- Über 2.000 Kilometer neue Stromleitungen genehmigt.
- Fertigstellung von mehr als 3.500 Kilometern bis Juni 2025.
- Strom-Übertragungsnetz hat eine Länge von 39.000 Kilometern.
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Abgeschlossen wurden 2025 unter anderem die Genehmigungsverfahren für die vier Gleichstrom-Leitungsprojekte A-Nord, Ultranet, SuedLink und SuedOstLink, die durch mehrere Bundesländer verlaufen und zumeist als Erdkabel verlegt werden. Es sind Hochleistungs-Überlandleitungen, die vor allem Windstrom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden und Westen bringen sollen.
Netzagentur-Chef Müller: "Rekordjahr der Netz-Genehmigungen"
Behördenpräsident Klaus Müller sprach von einem "Rekordjahr der Stromnetz-Genehmigungen". "Der Ausbau des Stromnetzes ist unerlässlich für den Erfolg der Energiewende." Der Abschluss der Verfahren für die vier Stromautobahnen sei ein Ergebnis der Beschleunigung der letzten Jahre.
Der Bedarf für den Ausbau des Übertragungsnetzes ist derzeit gesetzlich auf rund 16.800 Kilometer festgelegt. Dabei ist die Bundesnetzagentur für die Genehmigung von 9.600 Kilometern Neubau zuständig. Mit den Genehmigungen 2025 seien jetzt für rund 4.700 Leitungskilometer die Verfahren vollständig abgeschlossen, sagte ein Sprecher. Die Genehmigung für die übrigen 7.200 Kilometer Übertragungsnetz-Neubau liegt in den Händen der Bundesländer.
Schon mehrere Tausend Kilometer sind fertiggestellt
Von den 16.800 Kilometern waren Ende Juni 2025 mehr als 3.500 Kilometer fertiggestellt, das waren 500 Kilometer mehr als ein Jahr zuvor. Die drei Projekte A-Nord, SuedLink und SuedOstLink sollen 2027, Ultranet Ende 2026 in Betrieb genommen werden.
Das Strom-Übertragungsnetz mit seinen Höchstspannungsleitungen hat bislang eine Länge von rund 39.000 Kilometern. Das Strom-Verteilnetz mit allen Spannungsebenen darunter hat eine Länge von insgesamt rund 1,8 Millionen Kilometern./tob/DP/zb
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