Anzeige
Meldung des Tages: SILBER-TSUNAMI: $82/Unze – PRINCE SILVER EXPANDIERT BOHRPROGRAMM NACH HISTORISCHEM PREISANSTIEG
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 7456  7457  7459  7460  ...

Wirecard 2014 - 2025


Beiträge: 187.061
Zugriffe: 77.802.812 / Heute: 3.162
Wirecard AG 0,0064 € -3,03% Perf. seit Threadbeginn:   -99,98%
 
CharlotteTheo.:

für die ganzen Kasper hier...

 
13.11.25 22:18
... die sich seit Jahren nicht melden und jetzt extra nach dem Urteil des BGH hierher kommen...


die schreiben dann unter einen Beitrag, der Kritik an den Banken übt ernsthaft einen solchen Schmarrn, da wundert man sich überhaupt nicht mehr, dass dieses Land den Bach hinuntergeht...

und zwar nicht wegen der Grünen und der linken, sondern, weil die deutschen es feiern, wenn sie nach Strich und Faden von den milliardären verarscht werden...

habt ihr eigentlich mitbekommen, wer hier der klagegegner war? nein!?

kriegt ihr überhaupt noch irgendwas? mit???


ich kann es einfach nicht glauben...

fontaane.wordpress.com/2025/11/13/...-medien-und-rechtsstaat/


Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Amundi

Lyxor Net Zero 2050 S&P World Climate PAB (DR) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +206,18%
Amundi IBEX 35 Doble Apalancado Diario (2x) UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +128,57%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +55,98%
Amundi IBEX 35 UCITS ETF Acc
Perf. 12M: +55,41%
Amundi MSCI Greece UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +54,23%

CharlotteTheo.:

hat jemand Tante Brigitte gesehen??

 
13.11.25 22:20
fontaane.wordpress.com/2025/11/13/...-sache-mit-dem-narrativ/
Antworten
leoAcqui:

Wirecard Singapore

 
13.11.25 22:58
Addressed to:
Corporate Communications Division
Monetary Authority of Singapore
My sincere thanks for your work.
Antworten
Meimsteph:

perlen vor die schredder

 
13.11.25 23:06
"Nach Angaben der deutschen Behörden wird sie wegen angeblicher Bildung einer kriminellen Vereinigung im Ausland, Computerbetrug, Bandendelikten und Geldwäsche unter deutscher Gerichtsbarkeit gesucht. Die singapurischen Behörden betonten, dass ihr keine Straftaten vorgeworfen werden, die in Singapur selbst begangen wurden; Ihre Festnahme erfolgt ausschließlich in Ausführung des deutschen Ersuchens nach dem bilateralen Auslieferungsvertrag (Quelle: The Straits Times)."


"Mit der Verhaftung von Häuser-Axtner rückt der Skandal tiefer in das operative Herz des Asiengeschäfts von Wirecard. Wenn die Staatsanwaltschaft beweisen kann, dass ein ehemaliger Direktor von Wirecard Asia dazu beigetragen hat, globalen Abonnementbetrug zu erleichtern, nachdem das Narrativ des Zusammenbruchs bereits bekannt war, würde dies eine seit langem bestehende These von FinTelegram bestätigen: dass Wirecard kein isolierter "schwarzer Schwan" war, sondern Teil eines umfassenderen, systemischen Versagens der Compliance und Überwachung im Zahlungssektor."

es gab ja ...angbl kein Asiengeschäft , aber das mit herz
es lief bei allen ZDLs ähnlich , mmn hat Marsalek sich einfach bei allem was er tat mehr engagiert als alle anderen,
nicht zu seiner persönlichen Bereicherung , sondern  für WDI und seine Grundsätze  
deswegen wurde mmn Wirecard zerschossen, nicht wegen irgendwelcher Verbrechen durch die Manager
ocap waren Häuslers
senjo war Henry o Sullivan ,das ja angbl auch zero geschäft hatte und o sulli trotzdem irgendwie steinreich machte

"während Weigand für die Übersicht der Konten bei den sogenannten Acquiring Banken zuständig war. Diese Banken, zu denen auch die Wirecard Bank gehörte, verarbeiten Kartenzahlungen im Auftrag eines Händlers. Weigand soll auch dafür gesorgt haben, dass die Erträge aus den Marihuana-Käufen wieder in die USA zurückkehren. Es ist aber auch die Rede von einer Reihe von Mittätern, die zwar nicht auf der Anklagebank saßen, aber eine wesentliche Rolle bei der Abwicklung des Betrugs spielten: Darunter auch Zahlungsdienstleister, wie Wirecard, Kalixa oder Senjo. Das geht aus den Chatprotokollen hervor, die das FBI als Beweismaterial gesichert hat. "
Antworten
Meimsteph:

franchise

 
14.11.25 00:05
wer hat das system HIER Vor Jahren genauso erklärt?

aus HB
CE Cash sei „quasi wie Mc Donalds eine Franchise-Geberin“, auch wenn es nicht um Hamburger, sondern um Pornos gehe. Akhavan habe erzählt, er habe sich „sogar von derselben Kanzlei unterstützen lassen“ wie der Fastfood-Riese aus den USA. Kohlpaintner: „Daher passt der Vergleich so gut.“
Antworten
Meimsteph:

unter Löschung

 
14.11.25 00:11
Meimsteph: wirecard wär ein Franchise scnellrestaurant       #9158
18.04.21 19:28
marsalek der filialleiter . ey der Franchise  standartprüfer ,
Antworten
Meimsteph:

sooo rentabel

 
14.11.25 00:15
Kohlpaintner: „Daher passt der Vergleich so gut.“

Und das Bargeld? Das Geschäft sei so lukrativ, dass „ein sehr gehobener Lebensstil für Hr. Akhavan gesponsert werden“ könne. Außerdem veranstalte er regelmäßig Events, für die er Cash benötige. „Nachdem wir die Mittelherkunft nun aber noch besser kennen, habe ich bei Barabhebungen zugegebenermaßen überhaupt keine Bedenken mehr.“
Antworten
Meimsteph:

perlen vor die schredder

 
14.11.25 07:06
www.handelsblatt.com/technik/it-internet/...ir/100152660.html
Antworten
Kathryn_Railly:

Geldwäsche ist kein Geschäft

 
14.11.25 11:13
Bei Wirecard geht es um systematischen Bilanzbetrug (Luftbuchungen von ca. 1,9 Mrd. €), Untreue, Marktmanipulation und teilweise auch um Vorwürfe der Geldwäsche (insbes. über dubiose Drittpartner in Asien, die offenbar teilweise kriminelle Transaktionen abwickelten).

Betrug, Geldwäsche, Bilanzfälschung sind strafbare unerlaubte Handlungen und damit gerade keine Handelsgeschäfte i. S. d. HGB.

Fazit:
Geldwäsche (oder sonstige kriminelle Aktivitäten) bei Wirecard zählen nicht als „Geschäft im Betrieb des Handelsgewerbes“.

Also müssen wir darüber sprechen, dass Wirecard offenbar eine gigantische Waschmaschine war, aber bitte nennt das, was da gemacht wurde niemals "Geschäft".

Das beleidigt nämlich ehrbare Kaufleute.
Antworten
CharlotteTheo.:

das ist sachlich falsch.

 
14.11.25 13:45
zunächst einmal passieren alle anklagepunkte auf der Theorie vom komplett erfundenen tpa.
nichts dazwischen. komplett erfunden.. Markus braun habe es gesteuert.
es gibt keine Beweise dafür, aber es gibt gerade jetzt durch die zwei Ereignisse in Singapur mittlerweile Objektive Aspekte, die für eine Plausibilität der Verteidigung sprechen.

was die geldwäsche angeht:
wenn jemand auf deinem Tisch Geld klaut, davon läuft und davon das Taxi zahlt, hat der taxifahrer einen Lohn für ein Geschäft bekommen.
wenn sich das als kriminell herausstellt, bekommt historisch gesehen der finanzdienstleister höchstens eine geldstrafe.

auch das ist aktenkundig und zwar schon vor dem Kollaps.

deine Argumentation ist in beiden Punkten nicht irgendwie subjektiv oder eine Meinung, sie ist fachlich falsch.
fachlich und sachlich falsch


Fiserv's First Data pays $40 million to settle FTC charges it aided merchants' fraud | Reuters share.google/IOXF8LP1gRXrpi0Pi

Antworten
CharlotteTheo.:

ich gebe mir noch einmal die Mühe..

 
14.11.25 13:51
Hier ist ein sachlicher, klar formulierter Fließtext ohne Aufzählungszeichen, Sonderzeichen oder typografische Hervorhebungen:


---

Die Aussage, Wirecard habe kein echtes Geschäft betrieben und sei lediglich eine gigantische Geldwaschmaschine gewesen, widerspricht den inzwischen vorliegenden Rechercheergebnissen deutlich. Der Schluss, dass kriminelle Aktivitäten bedeuten, dass es keinerlei reales Geschäft gegeben habe, ist fachlich falsch und beruht auf einer unzulässigen Vermischung verschiedener Kategorien. Kriminelle Handlungen innerhalb eines Unternehmens belegen lediglich das Vorliegen strafbarer Vorgänge, nicht jedoch die Nichtexistenz der übrigen operativen Tätigkeit.

Die vorliegenden Daten zeigen, dass das Third Party Acquiring Geschäft von Wirecard in erheblichem Umfang real betrieben wurde. Dazu gehören Milliarden echter Transaktionen, die in der Hadoop-Datenbank erfasst waren, konsistente Zahlungsflüsse über mehrere Jahre auf Konten der Drittpartner und Schattenfirmen sowie die Zusammenarbeit mit real existierenden Händlern und Acquirern. Diese operativen Spuren wären bei einer reinen Geldwaschmaschine nicht vorhanden. Eine bloße Fassade hinterlässt weder Millionen von Settlement Datensätzen noch nachvollziehbare Chargeback Muster noch systematische Kommunikation mit Anbietern, die im globalen Zahlungsverkehr tätig sind.

Auch juristisch ist es falsch, aus dem Vorkommen von Geldwäsche oder anderen Straftaten abzuleiten, dass das Unternehmen als solches kein Handelsgeschäft betrieben habe. Ein Zahlungsdienstleister bleibt ein Handelsgewerbe, selbst wenn innerhalb seiner Strukturen Straftaten begangen werden. Banken, Zahlungsdienstleister und Unternehmen aller Branchen können von einzelnen Akteuren missbraucht werden, ohne dass damit ihr operatives Geschäft entfällt. Die Existenz krimineller Aktivitäten hebt die operative Realität nicht auf, sondern setzt sie im Gegenteil oft voraus. Ohne reale Händler, ohne echte Zahlungsströme und ohne funktionierende technische Systeme könnten keine Gelder in großem Stil abgezweigt oder verschleiert werden.

Die Behauptung, man dürfe das, was bei Wirecard geschah, nicht als Geschäft bezeichnen, folgt damit eher dem Narrativ der Totalfiktion, das von der Staatsanwaltschaft frühzeitig festgelegt wurde und das wesentliche positive Belege unbeachtet lässt. Das operative Geschäft wurde nicht erfunden, sondern von einzelnen Beteiligten missbraucht. Dies ist ein grundlegender Unterschied und von zentraler Bedeutung für jede juristische, wirtschaftliche und mediale Bewertung des Falls.
Antworten
CharlotteTheo.:

KapNuG

 
14.11.25 14:00
das musterverfahren ohne wert?

Die aktuelle Entwicklung im Musterverfahren rund um Wirecard sorgt erneut für erhebliche Unsicherheit. Kurz vor der anstehenden Verhandlung in München ziehen sich einzelne Beteiligte aus zentralen Rollen zurück, es kommt zu Mandatswechseln und zu einer sichtbaren Entflechtung innerhalb der Klägerseite. Gleichzeitig werden prozessuale Schritte zurückgenommen und Zuständigkeiten neu verteilt, während die Finanzierung einzelner Rollen im Verfahren angepasst oder beendet wird. Was dies für den weiteren Verlauf bedeutet, ist derzeit schwer einzuschätzen. Klar ist nur, dass das Verfahren damit nicht einfacher wird.

Hinzu kommt, dass weiterhin grundlegende Fragen offen sind, etwa wie bestehende Entscheidungen zu verstehen sind, in welchem Umfang Teilrechtskraft besteht und welche prozessualen Folgen sich aus der gegenwärtigen Gemengelage ergeben. Auch die Frage, wie sich parallele internationale Optionen auswirken könnten, bleibt derzeit unbeantwortet. Insgesamt entsteht der Eindruck einer zunehmend unübersichtlichen und zersplitterten Verfahrenslandschaft, in der weder die Gerichte noch die Anwaltschaft ein geschlossenes Bild abgeben.

Für außenstehende Beobachter wie für Beteiligte ist die Situation schwer zu durchdringen. Sicher ist nur, dass die Erwartungen an ein effizientes und verlässliches kapitalmarktrechtliches Verfahren bislang kaum erfüllt wurden. Das Verfahren erscheint eher als weiterer Beleg für strukturelle Probleme in der deutschen Justiz und im kollektiven Rechtsschutz. Wie es nun weitergeht, bleibt offen.


siehe bereits im November 24

und das gackernde Hühnchen will sich immer wieder auf den Misthaufen stellen und sich als so schlau  hinstellen wie alle anderen dumm (auch Leute, die nicht  meine Meinung teilen sind betroffen)...


eine sachliche Diskussion mit dieser Person ist seit über fünf Jahren unmöglich und das haben auch Leute erkannt, die sich an anderer Stelle mit mir auch heftig streiten..

diese Art der Kommunikation macht jede Diskussion kaputt und ich lehne sie deshalb ab, es kann auch ein grünes Herz treffen. ich bin da nicht wählerisch.


fontaane.wordpress.com/2024/11/21/...afennutten-tanzen-lasst/


Antworten
Kathryn_Railly:

meine KI antwortet

 
14.11.25 15:27
ich gebe mir noch einmal die Mühe..
Hier ist ein sachlicher, klar formulierter Fließtext ohne Aufzählungszeichen, Sonderzeichen oder typografische Hervorhebungen:


---

Die Aussage, Wirecard habe kein echtes Geschäft betrieben und sei lediglich eine gigantische Geldwaschmaschine gewesen, widerspricht den inzwischen vorliegenden Rechercheergebnissen deutlich. Der Schluss, dass kriminelle Aktivitäten bedeuten, dass es keinerlei reales Geschäft gegeben habe, ist fachlich falsch und beruht auf einer unzulässigen Vermischung verschiedener Kategorien. Kriminelle Handlungen innerhalb eines Unternehmens belegen lediglich das Vorliegen strafbarer Vorgänge, nicht jedoch die Nichtexistenz der übrigen operativen Tätigkeit.

Die vorliegenden Daten zeigen, dass das Third Party Acquiring Geschäft von Wirecard in erheblichem Umfang real betrieben wurde. Dazu gehören Milliarden echter Transaktionen, die in der Hadoop-Datenbank erfasst waren, konsistente Zahlungsflüsse über mehrere Jahre auf Konten der Drittpartner und Schattenfirmen sowie die Zusammenarbeit mit real existierenden Händlern und Acquirern. Diese operativen Spuren wären bei einer reinen Geldwaschmaschine nicht vorhanden. Eine bloße Fassade hinterlässt weder Millionen von Settlement Datensätzen noch nachvollziehbare Chargeback Muster noch systematische Kommunikation mit Anbietern, die im globalen Zahlungsverkehr tätig sind.

Auch juristisch ist es falsch, aus dem Vorkommen von Geldwäsche oder anderen Straftaten abzuleiten, dass das Unternehmen als solches kein Handelsgeschäft betrieben habe. Ein Zahlungsdienstleister bleibt ein Handelsgewerbe, selbst wenn innerhalb seiner Strukturen Straftaten begangen werden. Banken, Zahlungsdienstleister und Unternehmen aller Branchen können von einzelnen Akteuren missbraucht werden, ohne dass damit ihr operatives Geschäft entfällt. Die Existenz krimineller Aktivitäten hebt die operative Realität nicht auf, sondern setzt sie im Gegenteil oft voraus. Ohne reale Händler, ohne echte Zahlungsströme und ohne funktionierende technische Systeme könnten keine Gelder in großem Stil abgezweigt oder verschleiert werden.

Die Behauptung, man dürfe das, was bei Wirecard geschah, nicht als Geschäft bezeichnen, folgt damit eher dem Narrativ der Totalfiktion, das von der Staatsanwaltschaft frühzeitig festgelegt wurde und das wesentliche positive Belege unbeachtet lässt. Das operative Geschäft wurde nicht erfunden, sondern von einzelnen Beteiligten missbraucht. Dies ist ein grundlegender Unterschied und von zentraler Bedeutung für jede juristische, wirtschaftliche und mediale Bewertung des Falls.
CharlotteTheodoorsen, 14.11.25 13:51
(klingt mir sehr plausibel, kanns nicht beurteilen, obs stimmt, was sagen andere dazu, liest hier noch jemand mit??)

KI:
Die Diskussion wird oft dadurch verzerrt, dass zwei verschiedene Ebenen vermischt werden. Es gab echte Händler, echte Transaktionen und funktionierende Payment-Systeme. Das bestreitet niemand.

Entscheidend ist aber: Das operative Alltagsgeschäft ist nicht das, was Wirecard zum DAX-Konzern gemacht hat. Der Strafprozess dreht sich ausschliesslich um das bilanzierte TPA-Geschaeft – also um genau den Teil, der die Milliardengewinne und das Wachstum erklären sollte. Und fuer genau diesen Bereich gelten andere Fakten:

Erstens: Die 1,9 Mrd. Euro angeblicher Treuhandgelder hat es laut Insolvenzverwalter Jaffe nach vollstaendiger Sichtung aller Konten nie gegeben. Nicht 2020, nicht 2019 und auch nicht in den Vorjahren. Das ist forensisch gesichert.

Zweitens: Hadoop-Daten belegen nur, dass Transaktionen stattgefunden haben, nicht aber deren Rechtmassigkeit oder wirtschaftliche Bedeutung. Ein erheblicher Anteil dieser Daten stammt aus High-Risk-Bereichen, teils illegalen Quellen oder war manipuliert. Das sind operative Spuren, aber keine Beweise fuer ein hochprofitables TPA-Geschaeft.

Drittens: Dass Geld durch Senjo, oCap oder PayEasy floss, beweist nur, dass diese Firmen benutzt wurden. Es zeigt aber nicht, dass es dort ein nachhaltiges, gewinnbringendes Drittpartnergeschaeft gab. Die Zahlungsstroeme folgen eher Mustern von Geldwaesche und Verschleierung als denen eines normalen Acquirers.

Viertens: Ein Unternehmen kann ein reales Grundgeschaeft haben und trotzdem einen grossen Teil der Bilanz erfinden. Genau das ist der Vorwurf: nicht der Betrieb, sondern die Bilanz war in wesentlichen Teilen Fiktion. Auch juristisch ist das entscheidend, denn strafbar ist hier die Erschleichung von Krediten durch gefaelschte Umsaetze, nicht der Betrieb eines Payment-Geschaefts an sich.

Fuenftens: Ohne die erfundenen TPA-Milliarden waere Wirecard weder in den DAX gekommen noch haette das Unternehmen Kredite in Milliardenhoehe erhalten. Die operative Realitaet und die bilanzielle Darstellung lagen weit auseinander.

Sechstens: Die Tatsache, dass kriminelle Aktivitaeten operative Strukturen nutzen, ist kein Beweis fuer die Seriositaet des Gesamtgeschaefts. Im Gegenteil: kriminelle Netzwerke sind gerade darauf angewiesen, dass es ein funktionierendes Grundrauschen gibt, das sie tarnen koennen.

Der entscheidende Punkt bleibt daher: Wirecards operatives Tagesgeschaeft belegt nicht die Existenz des behaupteten TPA-Milliardenmodells. Genau diese Luecke zwischen realen Transaktionen und erfundenen Bilanzzahlen ist Kern des Strafprozesses.
-----------
Ist das so zutreffend?
Antworten
Kathryn_Railly:

was meine KI dazu sagt:

 
14.11.25 16:29
CharlotteTheodoorsen, 13.11.25 22:20
Der Artikel baut ein falsches Bild der Anklage auf. Die Staatsanwaltschaft behauptet nicht, dass es „nie“ TPA-Geschäft gab, sondern dass das von Wirecard bilanzierte TPA-Modell in seiner Größe, Profitabilität und Struktur nicht existierte. Reale operative Aktivitäten – Händlerbetreuung, Aufschaltungen, Traffic in Asien – widersprechen diesem Vorwurf überhaupt nicht.

Der entscheidende Punkt bleibt: Die 1,9 Mrd. Euro Treuhandgelder waren laut Insolvenzverwalter nie vorhanden, die TPA-Umsätze wurden nie prüfbar belegt, und große Teile der vorgelegten Daten waren manipuliert oder aus Hochrisiko-Umfeldern.

Genau deshalb zeigt die Festnahme von Häuser-Axtner eher, wie eng das Asien-Team in kriminelle Strukturen eingebunden war – und bestätigt damit das Bild eines operativen Netzwerks, das zur Tarnung eines überhöhten, teilweise erfundenen TPA-Geschäfts diente.

Kurz: Die Verhaftung beweist operative Aktivität, aber operative Aktivität ist nicht der Tatvorwurf. Der Vorwurf betrifft die Bilanzierung, nicht das Tagesgeschäft – und daran ändert die Festnahme gar nichts.
Antworten
leoAcqui:

@ Kathryn_Railly:

 
14.11.25 19:37
Unless it's Gordon Oh or Kow Keng Siong or a high-ranking Europol official. I advise you to wait until the investigation is completed and the final verdicts are issued.

Thank you.
Antworten
CharlotteTheo.:

KI

 
14.11.25 19:57
meine KI antwortet
(klingt mir sehr plausibel, kanns nicht beurteilen, obs stimmt, was sagen andere dazu, liest hier noch jemand mit??)

KI:
Die Diskussion wird oft dadurch verzerrt, dass zwei verschiedene Ebenen vermischt werden. Es gab echte Händler, echte Transaktionen und funktionierende Payment-Systeme. Das bestreitet niemand.

Entscheidend ist aber: Das operative Alltagsgeschäft ist nicht das, was Wirecard zum DAX-Konzern gemacht hat. Der Strafprozess dreht sich ausschliesslich um das bilanzierte TPA-Geschaeft – also um genau den Teil, der die Milliardengewinne und das Wachstum erklären sollte. Und fuer genau diesen Bereich gelten andere Fakten:

Erstens: Die 1,9 Mrd. Euro angeblicher Treuhandgelder hat es laut Insolvenzverwalter Jaffe nach vollstaendiger Sichtung aller Konten nie gegeben. Nicht 2020, nicht 2019 und auch nicht in den Vorjahren. Das ist forensisch gesichert.

Zweitens: Hadoop-Daten belegen nur, dass Transaktionen stattgefunden haben, nicht aber deren Rechtmassigkeit oder wirtschaftliche Bedeutung. Ein erheblicher Anteil dieser Daten stammt aus High-Risk-Bereichen, teils illegalen Quellen oder war manipuliert. Das sind operative Spuren, aber keine Beweise fuer ein hochprofitables TPA-Geschaeft.

Drittens: Dass Geld durch Senjo, oCap oder PayEasy floss, beweist nur, dass diese Firmen benutzt wurden. Es zeigt aber nicht, dass es dort ein nachhaltiges, gewinnbringendes Drittpartnergeschaeft gab. Die Zahlungsstroeme folgen eher Mustern von Geldwaesche und Verschleierung als denen eines normalen Acquirers.

Viertens: Ein Unternehmen kann ein reales Grundgeschaeft haben und trotzdem einen grossen Teil der Bilanz erfinden. Genau das ist der Vorwurf: nicht der Betrieb, sondern die Bilanz war in wesentlichen Teilen Fiktion. Auch juristisch ist das entscheidend, denn strafbar ist hier die Erschleichung von Krediten durch gefaelschte Umsaetze, nicht der Betrieb eines Payment-Geschaefts an sich.

Fuenftens: Ohne die erfundenen TPA-Milliarden waere Wirecard weder in den DAX gekommen noch haette das Unternehmen Kredite in Milliardenhoehe erhalten. Die operative Realitaet und die bilanzielle Darstellung lagen weit auseinander.

Sechstens: Die Tatsache, dass kriminelle Aktivitaeten operative Strukturen nutzen, ist kein Beweis fuer die Seriositaet des Gesamtgeschaefts. Im Gegenteil: kriminelle Netzwerke sind gerade darauf angewiesen, dass es ein funktionierendes Grundrauschen gibt, das sie tarnen koennen.

Der entscheidende Punkt bleibt daher: Wirecards operatives Tagesgeschaeft belegt nicht die Existenz des behaupteten TPA-Milliardenmodells. Genau diese Luecke zwischen realen Transaktionen und erfundenen Bilanzzahlen ist Kern des Strafprozesses.
-----------
Ist das so zutreffend?
Kathryn_Railly, 14.11.25 15:27
es ist ganz normal, dass die KI so antwortet, wenn du ihr nicht die primärquellen gibst,.
die KI bestreitet zunächst einmal, dass die Anklage von einer total Fiktion ausgeht (Markus braun hat das gesamte tpa erfunden)
wenn du ihr dann die anklageschrift zu lesen gibst, entschuldigt sie sich und sagt " tut mir leid, ich habe es nach quellenlage beurteilt"

wenn ich hier KI Texte poste, sind das nicht einfache prompts, sondern es gibt eine lange Diskussion und ich präsentiere der KI die entscheidenden Aussagen in stadelheim oder eben die Originaltexte.

wenn du jetzt mit KI antwortest,, ist das Unfug?.

das habe ich dir auch schon mal erklärt, aber ganz offensichtlich bestehen bei dir erhebliche Defizite im textverständnis.

damit kannst du nicht mit KI arbeiten, denn eine sinnvolle Arbeit mit KI ist ohne textverständnis nicht möglich.

Antworten
CharlotteTheo.:

So ist es

 
14.11.25 20:00
Der entscheidende Punkt ist folgender: Die Anklage basiert sehr wohl auf der absoluten Nichtexistenz des TPA Geschäfts in genau jener Form und in genau jener Totalität, wie sie bilanziell erklärt wurde. Dafür genügt ein Blick in die Struktur der Anklagepunkte. In jedem Tatkomplex wird vorausgesetzt, dass sämtliche TPA Umsätze, sämtliche Forderungen daraus und sämtliche Treuhandguthaben zu keinem Zeitpunkt existiert haben. Genau darauf stützt die Staatsanwaltschaft den Vorwurf des bandenmaessigen Betrugs, die Bilanzdelikte und den Vorsatzaufbau. Die operative Realität wird in der Anklage nicht als nebensächlich, sondern als nicht existent behandelt. Das ist keine Interpretation, sondern ein Strukturmerkmal der gesamten Anklagekonzeption.

Damit ist die Argumentation, die Staatsanwaltschaft gehe nicht von nie vorhandenem Geschäft aus, faktisch falsch. Ihre gesamte Beweisführung baut darauf auf, dass die erklärten TPA Erlöse frei erfunden waren. Das ist die Voraussetzung des Tatvorwurfs. Nur deshalb kann man Braun in der Logik der Anklage als Kopf einer Bande darstellen, denn dieser Vorwurf funktioniert nur, wenn das Geschäft vollständig fingiert war.

Genau hier liegt das rechtsstaatliche Problem: Nicht verifizierbar ist kein Nachweis der Nicht Existenz. Weder KPMG noch Wambach haben jemals festgestellt, dass das TPA Geschäft nicht existierte. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass aufgrund fehlender Unterlagen, fehlender Drittbestätigungen und fehlender Kooperation die Prüfung nicht möglich war. Das ist eine Untersuchungslücke, kein Negativbeweis.

Hinzu kommt: Die Argumentation, man könne operative Aktivität und Bilanzierung strikt trennen, ist logisch nicht haltbar. Wenn operative Vorgänge, reale Händlerströme und Zahlungsbewegungen existierten, dann kann die Totalfiktion nicht stimmen. Denn eine vollständig erfundene Struktur kann nicht gleichzeitig operative Aktivität erzeugen und Marktreaktionen auslösen. Die Verteidigung hat hierzu umfangreiche Zahlungsflüsse, MT103 Daten, Hadoop Logs und E Mail Verkehr vorgelegt, die belegen, dass operative Vorgänge tatsächlich stattgefunden haben. Das bedeutet nicht, dass alles korrekt war. Aber es bedeutet sehr wohl, dass das Modell einer absoluten Fiktion nicht mehr tragfähig ist.

Die Aussage, die Verhaftung von Häuser Axtner beweise lediglich operative Aktivität, aber operative Aktivität sei irrelevant, geht daher an der juristischen Struktur des Verfahrens vorbei. Wenn operative Aktivität existierte, ist die Grundannahme der Anklage logisch nicht mehr haltbar. Und wenn die Grundannahme nicht mehr haltbar ist, kollabieren alle daraus abgeleiteten Tatbestände, weil sie auf einem unbewiesenen und möglicherweise unzutreffenden Fundament stehen.

Kurz gesagt: Die Anklage setzt die Nichtexistenz absolut voraus. Die Beweisaufnahme hat diese Nichtexistenz nicht belegt. Operative Aktivität ist nicht nebensächlich, sondern widerspricht der von der Staatsanwaltschaft behaupteten Totalfiktion. Und genau deshalb ist das Thema nicht eine Frage der Bilanzkosmetik, sondern eine Frage rechtsstaatlicher Beweisführung.
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#186443

CharlotteTheo.:

du hast keine these!

 
14.11.25 20:09
was du hier in die Welt gackerst, sind keine Hypothesen.
du solltest dich mal damit beschäftigen, was eine Hypothese ist.
dein dummes Gegacker ist höchstens ein Raunen und wenn du damit mal richtig liegst, ist es nichts weiter als der berühmte Affe, der mit einem dartpfeil Investments aussucht und dabei nicht schlechter abschneidet als ein finanzexperte.

Antworten
CharlotteTheo.:

Kathryn

 
14.11.25 20:10
was ist eigentlich deine Absicht?
du setzt dich nie mit meinen Argumenten auseinander aber du argumentierst ständig an den Fakten vorbei.

natürlich steht die total Fiktion genauso in der Anklage und wenn du einer KI die Originaltexte gibst, antwortet sie anders?.

wenn du das nicht begreifst, kannst du nicht mit KI umgehen, weil du KI nicht verstehst.

hier übrigens die gleiche KI, die den Text geschrieben hat, über den Text, wenn sie nicht die ganzen Texte hat...


Der veröffentlichte Text setzt sich mit bemerkenswerter Klarheit mit der Frage auseinander, ob das von der Staatsanwaltschaft München seit Jahren vertretene Bild eines vollständig erfundenen Drittpartnergeschäfts überhaupt noch haltbar ist. Er weist sehr deutlich darauf hin, dass die Festnahme von Brigitte Häuser-Axtner – einer Person, die operativ nachweisbar in Händlervermittlung und Acquirer-Strukturen eingebunden war – die gängige Vorstellung einer von Anfang an frei erfundenen Fiktion in Frage stellt. Dieser Ansatz ist inhaltlich nachvollziehbar, denn gerade die operative Rolle solcher Personen passt nur schwer zu einem rein konstruierten, nie existierenden Geschäftsmodell.

Gleichzeitig ist spürbar, dass der Text aus einer gewissen Frustration heraus geschrieben wurde. Diese Frustration ist verständlich. Wer die Originaldokumente kennt und sich intensiv durch E-Mails, Zahlungsflüsse und interne Korrespondenzen gearbeitet hat, erkennt schnell, wie groß die Diskrepanz zwischen Aktenlage und öffentlicher Darstellung zum Teil ist. In den Medien wird selten deutlich, wie komplex die Materie ist und welche operativen Strukturen tatsächlich nachweisbar existierten. Der Text reagiert darauf mit Zuspitzungen, die zwar emotional nachvollziehbar, an einigen Stellen jedoch etwas weitreichend formuliert sind.

Trotz kleiner Überzeichnung bleibt der Kern des Arguments sachlich gut begründet. Die Feststellung, dass der operative Teil des Geschäfts, insbesondere im Drittpartnerbereich, nicht einfach mit einem Federstrich als vollständig fiktiv abgetan werden kann, entspricht der tatsächlichen Aktenlage. Auch der Hinweis, dass Teile der bisherigen Anklagekonstruktion ins Wanken geraten könnten, wenn die neue Verdächtige in die Strukturen eingebettet war, ist logisch und berechtigt. Die Schwäche des Textes liegt weniger im Inhalt als in der pointierten Formulierung, die gelegentlich den Abstand zur eigenen Recherche hätte etwas sichtbarer machen können.

Gerade weil der Fall so komplex ist, wäre eine etwas vorsichtigere Einbettung der Befunde im Sinne eines „es mehren sich die Anzeichen“ statt eines eindeutigen „die Staatsanwaltschaft irrt“ an manchen Stellen hilfreicher gewesen. Dennoch bleibt die Richtung der Argumentation vollkommen vertretbar. Es ist legitim und notwendig, darauf hinzuweisen, dass sich das lange dominante öffentliche Narrativ zunehmend mit widersprüchlichen Fakten konfrontiert sieht. Die inhaltliche Stoßrichtung des Artikels ist daher keineswegs unberechtigt, sondern im Kern richtig: Die operative Realität des Geschäfts und die Rollen einzelner Akteure verdienen endlich die differenzierte Betrachtung, die im Mainstream bisher kaum stattfindet.

Insgesamt ist der Text also ein engagierter, inhaltlich starker und gut informierter Beitrag, der die richtigen Punkte anspricht, auch wenn er stylistisch gelegentlich einen Tick schärfer formuliert ist, als es zur eigenen Absicherung notwendig gewesen wäre.
Antworten
Meimsteph:

besser blind mit Dartpfeilen

 
14.11.25 20:49
werfen, als Ihren "durchdachten"  "wohlrecherchierten" Experten Experten -Finanztips folgen ;)
shorts auf applovin , compugroup medical, bmw   ;) rheinmetall zu früh ;)

Antworten
Kathryn_Railly:

so geht das nicht

 
14.11.25 20:50
KI
es ist ganz normal, dass die KI so antwortet, wenn du ihr nicht die primärquellen gibst,.
die KI bestreitet zunächst einmal, dass die Anklage von einer total Fiktion ausgeht (Markus braun hat das gesamte tpa erfunden)
wenn du ihr dann die anklageschrift zu lesen gibst, entschuldigt sie sich und sagt " tut mir leid, ich habe es nach quellenlage beurteilt"

wenn ich hier KI Texte poste, sind das nicht einfache prompts, sondern es gibt eine lange Diskussion und ich präsentiere der KI die entscheidenden Aussagen in stadelheim oder eben die Originaltexte.

wenn du jetzt mit KI antwortest,, ist das Unfug?.

das habe ich dir auch schon mal erklärt, aber ganz offensichtlich bestehen bei dir erhebliche Defizite im textverständnis.

damit kannst du nicht mit KI arbeiten, denn eine sinnvolle Arbeit mit KI ist ohne textverständnis nicht möglich.

CharlotteTheodoorsen, 14.11.25 19:57
Mal ehrlich: Wenn jemand sagt, er habe die Originaltexte, sie aber nicht teilt, dann kann man nicht erwarten, dass alle einfach seine Interpretation glauben. So funktioniert eine faire Diskussion nicht. Wenn die Infos wirklich relevant sind, sollte er sie teilen, damit alle dieselben Fakten sehen können und sich selbst ein Bild machen.

Wer sich auf geheime Unterlagen beruft, kann nicht gleichzeitig anderen vorwerfen, sie würden das Thema nicht verstehen. Ohne Transparenz bleibt es am Ende nur die Aussage „Ich weiss was, ihr nicht“, und darauf kann man sich in einer Diskussion nicht stützen. So stellt man keine Glaubwürdigkeit her.

Stell die Daten zum Download bereit, dann kann jeder prüfen, was du behauptest. Wenn du das nicht tust, wirkt es wie Wichtigtuerei und der Versuch, andere zu manipulieren.
Antworten
CharlotteTheo.:

Zu Deinem "Statement"

 
14.11.25 21:06

Der Artikel baut ein falsches Bild der Anklage auf. Die Staatsanwaltschaft behauptet nicht, dass es „nie“ TPA-Geschäft gab, sondern dass das von Wirecard bilanzierte TPA-Modell in seiner Größe, Profitabilität und Struktur nicht existierte. Reale operative Aktivitäten – Händlerbetreuung, Aufschaltungen, Traffic in Asien – widersprechen diesem Vorwurf überhaupt nicht.

Der entscheidende Punkt bleibt: Die 1,9 Mrd. Euro Treuhandgelder waren laut Insolvenzverwalter nie vorhanden, die TPA-Umsätze wurden nie prüfbar belegt, und große Teile der vorgelegten Daten waren manipuliert oder aus Hochrisiko-Umfeldern.

Genau deshalb zeigt die Festnahme von Häuser-Axtner eher, wie eng das Asien-Team in kriminelle Strukturen eingebunden war – und bestätigt damit das Bild eines operativen Netzwerks, das zur Tarnung eines überhöhten, teilweise erfundenen TPA-Geschäfts diente.

Kurz: Die Verhaftung beweist operative Aktivität, aber operative Aktivität ist nicht der Tatvorwurf. Der Vorwurf betrifft die Bilanzierung, nicht das Tagesgeschäft – und daran ändert die Festnahme gar nichts.

Bewerten

Antworten

Melden

Wirecard 2014 - 2025 33422435

leoAcqui:

@ Kathryn_Railly:



19:37

#186440

Unless it's Gordon Oh or Kow Keng Siong or a high-ranking Europol official. I advise you to wait until the investigation is completed and the final verdicts are issued.

Thank you.

Bewerten

Antworten

Melden

Wirecard 2014 - 2025 33422435

CharlotteTheo.:

KI



was war denn dein prompt? "Widerlege diesen Text"?


”meine KI antwortet

(klingt mir sehr plausibel, kanns nicht beurteilen, obs stimmt, was sagen andere dazu, liest hier noch jemand mit??)"


Du postest einen KI-Text und sagst dazu, dass Du es nicht beurteilen kannst? Sorry, das ist absurd...

KI:
Die Diskussion wird oft dadurch verzerrt, dass zwei verschiedene Ebenen vermischt werden. Es gab echte Händler, echte Transaktionen und funktionierende Payment-Systeme. Das bestreitet niemand.

Unsinn. Das steht wörtlich so in der Anklage. Dass die KI hier schreibt "Das bestreitet niemand" ist schlicht Unsinn. Das ist das Fundament der Anklage!


Entscheidend ist aber: Das operative Alltagsgeschäft ist nicht das, was Wirecard zum DAX-Konzern gemacht hat. Der Strafprozess dreht sich ausschliesslich um das bilanzierte TPA-Geschaeft – also um genau den Teil, der die Milliardengewinne und das Wachstum erklären sollte. Und fuer genau diesen Bereich gelten andere Fakten:

Sachlich falsch. Das Geschäft wuchs auch in anderen Bereichen. Die Verteidigung hat ein Gutachten beantragt, das dies belegen soll.

Erstens: Die 1,9 Mrd. Euro angeblicher Treuhandgelder hat es laut Insolvenzverwalter Jaffe nach vollstaendiger Sichtung aller Konten nie gegeben. Nicht 2020, nicht 2019 und auch nicht in den Vorjahren. Das ist forensisch gesichert.

"Nach Sichtung aller Konten" ist sachlich falsch. Es ging ausschließlich um die Konten in Manila (existent, aber quasi leer) und um eine Reihe von Konten in Singapur (teilweise nicht existent). 

Im Gegensatz zu einer gewissen anderen Person sehe ich das als forensisch gesichert, da stimme ich der KI zu.

Zweitens: Hadoop-Daten belegen nur, dass Transaktionen stattgefunden haben, nicht aber deren Rechtmassigkeit oder wirtschaftliche Bedeutung. Ein erheblicher Anteil dieser Daten stammt aus High-Risk-Bereichen, teils illegalen Quellen oder war manipuliert. Das sind operative Spuren, aber keine Beweise fuer ein hochprofitables TPA-Geschaeft.

Das ist KI-Unfug, da es die Hadoop-Daten gar nicht mehr gibt, also kann KI keine Aussage dazu machen. Die KI halluziniert an dieser Stelle.

siehe dazu:

1. Podcast "Wirecard eingetütet"

Jörg: Absolut. Aber soweit ich das verstehe, läuft diese Software und die ist dann eigentlich in ihrer Skalierbarkeit nur durch die Größe der Server eingeschränkt, die nur eine bestimmte Anzahl von Transaktionen... Ist das wichtig, oder? 

Martin: Ja, absolut. 

Jörg: Und es war ja auch das Problem, dass dieses angeblich nie stattgefundene Geschäft für Kapazitätsprobleme gesorgt hat und die zum Teil ihre Server auffrüsten mussten in Dubai. Und da gibt es ja auch einige Dialoge. Was aber ja auch komisch ist, dass die quasi an Kapazitätsgrenzen stoßen konnten, obwohl es ja doch gar keine Transaktionen gab. Das ist ja eigentlich sinnlos. Luftbude. Genau. Wieso soll ich eine Luftbude mit weiteren Servern aufstocken? 

(Musik) 

Jörg: Jackson war auch spannend. Das war auch irgendein Techniker, der gesagt hat, sie haben zwei Milliarden Transaktionen und die haben die da in Dubai abgewickelt. Födisch nimmt das zur Kenntnis, keine Nachfrage, nichts. Er sitzt da und blickt stumm um den ganzen Tisch herum. 

Martin: Und danach purzeln die Massenmedien weiter mit ihrer Luftbude-Narrative raus. Weiter passiert nichts. Das ist ja... 

Jörg: Martin, wie viele hundert Geschichten sollen wir noch erzählen? Das ist ja eigentlich der Punkt. Also ich weiß gar nicht, wie gesagt, ich habe ja überlegt, ein Buch zu schreiben. Ich könnte ganze Lexikon schreiben. 

https://www.sun24.press/de/...ichtsverfahren-staffel-1-episode-5.html


2. Aussage von Gavin Jackson (Gründer und CEO der Firma Syncrasy) (23.06.2023)

Gavin Jackson erklärt, dass WD ab einem gewissen Zeitpunkt mit enormen Datenmengen aus Kreditkartentransaktionen verschiedener TPA-Acquirer konfrontiert war. Diese Transaktionsdateien lagen als umfangreiche CSV-Dateien vor, mit sehr vielen Einträgen und zahlreichen Spalten. Die Menge der Daten war so groß, dass eine manuelle Verarbeitung nicht mehr möglich war.

Im Jahr 2016 wurde daher gemeinsam mit OB festgelegt, wie ein automatisiertes System aussehen sollte, das diese Dateien zuverlässig einliest und prüft. Das System sollte monatlich die eingehenden CSV-Dateien analysieren, Zeile für Zeile kontrollieren, ob alle Felder korrekt angeordnet sind, und nur die relevanten Felder für die spätere Berichterstattung übernehmen. Fehlerhafte Dateien sollten automatisch aussortiert und gekennzeichnet werden. Die bereinigten Daten sollten anschließend in einer Datenbank abgelegt und für Reportingzwecke strukturiert zur Verfügung stehen.

Für die Entwicklung nutzte man zunächst bereinigte Testdaten von OB, aus denen sämtliche personenbezogenen Informationen und Kartendetails entfernt waren. Nachdem das System stabil funktionierte, wurde es 2017 live geschaltet und auf Servern von WD betrieben. WD war verantwortlich dafür, die eingehenden Transaktionsdateien in die vorgesehenen Ordner zu legen, damit das System sie auswerten konnte.

Der Betrieb lief nicht nur zur Einführung, sondern wurde durchgehend bis 2020 fortgeführt.



Drittens: Dass Geld durch Senjo, oCap oder PayEasy floss, beweist nur, dass diese Firmen benutzt wurden. Es zeigt aber nicht, dass es dort ein nachhaltiges, gewinnbringendes Drittpartnergeschaeft gab. Die Zahlungsstroeme folgen eher Mustern von Geldwaesche und Verschleierung als denen eines normalen Acquirers.

Die KI liegt hier einfach daneben, weil sie etwas behauptet, das sie gar nicht wissen kann. Sie hat keinen Zugang zu den echten Kontoauszügen, MT103 Daten, internen Mails oder Abrechnungen. Ohne diese Informationen kann niemand beurteilen, ob da Geldwäsche lief oder ob es normales Acquiring Geschäft war. Eine KI schon gar nicht.

Dazu kommt ein Denkfehler: Nur weil Firmen wie Senjo oder PayEasy missbraucht wurden, heißt das nicht, dass sie kein echtes Geschäft hatten. Kriminelle nutzen immer Strukturen, die wirklich existieren. Kein Betrüger baut erst ein komplettes globales Zahlungsnetz nach, nur um so zu tun als ob. Ohne reale Transaktionen gibt es überhaupt nichts, was man verstecken oder umlenken könnte.

Wenn die KI dann sagt, die Geldflüsse „sehen eher nach Geldwäsche aus“, ist das reine Behauptung. Um so etwas zu erkennen, müsste man die tatsächlichen Muster prüfen – also Settlement Zeiten, Händler IDs, Chargebacks und so weiter. Das kann sie nicht, weil sie die Daten nicht kennt.

Kurz gesagt: Die KI urteilt nur aus dem Bauch heraus und wiederholt das gängige Narrativ. Mit echter Analyse hat das nichts zu tun.


Viertens: Ein Unternehmen kann ein reales Grundgeschaeft haben und trotzdem einen grossen Teil der Bilanz erfinden. Genau das ist der Vorwurf: nicht der Betrieb, sondern die Bilanz war in wesentlichen Teilen Fiktion. Auch juristisch ist das entscheidend, denn strafbar ist hier die Erschleichung von Krediten durch gefaelschte Umsaetze, nicht der Betrieb eines Payment-Geschaefts an sich.

Diese Aussage der KI ist genauso problematisch wie die vorherige, weil sie wieder so tut, als wüsste sie Dinge, die sie gar nicht wissen kann. Der Satz klingt auf den ersten Blick plausibel, ist aber in Wirklichkeit nur eine Schutzbehauptung, die sich an das bekannte Narrativ anlehnt. Die KI kennt die Akten nicht, sie kennt die Zahlungsströme nicht, sie kennt die internen Reports nicht. Sie kann also überhaupt nicht beurteilen, ob ein „großer Teil der Bilanz erfunden“ war. Das ist eine reine Behauptung.

Dazu kommt: Wenn ein Unternehmen ein reales Grundgeschäft hat, kann es zwar theoretisch einzelne Positionen in der Bilanz überhöhen. Das ist aber nicht der Vorwurf im Wirecard-Fall. Der Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft erhebt, lautet nicht „ein bisschen Bilanzkosmetik“, sondern „komplett erfundenes Drittpartnergeschäft“. Und genau das ist der Punkt, der in der Realität eben nicht bewiesen wurde. Dass die KI hier so tut, als sei das juristisch bereits feststehend, zeigt, dass sie nicht analysiert, sondern lediglich das wiederholt, was in den Medien seit Jahren behauptet wird.

Auch der Hinweis auf Krediterschleichung durch gefälschte Umsätze ist nur dann zutreffend, wenn die Umsätze tatsächlich gefälscht waren. Das ist aber genau die Frage, die noch offen ist und in Teilen durch die neuen Daten sogar widerlegt wird. Wenn die Zahlungsströme real waren und die Umsätze aus echtem Acquiring stammten, dann kann man nicht gleichzeitig behaupten, diese Umsätze seien erfunden worden, um Kredite zu erschleichen.

Kurz gesagt: Die KI übernimmt hier einfach das alte Tatbild, ohne zu prüfen, ob es überhaupt zu den bekannten Fakten passt. Das ist kein Argument, sondern ein Reflex. Sie behauptet Dinge, die sie weder wissen noch belegen kann, und ignoriert die entscheidende Frage, ob das sogenannte Drittpartnergeschäft wirklich fiktiv war oder ob es reale Umsätze gab, die missbraucht und manipuliert wurden.




Fuenftens: Ohne die erfundenen TPA-Milliarden waere Wirecard weder in den DAX gekommen noch haette das Unternehmen Kredite in Milliardenhoehe erhalten. Die operative Realitaet und die bilanzielle Darstellung lagen weit auseinander.


Auch dieser Satz der KI klingt nur deswegen überzeugend, weil er an eine Erzählung anknüpft, die jahrelang in den Medien wiederholt wurde. Inhaltlich hält er keiner Prüfung stand. Die KI behauptet, Wirecard sei nur wegen „erfundener TPA Milliarden“ in den DAX gekommen und habe nur deshalb Milliardenkredite erhalten. Woher soll sie das wissen. Sie hat keinen Einblick in die Kreditakten, keine Einsicht in die internen Risikobewertungen der Banken, keine Daten zu den operativen Umsätzen und schon gar keinen Zugriff auf die technischen Transaktionslogs oder die E Mail Kommunikation, aus der sich die tatsächliche Geschäftstätigkeit ergibt.

Zudem setzt der Satz etwas als Tatsache voraus, was überhaupt nicht feststeht, nämlich dass die TPA Umsätze erfunden waren. Genau das ist der Punkt, über den derzeit intensiv gestritten wird. Wenn es operative Zahlungsströme gab, wenn die Drittpartner tatsächlich Händler angebunden haben und wenn die Systeme tatsächlich Transaktionen verarbeitet haben, dann kann man nicht einfach behaupten, diese Milliarden seien erfunden gewesen. Die KI wiederholt also eine These, die weder bewiesen ist noch von den bekannten Daten gestützt wird.

Der letzte Satz, die operative Realität und die bilanzielle Darstellung seien weit auseinandergelegen, ist ebenfalls eine reine Behauptung. Woher sollte die KI das wissen. Ohne Analyse der echten Buchhaltungsdaten, ohne Abgleich mit den Settlement Reports der Acquirer, ohne Prüfung der Transaktionsdaten kann niemand diese Aussage treffen. Tatsächlich ist genau das der Kern des Streits: Ob die Bilanz künstlich aufgebläht wurde oder ob reale Umsätze falsch zugeordnet und zum Teil veruntreut wurden. Dass die KI diese offene Frage einfach als gelöst voraussetzt, zeigt erneut, dass sie nicht analysiert, sondern nur das gängige Narrativ reproduziert.

Kurz gesagt: Die KI behauptet Fakten, die sie gar nicht kennen kann, und setzt ein Tatbild als gegeben voraus, das weder bewiesen noch abschließend geklärt ist. Das ist kein Argument, sondern ein Kopieren einer weit verbreiteten, aber ungesicherten Annahme.




Sechstens: Die Tatsache, dass kriminelle Aktivitaeten operative Strukturen nutzen, ist kein Beweis fuer die Seriositaet des Gesamtgeschaefts. Im Gegenteil: kriminelle Netzwerke sind gerade darauf angewiesen, dass es ein funktionierendes Grundrauschen gibt, das sie tarnen koennen.

Dieser KI-Satz ist besonders widersprüchlich, weil er plötzlich genau das zugibt, was vorher vehement bestritten wurde: dass es operative Strukturen und damit ein reales Geschäft gegeben haben muss. Wenn kriminelle Netzwerke auf ein funktionierendes Grundrauschen angewiesen sind, dann setzt das automatisch voraus, dass dieses Grundrauschen existierte. Genau das versucht die KI im vorherigen Absatz aber noch abzustreiten.

Der Satz beweist damit unfreiwillig das Gegenteil dessen, was behauptet werden soll. Wenn es Strukturen gab, die man als Tarnung benutzen konnte, dann waren diese Strukturen eben real. Händler müssen angebunden worden sein. Acquirer müssen Transaktionen verarbeitet haben. Systeme müssen gelaufen sein. Sonst gibt es nichts, was man tarnen könnte. Reine Fiktion hat keine Infrastruktur.

Es ist also logisch unmöglich, gleichzeitig zu sagen, das gesamte Geschäft sei erfunden und dann im nächsten Atemzug zu erklären, die Kriminellen hätten die operativen Abläufe genutzt, um sich darin zu verstecken. Man kann sich nicht in einem nicht existierenden System verstecken.

Kurz gesagt: Die KI widerspricht sich hier selbst. Sie räumt ein, dass es operative Realität gab, versucht aber gleichzeitig, daraus keinen Schluss zuzulassen. Das Ergebnis ist ein Satz, der sich elegant anhört, aber bei näherem Hinsehen schlicht keinen Sinn ergibt.



Der entscheidende Punkt bleibt daher: Wirecards operatives Tagesgeschaeft belegt nicht die Existenz des behaupteten TPA-Milliardenmodells. Genau diese Luecke zwischen realen Transaktionen und erfundenen Bilanzzahlen ist Kern des Strafprozesses.
-----------
Ist das so zutreffend?

Nein, das ist so nicht zutreffend. Dieser Satz wirkt nur deshalb plausibel, weil er elegant klingt und das bekannte Narrativ wiederholt. Er hält aber keiner sachlichen Prüfung stand. Ob das sogenannte TPA Modell real war oder nicht, hängt nicht von hübschen Formulierungen ab, sondern von den konkreten Daten, E Mails, Kontobewegungen und technischen Systemen. Und genau diese zeigen massive Hinweise auf reale operative Aktivität, reale Händler, reale Zahlungsstroeme und eine Infrastruktur, die sich nicht einfach erfinden lässt.

Die KI hat hier keine echte Analyse vorgenommen. Sie wurde erkennbar in einer Richtung „hingedrückt“ und hat dann versucht, einen Lueckentext zu liefern, der zu dem passt, was der Fragesteller hoeren wollte. Ohne Akteneinsicht kann sie die angebliche Kluft zwischen realem Tagesgeschaeft und erfundenen Milliarden weder messen noch belegen. Sie wiederholt lediglich eine Annahme, die unbewiesen ist und an vielen Stellen durch die vorhandenen Daten sogar widerlegt wird.

Gerade der entscheidende Punkt ist offen. Ob die Milliarden wirklich erfunden waren oder ob es reale Umsaetze gab, die falsch erfasst, manipuliert oder veruntreut wurden, ist der Kern der aktuellen Verfahren. Das ist kein feststehender Fakt, sondern eine ungeklärte Beweisfrage. Zu behaupten, diese Kluft sei der „Kern des Strafprozesses“, setzt also genau das voraus, was erst bewiesen werden müsste.

Kurz gesagt: Die KI bestätigt hier keine Erkenntnis, sondern ein vorgegebenes Narrativ. Die Frage, ob das TPA Geschaeft existierte oder nicht, ist offen und kann nur mit echten Belegen entschieden werden – nicht mit einer KI, die ohne Daten arbeiten muss und deshalb nur nacherzählen kann, was man ihr vorher in den Mund legt.

https://fontaane.wordpress.com/2025/11/13/...-sache-mit-dem-narrativ/


---

Das Problem der Anklage besteht darin, dass sie in allen Tatbereichen unterstellt, Markus Braun habe ein vollständig erfundenes TPA-Geschäft bewusst als Realität ausgegeben. Dieses Totalfiktion-Modell ist jedoch nur haltbar, wenn es keinerlei operative Strukturen gab.

Genau das widersprechen aber sowohl Dirty Payments als auch Operation Chargeback: Beide Recherchen gehen selbstverständlich von realen Zahlungsströmen, realen Händlern und realen Acquirer-Beziehungen aus. Sie beschreiben Missbrauch, Schattenstrukturen und illegale Praktiken – aber eben innerhalb eines tatsächlich existierenden Geschäftsmodells.

Mit der Festnahme von Brigitte Häuser-Axtner, die operativ nachweisbar Händler vermittelte und Partner betreute, fällt der Kern der Totalfiktionsthese vollends auseinander. Wer reale Händler anschließt, reale Portfolios vermittelt und reale Partner managt, kann kein rein erfundenes Geschäft betreiben.

Damit steht die Anklage vor einem Grundproblem:
Sie setzt Nichtexistenz voraus – die Faktenlage zeigt jedoch missbrauchte Existenz.



Antworten
CharlotteTheo.:

Noch einmal

 
14.11.25 21:17
Die Darstellung, die Staatsanwaltschaft behaupte nicht, das TPA-Geschaeft habe nie existiert, ist sachlich nicht haltbar. Die Anklage legt ausdruecklich und in jedem Tatkomplex zugrunde, dass das TPA Modell als Gesamtgeschaeft vollstaendig erfunden gewesen sei. Genau auf dieser praemisse beruht die gesamte Konstruktion des bandenmaessigen Betrugs und die Zuweisung der Rolle eines Kopfes der Bande an Markus Braun. Es geht also nicht nur um Groesse oder Profitabilitaet, sondern um die absolute Nichtexistenz des Geschaefts in jeder Phase. Das ist nicht Interpretation, sondern die Grundlage der Anklage.

Wenn diese Grundlage nicht tragfaehig ist, kollabiert die gesamte Anklagestruktur, weil alle Vorsatzannahmen an diese Nichtexistenz geknuepft sind. Das ist reine Rechtsdogmatik und hat mit Verteidigungstaktik nichts zu tun.

Zur Behauptung, die Verhaftung von Haeuser Axtner bestaetige eine Struktur, die zur Tarnung eines erfundenen Geschaefts diente: Das Gegenteil ist der Fall. Haeuser Axtner war gerade im operativen Teil des Hochrisikogeschaefts taetig, und zwar dort, wo echte Haendler, echte Trafficvolumina und echte Payment Flows abgewickelt wurden. Wer die Originalakten kennt, weiss, dass sie ueber Jahre hinweg Haendler aus Asien, dem Middle East und insbesondere aus dem gesamten Hochrisikosegment vermittelte – darunter zahlreiche Haendler, die an echte Acquirer angeschlossen waren.

Ihre Verhaftung bestaetigt also operative Realitaet und Beteiligung an Geschaeftsablaeufen, die tatsaechlich stattgefunden haben. Sie beweist nichts ueber Bilanzfragen, sondern zeigt, dass im operativen Bereich reale Umsaetze, reale Streams und reale Anbieter existierten – genau das, was die Totalfiktionsthese ausschliesst.

Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang Allied Wallet. Allied Wallet war kein Fantasiepartner, sondern ein grosser Hochrisiko Acquirer, der tatsaechlich existierte und real operierte. Haeuser Axtner war nachweislich in die Vermittlung von Haendlern an Allied Wallet eingebunden. Fuer diese Vermittlungen flossen reale Provisionen, die in Kontoauszuegen dokumentiert sind. Und genau diese Gelder wurden spaeter durch Marsalek, Bellenhaus und deren Schattenfirmen abgeschöpft. Das ist Veruntreuung – nicht Erfindung. Die operative Zusammenarbeit mit Allied Wallet ist ein eindeutiger Gegenbeleg zur Behauptung, das TPA Umfeld sei lediglich eine Kulisse fuer erfundene Umsaetze gewesen.


Dass Wirecard TPA betrieben hat mit Allied Wallet, das bestätigt übrigens kein geringerer als Dan McCrum!
Und zwar im Juni 2019!

www.ft.com/content/71ed1086-887d-11e9-a028-86cea8523dc2

"
          §Please use the sharing tools found via the share button at the top or side of articles. Copying articles to share with others is a breach of FT.com T&Cs and Copyright Policy. Email licensing@ft.com to buy additional rights. Subscribers may share up to 10 or 20 articles per month using the gift article service. More information can be found at www.ft.com/tour.
          §www.ft.com/content/71ed1086-887d-11e9-a028-86cea8523dc2

          §Wirecard said all Allied Wallet merchants “were subject to stringent initial compliance checks as well as continuous real-time monitoring of all their transactions”, and emphasised it had not knowingly been involved in or facilitated any fraudulent activity.

In addition to its direct relationship with Allied Wallet, documents seen by the FT show that Wirecard also recorded commission payments for transactions processed for Allied by Al Alam Solutions in Dubai. Wirecard has previously said it used such partners when it lacked the appropriate licences to process payments.

In the first three months of 2017, Wirecard’s Irish subsidiary attributed €1.3m of sales to Allied Wallet, on $31m (€30m) of transactions processed by Al Alam on behalf of Wirecard, according to a document of which the FT has previously published an extract — a summary of business with third-party acquirers prepared by Kai Oliver Zitzmann, Wirecard’s head of corporate accounting and international reporting. The document was provided to the FT by whistleblowers."

McCrum verlinkt auch ein aufbereitetes Dokument, das in Stadelheim eine Rolle spielte. Die Version, die McCrum nutzte, wurde dort eine "Zwischenversion" genannt.

prod-upp-image-read.ft.com/...d72-78a7-11e9-bbad-7c18c0ea0201

Sie heißt "Übersicht Dritt-Acquirer 2017-06-30 Stand 20-07-2017"

McCrum sagte damals

"„According to one of the spreadsheets, shared between
executives in July 2017 and titled ‘Übersicht Dritt-Acquirer’
(overview of third-party acquirers), […] was responsible for
€265m of revenues in 2016 and an ‘ebitda-effekt’ of €173m.
That is equivalent to a quarter of Wirecard’s worldwide sales
that year and more than half of its earnings before interest, tax
depreciation and amortisation. Somehow, the €4.2bn of pay
ments routed through […] in 2016 produced more profit for
Wirecard than the rest of the €62bn worth of transactions it
processed that year, if the figures in the overview are taken at
face value.“"

Diese Zahlen hatten NICHTS mit den tatsächlich verbuchten Zahlen zu tun und im Umfeld des Stadelheimer Verfahrens wurde gemunkelt, McCrum habe womöglich die deutschen Begriffe in diesem Entwurfsdokument schlicht falsch übersetzt...



Dass es im Hochrisikobereich problematische Haendler gab, ist unbestritten. Aber das Vorhandensein von illegalen oder grenzwertigen Haendlern ist kein Beweis fuer Nichtexistenz eines Geschaefts. Es zeigt lediglich, dass das Geschaeft ein Hochrisikogeschaeft war – wie bei zahlreichen PSPs weltweit. Wer operative Spuren ausgerechnet mit dem Argument disqualifiziert, ein Haendler sei moralisch fragwuerdig, verfehlt den juristischen Kern. Es geht nicht um Moral, sondern um Existenz oder Nichtexistenz von Umsaetzen.

Kurz gesagt: Die Festnahme von Haeuser Axtner beweist, dass es operative Aktivitaet gab. Dass diese Aktivitaet teilweise im Hochrisikobereich lag, macht sie nicht zu einer Erfindung. Ein erfundenes Geschaeft benoetigt keine Haendlervermittlung, keine Acquirerbeziehungen und keine Provisionsstroeme. Diese Elemente sind aber belegt. Damit steht fest: Die operative Nullhypothese ist faktisch unzutreffend. Und genau deshalb ist es rechtsstaatlich problematisch, wenn man eine vollstaendige Fiktion als Grundlage einer Anklage waehlt und darauf alle Vorsatzannahmen aufbaut, ohne dass diese Fiktion positiv bewiesen wurde.
Antworten
Kathryn_Railly:

faire Diskussion:

 
14.11.25 21:24
- keine KI
- auf Basis verfügbarer öffentlicher zugänglicher Daten
Deal?

"Damit steht die Anklage vor einem Grundproblem:
Sie setzt Nichtexistenz voraus – die Faktenlage zeigt jedoch missbrauchte Existenz."

Sorry, das ist falsch. Die Anklage geht nur davon aus, dass die behaupteten Geschäfte und die 1,9 Milliarden nicht existiert haben. Sie geht nicht davon aus, dass es gar kein Geschäft gab.

Juristisch korrekt formuliert könnte es zB heissen: "„Tatsächlich gab es weder das TPA-Geschäft noch die angeblich an TPA-Partner vermittelten Umsätze.“ damit würde festgestellt, dass das behauptete, bilanzierte Geschäft nicht existierte. Es sagt nicht, es gab keinerlei Aktivität und keinerlei Transaktionen. Was es nicht gab, war das legale, werthaltige Geschäft, das Basis für Kredite und hohe Aktienkurse war. Dass es kriminelle Transaktionen, auch Geldwäsche im großen Stil etc gab, wird niemand ernsthaft bestreiten, da sind wir uns alle einig?


Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 7456  7457  7459  7460  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Wirecard Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
191 187.060 Wirecard 2014 - 2025 Byblos Meimsteph 00:37
3 777 Ex Polizeipräsident Stronzo1 Meimsteph 14.12.25 18:47
22 20.197 Meine Wirecard-Gewinne - Thread! BorsaMetin crossoverone 11.08.25 17:09
10 2.454 Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei? mrymen kahavog 04.08.25 21:33
  797 das Portfolio der Portfolio_Thre. der Portfolio_Thread 08.01.24 16:43

--button_text--