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Quartalsdämpfer bei Beiersdorf: Jetzt zählt nur noch dieser Hoffnungsschimmer

Beiersdorf startet mit einem Umsatzrückgang ins Jahr. Vor allem Nivea und tesa belasten. Das Management hält zwar am Ausblick fest. Doch reicht das den Anlegern?
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Nivea ist eine Marke von Beiersdorf.
Quelle: - pexels.com
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Beiersdorf ist schwächer als erwartet in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzern meldete für das erste Quartal einen organischen Umsatzrückgang von 4,6 Prozent und blieb damit unter dem Unternehmenskonsens von minus 2,8 Prozent. Auch der von Visible Alpha erfasste Marktkonsens von minus 3,1 Prozent wurde verfehlt. Die UBS hatte mit minus 4,4 Prozent gerechnet. Im Schlussquartal 2025 hatte Beiersdorf noch ein Wachstum von 4,0 Prozent erzielt.

Vor allem das Consumer-Geschäft enttäuschte. Hier sank der organische Umsatz um 4,7 Prozent. Belastet wurde die Entwicklung vor allem von Europa und Nivea. Auch tesa blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück und kam auf ein organisches Minus von 4,3 Prozent. Die UBS verwies auf schwierige Vergleichswerte im Elektronikgeschäft und eine schwache Entwicklung in Amerika. Der Konzernumsatz lag bei 2,484 Milliarden Euro und entsprach damit in etwa den UBS-Schätzungen.

Trotz des schwachen Quartals bestätigte Beiersdorf den Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiter mit einem Umsatz, der stagnieren oder leicht steigen soll. Die bereinigte operative Marge dürfte leicht unter dem Vorjahreswert liegen. Das Management verwies zugleich auf eine bessere Abverkaufsdynamik bei Nivea und La Prairie, die "auf eine Verbesserung in den kommenden Quartalen" hindeute.

Bei Nivea fiel der organische Umsatz im ersten Quartal um sieben Prozent. Beiersdorf nannte dafür ein schwieriges Massenmarktumfeld, hohe Vergleichswerte, Handelsspannungen in Europa und Umsatzverschiebungen.

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Besser lief es im Derma-Geschäft, das um 8,2 Prozent wuchs und damit die Erwartungen leicht übertraf. La Prairie verzeichnete zwar ein Minus von 14,9 Prozent, schnitt damit aber besser ab als vom Markt befürchtet. Ohne Störungen im US-Warenhausgeschäft und im chinesischen Reiseeinzelhandel wären die Einzelhandelsumsätze laut Unternehmen um neun Prozent gestiegen.

Regional fiel vor allem Westeuropa negativ auf. Dort sank der organische Umsatz um 8,4 Prozent. Auch Nordamerika und Lateinamerika lagen im Minus. Bei tesa zeigte sich die Schwäche ebenfalls auf breiter Front, besonders in Amerika.

An der Börse dürfte nun entscheidend sein, ob Investoren dem Management des DAX-Konzerns die Hoffnung auf eine Erholung in den kommenden Quartalen abnehmen.

Die Analysten der Schweizer Großbank verweisen darauf, dass Beiersdorf auf Basis der Schätzungen für 2026 mit dem 18-Fachen des erwarteten Gewinns und damit mit einem Aufschlag von rund sechs Prozent auf große europäische Titel aus dem Lebensmittel- und Körperpflegebereich bewertet wird. Die Aktie bewerten sie mit "Neutral".

Autor: sbh-Redaktion/neb


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