Das FED-Meeting ist vorbei, man hat keine wesentlichen Beschlüsse gefasst, selbst die Wirtschafts-Presse widmet dem Ergebnis nur noch eine kleine Nachricht und die Geldmetalle Gold und Silber dürfen wieder steigen. Insbesondere Silber entwickelte sich die letzten Tage besonders gut: Heute ein Zuwachs von 3 Prozent und die Marke von $15 wurde nur hauchdünn verfehlt.
Im asiatischen Markt konnte Gold heute früh $3 zulegen. Diese positive Preisentwicklung befeuerte den Vormittags-Handel in London. Dass die Nachfrage von physischem Gold hoch war, kann man an dem heutigen A.M. Fix von $956,00 (EUR 669,84) ablesen. Ein Zuwachs von $12 auf 24-Stundenbasis.
Im Nachmittags-Handel wurde eine Stunde vor Beginn des Handels an der COMEX die Marke von $960 zum ersten Mal erfolglos getestet. Der zweite Versuch erfolgte kurz nach Öffnung der New Yorker COMEX: Wieder erfolglos. Kurz vor 16:00 Uhr MEZ fiel Gold dann plötzlich wieder unter die Marke von $955 zurück. Der Grund ist der mit $953,50 (EUR 667,72) zustande gekommene P.M. Fix. Das Gold-Kartell möchte unter allen Umständen einen schnellen Anstieg über die Marke von $960 verhindern. Wie erbittert wurde um diese Marke wochenlang gekämpft. Trotzdem konnte physisches Gold im Tagesvergleich $6 zulegen.
Was beim Gold nicht zugelassen wird, ein Anstieg um über 2 Prozent im Tagesverlauf, konnte Silber heute demonstrieren: Ein Anstieg um 3 Prozent. Hier wird jedoch um die Marke von $15 hart gekämpft. Was bei Gold die $960er-Marke ist, war heute beim Silber die Marke von $15.
Gold beendete den Handel an der COMEX auf einem Niveau von $955.
Der Aufwärts-Trend vom US-Dollar war wohl auch nur eine Eintags-Fliege. Der USDX notierte mit 78,3 um 0,5 Punkte niedriger als gestern. Dafür sind die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes heute auf 3,6 Prozent gefallen.
Angeblich waren die heute versteigerten 30-jährigen Treasuries so stark nachgefragt, dass das Zins-Niveau gedrückt wurde. Wieder will man uns das Märchen von den ausländischen Zentralbanken auftischen, die sich um die Papiere förmlich reissen würden. Tun sie auch - aber nicht weil die Papiere so attraktiv sind. Sondern weil eine gescheiterte Versteigerung den US-Dollar und damit auch die anderen Währungen mit in den Abgrund reissen würde. Und so dient man brav als Steigbügel-Halter der Obama-Administration.
Nun ist es ja nicht so, dass das für die USA bereitgestellte Geld den Investoren aus der Welt im Geldbeutel fehlen würde. Die Staaten in Europa, Japan etc müssen auch riesige Staatsdefizite schultern. Nein dieses Geld kommt frisch aus der Notenpresse. Während der eine klettert, sichert der andere ab.
Der Quotient aus dem USDX und den Renditen ist heute auf 21,8 gestiegen (Mittwoch: 21,3).
Das deutsche Wahlvolk liegt vor der Bundestagswahl im September unter Dauerbeschuss der ein Ende der Rezession ankündigenden Wahrheitsministerien. Heute war es die Nachricht über die leichte Zunahme des Brutto-Inlandsproduktes im zweiten Quartal, die die Daueroptimisten wieder fröhlich stimmte. Die Bevölkerung scheint sowieso zum grossen Teil nach dem Motto zu handeln: Bei mir ist weder der Aufschwung der letzten Jahre noch der heutige Abschwung angekommen. Also agiere ich so weiter wie bisher.
Vielleicht kommen bald wieder die Stimmen, die die Goldilocks-Economy wiederaufstehen sehen. Das ist keine auf Gold basierende Wirtschaft, sondern ein Modell, bei dem es stetig aufwärts ohne nennenswerte Inflation geht. Eigentlich ein englisches Märchen. Vielleichts ist alles aber doch nicht so gut. Bloomberg berichtete heute: " Sales at U.S. retailers unexpectedly fell in July, raising the risk that a lack of consumer spending will temper a recovery from the worst recession since the 1930s. " Der U.S. Consumer braucht doch einen Job, um mehr ausgeben zu können. Wirklich keine Überraschung. Und weiter: " The Labor Department said today that 558,000 people filed first-time claims for jobless benefits last week, up from 554,000 the week before. " Wollte man uns nicht letzte Woche weiss machen, dass der Arbeitsmarkt seine Talsohle bereits erreicht habe. Was ist los mit den Wahrheitsministerien ?
www.hartgeld.com/Ziemanns-gold-news.htm
Im asiatischen Markt konnte Gold heute früh $3 zulegen. Diese positive Preisentwicklung befeuerte den Vormittags-Handel in London. Dass die Nachfrage von physischem Gold hoch war, kann man an dem heutigen A.M. Fix von $956,00 (EUR 669,84) ablesen. Ein Zuwachs von $12 auf 24-Stundenbasis.
Im Nachmittags-Handel wurde eine Stunde vor Beginn des Handels an der COMEX die Marke von $960 zum ersten Mal erfolglos getestet. Der zweite Versuch erfolgte kurz nach Öffnung der New Yorker COMEX: Wieder erfolglos. Kurz vor 16:00 Uhr MEZ fiel Gold dann plötzlich wieder unter die Marke von $955 zurück. Der Grund ist der mit $953,50 (EUR 667,72) zustande gekommene P.M. Fix. Das Gold-Kartell möchte unter allen Umständen einen schnellen Anstieg über die Marke von $960 verhindern. Wie erbittert wurde um diese Marke wochenlang gekämpft. Trotzdem konnte physisches Gold im Tagesvergleich $6 zulegen.
Was beim Gold nicht zugelassen wird, ein Anstieg um über 2 Prozent im Tagesverlauf, konnte Silber heute demonstrieren: Ein Anstieg um 3 Prozent. Hier wird jedoch um die Marke von $15 hart gekämpft. Was bei Gold die $960er-Marke ist, war heute beim Silber die Marke von $15.
Gold beendete den Handel an der COMEX auf einem Niveau von $955.
Der Aufwärts-Trend vom US-Dollar war wohl auch nur eine Eintags-Fliege. Der USDX notierte mit 78,3 um 0,5 Punkte niedriger als gestern. Dafür sind die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes heute auf 3,6 Prozent gefallen.
Angeblich waren die heute versteigerten 30-jährigen Treasuries so stark nachgefragt, dass das Zins-Niveau gedrückt wurde. Wieder will man uns das Märchen von den ausländischen Zentralbanken auftischen, die sich um die Papiere förmlich reissen würden. Tun sie auch - aber nicht weil die Papiere so attraktiv sind. Sondern weil eine gescheiterte Versteigerung den US-Dollar und damit auch die anderen Währungen mit in den Abgrund reissen würde. Und so dient man brav als Steigbügel-Halter der Obama-Administration.
Nun ist es ja nicht so, dass das für die USA bereitgestellte Geld den Investoren aus der Welt im Geldbeutel fehlen würde. Die Staaten in Europa, Japan etc müssen auch riesige Staatsdefizite schultern. Nein dieses Geld kommt frisch aus der Notenpresse. Während der eine klettert, sichert der andere ab.
Der Quotient aus dem USDX und den Renditen ist heute auf 21,8 gestiegen (Mittwoch: 21,3).
Das deutsche Wahlvolk liegt vor der Bundestagswahl im September unter Dauerbeschuss der ein Ende der Rezession ankündigenden Wahrheitsministerien. Heute war es die Nachricht über die leichte Zunahme des Brutto-Inlandsproduktes im zweiten Quartal, die die Daueroptimisten wieder fröhlich stimmte. Die Bevölkerung scheint sowieso zum grossen Teil nach dem Motto zu handeln: Bei mir ist weder der Aufschwung der letzten Jahre noch der heutige Abschwung angekommen. Also agiere ich so weiter wie bisher.
Vielleicht kommen bald wieder die Stimmen, die die Goldilocks-Economy wiederaufstehen sehen. Das ist keine auf Gold basierende Wirtschaft, sondern ein Modell, bei dem es stetig aufwärts ohne nennenswerte Inflation geht. Eigentlich ein englisches Märchen. Vielleichts ist alles aber doch nicht so gut. Bloomberg berichtete heute: " Sales at U.S. retailers unexpectedly fell in July, raising the risk that a lack of consumer spending will temper a recovery from the worst recession since the 1930s. " Der U.S. Consumer braucht doch einen Job, um mehr ausgeben zu können. Wirklich keine Überraschung. Und weiter: " The Labor Department said today that 558,000 people filed first-time claims for jobless benefits last week, up from 554,000 the week before. " Wollte man uns nicht letzte Woche weiss machen, dass der Arbeitsmarkt seine Talsohle bereits erreicht habe. Was ist los mit den Wahrheitsministerien ?
www.hartgeld.com/Ziemanns-gold-news.htm
"Die Börse reagiert nur zu 10% auf Fakten, der Rest ist Psychologie!" (Kostolany)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)
"Selten war mehr als ein Zehntel der Bevölkerung an dem beteiligt, was man Geschichte zu nennen pflegt!" (Samhaber)