Die große Tech-Rallye hat den US-Aktienmarkt geprägt wie kaum ein anderes Thema. Doch mit steigenden Bewertungen, wachsender Marktkonzentration und zunehmender Skepsis gegenüber dem tatsächlichen Ertrag von Künstlicher Intelligenz wird die Auswahl der richtigen Titel für Anleger anspruchsvoller. Genau hier setzt JPMorgan an – und nennt vier Internet-Aktien, die 2026 zu den Gewinnern zählen könnten.
Tech-Sektor dominiert den Markt – aber nicht ohne Risiken
Der Technologiesektor des S&P 500 hat 2025 um etwa 23 Prozent zugelegt und ist damit der stärkste Bereich im breiten Marktindex. Auch der Nasdaq Composite, der stark von Technologiewerten geprägt ist, steuert mit einem Plus von rund 20 Prozent auf die Spitzenposition unter den großen US-Indizes zu.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen mahnt JPMorgan-Analyst Doug Anmuth zur Differenzierung. In einer Kundenstudie betont er, dass der KI-Trend zwar weiterhin eine überdurchschnittliche Entwicklung bei Qualitäts- und Wachstumswerten sowie bei den sogenannten "Magnificent Seven" antreiben dürfte. Gleichzeitig warnt er jedoch vor einer Rekordkonzentration im Markt. Breiter angelegte Produktivitätsgewinne durch KI würden aus seiner Sicht noch immer unterschätzt.
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Alphabet: KI als Wachstumsmotor über alle Geschäftsbereiche hinweg
Ganz oben auf der Favoritenliste steht Alphabet. JPMorgan stuft die Aktie mit "Overweight" ein und sieht ein Kursziel von 385 US-Dollar.
Die Aktie hat 2025 um 63 Prozent zugelegt und ist damit der stärkste Performer unter den "Magnificent Seven". Rückenwind kommt vor allem durch die jüngsten KI-Innovationen des Konzerns: die erfolgreiche Einführung des neuen Gemini-3-Modells, Fortschritte bei der Bildgenerierung und -bearbeitung sowie neue, eigens entwickelte Chips und das wachsende Geschäft rund um Tensor Processing Units.
JPMorgan zeigt sich insbesondere von Alphabets "Full-Stack-KI-Strategie" überzeugt. Zusätzlich dürfte das Kerngeschäft profitieren: KI-gestützte Suchfunktionen steigern laut Analysten das Suchanfragevolumen, während YouTube und Google-One-Abonnements für zusätzliche Dynamik sorgen.
Amazon: Unterbewertet trotz KI-Fantasie
Auch Amazon zählt zu den Top-Picks von JPMorgan – und das gerade wegen seiner bislang enttäuschenden Kursentwicklung. Mit einem Plus von lediglich 3,1 Prozent in 2025 hat die Aktie den Gesamtmarkt deutlich unterperformt.
Aus Sicht der Analysten eröffnet genau das Chancen. Amazon Web Services soll in den kommenden Jahren stark vom KI-Boom profitieren. JPMorgan erwartet, dass AWS seine Rechenkapazität bis 2027 verdoppelt. Zudem soll der neue Trainium3-Chip rund 40 Prozent bessere Leistung bei KI-Workloads liefern als sein Vorgänger.
DoorDash: Wachstum im Kerngeschäft und ungenutztes Werbepotenzial
Neben den Tech-Giganten setzt JPMorgan auch auf spezialisierte Internetplattformen. DoorDash wird ebenfalls mit "Overweight" bewertet. Anmuth rechnet damit, dass das Bruttobestellvolumen in den USA zwischen 2026 und 2028 mit einer jährlichen Rate von 18 Prozent wächst.
Treiber dieser Entwicklung sind steigende monatlich aktive Nutzer sowie zusätzliche Erlösquellen. Besonders das Werbegeschäft sieht JPMorgan noch in einer frühen Phase und deutlich weniger ausgeschöpft als bei vergleichbaren Plattformen.
Spotify: Mehr Nutzer, mehr Inhalte, mehr Umsatz
Abgerundet wird die Liste durch Spotify. Der Streaming-Konzern soll laut JPMorgan in diesem Jahr sowohl bei den monatlich aktiven Nutzern als auch bei den Abonnentenzahlen deutlich zulegen.
Wachstumspotenzial sieht der Analyst vor allem in der zunehmenden Diversifizierung des Angebots. Neben Musik profitieren Podcasts, Hörbücher, Videoformate und weitere vertikale Inhalte zunehmend von der starken Plattformbasis. Diese Breite dürfte sich positiv auf Umsatz und Ertragskraft auswirken.
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