Friedmann erweist unseren jüdischen Mitbürgern einen Bärendienst, indem er Antisemitismus schürt. Selbst wenn man wie ich meint dagegen gefeit zu sein benötigt man, wenn man sich ein paar Sendungen von Friedmann angetan hat, eine echte Willensanstrengung diesen Mann nicht mit „den Juden“ allgemein in Verbindung zu bringen sondern den Mann nur als Friedmann zu sehen, einen Kotzbrocken, der nur deshalb soviel „Erfolg“ hat weil er sich als so einer gibt, auf den "Voyeurismus" der Meisten von uns spekuliert, auch an den existierenden latenten Antisemitismus, der uns „Christen“ der älteren Generation ja noch durch die „christliche Erziehung“ mit auf den Weg gegeben wurde (Wen sollen ich freilassen, Barabas oder Jesus den Messias. Da riefen alle „Barabas“).
Im Grunde genommen sind wir selber schuld, daß wir es tolerieren, daß solche Karikaturen der Juden aus der Nazizeit bei uns auf die Bühne dürfen eben WEIL sie sich bewußt als solche stilisieren, bewußt provozieren, vielleicht mit der Absicht den latenten Antisemitimus bei vielen von uns herauszukitzeln, wie es Friedmann vergeblich bei Professor Lucke versucht, der gut daran tat diesen Kotzbrocken mit Verachtung zu strafen und aus der Sendung zu gehen.
Jetzt erwartet Ihr sicher, daß ich zur Relativierung bemerke, daß ich viele jüdische Freunde habe?
Habe ich nicht und bin auch kein Freund der Neocons und ihrer Politik sei es in Syrien oder in der Ukraine aber die wenigen Juden mit denen ich in der Vergangenheit zu tun hatte, meist geschäftlich, waren alles andere als „Friedmanns“ im guten Sinne, deshalb meine anfängliche Bemerkung, daß dieser Mann unseren jüdischen Mitbürgern und Juden im Allgemeinen eine Bärendienst erweist.
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)