäft, es wurden illegale Geschäfte abgewickelt, Geld wurde gewaschen und so nebenbei betätigte sich ein Vorstandsmitglied auch noch als Agent. Das alles aufzuarbeiten ist in der Tat nicht einfach. Und wenn das Gericht dazu nun schon drei Jahre benötigt und die Zielgerade ist immer noch nicht erreicht (oder jetzt doch?), wie soll dann der betrogene Kleinanleger hier noch einen Überblick haben? Der ist mit der Materie doch total überfordert. Aber Gott sei dank gibt es ja noch ein paar Wenige wie dich, CharlotteTheo, die mit enormen Zeiteinsatz versuchen, Licht in diese Dunkelheit zu bringen. Dafür sei dir gedankt. Du übernimmst hier eine Aufgabe, die eigentlich kritische Fachjournalisten zu übernehmen haben. Es handelt sich hier um den größten Wirtschaftsskandal der Nachkriegsgeschichte, einige sagen auch, es ist auch der größte Justizskandal, und mir fehlt einfach das kritische Hinterfragen der Presse. Nur das 1:1 wiedergeben, was vor Gericht verhandelt wurde, ist mir zu wenig.
Der Kleinanleger ist hier m.E. total überfordert, hier noch den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es u.a. auch hier im Forum nur Diskussionsbeiträge von ein paar ganz wenigen, obwohl es doch 10.000e geschädigte Kleinanleger gibt. Es ist nicht so, daß diese Kleinanleger nicht interessiert sind, nein, sie sind wegen der Komplexität dieses Falles einfach überfordert.

Für den Kleinanleger ist dann auch der Strafprozess nicht das, was für ihn im Vordergrund steht. Es ist für ihn die Frage, wie sieht es für mich im Schadensersatzprozess (Zivilprozess) aus und habe ich noch eine Chance, innerhalb angemessener Zeit etwas von meinem verlorenen Geld zurück zu erhalten. Und da muss der geschundene Kleinanleger leider feststellen: Das Vorgehen der Klägeranwälte gegen die BaFin: Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen im Insolvenzverfahren (Gleichstellung der Aktionäre mit den Gläubigern): Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen gegen EY im KapMuG-Verfahren: Vorerst abgeschmettert durch das Bayerische Oberste Landesgericht, die der Meinung sind, daß gegen EY nicht im KapMuG-Verfahren vorgegangen werden kann. Diese Entscheidung ist im Februar 2025 gefallen. Dagegen konnte Rechtsbeschwerde eingelegt werden, wovon einige Anwälte auch Gebrauch gemacht haben. Ihre Rechtsbeschwerdebegründungen haben sie allerdings bis heute (!!!!!) nicht vollständig abgegeben. Und solange diese nicht vorliegen, kann auch der BGH gar nicht entscheiden. Es ist zu lesen, daß bis zu einer BGH-Entscheidung dann weitere ein bis eineinhalb Jahre vergehen können. Dann zählen wir Mitte 2027. Das heißt: Wir sind auch 7 Jahre nach dem Wirecard-Zusammenbruch erst ganz am Anfang der juristischen Aufarbeitung im Zivilprozess.
Mir ist schon klar, daß auch die Aufarbeitung des Wirecard-Skandals im Zivilprozess komplex ist. Ich frage mich allerdings, wie lange soll denn die Aufarbeitung dauern, wenn wir nach 7 Jahren immer noch am Anfang stehen? Die Aufarbeitung des Telekom-Skandals hat ca. 20 Jahre gedauert mit einem für die Anleger höchst erfreulichen Ergebnis (100 % Entschädigung zuzüglich Zinsen). Wenn es im Wirecard-Skandal allerdings in dieser Geschwindigkeit weitergeht, dann befürchte ich, daß 20 Jahre nicht reichen werden.
Ich kann alle Anleger verstehen, die einfach nur noch frustriert sind und sich inzwischen nicht nur einmal betrogen fühlen.
Antworten
CharlotteTheo.:

da gibt es nichts zu Grinsen

 
11.01.26 12:39
#110 Natürlich trägt der Boss
die Verantwortung, wer denn sonst? Bei WC macht jetz Markus den Deppen vor Gericht, er hätte nix gemerkt von Jans Aktivitäten.    Na, da kann ich nur grinsen...
lehna, 10.01.26 10:54
Deutschland ist ein rechtsstaat.
es gibt eine anklageschrift mit einem tatbild und einem tatnachweis - und wenn das nicht auf einer rechtsstaatlichen Grundlage basiert, dann ist eine Verurteilung nicht möglich.

da gibt es nichts zu Grinsen.

wo lebst du eigentlich??
Antworten
CharlotteTheo.:

langer Beitrag

 
11.01.26 12:50
Beweise
Vielen Dank CharlotteTheo für deine Antwort.
Der Wirecard-Strafprozess ist so komplex und soll aufarbeiten, was in all den Wirecard-Jahren so passiert ist und wie wir inzwischen wissen, war es allerhand. Es gab sauberes und viel schmutziges Geschäft, es wurden illegale Geschäfte abgewickelt, Geld wurde gewaschen und so nebenbei betätigte sich ein Vorstandsmitglied auch noch als Agent. Das alles aufzuarbeiten ist in der Tat nicht einfach. Und wenn das Gericht dazu nun schon drei Jahre benötigt und die Zielgerade ist immer noch nicht erreicht (oder jetzt doch?), wie soll dann der betrogene Kleinanleger hier noch einen Überblick haben? Der ist mit der Materie doch total überfordert. Aber Gott sei dank gibt es ja noch ein paar Wenige wie dich, CharlotteTheo, die mit enormen Zeiteinsatz versuchen, Licht in diese Dunkelheit zu bringen. Dafür sei dir gedankt. Du übernimmst hier eine Aufgabe, die eigentlich kritische Fachjournalisten zu übernehmen haben. Es handelt sich hier um den größten Wirtschaftsskandal der Nachkriegsgeschichte, einige sagen auch, es ist auch der größte Justizskandal, und mir fehlt einfach das kritische Hinterfragen der Presse. Nur das 1:1 wiedergeben, was vor Gericht verhandelt wurde, ist mir zu wenig.
Der Kleinanleger ist hier m.E. total überfordert, hier noch den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es u.a. auch hier im Forum nur Diskussionsbeiträge von ein paar ganz wenigen, obwohl es doch 10.000e geschädigte Kleinanleger gibt. Es ist nicht so, daß diese Kleinanleger nicht interessiert sind, nein, sie sind wegen der Komplexität dieses Falles einfach überfordert.
Für den Kleinanleger ist dann auch der Strafprozess nicht das, was für ihn im Vordergrund steht. Es ist für ihn die Frage, wie sieht es für mich im Schadensersatzprozess (Zivilprozess) aus und habe ich noch eine Chance, innerhalb angemessener Zeit etwas von meinem verlorenen Geld zurück zu erhalten. Und da muss der geschundene Kleinanleger leider feststellen: Das Vorgehen der Klägeranwälte gegen die BaFin: Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen im Insolvenzverfahren (Gleichstellung der Aktionäre mit den Gläubigern): Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen gegen EY im KapMuG-Verfahren: Vorerst abgeschmettert durch das Bayerische Oberste Landesgericht, die der Meinung sind, daß gegen EY nicht im KapMuG-Verfahren vorgegangen werden kann. Diese Entscheidung ist im Februar 2025 gefallen. Dagegen konnte Rechtsbeschwerde eingelegt werden, wovon einige Anwälte auch Gebrauch gemacht haben. Ihre Rechtsbeschwerdebegründungen haben sie allerdings bis heute (!!!!!) nicht vollständig abgegeben. Und solange diese nicht vorliegen, kann auch der BGH gar nicht entscheiden. Es ist zu lesen, daß bis zu einer BGH-Entscheidung dann weitere ein bis eineinhalb Jahre vergehen können. Dann zählen wir Mitte 2027. Das heißt: Wir sind auch 7 Jahre nach dem Wirecard-Zusammenbruch erst ganz am Anfang der juristischen Aufarbeitung im Zivilprozess.
Mir ist schon klar, daß auch die Aufarbeitung des Wirecard-Skandals im Zivilprozess komplex ist. Ich frage mich allerdings, wie lange soll denn die Aufarbeitung dauern, wenn wir nach 7 Jahren immer noch am Anfang stehen? Die Aufarbeitung des Telekom-Skandals hat ca. 20 Jahre gedauert mit einem für die Anleger höchst erfreulichen Ergebnis (100 % Entschädigung zuzüglich Zinsen). Wenn es im Wirecard-Skandal allerdings in dieser Geschwindigkeit weitergeht, dann befürchte ich, daß 20 Jahre nicht reichen werden.
Ich kann alle Anleger verstehen, die einfach nur noch frustriert sind und sich inzwischen nicht nur einmal betrogen fühlen.
Hagüwa, 11.01.26 10:45
jetzt habe ich einen langen Beitrag geschrieben und ihn zu früh abgeschickt, er ist jetzt verschluckt worden...

ich fasse noch einmal zusammen:
im Juni 2020 ist wirecard kollabiert, es gab ein nie da gewesenes Interesse an diesem Fall.

bereits im Juli 2020 ist die staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit gegangen und hat eine Erklärung des Falles präsentiert inklusive eines hinweises an mögliche Zeugen.

wir wissen heute definitiv: diese Stellungnahme der staatsanwaltschaft erfolgte nicht auf der Basis von Ermittlungen, das ist eine gesicherte Tatsache und ergibt sich direkt aus der anlageschrift selbst und aus den Aussagen des staatsanwalts vor mehreren Wochen. damit ist es offiziell Teil des Verfahrens, davor war es ja nur der Vorwurf der Verteidigung.

die staatsanwaltschaft München wurde politisch von Anfang an unter Druck gesetzt, ein Verfahren zu führen mit dem Ergebnis einer hohen Bestrafung von Markus braun. das wurde mir aus vertraulichen Kreisen mehrfach bestätigt und die staatsanwaltschaft hat sich auch genau dieser Anweisung entsprechend verhalten. das ist eine nicht zulässige Vermischung der gewalten in einem rechtsstaat.

man kann es womöglich nicht beweisen, aber es ergibt sich aus allen weiteren ohnehin und der Beweis ist dann gar nicht mehr nötig.

tatsache ist: bereits 2021 wurde eine Anklage erwartet - aber sie kam nicht.

stattdessen gab es öffentliche Diskussionen darüber, wie der Prozess geführt werden müsse - unter anderem anlässlich der Premiere des Filmes " milliardenlüge" in München, ungefähr im Juni 2021.
ich saß damals auf dem Podium zusammen mit Melanie bergermann. ob Fabio de Masi mit auf dem Podium war oder im Publikum, daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern.

jedenfalls wurde über den Prozess gesprochen: eine Verkürzung des Falles auf die Zeit nach 2015 sei bedauerlich, aber aus Gründen der prozessökonomie notwendig.

es war also lange vor der Anklage schon klar: hier wird nicht wirecard. verhandelt, hier wird ein Teil der Geschichte verhandelt...

im Herbst 2021 ging dann die Verteidigung an die Öffentlichkeit und es passierte etwas, was es in Deutschland in dieser Form noch nie gegeben hat: Olaf storbeck von der financial times delegitimierte öffentlich Kollegen, die diese Kritik aufgegriffen haben.

mehrere Journalisten und auch Politiker sprangen ihm zur Seite.

Jens zimmermann, der Obmann der SPD im untersuchungsausschuss, schrieb öffentlich, es sei unfassbar, dass seriöse Medien so etwas bringen (damit meinte er ein recherchekollektiv aus NDR, WDR und SZ unter anderem mit Georg Mascolo)

in diesen Wochen habe ich einen neuen Job angetreten und ich habe die Diskussion nicht mitbekommen.

im März 2023 in stadelheim wurde ich plötzlich zunehmend irritiert über das Verfahren...
das passierte nicht über Nacht, es war ein monatelanger Prozess.

ein angesehener Professor für rechtswesen hat damals zu mir gesagt " so etwas habe ich in 40 Jahren Praxis in diesem Land noch nie erlebt" und ich habe mir gedacht " du spinnst doch"

er hat mir dann eine Mitschrift des vortrags vom Herbst 2021 geschickt und damit bin ich nach Polen gefahren...

und? der Mann hat recht!

der Prozess in stadelheim hat mit großer Verzögerung begonnen und am Anfang hat die staatsanwaltschaft als Begründung angegeben, die Ermittlungen seien zu komplex gewesen.

dafür habe man jetzt nur das zur Anklage gebracht, was ausermittelt sei.

diese Aussage ist nachweislich falsch.

im Gegenteil: mittlerweile wurden zwei Drittel der Anklage einfach gestrichen...

die Öffentlichkeit weiß überhaupt nicht, was in stadelheim eigentlich passiert und sie weiß auch nicht, was dort überhaupt verhandelt wird.

die Medien schweigen.

ich bin mir heute sicher,:
eine rechtsstaatliche Verurteilung von von Erffa (der ja oft vergessen wird) und Markus braun auf der Grundlage der existierenden Anklage ist schlicht undenkbar.

no way.

wir erleben womöglich einen justizskandal live und wissen nichts davon...


fontaane.wordpress.com/2026/01/05/...rte-verfahren-interview/
Antworten
Meimsteph:

verschluckte Beiträge

 
11.01.26 14:36
man drückt auf abschicken und denkte der post ist online, dabei antwortet onvista automatisiert
"beinhaltet unerwünschte zitate"
"bitte kürzeren betreff
keine 5 großbuchstaben in überschrift
keine 2 Ausrufezeichen in überschrift "
die findet man dann in irgendeiner geöffneten seite wieder
manche grad die aufwendigen langen verschwinden wirklich

ich verstehe nach wie vor nicht wieso nicht Münchner Privatiers hin und wieder zum Prozeß gehen und uns berichten- gut die meisten würden jetzt überhaupt nicht mehr verstehen worum es geht . lehna und kathryn lesen hier mit und überaschen dann wieder mit ihrem Wissensstand

das ist mal ne interessante Aussage aus obigem Post  : Es gab polit, Einflußnahme auf den Prozeß Markus Braun HOCH zu bestrafen ????
ich sag ja das Land und der Prozeß könnten nur noch von Aussen wieder auf Spur gebracht werden  
Antworten
Meimsteph:

im nachhinein betrachtet

 
11.01.26 15:27
hätte er vll wkl wie Marsalek "kind of" fliehen sollen

jetzt ist es ja schon egal , selbst wenn die sich über alles hinwegsetzten und ihn zu 9 Jahren verdonnern würden,
wäre er in 2 Jahren frei

kurier.at/wirtschaft/...mp;utm_campaign=cleverpush-1768139524
Antworten
CharlotteTheo.:

Wirecard ist nicht erledigt...

 
11.01.26 20:33
Ich teile keine Verschwörungstheorien, sondern passe meine Aussagen stets dem Wissensstand an. Deshalb habe ich heute das Handelsblatt ungewöhnlich scharf kritisiert.

("ein brutalstdämlicher Artikel" x.com/csFraudAnalysis/status/2010389122360156184 )

Aus meiner Sicht ist und bleibt eine rechtsstaatliche Verurteilung von Stephan von Erffa und Markus Braun auf der Grundlage auch der verkürzten Anklage undenkbar. Daraus folgere ich nicht irgendwelche Schwachmatentheorien wie irgendwelche Schwachmaten. Das überlasse ich den Schwachmaten. Aber wo diese Schwachmaten eine Diskussion erschweren, behindern oder in einen politischen rechtsdrall führen, werde ich intervenieren. Würde ich bei einem Linksdrall übrigens auch.

---

#anklageschrift

Die aktuelle Anklage


Unrichtige Darstellung

Hier  geht es um das Geschäft mit Auslandspartnern, den Kern des  Wirecard-Skandals. Konkret wollen Gericht und Ermittler sich hierbei auf  die Konzernabschlüsse der Jahre 2016, 2017 und 2018 konzentrieren, in  denen Wirecard das Drittpartnergeschäft aufgeführt hat. Im Konzernabschluss 2018 etwa  führte Wirecard aus, dass auf Treuhandkonten fast eine Milliarde Euro  Gewinne aus dem Drittpartnergeschäft gelegen haben sollen. 2020 stellte  sich heraus: Das Geld war nicht da. Die Staatsanwaltschaft und der  Insolvenzverwalter von Wirecard gehen davon aus, dass das Geschäft von  Markus Braun, Stephan von Erffa und Oliver Bellenhaus erfunden wurde.

Marktmanipulation

Hier  geht es um die von Markus Braun am 22. April 2020 veröffentlichte  Ad-hoc-Meldung. Damals stand Wirecard unter Druck: Weil es Zweifel an  der Existenz des Drittpartnergeschäfts gab, hatte der Konzern eine  Sonderuntersuchung von KPMG in Auftrag gegeben. Die Prüfer stießen auf  Widersprüche und machten gegenüber Wirecard deutlich, dass sie ein  „Prüfungshemmnis“ hätten. Obwohl der Aufsichtsratschef von Wirecard ihn  aufforderte, genau dies in einer Mitteilung an die Kapitalmärkte zu  kommunizieren, veröffentlichte Braun eine Ad-hoc-Mitteilung mit dem  Titel „Untersuchung liefert bislang keine Belege für  Bilanzmanipulation“. Viele Aktionäre kauften danach Wirecard-Aktien.

Braun  sei bewusst gewesen, „dass diese Ad-hoc-Mitteilung irreführend und  unrichtig war“, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage. Der  langjährige Wirecard-Chef sei selbst der größte Aktionär gewesen und  habe sich „in den Genuss von ungerechtfertigten Vermögensvorteilen“  bringen wollen.
Untreue

Gericht  und Staatsanwaltschaft wollen sich hier auf Vorgänge konzentrieren, die  in Singapur stattgefunden haben. Zum einen bei der Firma Ruprecht  Services Pte. Ltd., die als neuer Drittpartner genutzt werden sollte,  nachdem Presseberichte die bisherigen Partner kritisch beleuchtet  hatten. Hinter der Firma Ruprecht stand James Henry O’Sullivan, ein  Kumpel von Jan Marsalek. Wirecard sollte Ruprecht Sicherheiten in Höhe  von 10 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Die  10 Millionen Euro wurden am 19. Dezember 2019 an Ruprecht überwiesen.  Wenige Tage später schoss Wirecard kurzfristig noch 30 Millionen Euro  nach. Eine Vorstandssitzung und förmliche Beschlussfassung wurden  umgangen. Der Vorwurf: Braun und Marsalek haben gegen ihre  Verpflichtung, das Vermögen der Wirecard zu schützen, verstoßen. Das  Geld, das an Ruprecht Services gezahlt wurde, wurde nie zurückgezahlt.

Wirecard wollte damals ein neues Geschäftsfeld etablieren, das  MCA-Geschäft. Dabei wollte man Onlinehändlern anbieten, dass Zahlungen  in ihren Online-Shops nicht – wie üblich – mit einer Verzögerung auf  ihren Konten landeten, sondern schneller, gegen einen Abschlag. Nicht  jede einzelne Zahlung wird vorfinanziert – sondern der Händler bekommt  unter Berücksichtigung seines Gesamtvolumens eine Art Kredit, gegen  entsprechende Zinsen.

Laut  Staatsanwaltschaft wurde das ganze Geschäft erfunden, um das  Drittpartnergeschäft (TPA-Geschäft) belegen zu können – und um Geld aus  der Firma zu schleusen. Dafür brauchte die Wirecard-Bande eine von  Wirecard und den Drittpartnern unabhängige Firma, die von Wirecard  Darlehen erhielt – und dann MCA-Darlehen an Händler vergab. Auserkoren  wurde die Firma Ocap – hinter der erneut der Marsalek-Kumpel James Henry  O’Sullivan stand. Ocap verfügte weder über eine geeignete Software,  noch über das nötige Personal, um MCA-Finanzierungen durchzuführen.

Im  November 2018 beschlossen Braun und Marsalek die Ausreichung eines  Darlehens über 100 Millionen Euro an Ocap. Weder der Aufsichtsrat noch  die anderen Vorstandsmitglieder wurden einbezogen. Ein Vorstand der  Wirecard-Bank, der Zweifel anmeldete, wurde unter Druck gesetzt. Das  Geld wurde überwiesen.

50  Millionen davon flossen an Wirecard als „Auszahlungen aus  Treuhandguthaben“ zurück. Um den Wirtschaftsprüfern zu demonstrieren,  dass man jederzeit an das Geld herankam – und dass das TPA-Geschäft  existierte.

Obwohl  Ocap die Zinsen für die Kredite nicht zahlte, wurden die Kredite vom  Wirecard-Vorstand verlängert. Die Kreditwürdigkeit von Ocap wurde nicht  überprüft.

Und  Ocap sollte noch einmal 100 Millionen Euro bekommen. Im März 2020, als  Wirecard schon tief in der Krise steckte und die KPMG-Untersuchung  bereits lief. Das Geld wurde am 27. März 2020 an Ocap ausgezahlt.

Die  Spur des Geldes ist in diesem Fall höchst interessant: Ocap überwies  das Geld auf ein Konto einer Bank mit Sitz in Litauen. 35 Millionen  davon landeten auf einem Konto von Jan Marsalek, der das Geld wiederum  an die Beteiligungsgesellschaft von Markus Braun weiterleitete. Braun  hatte Marsalek das Geld geliehen. Nun brauchte er das Geld, um einen  Kredit bei der Deutschen Bank in Höhe von 150 Millionen Euro abzulösen, die Wirecard Bank hatte die Ablösung zwischenfinanziert.

Der Rest der 100 Millionen verschwand im Firmengeflecht des Marsalek-Kumpels James Henry O’Sullivan.

Ocap hat nach der Wirecard-Pleite Insolvenz angemeldet.

Betrug

Hier  geht es um Geld, das sich Wirecard nach Auffassung der Ermittler auf  Basis gefälschter Zahlen besorgte. Spätestens seit 2015 sei es der  Wirecard-Bande klar gewesen, dass Wirecard mit tatsächlichen Geschäften  nur Verluste erzielt. Um trotzdem weiter Firmen übernehmen und laufende  Kosten tragen zu können, brauchte Wirecard Geld, so die  Staatsanwaltschaft. Und das bekam sie: 1,75 Milliarden Euro  Konsortialkredit von Banken wie der Commerzbank, Deutsche Bank,  Landesbank Baden-Württemberg oder ING Bank etwa. Sowie 100 Millionen,  die die staatliche Ipex-Bank gegeben hat. 900 Millionen Euro  organisierte sich Wirecard durch eine Wandelschuldverschreibung bei der  Investitionsgesellschaft Softbank

 .

Kritische  Fragen zum TPA-Geschäft soll Braun in den Verhandlungen abgebügelt  haben. Braun, Marsalek und von Erffa sollen die Investoren angelogen  haben. Als Softbank Listen von angeblichen TPA-Händlern sehen wollte,  seien Listen gefälscht worden, so die Staatsanwaltschaft.

Antworten
CharlotteTheo.:

Hagüwa

 
11.01.26 20:48
Beweise
Vielen Dank CharlotteTheo für deine Antwort.
Der Wirecard-Strafprozess ist so komplex und soll aufarbeiten, was in all den Wirecard-Jahren so passiert ist und wie wir inzwischen wissen, war es allerhand. Es gab sauberes und viel schmutziges Geschäft, es wurden illegale Geschäfte abgewickelt, Geld wurde gewaschen und so nebenbei betätigte sich ein Vorstandsmitglied auch noch als Agent. Das alles aufzuarbeiten ist in der Tat nicht einfach. Und wenn das Gericht dazu nun schon drei Jahre benötigt und die Zielgerade ist immer noch nicht erreicht (oder jetzt doch?), wie soll dann der betrogene Kleinanleger hier noch einen Überblick haben? Der ist mit der Materie doch total überfordert. Aber Gott sei dank gibt es ja noch ein paar Wenige wie dich, CharlotteTheo, die mit enormen Zeiteinsatz versuchen, Licht in diese Dunkelheit zu bringen. Dafür sei dir gedankt. Du übernimmst hier eine Aufgabe, die eigentlich kritische Fachjournalisten zu übernehmen haben. Es handelt sich hier um den größten Wirtschaftsskandal der Nachkriegsgeschichte, einige sagen auch, es ist auch der größte Justizskandal, und mir fehlt einfach das kritische Hinterfragen der Presse. Nur das 1:1 wiedergeben, was vor Gericht verhandelt wurde, ist mir zu wenig.
Der Kleinanleger ist hier m.E. total überfordert, hier noch den Überblick zu behalten. Deshalb gibt es u.a. auch hier im Forum nur Diskussionsbeiträge von ein paar ganz wenigen, obwohl es doch 10.000e geschädigte Kleinanleger gibt. Es ist nicht so, daß diese Kleinanleger nicht interessiert sind, nein, sie sind wegen der Komplexität dieses Falles einfach überfordert.
Für den Kleinanleger ist dann auch der Strafprozess nicht das, was für ihn im Vordergrund steht. Es ist für ihn die Frage, wie sieht es für mich im Schadensersatzprozess (Zivilprozess) aus und habe ich noch eine Chance, innerhalb angemessener Zeit etwas von meinem verlorenen Geld zurück zu erhalten. Und da muss der geschundene Kleinanleger leider feststellen: Das Vorgehen der Klägeranwälte gegen die BaFin: Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen im Insolvenzverfahren (Gleichstellung der Aktionäre mit den Gläubigern): Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen gegen EY im KapMuG-Verfahren: Vorerst abgeschmettert durch das Bayerische Oberste Landesgericht, die der Meinung sind, daß gegen EY nicht im KapMuG-Verfahren vorgegangen werden kann. Diese Entscheidung ist im Februar 2025 gefallen. Dagegen konnte Rechtsbeschwerde eingelegt werden, wovon einige Anwälte auch Gebrauch gemacht haben. Ihre Rechtsbeschwerdebegründungen haben sie allerdings bis heute (!!!!!) nicht vollständig abgegeben. Und solange diese nicht vorliegen, kann auch der BGH gar nicht entscheiden. Es ist zu lesen, daß bis zu einer BGH-Entscheidung dann weitere ein bis eineinhalb Jahre vergehen können. Dann zählen wir Mitte 2027. Das heißt: Wir sind auch 7 Jahre nach dem Wirecard-Zusammenbruch erst ganz am Anfang der juristischen Aufarbeitung im Zivilprozess.
Mir ist schon klar, daß auch die Aufarbeitung des Wirecard-Skandals im Zivilprozess komplex ist. Ich frage mich allerdings, wie lange soll denn die Aufarbeitung dauern, wenn wir nach 7 Jahren immer noch am Anfang stehen? Die Aufarbeitung des Telekom-Skandals hat ca. 20 Jahre gedauert mit einem für die Anleger höchst erfreulichen Ergebnis (100 % Entschädigung zuzüglich Zinsen). Wenn es im Wirecard-Skandal allerdings in dieser Geschwindigkeit weitergeht, dann befürchte ich, daß 20 Jahre nicht reichen werden.
Ich kann alle Anleger verstehen, die einfach nur noch frustriert sind und sich inzwischen nicht nur einmal betrogen fühlen.
Hagüwa, 11.01.26 10:45
"Für den Kleinanleger ist dann auch der Strafprozess nicht das, was für ihn im Vordergrund steht. Es ist für ihn die Frage, wie sieht es für mich im Schadensersatzprozess (Zivilprozess) aus und habe ich noch eine Chance, innerhalb angemessener Zeit etwas von meinem verlorenen Geld zurück zu erhalten. Und da muss der geschundene Kleinanleger leider feststellen: Das Vorgehen der Klägeranwälte gegen die BaFin: Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen im Insolvenzverfahren (Gleichstellung der Aktionäre mit den Gläubigern): Abgeschmettert durch das BGH. Das Vorgehen gegen EY im KapMuG-Verfahren: Vorerst abgeschmettert durch das Bayerische Oberste Landesgericht, die der Meinung sind, daß gegen EY nicht im KapMuG-Verfahren vorgegangen werden kann. Diese Entscheidung ist im Februar 2025 gefallen. Dagegen konnte Rechtsbeschwerde eingelegt werden, wovon einige Anwälte auch Gebrauch gemacht haben. Ihre Rechtsbeschwerdebegründungen haben sie allerdings bis heute (!!!!!) nicht vollständig abgegeben. Und solange diese nicht vorliegen, kann auch der BGH gar nicht entscheiden. Es ist zu lesen, daß bis zu einer BGH-Entscheidung dann weitere ein bis eineinhalb Jahre vergehen können. Dann zählen wir Mitte 2027. Das heißt: Wir sind auch 7 Jahre nach dem Wirecard-Zusammenbruch erst ganz am Anfang der juristischen Aufarbeitung im Zivilprozess."

Also juristisch war die Sache bei EY immer völlig klar - ungeachtet des Tatbildes. EY hat in Expoertenstellung grob versagt und haftet - das ist ein juristischer Selbstläufer (APAS, Wambach,...)

Es geht nicht um das "faktische recht", sondern um die "Rechtsdurchsetzung"

Seit 2023 erst beschäftige ich mich intensiver damit, weil sich der Zeithorizont des Strafverfahrens ähnlich weit nach hinten bewegt hat wie das KapMuG. Tatsächlich verschleppen im Moment beide Seiten (Anlegeranwälte UND EY) eine BGH-Entscheidung, die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit Andrea Schmidt vom bayerischen Obersten bestätigfen wird - das war eigentlich von Anfang an klar...

Wer Geld und Anwaltspower in die hand nimmt und EY in Verzug setzt und das Verfahren durchzieht, der wird ordentlich Schadensersatz bekommen in fast allen Konstellationen.

Die Billigheimer, die sich an irgendwelche Verfahren hängen, wo unengagierte Anwälte Dienst nach Vorschrift machen, müssen auch nicht zwingend leer ausgehen, könnte aber passieren. Ich sehe da höchstens um die 50% Chancen für eine deutlich geringere Entschädigung.

Die Diskussion zwischen den KapMuG-Anwälten (Schirp, Mattil, Vitt, Liebescher) plus Tilp (LitFin) ist komplex...

In Sachen BaFin soll es im Januar/Februar tatsächlich Entscheidungen geben. Ich befürchte, dass man davon öffentlich selbst im Erfolgsfall wenig hört, weil in diesen Fällen einzelne Geschädigte mit hoch engagierten Anwälten t#tig sind - und die wären schön blöd, wenn sie das an die große Glocke hängen... Bin gespannt...

Zivilrechtlich ist nichts verloren und wenn Stadelheim durch ist, wird es einige Überraschungen geben. Das hätte man von Anfang an forcieren müssen, indem man EY und wirecard in der Haftung trennt. Warum das nicht gemacht wurde? Weil man die Zurüclhaltung von EY gut brauchen kann? Spekulation.

Es liegen immer noch Hunderte Millionen herum, die keine will und hohe Forderungen innerhalb der AG. Da wird es noch Überraschungen geben, aber womöglich erst in vielen Jahren, wenn die letzten paar Kämpfer entschädigt sind. Dann wird es - ähnlch wie im Fall Kirch - eine Überraschung geben. Da wette ich drauf.

Antworten
Meimsteph:

EY

 
11.01.26 21:19
wie gesagt ein Experte wollte , dass ich gg EY klage , weil EY seiner Meinung nach selber inso ist,
wegen hoher  Pensionsansprüche der Angestellten
die vorangig bedient werden müssen, falls ich das richtig verstanden habe
Ich habe mich garnicht näher mit dem Thema beschäftigt .
Braun sagt die Bilanzen stimmten, was ich also gg EY klagen.
Braun wirds ja wohl wissen
und ich gehe von Anfang an davon aus , dass Bilanzen stimmen , denn die ganze "Luftbudeidee" dass irgendwelche vernunftbegabte Menschen für Lufteinnahmen REALE Steuern zahlen, um Kredite zu bekommen und AKtienkurs zu steigern  ist einfach nur abartig  
Antworten
Meimsteph:

wo haben die plötzlich

 
11.01.26 21:51
all die exakten Zahlen her ?
x.com/i/status/2010363781998837873
Antworten
Meimsteph:

oh !

 
11.01.26 23:14
csfa.
@csFraudAnalysis
Warnung: Dieser Account ist vorübergehend eingeschränkt
Du siehst diese Warnung, da von diesem Account einige ungewöhnliche Aktivitäten ausgegangen sind. Möchtest du ihn dennoch ansehen?

Ich habe ihn nicht gemeldet !
obwohl er mich heute verflucht hat " Das schicksal soll mich an meiner empfindlichsten Seite treffen" weil ich gepostet habe , dass ich es grundsätzlich als Betrug betrachte , wenn mein Steuergeld an Fremde weitergeleitet wird und dass mir leere DAYCARES noch lieber sind als wenn sie voller Somali kinder sind
und obwohl mich seine Zuspammerei des Wirecard Themas mit mmn  meist unsinnigen Kindervideos u liedern schon nervt  
Antworten
Meimsteph:

Dickes Maiskorn

 
11.01.26 23:47
hühner suchen eigentlich garkeine körner , sondern eher würmer und käfer , manchmal auch Blümchen

abouthungary.hu/blog/...t-eine-der-prepaid-debitkarten-der-eu

schayani !
das ist die von wdr4u die vor geröllhaufen steht und sie als grüne täler beschreibt aus denen die großfamilien fliehen mussten

www.tagesschau.de/faktenfinder/fake-mastercard-unhcr-101.html

Antworten
Meimsteph:

fetter Wurm

 
11.01.26 23:50
de.marketscreener.com/kurs/aktie/...-Transformation-26134631/

scrollen bis UK
de.wikipedia.org/wiki/Bezahlkarte_f%C3%BCr_Asylbewerber
Antworten
Meimsteph:

ohne die "Luftbude" Wirecard UK

 
00:14
ging ja nix mehr in UK und auch singapur
www.ft.com/content/e558e41a-5424-45dc-a0c6-9cde8910870bs
Antworten
Meimsteph:

Hääää???

 
00:20
kommt bei Js öfter vor

www.jaffe-rae.de/aktuelles/detail/...der-camso-gmbh-erreicht/
Antworten
Meimsteph:

im mai 2021

 
00:31
funktionierten  die ASPEN cards in England nicht mehr wegen Anbieterwechsel und die hochqualifizierten Lehrer flüchtlinge mussten mit Golduhr am Arm hungern

www.theguardian.com/uk-news/2021/jun/02/...cash-card-problems

Wirecard UK war im August 2020 schon verkauft ,
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Meimsteph:

insolvenzeröffnung

 
00:38
Am 18.6.20 waren die 1,9 milliarden vermisst

Die Insolvenz von Wirecard wurde am dienstag 25. August 2020 eröffnet, nachdem das Unternehmen in einen massiven Bilanzskandal verwickelt war, der zu Forderungen in Höhe von 15,4 Milliarden Euro führte, während die Insolvenzmasse nur etwa 650 Millionen Euro beträgt.

am freitag 28.8.20 war Wirecard uk verkauft  
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Meimsteph:

325000 gesperrte Karten

 
00:48
in italien - 200000 gesperrte Karten in Libyen -
sagen wir für die vll 2 milliarden kredit die wdi hatte wurden 2% also 40 millionen zinsen /jahr oder ca 4 millionen zinsen /monat fällig



2 Minuten Lesezeit

Mindestens 325.000 Debitkarten, die in Italien von Wirecard ausgegeben wurden, wurden mit Mitteln von etwa 20 Millionen Euro gesperrt, nachdem die FCA das deutsche Fintech, das aufgrund der Hypothese einer falschen Buchführung im Mittelpunkt des Sturms geriet, verhängt hat. SisalPay|5 griff sofort ein, übernahm direkt die finanzielle Belastung und verpflichtete sich, die eingefrorenen Gelder an seine Kunden zurückzuzahlen, meist ohne zu wissen, dass sie mitten im Wirecard-Skandal geraten waren.

Es ist derzeit unklar, wie viele andere italienische Kunden Prepaid-Karten haben, die vom deutschen Zahlungs-Fintech ausgestellt wurden. Soldo befindet sich ebenfalls in derselben Situation. Es wären etwa siebzig Fintechs in ganz Europa und Millionen von Nutzern an der Crack beteiligt.

Wie andere Fintechs hat SisalPay|5 Wirecard als "Aussteller" seiner Prepaid-Karten: Die 325.000 Inhaber haben ihre Karten ohne Vorwarnung eingefroren, nachdem die britische Finanzbehörde FCA am Freitag einen Betriebsstopp für Wirecard verhängt hatte. Basierend auf einem durchschnittlichen Saldo von etwa 60–65 Euro hat SisalPay eine finanzielle Deckung von 20 Millionen Euro für die Intervention bereitgestellt

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Die Intervention von SisalPay|5, die mit Unterstützung der Aktionäre CVC Capital Partners und Banca 5 der Intesa Sanpaolo-Gruppe durchgeführt wurde, zielt darauf ab, ihre Kunden sofort zu unterstützen, von denen viele während ihrer Reisen oder im Urlaub vom Lockdown überrascht wurden. Bereits am Samstag wurden Kunden und angeschlossene Unternehmen über die Erstattung der blockierten Beträge informiert und beruhigt.
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