Sie besteht darin, falsche Thesen und Grundsätze durch kluge Argumentation zur Wahrheit zu erheben, die Sozis nennen dies Dialektik.
Julian schreibt von sich als freiheitsliebende Lichtgestalt und Freigeist, und stellt seine Gegenspieler hier im Forum in die dunkelste Ecke: "Diese verklemten bleichen Typen die im Schutz der Anonymität ihre Wut über in der Haltung klare, starke, weitsichtige und dadurch mutig und fähig gewordenen Menschen ablassen und diese andererseits begehren und anbeten..."
Er unterstellt den Anderen Hirnlosigkeit und Unmenschlichkeit, ist selbst aber bereit, "aus allen Rohren zu feuern", "in Grund und Boden zu...", natürlich nur mit Worten.
Julian leidet wohl unter einer Leidenschaft, die ihm Leiden schafft, und die er hier anonym loswerden möchte, weil er die wahren Zusammenhänge einfach ignoriert.
Akhenate adelt ihn als Parsifal, als edlen Tor (nicht Thor), fabuliert noch etwas von Einweihungsriten, um sich den Nimbus des intellektuellen Logenbruders zu geben, der vermutlich in direkter Linie von Mozart initiert wurde und vergißt wie immer, dass jede Organisation, und sei sie noch so edel, eines Tages von bösen Elementen unterwandert und ausgehöhlt wird, wie die Bruderschaft der Schlange ursprünglich etwas Gutes war, genauso wie die Freimaurer. Nur wie sieht es heute mit ihnen aus? Er verwechselt noch immer Gut und Böse, Enki und Enlil, und weiß nicht, das Lichtbringer Lucifer nicht unbedingt nur Gutes bringt, obschon der Name darauf hindeutet.
Gute Argumentation ist die Kunst, falsche Grundsätze durch gute Rede und Verquickung als die einzige Wahrheit erscheinen zu lassen. Unsere Juristen sind Spezialisten darin.
Besser wird die Welt dadurch leider nicht. Also verzichte ich auf diese Durchtriebenheit und bleibe dumm.