Der Countdown läuft – so will Meta die Smart-Brille zum Mainstream machen
Meta erzielt mit Smart-Brillen enorme Verkaufszahlen. Doch der Wettbewerb wird härter. Google und Snap holen auf. Kann Meta den Vorsprung halten und den Markt dominieren?
Meta Platforms hat sich mit seinen Smart-Brillen ein erfolgreiches Geschäft aufgebaut und verkauft 2025 mehr als sieben Millionen Exemplare, was einer Verdreifachung des Absatzes im Vergleich zu den Vorjahren entspricht. Die Nachfrage nach dem neuesten Modell war in den USA Barron's zufolge so hoch, dass die Einführung in weiteren Ländern vorübergehend ausgesetzt wurde.
Meta dominiert den Smart-Brillen-Markt laut Counterpoint Research mit einem Anteil von 73 Prozent im Jahr 2025 und erwartet, dass dieser Markt bis 2029 jährlich um über 60 Prozent wächst. Trotz dieser Erfolge erzielt das Reality Labs-Segment von Meta, zu dem auch die Smart-Brillen gehören, nur ein marginales Umsatzwachstum. 2025 betrug der Umsatz 2,21 Milliarden US-Dollar, während die Verluste im Bereich Reality Labs bei 19,19 Milliarden US-Dollar lagen.
Das Unternehmen plant, die Produktionskapazität für Smart-Brillen 2026 auf bis zu 30 Millionen Einheiten zu steigern. Laut IDC wird der Markt für Extended-Reality-Geräte bis 2027 auf rund 23 Millionen Einheiten wachsen.
Meta steht vor zunehmendem Wettbewerb
Alphabet und Snap kündigen eigene Augmented-Reality-Produkte an, während chinesische Unternehmen wie Alibaba und Xiaomi bereits auf dem Markt sind.
Ein Investor, der an Meta glaubt, ist Milliardär Bill Ackman. Er hat kürzlich Aktien gekauft, da er das langfristige Potenzial des Unternehmens in der KI-Technologie unterschätzt sieht.
Ackman erwartet, dass KI dem Unternehmen hilft, personalisierte Werbung und neue Interaktionsmöglichkeiten zu entwickeln, was Meta eine führende Rolle im Smart-Brillen-Markt verschaffen könnte.
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