Er war siebzehn und hat den Köder falsch abgeschätzt, später als Moralist hatte er lange Zeit zu wenig Mut um seine Wahrheit deutlich anzusprechen. Dann tat er es, und erntete gemischte Konfetti-Kommentare, konnte aber diese Periode standhaft überstehen. Als er aber im April 2012 „Was gesagt werden muss“ veröffentlichte, wurde er durch Israelisches Regierung zur Persona non grata erklärt und bekam ein offizielles Einreiseverbot.
Was lernen wir daraus? Ist es überhaupt angesagt und vernünftig die Wahrheit auszusprechen?
Welche Wahrheit war moralisch mehr verwerflich, die über SS Zugehörigkeit oder die über der Staat Israel? War die „Straffe“ in beiden Fällen gleich berechtig?
Ist es nicht besser in vielen Fällen einfach zu schweigen, anstatt die eigene, oder auch die allgemeingültige Wahrheit auszusprechen?
Die Wahrheit kann nämlich auch Verzicht bedeuten. Verzicht auf Anerkennung, Karriere, Sozialen Aufstieg und finanzielle Unabhängigkeit. Eins ist sicher, es ist keine leichte Entscheidung sich der Wahrheit zu öffnen und sie zu leben.
Er war mutig genug um meine Anerkennung zu gewinnen. Wünsche einen schönen Flug.
was rausgehauen, was nicht unkommentiert blieb und nicht bleiben konnte. Was ihn betrifft, habe ich mich vor kurzem hier geäußert. (
Treppwitz, wir sind nicht antiamerikanisch und gerne diskutieren wir über Gott und die Welt, in Gegenteil zu dir sind wir offen und vorverurteilungsfrei, natürlich nur in den menschlichen Grenzen.
Schnurstrack hat das verlinkt,
#180146 http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...eld-zu-betrachten/Treppwitz, lügt der Morales oder sagt er die Wahrheit?
„Der bolivianische Präsident Morales hat beim Gipfel der lateinamerikanischen Staaten in Panama die US-Regierung scharf attackiert. Er warf Washington vor, die Welt zu destabilisieren, die Souveränität anderer Nationen nicht zu achten, und sich mit imperialistischer Attitüde gegen andere Staaten auf der Welt zu verhalten.
Morales sagte, dass die Armut in Lateinamerika zu einem Großteil von der amerikanischen Politik verursacht sei:
„„Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region. Ich frage die USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen Ländern behandelt werden? Ich sage Ihnen, Präsident Obama, Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig. Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen. Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen. Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und verschafft uns mehr Zufriedenheit.““
Ist das nicht die gleiche Sichtweise auf die Probleme dieser Welt, die hier im Thread durch die Mehrheit vertreten wird, ist das nicht die Sichtweise , die die Wahren Bösewichte entlarvt?
Was eine gute Propaganda vermag, erführen wir alle global, und aus diesem Grund noch deutlicher und für mich auch schmerzlicher. Ich kann mich noch gut erinnern, wie euphorisch Bama noch vor seiner Wahl als Präsident im Jahr 2008 in Berlin empfangen wurde. Seine Rede: "Es ist Zeit für neue Brücken zu bauen" und „ Yes we can", usw..:
„Er halte seine Rede "als Bürger, als stolzer Bürger der USA und als Weltbürger". Partnerschaft und Kooperation zwischen den Nationen sei keine Wahl, die man habe, sagt Obama - "es ist der Weg, der einzige Weg". Die Unterschiede zwischen den Menschen, ob nach Herkunft oder Konfessionen, "das sind die Mauern, die wir jetzt einreißen müssen". Er fügt hinzu: Die Geschichte lehre die Welt, "dass Mauern eingerissen werden können - aber es ist harte Arbeit". Und: "Unsere Generation muss der Welt etwas hinterlassen. Die Herausforderungen sind groß, der Weg ist lang, aber ihr Bürger von Berlin, wir sind Erben des Kampfes um Freiheit."
Hier nachzulesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...ecken-zu-bauen-a-567905.htmlKurz danach bekam er auch den Nobel- Friedenspreis. Und ich klatschte mit.
Mein Gott war ich damals verblendet und naiv!
Fünf Jahre danach hatte der „Handelsblatt“ noch die Mut gehabt sowas zu schreiben:
„Obama-Regierung bedroht Pressefreiheit in USA“
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...usa/8921016.htmlWir haben inzwischen die Wahrheit aus den Augen verloren, die nackte Propaganda ist uns geblieben und wir ertrinken darin.
Und diese verlogenen Trommeln sind immer stärker und verlogener, die Lautstärke steigt stetig und vernichtet jegliche konstruktive Diskussion.
Und die Trommler werden auch immer mehr und aggressiver. Ideen, Ideale, Visionen- zählen nicht mehr. Ein großer und noch effizienter „Stasistaat“ wird propagiert, das ist die Stunde der Denunzianten und Spionen.
Die Politik vertritt nicht mehr die Bürger, sie dient dem Großkapital. Die Großkonzerne und Finanzeliten schreiben die politischen Sonntagsreden. Der Bürger ist irrelevant, dient nur als geduldete Arbeitskraft und andererseits als Störfaktor.
Die Politik gaukelt uns globale Ziele, zieht mehrere Kaninchen fast gleichzeitig aus dem Hut um uns alle richtig zu verwirren, die Presse beklatscht dieses Treiben anstatt die richtigen Fragen zu stellen,
und die Zahl der Trommler wächst explosiv. Jeder will teilhaben an dem vorgegaukelten unbegrenzten Wachstum.
Die Blechtrommel gab es nie, die wurden extra für den Film angefertigt. Volker Schlöndorff hat das vor 2 Tagen im Morgenmagazin ausführlich dargelegt. Es war eine Erfindung vom Grass, sollte die Nazi-Propaganda symbolisieren. Damals trommelte es aus den Radioempfängern , die ganze Zeit Hitler Propaganda pur, und was die hörten war nur das „Blech“, spricht lügen. So wurde die „Blechtrommel“ geboren.
Sorry, ist etwas lang geworden. Was wollte ich eigentlich sagen?
Der Punkt ist, hat sich nach so vielen Jahren was verändert? Erleben wir heute nicht ein böse Déjà-vu?
Sind die heutigen Trommler nicht grade die echten Nazis in einem Demokratie- Verkleidung?
Mansche Trommler versuchen uns dauerhaft zu implizieren, das es besser ist sich zu ergeben und dem gegenwärtigen Imperial zu befolgen, man weiß doch eben nicht ,ob der Nachfolger , der zukünftige Herrscher nicht noch schlimmer sein könnte. Ergebe dich- heißt die Devise.
-Der „Putin“ könnte noch schlimmer werden. –
Ich will jetzt keine Namen benennen, die Trommler wissen schon selbst, dass grade sie gemeint sind.
Ich will aber deutlich sagen, dass sie einer Sache dienen , die für uns alle sehr gefährlich sein könnte, dass die friedliche Zukunft auch durch ihre verlogene und hochgradig egozentrische Tätigkeit gefährdet ist.
Kommt zur Vernunft!
Wirft eure Blechtrommeln auf die Müllhalde der Geschichte.
PS. Habe grade kurz noch in Thread geschaut. Der Pharao entwickelt sich zielstrebig zur dem größtem Trommler.