Wenn die SatirezeitungTitanic der Hafer sticht


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vega2000:

Wenn die SatirezeitungTitanic der Hafer sticht

 
08.06.02 17:54

Wie die Redakteure des Satireblatts „Titanic“ im Osten mit braunen Sprüchen als FDP-Wahlkämpfer auf Stimmenfang gehen


Manche Narretei offenbart ihren Sinn erst am Ende. Wenn die Redaktion der Satire-Zeitschrift Titanic der Hafer sticht, weiß man: Jetzt wird entweder der Welt-Fußball-Verband veralbert (und versuchsweise mit Kuckucksuhren bestochen) oder die evangelische Kirche verulkt (mit Liedern wie Jesus ist der allerbeste Kumpel von der Welt).

In diesen Tagen ist die FDP und vor allem ihr irrlichternder Jürgen W. Möllemann dran. Titanic recherchiert für eine Titelgeschichte im Juli-Heft. Wie reagieren Leute auf Plakate, die Michel Friedman mit verklebtem Mund zeigen und eindeutiger Forderung: Gib endlich Friedman! Was sagen Leute, wenn man ihnen Wahlkampfplakate mit Judenfrei und Spass dabei sowie FDP. Lachen, lachen, lachen vor die Nase hält? Was schreiben Leute, wenn man sie auf dem Fragebogen Sie und Ihre FDP fragt: „In welcher Partei kann man den meisten Spass haben?“ Was denken Leute, wenn man sie fragt: „Soll man Friedman in sein Heimatland zurückschicken?“

Friedman, ein Türke?

Mittwoch morgen. Ein gelber Golf rollt durch Thüringen, auf der einen Seite steht Möllemobil, auf der anderen Guidomobil. Das Auto ist schöner als das wirkliche Guidomobil. Martin Sonneborn, Chefredakteur der Titanic, ist mit sieben Mitarbeitern in den blühenden Osten gefahren – als Möllis eifriger Werber. Bei Stadtlengsfeld ist erster Halt: Auf dem Markplatz werden Gewürze, Honig und Glitzer-Dessous verkauft. Direkt vor dem Rathaus baut die spaßsichere Delegation ihren FDP-Stand auf. Obligatorisch: Luftballons, Sonnenschirme, Kugelschreiber. Bizarr: Einkaufswagenchips, denen ähnlich, die Möllemann einst politisch zum Stolpern brachten, liegen bereit. Dazu ein Sortiment mit Büchern über Genscher und Heino. Sowie: Der NS-Staat, Pornografie: Männer beherrschen Frauen und Party- Tipps für Stümper.

Die Titanic-Redaktion trägt gelbe Hemden und blaue Seidenkrawatten. „Für mich ist Freiheit ohne Liberalismus gar nicht denkbar“, säuselt sich einer aus der Pseudo-Polit-Truppe warm. Eierlikör mit der Aufschrift 18 % wird ausgeschenkt. Die erste Passantin plaudert: Braune Kurzhaarfrisur, Anfang vierzig, schwarze Lackhandtasche, moderne Seidenbluse. Typische FDP-Klientel? „Das ist richtig, dass Sie ein bisschen Aktion machen. Die FDP hat’s derzeit nötig“, sagt sie. Martin Sonneborn fragt: „In welcher Partei kann man am meisten Spass haben?“ Antwort: „Bei SPD und den Grünen lache ich am wenigsten.“ Und dann sagt sie: „Friedman muss sich beim demokratischen Volk entschuldigen,...er muss sich nicht wundern, wenn man ihn einen Diktator nennt.“ Als sie dann noch am Zentralrat der Juden das „ewig nach Rückwärts gerichtete Denken“ kritisiert, füllt eine Titanic-Redakteurin sie mit zwei Eierlikören ab und verabschiedet sie.

Ein anderer Redakteur diskutiert mit einer Mutter, die über den Euro schimpft: „Früher hat das Pfund Bananen 1,99 Mark gekostet, heute zahle ich für das selbe Pfund 1,99 Euro.“ Da naht der Bürgermeister. Martin Sonneborn stellt sich in Position. Eigentlich muss man jede Parteiveranstaltung vorher anmelden, wird er belehrt, „und heute ist Markttag!“ Sonneborn bleibt ungerührt. Richtig aus der Fassung bringt ihn erst eine 42-jährige Köchin, die auf Kur ist. „Ich finde es gut, dass Möllemann so eisern bleibt. Und Friedman, was ist der noch gleich? Türke? Der soll dahin zurück.“ Auf die Frage, mit wem die FDP nach der Bundestagswahl regieren soll, antwortet sie: „Mit der DVU.“ Mit einem Eierlikör in Fahrt gekommen, findet sie: „Kein Land ist nach dem Krieg so beschwuppt worden wie wir. Keiner zahlt so viel für Hitler wie wir.“ Sonneborn beschließt: Wir fahren weiter.

Frau Pieper, ganz nackt

Nächster Stopp: Eisenach, eine ehemalige Liberalen-Hochburg nach dem Krieg. Diesmal wird eine Stellwand mit einer Fotomontage ganz vorn platziert. Sie zeigt den berühmten Peter Bond (erst Porno-Darsteller, dann Glücksrad-Moderator, heute FDP-Kandidat) mit der noch berühmteren Cornelia Pieper. Beide nackt. Ein Punkerpärchen bleibt stehen. „Geil.“ Zum Ausfüllen des Fragebogens kann man sie nur schwer motivieren. „Liberalität bedeutet für mich lieberal“, schreiben sie. Lieb! Ein beiges Lederkostüm trippelt heran. Schneiderin im Ruhestand, 1922 geboren. „Ich trinke auf Möllemann“, ruft sie energisch, und sowieso: „Friedman hat doch ’ne Heimat, wo er hingehen kann.“

Im Laufe des Nachmittages fallen sieben mal: „Endlich einer, der sich mal was traut“, drei mal: „Möllemann hat recht gehabt“, einmal: „Friedman mit seinem überheblichen Scheiß“ und zweimal: „Aber wir haben doch gar nicht angegriffen.“ Zwei Seniorinnen, zu Besuch aus Nordrhein-Westfalen, wenden ein: „Frau Pieper hat keine schöne Brust.“

„Achtung, Achtung, hier spricht die FDP. Herbei Ihr Leut’.“ So schallt es aus dem Titanic-Megaphon, geliehen bei einer Frankfurter Polizeiwache. Dazu läuft, als Symbol der Spaßhaftigkeit, eine Kassette mit Witzen von Heinrich Pumpernickel. Der Kreisvorsitzende der Eisenacher FDP nähert sich. Früher war Klaus Schneider leitender Ministerialrat und Ingenieur, weshalb seine E-mail-Adresse mit LMR.Ing. anfängt. LMR.Ing. trägt ein braunes Detleftäschchen. Im Gegensatz zum Stadtlengsfelder Bürgermeister ist er gar nicht erbost, dass hier Wahlkampfwerbung gemacht wird, ohne ihm Bescheid zu geben. Zum Plakat „Gib endlich Friedman!“ sagt er: „Das ist Verpackung, das gehört dazu.“ Und dann erzählt er von der derzeitigen Stimmung in Eisenach, von dem Mut, den man nach 50 Jahren bräuchte, um auch mal dagegen zu halten, von der Angst, Dinge beim Namen zu nennen. Hinter ihm entsetzen sich drei Jugendliche über das Wort „judenfrei“ auf dem Plakat. Schneider redet weiter. „Die Meinungen, was Möllemann angeht, sind ja gespalten. Insofern könnte euch das hier Zulauf bringen.“

Hat sich keiner entsetzt? Hat keiner gesagt, Spass schreibe man nicht mit Runen-SS? „Judenfrei“ zu fordern,sei indiskutabel? Doch. Es kam einer, ein Archivar. Cordhose, Karohemd, Bart, Brille und das kostenlose Magazin der Bahn mobil unterm Arm. Der beschimpfte die blau-gelbe Truppe als „Rattenfänger“, „Gesetzesbrecher“ und „asozial“. Ein Redakteur des Satireblatts sagt leise:„Scheiße, den Nazi zu spielen.“ Er fühlt sich unwohl, ist aber auch erleichtert. Wenigstens einer! Aber auch der Archivar sagt: „Abgesehen davon, Möllemann hat in der Sache natürlich Recht.“

Überhaupt nicht titanisch finden die Jungliberalen aus Thüringen das Möllemobil. Sie wähnen sich verleumdet und erstatten nun Strafanzeige. FDP-Funktionär Schneider sagt, er billige Möllemanns Aussagen keinesfalls, das Judenfrei-Plakat sei ihm entgangen. Und Aktivist Sonneborn, 37, seit fünf Jahren FDP-Mitglied in Berlin-Mitte, freut sich auf seinen Eierlikörwahlkampf: „Wir setzen voll auf 18 plus X, da ist noch viel Potenzial.“

SZ
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vega2000:

Titanic verschaukelt FDP

 
09.06.02 21:56
"Gib endlich Friedman!"
Ein Kreisvorsitzender der FDP-Thüringen ist am Wochenende einer entlarvenden Aktion der Satirezeitschrift "Titanic" aufgesessen. Den als Jungliberalen getarnten Redakteuren schüttelte der FPD-Mann vor antisemitischen Plakaten lächelnd die Hände.


Jetzt sieht sich der FDP-Kreisvorsitzende Klaus Schneider durch die Aktion des Satiremagazins in ein falsches Licht gerückt. "Titanic"-Chefredakteur Martin Sonneborn und sieben seiner Kollegen hatten sich am Donnerstag in Eisenach als Junge Liberale ausgegeben und mit antisemitischen Plakaten für die FDP geworben.
Die "Titanic"-Mitarbeiter hatten am Donnerstag als angebliche Liberale vor einem als "Guidomobil" getarnten VW-Golf einen FDP-Stand aufgebaut und den Passanten unter anderem Eierlikör ("18 plus x Prozent") kredenzt.

Die rund um das "Guidomobil" aufgebauten Plakate hatten es in sich: "Deutsche wehrt Euch! Wählt FDP!", war auf einem zu lesen. Auf einem anderen war der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, mit einen rotem Kreuz (Aufschrift: "Gib endlich Friedman!") über dem Mund abgebildet, die unverhohlen antisemitische Parole lautete: "FDP - Judenfrei und Spaß dabei!". Ein drittes Plakat zeigt den ehemaligen Porno-Darsteller und derzeitigen Bundestags-Kandidaten Peter Bond in einer Fotomontage in eindeutiger Stellung mit einer nackten Cornelia Pieper - darunter der Slogan: "FDP - Die (liberale) SpaSSpartei!"

In Eisenach besuchte der FDP-Kreis-Vorsitzende Klaus Schneider den Stand und erklärte den "Titanic"-Redakteuren, dass Möllemanns Einsatz der FDP in Thüringen Stimmen bringe, und ließ sich vor der blau-gelben Kulisse beim Händeschütteln fotografieren. Schneider kommentierte dieses Plakat nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" mit den Worten: "Das ist Verpackung, das gehört dazu."

Die Frankfurter Satire-Guerilla setzte aber noch eins drauf: Die "Titanic"-Redakteure befragten vorbeikommende Passanten, ob sie der Forderung zustimmen würden, Friedmann in seine Heimat zurückzuschicken. Die Auswertung der Fragebögen habe ergeben, dass rund 50 Prozent der Befragten dafür gewesen seien, sagte Sonneborn. Auf den Fragebögen seien Begründungen zu lesen gewesen wie "die haben doch jetzt einen Staat da unten", oder "zurück in die Türkei!". Selbst diejenigen, die sich gegen eine Ausweisung Friedmans aussprachen, lieferten nicht eben beruhigende Begründungen: Wenn der Mann sich nun mal hier eingelebt habe, solle er eben da bleiben.

Als FDP-Mann Schneider später Anrufe erhielt und die Zeitung las, muss ihm ein Licht aufgegangen sein - er distanzierte sich sofort von der Aktion. Der Nachrichtenagentur dpa sagte er jetzt, er habe die Plakate - vor allem das mit Friedman - in der Hektik nicht richtig wahrgenommen. "Ich bin den Burschen auf den Leim gegangen und überrumpelt worden", sagte Schneider. Er wolle, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Unterstützung erhielt er vom thüringischen FDP-Landeschef. Andreas Kniepert sagte, Schneider sei bewusst geleimt worden. Auch die Jungen Liberalen Thüringens wollen die Sache nicht auf sich sitzen lassen und Anzeige gegen die "Titanic" erstatten, wie ihr Sprecher Andreas Ludwig ankündigte.

"Titanic"-Chefredakteur Sonneborn kann die juristischen Drohungen nicht nachvollziehen. Er betrachte das Ganze eher als innerparteiliche Auseinandersetzung, sagte er gegenüber SPIEGEL ONLINE. Schließlich sei er selbst seit fünf Jahren Mitglied der Liberalen. "Hier geht es es um verschiedene Strömungen innerhalb der FDP", sagte Sonneborn. Eine Anzeige sei also die falsche Antwort. Er schlug vor, den Streit vor einem internen Parteigericht zu schlichten.

Spiegel
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vega2000:

FDP-Politiker will "Titanic" verklagen *gg*

 
10.06.02 14:01

Das neueste Opfer der Satire-Zeitschrift "Titanic" ist der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Eisenach-Stadt. Der Lokalpolitiker posierte lächelnd vor antisemitischen Plakaten. Jetzt will er sich mit juristischen Mitteln zur Wehr setzen.



Eigentlich hatte der Mann gegen die Satire-Profis aus Frankfurt von vornherein keine Chance. Am Donnerstag Nachmittag erhielt Klaus Schneider - Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Eisenach-Stadt - einen Anruf eines gewissen Herrn Gärtner von der Berliner FDP (alias Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn) der ihn bat für ein kurzes Gespräch zu einem FDP-Infostand in die Karlsstraße zu kommen. Schneider machte sich auf den Weg und das Drama nahm seinen Lauf.
"Ich sagte mein Kommen zu und fand neben dem Infostand ein Infomobil und eine Reihe weiterer Mitstreiter (alle und alles in blau-gelb) - völlig unverfänglich vor", erläuterte der Kreisvorsitzende in einem Schreiben an die FDP-Bundesgeschäftsstelle. Die antisemitischen und sexistischen Plakate, vor denen er später mit Gärtner alias Sonneborn zum Shakehands posierte, habe er überhaupt nicht gesehen, beteuert Schneider. "Heutzutage können dubiose Leute einfach Dinge in die Welt setzen und man wird öffentlich demontiert" sagte Schneider empört.

Auf einem der Plakate hieß es: "Deutsche wehrt Euch! Wählt FDP!", auf einem anderen war der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, mit einen rotem Kreuz (Aufschrift: "Gib endlich Friedman!") über dem Mund abgebildet, die unverhohlen antisemitische Parole lautete: "FDP - Judenfrei und Spaß dabei!". Ein drittes Plakat zeigt den ehemaligen Porno-Darsteller und derzeitigen Bundestags-Kandidaten Peter Bond in einer Fotomontage in eindeutiger Stellung mit einer nackten Cornelia Pieper - darunter der Slogan: "FDP - Die (liberale) SpaSSpartei!"

Das Frankfurter Satire-Team befragte zudem vorbeikommende Passanten, ob sie der Forderung zustimmen würden, Friedmann in seine Heimat zurückzuschicken. Die Auswertung der Fragebögen habe ergeben, dass rund 50 Prozent der Befragten dafür gewesen seien, sagte Sonneborn gegenüber SPIEGEL ONLINE. Auf den Fragebögen seien Begründungen zu lesen gewesen wie "die haben doch jetzt einen Staat da unten", oder "zurück in die Türkei!". Selbst diejenigen, die sich gegen eine Ausweisung Friedmans aussprachen, lieferten nicht eben beruhigende Begründungen: Wenn der Mann sich nun mal hier eingelebt habe, solle er eben da bleiben.

Die Kulisse war beeindruckend: Die "Titanic"-Mannschaft hatte als angebliche Liberale vor einem als "Guidomobil" getarnten VW-Golf einen FDP-Stand aufgebaut und den Passanten unter anderem Eierlikör ("18 plus x Prozent") serviert. Die Redakteure trugen alle gelbe Hemden und blaue Krawatten, eine Redakteurin eine blaue Bluse und ein gelbes Halstuch.

"Wissen Sie, dass ging ja alles so schnell," sagte Schneider am Montag auf Nachfrage gegenüber SPIEGEL ONLINE, "das Plakat mit der Nackten habe ich gar nicht wahrgenommen". Er kündigte zudem juristische Schritte an. "Eine gute Bekannte von mir ist Richterin, mit der werde ich mich heute Nachmittag beraten und dann will ich die Angelegenheit in dieser Woche noch auf den Weg bringen", sagt Schneider. Als Lachnummer will er das ganze nicht abbuchen: "Das hat mit Humor nichts mehr zu tun, das ist eine ausgemachte Sauerei", sagte der FDP-Mann noch immer außer sich vor Wut: "Ich bin krachsauer".

Besonders verärgert ist Schneider darüber, dass er mit antisemitischen Sprüchen geleimt wurde. Im Schreiben an die FDP-Parteioberen erklärt er denn auch: "In einem kurzen Gespräch mit Herrn Gärtner wurde mir mitgeteilt, dass der Grund des Einsatzes darin bestünde, die Meinung der Bevölkerung zu den jüngsten Äußerungen von Herrn Möllemann und der Parteibasis zu erkunden. Nach meiner Meinung befragt, äußerte ich mich in der Form: 'dass es sich hierbei um ein sehr sensibles Thema handelt, da die Wunden, welche die Deutschen dem jüdischen Volk mit dem zweiten Weltkrieg zugefügt haben, noch lange nicht verheilt sind und auch ein Herr Möllemann gut beraten sei, dieses Thema mit der gebotenen Zurückhaltung zu behandeln, selbst, wenn seiner - und mitunter auch meiner - Auffassung nach Herr Friedman in seinen Sendungen (wie z.B. Vorsicht Friedman) nicht immer den richtigen Ton trifft."

"Titanic"-Chefredakteur Sonneborn sieht einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung gelassen entgegen. Sonneborn, nach eigenen Angaben seit fünf Jahren Mitglied im FDP-Kreisverband Berlin Mitte ("Wir haben dort immer in der Gaststätte Klops getagt") findet, dass es sich "einfach um verschiedene Strömungen innerhalb meiner Partei" handelt. "Ich bin einfach nicht dafür, dass jetzt parteiinterne Streitigkeiten in der Öffentlichkeit ausgetragen werden", sagt er am Montag gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Wir müssen ein geschlossenes Bild abgeben, sonst sinken unsere Wahlchancen rapide. Ich denke da bin ich mit Westerwelle völlig einer Meinung."

Spiegel
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vega2000:

up für Bronco

 
10.06.02 14:49
Guten morgen mein Schatz, -dass müssen wir aber noch üben, gell:-)
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