, da hat der ###'''!!!! Recht!
mmn glasklar gezielt und bei VIELEN themen.
An dieser Stelle vielen Dank an Bild , dafür , dass sie heute Artikel über komplett unnütze FreiflächenPV s veröffentlichte
wenn hoffentlich irgendwann der ganze leicht zu durchschauende Schwindel vorgerechnet wird,
dann hoffe ich , dass man auch den Schritt geht , die Verursacher haftbar zu machen !
###'''!!!! trägt dadurch, dass er mich der Lüge bezichtigt und meine Posts reihenweise löschen lässt, aber gezielt dazu bei ,
dass mögliche Gründe warum ,seit jahren konsequent hinters licht geführt wird ,bei.
Ich weiß aus sicherer Quelle , dass diese emails zwischen Bellenhaus und "Baxi " in Stadelheim an die Wand geworfen wurden
An diesem Gerichtstag waren die Journalistenplätze verhätnismässig gut besetzt , natürlich hat keiner berichtet
ich konnte den Radomsky Artikal nicht lesen-aber die Leserkommentare dazu
was soll ich sagen "so genannte intellektuelle ,informiert von sogenannten Intellektuellen"
mehr Beleidigung als andeutungsweise durch '''###!!! kann und möchte ich mir öffentlich nicht erlauben und doch werden meine Posts hier wg angbl "Beleidigung" gelöscht ;)
Zitat aus Twitter vom ''''####!!!! User csfa.
@csFraudAnalysis
Eine Lücke mit Überschrift
Kritische Analyse: Stephan Radomsky, Süddeutsche Zeitung, 23. April 2026
Stephan Radomsky sitzt regelmäßig im Saal. Das wird gerne erwähnt, wenn seine Berichterstattung über den Wirecard-Prozess gelobt wird. Was er im Saal tut und was er daraus macht, ist eine andere Frage.
Sein Artikel vom 23. April 2026 trägt die Überschrift: „Frühere Marsalek-Vertraute will nicht im Wirecard-Prozess aussagen." Er ist korrekt. Er ist kurz. Und er lässt das Wesentliche vollständig aus.
Was der Artikel enthält
Die Kernfakten sind belegt und stimmen: Brigitte Häuser-Axtner sitzt seit Ende März in Deutschland in Untersuchungshaft, ausgeliefert aus Singapur im Rahmen der Operation Chargeback. Sie hat angekündigt, im Münchner Verfahren nicht auszusagen. Ein Aussetzungsantrag der Verteidigung Braun liegt vor. Material aus Koblenz ist bereits in den Münchner Prozess eingeflossen.
Das ist richtig. Das ist auch ungefähr alles.
Was der Artikel nicht enthält
Brigitte Häuser-Axtner ist anderweitig Verfolgte im Münchner Verfahren — namentlich in der Anklageschrift. E-Mails zwischen ihr und Oliver Bellenhaus sind Teil der Verfahrensakten. Sie dokumentieren operative Absprachen, Händlervermittlungen, Aufschaltungen — das konkrete Innenleben jenes Geschäfts, das Bellenhaus als Kronzeuge als nicht existent beschrieben hat.
Bellenhaus ist Taufpate ihres Kindes. Er hat dieses Kind in seiner liechtensteinischen Stiftung, der Levantine Foundation, mit 500.000 Euro bedacht. Das Stiftungskapital stammt nach vorliegenden Unterlagen aus Erträgen des TPA-Drittpartnergeschäfts. Diese Information ist kein Gerücht. Sie ist Inhalt offizieller Beweisanträge — also genau des Verfahrens, über das Radomsky berichtet.
Bellenhaus hat Häuser-Axtner in seiner Kronzeugenaussage explizit aus dem Tatbild herausgehalten. Gleichzeitig wirft die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz ihr vor, durch 6.563.313 rechtlich selbständige Handlungen bandenmäßigen Computerbetrug begangen zu haben — in exakt dem operativen Netzwerk, für das Bellenhaus in Dubai die Bücher geführt hat.
Die Verteidigung von Dr. Braun hat im März 2026 einen Beweisantrag gestellt, der die Verbindung zwischen dem Koblenzer Verfahren und dem Münchner Tatbild explizit zieht und die Frage stellt, die sich aus allem ergibt: Wie glaubwürdig ist ein Kronzeuge, der die Mutter seines Taufkindes schützt?
Nichts davon steht im Artikel.
Was das bedeutet
Der Beweisantrag ist nicht geheim. Die Levantine Foundation wurde in der Hauptverhandlung thematisiert. Das ist keine Geheimakte. Das ist Saalgeschehen.
Die Frage ist nicht, ob Radomsky lügt. Er tut es nicht. Die Frage ist: Wie kommt es, dass jemand, der regelmäßig im Saal sitzt, weniger weiß als jemand, der Primärquellen liest? Das ist kein Wissensproblem. Es ist ein Aufmerksamkeitsproblem. Oder ein Rahmungsproblem. Oder beides.
Das eigentliche Problem
Was fehlt, ist nicht marginal. Was fehlt, ist der Kern: die persönliche Schutzbeziehung zwischen dem Kronzeugen und der Beschuldigten, dokumentiert durch Taufpatenschaft, Stiftungsbegünstigung und eine Aussage, die sie systematisch aus dem Tatbild herausgehalten hat.
Ein Artikel, der den Kern nicht kennt oder nicht benennt, ist keine solide Berichterstattung. Er ist eine Lücke mit Überschrift.
Und wenn diese Lücke zum Goldstandard erklärt wird — wenn der Mann, der im Saal sitzt, als der beste Wirecard-Journalist des Landes gilt — dann wird nicht Qualität als Maßstab gesetzt. Dann wird Unvollständigkeit zur Referenz. Dann orientiert sich die Öffentlichkeit an einem Bild, das die entscheidenden Teile nicht zeigt.
Das ist kein handwerkliches Problem. Das ist ein epistemisches Problem.
Die Öffentlichkeit weiß nicht, was sie nicht weiß — weil der, dem sie vertraut, es ihr nicht sagt. Und weil der, der darauf hinweist, angebrüllt wird, er solle doch bei Twitter bleiben.