War die Wahl von George Bush ein faschistischer P


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MOTORMAN:

War die Wahl von George Bush ein faschistischer P

 
05.07.02 23:49
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ribald:

Was ist denn überhaupt Faschismus?

 
05.07.02 23:52
Weiß das überhaupt der Fragesteller?
Ich vermute nein.
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MOTORMAN:

Die Abstimmung ist von SCHNORRER gewünscht worden.

 
05.07.02 23:57
Hatte ich vergessen zu erwähnen.

Liebe Grüße aus Mainz
m o t o r m a n
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Schnorrer:

beleidigt, ribald? Zurück in den Kindergarten.

 
05.07.02 23:58
Faschismus ist der Zwang zur johlenden Zustimmung, im Gegensatz zum Kommunismus, dem Zwang zur schweigenden Zustimmung.
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flexo:

klaro! o.T.

 
06.07.02 00:01
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ribald:

schnorrer

 
06.07.02 00:02
Du bist ungebildeter als ich dachte.
Enttäuschend
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Schnorrer:

Lieber ungebildet als eingebildet. Nicht jede

 
06.07.02 00:05
Bildung ist wünschenswert.


PS: danke übrigens, moman.
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ribald:

Faschismus

 
06.07.02 00:28
Aus dem italienischen Fascismo, von fascio, "Rutenbündel"

dtv lexikon, Ausgabe 1978

Der Faschismus ist eine politische Bewegung, die nach 1917 in Italien entsteht. Die Bewegung beruft sich unter anderem auf agrarrevolutionäre Vereinigungen der Landarbeiter, die sich bereits 1890 gebildet hatten und sich fasci rivoluzionari nannten.

Der einstige Marxist Benito Mussolini nahm 1915 den Ausdruck fascio für die "Interventisten" auf; 1919 gründete er in Mailand mit 40 Gefährten den ersten fascio di combattimento (Kampfbund).

Die faschistische Bewegung ist trotz des national- und sozialrevolutionären Anspruchs in ihren Zielen totalitär, antiliberal, antidemokratisch und antiparlamentarisch, sie vertritt einen extremen Nationalismus, dem sich das Individuum bedingungslos unterzuordnen hat, verfolgt expansionistische Ziele, ihre Struktur ist autoritär und hierarchisch. Die faschistische Bewegung verstand sich auch als Gegenkraft zum italienischen Kommunismus. Ausserdem pflegt die faschistische Bewegung eine kultische Verehrung ihres Führers Mussolini, der sich zum "Duce" erklärte. 1921 bildete sich aus Mussolinis Kampfbund die Partito Nazionale Fascista (PNF). Innerhalb der PNF wiederum organisierte sich ein Wehrverband, die "Schwarzhemden" genannt, die die Straßen terrorisierten und Abweichler und politische Gegner verfolgten. Dabei kam es oftmals zu gewalttätigen Übergriffen.

In verschiedenen europäischen Ländern bildeten sich faschistische Bewegungen und Parteien nach italienischem Modell. In Spanien die Falange, in Rumänien die Eiserne Garde des Corneliu Codreanu, die Ustaschi in Kroatien, in Ungarn die Pfeilkreuzler, in Belgien die Rexisten von Léon Degrelle, in den Niederlanden ab 1931 die von Anton Adriaan Mussert gegründete Nationaal-Socialistische Beweging der Nederlanden (NSB), in der Schweiz bildete sich die Gruppe der Frontisten. Der Brite Sir Oswald Mosley gründete in Anlehnung an Mussolinis Kampfgruppe die Schwarzhemden. In Österreich gab es betont katholisch-autoritäre Gruppen wie die Vaterländische Front (1934-1938), die oftmals als "Klero-Faschismus" bezeichnet wurden. In Frankreich gab es die Bewegung des Oberst de la Roque, im Zweiten Weltkrieg die Miliz und weitere Gruppen.

Der totalitäre Nationalsozialismus in Deutschland teilte zwar viele Merkmale der faschistischen Bewegung (insbesondere das Führerprinzip), unterscheidet sich aber vor allem in seinem Antisemitismus, der über die Entrechtung der Juden in deren systematische Vernichtung mündet, ganz wesentlich vom italienischen Faschismus. Mussolini hielt auch an Monarchie und Kirche fest, für Hitler Ausdruck einer "konservativen Verfallserscheinung".

Auch nach 1945 gibt es verschiedene faschistische Diktaturen, vor allem in Mittel- und Südamerika sowie in anderen Ländern der südlichen Hemisphäre. Der argentinische Peronismus ist ideologisch mit dem Faschismus verwandt.

Im kommunistischen Propagandagebrauch wurden alle westlichen Demokratien mit dem Begriff Faschismus belegt. In der Studentenbewegung der 60er Jahre kam es zu einer intensiven theoretischen Auseinandersetzung mit dem Faschismusbegriff. Bei dieser Theoriediskussion wurde zum einen auf die Faschismusstudien der Frankfurter Schule zurückgegriffen (z.B. Adorno: Studien zum autoritären Charakter), zum anderen aber oftmals der Faschismusbegriff des Parteikommunismus übernommen.

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Kicky:

war eine List der Kriegslobby

 
06.07.02 02:13
www.nytimes.com/2002/07/05/international/middleeast/05IRAQ.html
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hjw2:

Wie reagiert Bush?

 
07.07.02 15:02
Börsenskandale: Wie reagiert Bush?
„Handschellen besser als Schwätzerei"


7. Juli 2002 US-Präsident George W. Bush war mit der Moralkeule schnell bei der Hand, als der massive Bilanzschwindel des Telekomkonzerns WorldCom vor knapp zwei Wochen ans Licht kam. „Empörend“ schimpfte er vom G-8-Gipfel im fernen Kanada und kündigte - erneut - an, die Übeltäter hart zu verfolgen.

Doch Kritiker werfen der Regierung vor, zwar kräftig mit dem Säbel zu rasseln, aber wenig zu tun. Kommt hinzu, dass Bushs eigene Weste als Geschäftsmann auch nicht blütenweiß ist. Und Vize-Präsident Richard Cheneys frühere Firma steht wegen möglicher frisierter Bilanzen ebenfalls im Zwielicht.

„Worte verlieren wie Aktien an Wert“

„Worte verlieren wie Aktien an Wert, wenn nichts dahinter steht“, schrieb Kommentator Frank Rich am Samstag in der „New York Times“. „Der Anblick eines betrügerischen Unternehmensführers in Handschellen würde das Vertrauen in Wall Street eher wieder herstellen als noch mehr präsidiale Schwätzerei.“  

Zwar laufen Untersuchungen der Börsen-und Wertpapieraufsicht SEC und des Justizministeriums um die Machenschaften beim inzwischen bankrotten Energieriesen Enron, dem Buchprüfer Andersen, Worldcom und anderen ins Zwielicht geratenen Firmen, doch ist bislang kein einziger Manager verurteilt worden.

Aus „Kenny-Boy“ wurde „Mr. Lay“

Kritiker argwöhnen, dass Bush wegen seiner Nähe zur Wirtschaftselite der richtige Biss für hartes Durchgreifen fehlt. Als Gouverneur von Texas habe Bush „sechs Jahre lang ununterbrochen der Industrie die Füße geküsst“, schrieb die kalifornische Zeitung „Mercury News“. Eingeweihte sahen die Handschrift von Bushs engem Freund „Kenny-Boy“, dem Chef des Energiekonzerns Enron, Kenneth Lay, in der Energiepolitik von Texas und später auch im Energieplan des Weißen Hauses.

„Sanfteren Kurs“ versprochen

Auch andere Bosse der Öl- und Energiebranche gingen im Weißen Haus ein und aus. Erst als Enron im Dezember durch einen riesigen Bilanzschwindelskandal im Bankrott versank, wurde „Kenny-Boy“ von Bush zu „Mr. Lay“ degradiert.

Der Mann, der für Bush im Wirtschaftssektor für Zucht und Ordnung sorgen soll, war jahrelang als Anwalt für Buchprüfungsfirmen tätig. Ob Harvey Pitt, der bei seinem Amtsantritt als Chef der Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC einen „liebenswürdigeren und sanfteren“ Kurs der Aufsichtsbehörde angekündigt hatte, als Aufseher jetzt hart genug
durchgreifen wird, wird von vielen bezweifelt.

Börsenaufsicht prüfte Bushs Aktienverkauf

Zu allem Überfluss gruben die Medien eine zehn Jahre alte Geschichte aus, die den Präsidenten, der als Verfechter höchster moralischer Standards in allen Lebenslagen angetreten war, selbst nicht im besten Licht erscheinen lässt. Vor zehn Jahren nahm die SEC einen Aktienverkauf Bushs wegen Verdachts auf Insiderhandel unter die Lupe.

Als Aufsichtsrat von Harken Energy hatte er 1990 kurz vor einem Kurssturz ein Aktienpaket der Firma verkauft und 800.000 Dollar erlöst. Wenig später kam ans Licht, dass die Firma dubiose Geschäfte gemacht hatte und die Bücher korrigieren musste. Die SEC hatte dem
damaligen Präsidentensohn aber kein Fehlverhalten nachgewiesen.

Auch Bushs Stellvertreter Dick Cheney holt die Vergangenheit mehr ein, als ihm lieb ist. Die SEC untersucht, ob bei der Ölfirma Halliburton, die Cheney von 1995 bis 2000 geleitet hat, die Bücher frisiert wurden. SEC-Aufseher Pitt musste öffentlich versichern, dass seine Behörde gegen jeden Schuldigen ungeachtet seines Amtes vorgehen werde.

Demokraten sehen Chance für Kongresswahl

Die oppositionellen Demokraten wollen vier Monate vor den Kongresswahlen Kapital aus der Serie von Finanzskandalen schlagen. „Als die Republikaner 1995 kamen, haben sie sich die Deregulierung der Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Jetzt sehen wir die, wozu das führen kann“, meinte der Minderheitenführer im Abgeordnetenhaus, Richard Gephardt.

Das Weiße Haus sieht die Gefahr. Die Amerikaner könnten das Vertrauen in die Wirtschaft verlieren, die Aktienkurse könnten weiter sinken, die Wirtschaft könnte nach der Rezession im vergangenen Jahr einen weiteren Schlag einstecken.

Deshalb will Bush den Unternehmensführern am Dienstag die Leviten lesen. Nach Angaben aus dem Weißen Haus will er in einer großen Rede strenge Regeln für die Offenlegung von Firmendaten und scharfe Strafen für betrügerische Firmenbosse verlangen.

   www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/...-11D4-AE7B-0008C7F31E1E}#
 
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