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vivanco ag - der exilthreat

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Beiträge: 58
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VIVANCO GRUP. kein aktueller Kurs verfügbar
 
derhexer:

vivanco ag - der exilthreat

 
22.09.04 12:30
die ausweisungspolitik von wallstreet-online zum anlass:

1. exil threat zur vivanco gruppe.

hope to see you
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derhexer:

gucken wir noch mal genau hin:

 
22.09.04 16:47

Starkes 2. Quartal 2004 in Folge für VIVANCO: 25% Umsatzwachstum gegenüber Plan!

Die Vivanco Gruppe AG, mit Stammsitz in Ahrensburg, ist einer der europaweit
führenden Zubehörspezialisten in den Bereichen Unterhaltungselektronik,
Informationstechnologie, Telekommunikation und der Verbindungstechnologie.

Sowohl im Inland wie auch im Ausland spürte das Unternehmen auch im
2. Quartal 2004 eine starke Belebung des Geschäftes. Die eingeleiteten Maßnahmen
zur nachhaltigen Ertragsstärkung haben zu einer weiteren, nennenswerten
Verbesserung der Profitabilität der gesamten Gruppe geführt.

So konnte im 2. Quartal 2004 der Umsatz gegenüber Plan um 25 % auf 25,5 Mio.
Euro gesteigert werden, wodurch der Umsatz im ersten Halbjahr mit 53,5 Mio. Euro
nunmehr um 17 % über Plan liegt. Damit wächst die Vivanco Gruppe AG
auch im 2. Quartal hintereinander unverändert in einem eher stagnierenden
bzw. rückläufigen Markt. Das EBIT, d.h. das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
konnte im 2. Quartal 2004 gegenüber dem Plan nochmals um über 138 % auf 0,4 Mio.
Euro gesteigert werden. Damit hat das Unternehmen im ersten Halbjahr
2004 ein positives EBIT von 2,0 Mio. Euro erreicht und den Plan um 428 %
übertroffen.

Für das 3. Quartal 2004 rechnet das Unternehmen mit einer Beruhigung des
bisherigen, deutlich über den Planungen liegenden Umsatzwachstums. Die Gründe
sind jedoch überwiegend saisonaler Natur (Sommerferien in Europa). Dennoch
erwartet Vivanco auch für dieses 3. Quartal ein deutlich über Plan liegendes
Ergebnis auf EBIT-Basis.

Auch für das Gesamtjahr 2004 geht die Vivanco Gruppe AG nunmehr von einem
über Plan liegenden Umsatz und Ergebnis aus. Die zwischenzeitlich

eingeführten Produktneuheiten sind sehr erfolgreich von den Märkten im In-
und Ausland aufgenommen worden. Auch konnten etliche Neukunden gewonnen
werden.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung  (c)DGAP 22.09.2004

komentar ...

der fixkostensockel inklus. materialeinsatz der zum break even reicht .. liegt demnach wohl irgendwo bei 25,1 mio... darüber bleibt von der bruttomarge recht viel übrig: 56% prozent punkte von den 2,9 im ersten ergeben ziemlich genau die 1,6 mio überschuss des ersten quartals... auch das dritte quartal scheint gut zu laufen - aber da wird kaum ein plus übrig bleiben... wenn man im letzten quartal allerdings mal 35 mio umsetzt ... dann blieben nochmal 6-7 mio euro übrig ... dann wäre ein jahresgewinn von 8-9 mio übrig .... selbst nach besserungsschein also noch 80 cents pro aktie !!!!! wahnsinn...

gruß
derhexer
Antworten
derhexer:

ach so..

 
22.09.04 17:10
der hexer - das war lebensverschoenerer ... den namen wollte ariva irgendwie nicht haben .. schade ...
Antworten
derhexer:

artikel auf ard.de

 
23.09.04 10:56
vor einiger zeit wäre das undenkbar gewesen ... heute wundert es nicht ... allerdings ein ziemlicher schmarrn ... begründung unten:

content:

Vivanco fällt auf                        


Vivanco-Titel machen erneut einen Kurssprung. Vordergründig geht es um gute Quartalszahlen, doch auffällig sind die hohen Umsätze mit der Aktie vor Bekanntgabe guter Nachrichten. Der Titel legt 16 Prozent zu.                            

                           Normalerweise werden von den Vivanco-Titeln im Schnitt nur um die 1.000 Aktien gehandelt. Am Morgen wechselten Pakete mit bis zu 9.000 Papieren den Besitzer. Das ist schon die zweite Anomalie in diesem Sommer. Im August machte Vivanco einen Kurssprung von 76 Cent auf über zwei Euro – damals wechselten Papiere im Volumen von 400.000 Euro den Besitzer - die Regel sind 5.000 Euro.          
                                            Wissen bestimmte Anleger mehr als andere?
                                        Heute wie damals fiel das starke Handels- und vor allem Kaufinteresse mit der Publikation von Quartalszahlen zusammen, die sehr gut waren. Bemerkenswert ist deshalb, dass auch im August schon vor der Veröffentlichung der Zahlen die Handelsumsätze deutlich anstiegen.
 

Hohe Handelsumsätze, die den normalen Rahmen sprengen, deuten immer darauf hin, dass einige Anleger besondere Informationen haben. Bei der Wertpapieraufsicht Bafin war am Morgen niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
 
"Content Management Fehler"
Die Vivanco Gruppe aus dem norddeutschen Ahrensburg bezeichnet sich als einer der europaweit führenden Zubehörspezialisten in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie, Telekommunikation und der Verbindungstechnologie.
 
Im zweiten Quartal 2004 stieg der Umsatz auf 25,5 Millionen Euro. Das Ebit legte um 138 Prozent auf 400.000 Euro zu. Für das dritte Quartal 2004 rechnet das Unternehmen mit einer Beruhigung des bisherigen, deutlich über den Planungen liegenden Umsatzwachstums.  
 
Das heutige Interesse an dem Unternehmen sprengt auch im Internet alle Ketten: Die Homepage von Vivanco meldet sich mit "Content Management Fehler".

--------

der artikel ist deshalb ein ziemlicher schmarrn weil,

es definitiv keine auffälligen umsätze vor der veröffentlichung gab ... ich selbst habe am tag der veröffentlich noch eine offene kauforder (die im übrigen für damalige verhältnisse angemessen limitiert war) die erst zur ausführung kam, als ich zum dritten mal hochgesetzt hatte ... erster nennenswerter umsatz fand NACH der veröffentlichung des quartals statt... nicht vorher wie der artikel glauben machen will ... danach ein anstieg mit tagesschluss auf höchststand: 2 euro.

der montag darauf war viel auffälliger ... obwohl klar ist, dass vivanco mit einer mk unter 15 mio optisch sehr billig ist kam über 2,50 ein enormer verkaufsdruck auf der die aktien unter gigantischen umsätzen wieder drückte: und zwar mit umsätzen von über 1 million euro ... !!! das sind lt. offizieller rechnung ... über 20% des free floats!!!

wenn der ard-redakteur sich über den gestriegen handelsverlauf gedanken macht ... naja ... die meldung kam um 9.oo uhr exakt zum handelsstart ... dass es nach so einer meldung hochgeht je nun!! ... interessanter ist, dass es heute auch wieder unter hohen umsätzen runtergeht ...

da ich vivanco alles gute wünsche hier mal nur die positiven theorien...

- altbestände werden abgebaut, von leuten die die chance nutzen ....

- es sind viele kurzfristanleger drin....

- markttechnik....



we will see

gruß
derhexer

Antworten
derhexer:

so jungens - ich wäre euch dankbar ...

 
23.09.04 14:46
wenn ihr euch hier einloggt ... meine letzte user-id ist auf w-o wieder gesperrt worden. ohne angabe von gründen. nix. es ist wohl so, dass sobald ein mod entdeckt, dass die neu ID mit lebensverschoenerer connected ist, eine sperrung veranlasst wird... ohne angabe von gründen ... ich weiß nicht mehr ... und kann auch nichts anderes dazu sagen ... das so ein vorgehen düpierend ist ... brauch ich euch nicht zu erklären ... der grund ist wohl folgender: mindestens einer der mod - mein verdacht liegt auf polymod hält möglicherweise größere bestände einer aktie die ich auch zeitweise gehalten habe. ich habe - und das war mein fehler - ein schreiben des ceos dieser company ins board gestellt, in dem news für ein bestimmtes datum angekündigt wurden ... das ist nicht eingetreten ... da sich dieses schreiben aber hervorragend zur kurstreiberei eignete und am tag danach wertlos verfiel, wurde mir unterstellt, ich hätte dieses schreiben gefälscht ... um die anleger weiter in diesen wert zu treiben... und lebensverschoenerer wurde mit sec börsenaufsicht u.ä. gedroht - auch per bm... jede richtigstellung und erklärung unter anderer ID wurde konsequent gelöscht, obwohl ich in meinem ton immer sachlicher wurde ... nun die letzte sperrung war so prompt und vor allem unter rubrik "user hat mitgliedschaft beendet", dass einem schon fast mulmig wurde ... nun ich merkte aber auch: ich befinde mich längst im kindergarten - und habe zu lange mitgespielt ... auch auf die beschimpfungen von vivanco hätte ich nichts geben dürfen ... aber so ist es nun mal wenn man oft zu lange allein am rechner sitzt ...

das semester beginnt demnächst, die sprechstunde wird wieder voller und ich habe anderes zu tun als mich über die seilschaften eines internetunternehmens zu ärgern ... schade nur um jene anleger die ihr geld dort lassen ... ich würde mich wirkllich freuen wenn einigen von euch hier zumindestens parallel mitdiskutieren würden ... auf eine soloveranstaltung habe ich nämlich keine lust...


gruß
lv


Antworten
BReal:

Dann mal ...

 
23.09.04 17:26
ein solidarisches "Moinsen!" meinerseits.

Ist ja interessant, die W:O-Sperrung hatte ja anscheinend einen wirklich abenteuerlichen Hintergrund ...

Wie bereits bei W:O gepostet, möchte ich mich zu Vivanco vorerst nicht mehr direkt äussern, damit dieses auf keinen Fall in einen falschen Hals geraten kann.

Natürlich würde auch ich mich freuen, wenn Hausarzt und Co. parallel auch hier einkehren würden.

Gruß
BReal

PS: Sprechstunde etwa an der Uni-HH? Kennt man (ich) den Lehrstuhl vielleicht?

Antworten
derhexer:

breal welch freude..

 
23.09.04 17:43
... ich wollte mich gerade auf w:o für deine warmen worte bedanken / ernsthaft!! weil ein wenig zuspruch immer mal wieder gut tut... als ich merkte, dass auch "zulange" gesperrt wurde ... nach einer sperrung habe ich dann meinerseits auch die mitgliedschaft beendet - damit meine daten nicht länger auf dem server herumschwirren ... was die theorie zur sperrung angeht ... so ist sie reine theorie - spekulation ... fast mysteriös da sich auch w:o nicht meldet auf mein anschreiben ...

egal ... ich freue mich dich hier zu sehen .... und auch über die absicht zur 5 euro party zu erscheinen ...

ich hatte ja oben mal gerechnet, dass man wohl von einem sockelbetrag von etwa 24,8 mio euro umsatz pro quartal ausgehen kann um eine scharze null zu schreiben ... dieses quartal wird man wohl leicht darunter bleiben ... entscheidend wird das 4. quartal sein ...

ja uni-hamburg fb erz.wiss. - ästhetische bildung....

herzlichen gruß
lv
Antworten
derhexer:

noch mal nachgerechnet

 
23.09.04 18:07
so nu noch mal genau und für alle zum nachvollziehen : 25,5 mio umsatz 0,4 mio gewinn ... wenn bruttomarge ca. 56% sind ... sind mindestens 0,7 mio umsatz über den fixkosten nötig ... also 25,5 minus 0,7 ergibt 24,8 .. im ersten quartal 28 mio umsatz 1,6 mio euro gewinn ergibt also auch ungefähr 25,3 mio also der mindestumsatz für den break even schwank um 25 mio ... wir brauchen also 100 mio im jahr für die schwarze null ...

Antworten
micha35:

angekommen in ariva

 
23.09.04 19:15
hallo Lebensverschoenerer ...

ich fände es absolut klasse, wenn Du weiterhin über Vivanco berichten würdest ...
Deine Beiträge sind oft das Salz in der Suppe ... finde ich kleiner
Börsen(Geschädigter).
Und Deine Postings werden absolut fehlen, in dem W.O.-Durcheinander
>ehrlich!

Alles Gute wünscht Dir aus dem Münsterland
Winfried (äää... micha35)
Antworten
HausarztDrMa.:

Tja, denn ...

 
23.09.04 20:33
Tja, denn ...
... laßt uns mal in ungewohnter Umgebung weiterdiskutieren. W:O ohne lebensverschoenerer ist ja ein bißchen wie Weihnachten ohne Spekulatius - geht auch, aber längst nicht so schöön.
Viele Grüße
Euer Hausarzt
Antworten
derhexer:

mensch da werde ich ja fast ein bischen neidisch

 
23.09.04 21:44
... das ihr alle eure nicks so toll beibehalten habt ... meine ID bei ariva ist schon ein bischen älter ... aber damit ein bischen spaß unterschreibe ich natürlich mit lv ... ihr mögt es nicht glauben, aber es entschädigt ein wenig dass ihr hier seit ... denn ein bischen traurig bin ich schon über den verlust des lebensverschoenerers ... vielleicht kommt ja auch der tag an dem wo mich wieder duldet ... ich habe aber jetzt lange und exessiv bebettelt ... und meine letzte id wurde nach drei postings (zwei in timburgs threat eine im yara threat) gelöscht - irgendwie muss ich da einen ganz seltsamen eindruck hinterlassen haben ... dabei habe ich doch meine posting gar nicht mit einem bild versehen *gröhl* ...

der kursverlauf hat sich ja heute doch  noch etwas beruhigt ... meine einschätzung ist derzeit ... das wir zur hv nicht höher als  bei 2 euro stehen werden ... was mir aber völlig reicht ... denn für das laufende quartal gibt man sich zufrieden, aber hat, wenn ich das richtig lese, schon mal ein paar kissen hinsichtlich des ebitas ausgelegt: in der ferienzeit also ein kleiner verlust ... dafür dann aber im vierten quartal richtig zuschlagen ... auf der hv sollte man wirklich mal den aktuellen schuldenstand erfragen, wenn er denn nicht geliefert wird (auf der letzten hv wurde einfach keine einzige frage von den hamburger rentnern gestellt)... das wird alles entscheidend für die weitere kursphantasie ...

so erstmal grüße ins exil ... vielleicht darf ich ja mit euch irgendwann auf w-o weiter diskutieren ...

aller herzlichst aus der lüneburger heide

lebensverschoenerer
Antworten
HausarztDrMa.:

Artikel in der FAZ

 
24.09.04 01:23
Gestern noch ein Artikel in der FAZ zu Vivanco; weil er dem obengenannten aus ard.de in großen Teilen ähnelt, stelle ich mal nur den Link ein:

www.faz.net/s/...6299189AFF41060D22~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Schön jedenfalls der letzte Satz "Insgesamt dürfte die Aktie noch spekulativ sein." Ich glaub, in dieser Form - mit Konjunktiv - könnte ich dem wohl zustimmen.

Viele Grüße
Euer Hausarzt
Antworten
derhexer:

taggelen für den link

 
24.09.04 08:09
moin hausarzt ...

weil links irgendwann leer sind .. und wir auch späteren lesern und -Innen einen info-einstieg erlauben wollen ... habe ich den text mal reinkopiert ...

Informationstechnologie
Vivanco-Aktie steht unter „Schuldenvorbehalt”

23. September 2004 Lange Zeit hatten die Aktionäre der Vivanco AG nicht viel zu lachen. Die Aktie konnte zwar nach einer Emission bei 18 Euro zunächst 25 Prozent auf ein Allzeithoch von 22,5 Euro im März des Jahres 2000 zulegen, danach ging es aber nur noch nach unten. Bis auf gerade noch 30 Cent im Allzeittief am 28. Januar des vergangenen Jahres. Das entspricht einem Minus von satten 98,67 Prozent.


Das dürfte kaum verwundern, denn das Unternehmen schrieb zum Teil massive Verluste und schrammte nur haarscharf an der Pleite vorbei. Eine Restrukturierung scheint zusammen mit dem Forderungsverzicht von Gläubigern mit einem Gesamtbeitrag von 22,7 Millionen Euro scheint nun zunächst positive Wirkung zu zeigen.

Umsatz- und Ertragssteigerung im ersten Halbjahr

Konnte das Unternehmen schon im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz gegenüber Plan um 11 Prozent auf 28 Millionen Euro steigern und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf 1,6 Millionen Euro verdoppeln, so scheint sich der positive Trend im zweiten Quartal fortzusetzen. So konnte der Umsatz gegenüber Plan um 25 Prozent auf 25,5 Millionen Euro gesteigert werden, wodurch der Umsatz im ersten Halbjahr mit 53,5 Millionen Euro nunmehr um 17 Prozent über Plan liegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern konnte im zweiten Quartal 2004 gegenüber dem Plan nochmals um über 138 Prozent auf 0,4 Millionen Euro gesteigert werden. Damit hat das Unternehmen im ersten Halbjahr eine operativen Gewinn von insgesamt zwei Millionen Euro erreicht.

Für das dritte Quartal 2004 rechnet das Unternehmen mit einer Beruhigung des bisherigen, deutlich über den Planungen liegenden Umsatzwachstums. Die Gründe seien überwiegend saisonaler Natur. Auch für das Gesamtjahr 2004 geht die Vivanco Gruppe AG nunmehr von einem über Plan liegenden Umsatz und Ergebnis aus. Die zwischenzeitlich eingeführten Produktneuheiten seien sehr erfolgreich von den Märkten im In- und Ausland aufgenommen worden. Auch konnten etliche Neukunden gewonnen werden.

Alte Forderungen leben wieder auf

Die Aktie hat den Erfolg der Restrukturierungen in den vergangenen Wochen und Monaten mit zum Teil ziemlich sprunghaften Kursgewinnen honoriert. Das Papier hat den langfristigen Abwärtstrend überwunden und so etwas wie einen kurzfristigen, wenn auch ziemlich volatilen Aufwärtstrend auf zuletzt 1,78 Euro etabliert.

Auf Basis des bisher erzielten und wohl noch zu erzielenden Gewinns und von steuerlichen Verlustvorträgen dürfte die Aktie grundsätzlich noch interessant bewertet sein. Allerdings gibt es einen kleinen Pferdefuß: Mit sämtlichen Verzichtsgläubigern wurden Besserungsvereinbarungen abgeschlossen, nach denen die ursprünglichen Forderungen im Besserungsfalle, insbesondere soweit ein Jahresüberschuß bei der Vivanco Gruppe ausgewiesen werden kann, in Höhe von bis zu 50 Prozent des maßgeblichen Jahresüberschusses wieder aufleben. Das dürfte die Performance der Aktie bei einer anhaltend positiven Entwicklung des Unternehmens deutlich dämpfen.

Die Vivanco Gruppe bezeichnet sich als einer der europaweit führenden Zubehörspezialisten in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Informationstechnologie, Telekommunikation und der Verbindungstechnologie. Das Unternehmen berichtet zwar von einer Belebung des Geschäftes. Allerdings dürfte es gleichzeitig sehr wettbewerbsintensiv sein. Das läßt die weitere Entwicklung hinterfragen. Insgesamt dürfte die Aktie noch spekulativ sein.

vielen dank hausarzt .... für den link ...

der text unterscheidet sich von dem "ard-text" doch maßgeblich nicht nur hinsichtlich des sachlichen umfanges - die ard hält vivanco ja nur für "auffällig" weil angeblich insidergeschäfte getätigt wurden ... auf die wettbewerbsintensivität wird immer wieder hingewiesen jedoch sind die margen im segment zugehör nach wie vor traum haft ... auch für den handel... wenn media markt schnäppchen alarm fährt dann haben sie an einem sony-farbfernseher zum supersonderpreis von 9xx euro weniger als am zusätzlich erworbenen fersehfuß für 39,- und dem scartkabel für 19,90 ... das weiß ich sicher! ...und derzeit hat noch keiner interesse auf diesem segment einen preiskampf zu eröffnen, weil es dann wohl allen schlechter ginge... (das gleiche gilt für den computerhandel) ... die besserungsabrede gilt immer nur für 50% des jahresüberschusses ... damit haben wir sicher vorerst mit einem gedämpften kursverlauf zu rechnen ... wenn ... vivanco allerdings weiterhin so starke vertriebserfolge hinlegt ... könnte das weniger kratzen... also der faz artikel gefällt mir doch um einiges besser als der ard text ...

gruß

Antworten
derhexer:

ps

 
24.09.04 08:10
hausarzt ... stimmt die zeitangabe deines posting??? da bist du ja spät dran! ... so ich habe heute viel zu tun ...

herzliche grüße
lebensverschoenerer
Antworten
derhexer:

text aus smartcaps

 
24.09.04 08:31
jeder hat so seine seite die er gut findet ... smartcaps mag ich irgendwie ... und war am 22.09 ein artikel zu vivanco ... der offenbar unter anderem auf ein gespräch mit unserem alten kapität willmes zurückgeht ... interessant finde ich dass zum ende des jahres "nur" die schwarze null anvisiert wird - finde ich äußerst bescheiden ... aber besser als anders herum ... dass die fachhändlerbetreuung schon besser geworden ist habe ich schon gehört - für israel gibt es ja schon länger eine eigene hp...

hier der text:

Vivanco Gruppe AG - Wieder auf Draht - 22.09.2004
Produzent von Elektronik-Zubehör schafft die Kehrtwende und liegt mit Umsatz und Ergebnis über dem Plan

(smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)



Die Vivanco Gruppe AG hat anscheinend nach langer Suche den richtigen Stecker und damit wieder den Anschluss gefunden: Nach jahrelangen Verlusten seit dem Börsengang 1999 konnte der Hersteller von Verbindungszubehör für Elektronikgeräte nun erstmals wieder Erfolge vorweisen: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 25,5 Mio. Euro und liegt damit um 25 Prozent über dem Plan. Damit summieren sich die Erlöse für das erste Halbjahr auf 53,5 Mio. Euro, das sind 17 Prozent mehr als geplant. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im zweiten Quartal mit 0,4 Mio. Euro knapp im schwarzen Bereich. Für die ersten sechs Monate sind es nun 2 Mio. Euro - 430 Prozent über dem Plan. „Wir freuen uns sehr über die guten Zahlen, schließlich melden wir zum ersten Mal seit langer Zeit keine Verluste", kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende Werner B. Wilmes im Gespräch mit smartcaps die Kehrtwende.


„Dummheiten vermieden"


Die Vergleichszahlen aus dem vergangenen Jahr konnte Wilmes noch nicht nennen, sie sollen Mitte November bekannt gegeben werden. Im Jahr 2002 allerdings schlug noch ein Fehlbetrag von 31,2 Mio. Euro zu Buche. „Wir sind wirklich durch sehr schweres Fahrwasser gegangen", resümiert der Aufsichtsratsvorsitzende. Das Rezept für den Erfolg im laufenden Geschäftsjahr fasst er so zusammen: „Wir haben die Dummheiten der vergangenen Jahre vermieden." Schließlich habe Vivanco zuvor über Jahre gutes Geld verdient. Seit dem Börsengang seien jedoch einige Dinge schief gelaufen. Ab dem Jahr 2000 sank der Ertrag, 2002 brach auch der Umsatz ein.


Standort stillgelegt


Vivanco reagierte schließlich mit einem groß angelegten Umbau des Unternehmens: Im Jahr 2002 fing der Konzern an, Produktionskapazitäten auszulagern und wesentliche Unternehmensfunktionen am Hauptsitz in Ahrensburg zusammenzufassen. Mitte 2003 dann wurde das Management ausgewechselt. Die neue Unternehmensführung legte zum Ende des vergangenen Jahres den Standort Trappenkamp still und verlagerte die komplette Produktion auf Zulieferer in Fernost und die Tochtergesellschaft in Frankreich. Alle übrigen Funktionen wie beispielsweise die Logistik wurden am Unternehmenssitz in Ahrensburg konzentriert. Im Mai hatte der Betriebsrat in Trappenkamp den von der Unternehmensleitung vorgeschlagenen Interessenausgleich und Sozialplan abgelehnt. Die Mitarbeitervertretung in Ahrensburg hatte den Strukturplan dagegen gebilligt. In Trappenkamp sollten besonders viele Beschäftigte entlassen werden, weil Kapazitäten nach Fernost verlagert wurden und die Marke „Freitag" eingestellt wurde. Insgesamt wurden bei Vivanco bis Anfang 2004 rund 100 Arbeitsplätze gestrichen; alles in allem sollten 12,6 Mio. Euro eingespart werden.


Tochtergesellschaft verkauft


Darüber hinaus verkaufte der Zubehör-Hersteller die Tochtergesellschaft Christian Schwaiger GmbH & Co. KG an die Reitz GmbH. Wie viel dabei heraussprang, wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Mit dem Verkauf sollte das Eigenkapital, die zukünftige Ertragskraft und die Liquidität der Gruppe gestärkt werden. Darüber hinaus sollte mit der Veräußerung ein weiterer Schritt zur Konzentration auf das Kerngeschäft getan werden. Schwaiger ist auf Satelliten-Empfangstechnologie spezialisiert und vor allem in Baumärkten vertreten. Außerdem entrümpelte Vivanco seine Produktpalette: Von 11.500 Erzeugnissen blieben nach der Aufräumaktion gerade mal 2500 übrig. Eine weitere Sparmaßnahme war der freiwillige Ausstieg aus dem SMAX im Herbst 2002. Vivanco ist weiterhin am Geregelten Markt notiert.


Neue Produkte, neue Märkte


Aller Umbau hätte jedoch vermutlich wenig genutzt, wenn nicht die Poolbanken und weitere wesentliche Gläubiger im Sommer 2003 mit einem Forderungsverzicht von 15,4 Mio. Euro nachgeholfen hätten. Darüber hinaus erklärten sie Rangrücktritte mit bedingten Forderungsverzichten für weitere Kreditforderungen in Höhe von 7,3 Mio. Euro. Damit steckten die Finanzierungspartner insgesamt 22,7 Mio. Euro in die Vivanco Gruppe. Der Konzern ist zurzeit mit neun Tochtergesellschaften in Asien und Europa aktiv. Die Töchter in Hongkong und China werden für den Einkauf genutzt, während in Europa der Vertrieb im Vordergrund steht. Im kommenden Jahr will Vivanco neue Märkte erschließen und seine Position beispielsweise in Slowenien und Israel festigen. Außerdem plant das Unternehmen, neue Produkte herauszubringen, auch und vor allem in Discount-Märkten. Und schließlich soll der Fachhandel besser betreut werden, kündigt der Aufsichtsratsvorsitzende Wilmes an: „Das ist in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen."


Schwarze Null im Visier


Für das Gesamtjahr 2004 erwartet die Vivanco Gruppe, dass Umsatz und Ergebnis wie in der ersten Hälfte über dem Plan liegen. „Die guten Monate kommen schließlich noch, unser Hauptgeschäft beginnt im September", begründet Wilmes die positive Prognose. Am Ende des Jahres solle eine schwarze Null stehen, bekräftigt der Aufsichtsratsvorsitzende: „Alles andere wäre eine schwere Enttäuschung."


Raus aus Penny-Stock-Gefilden


Die Anleger scheinen den Worten und Zahlen zu vertrauen: Bei Bekanntgabe der Halbzeit-Ergebnisse stieg der Kurs um fast 19 Prozent auf 1,99 Euro. Kein großes Kunststück in diesen Breiten, könnte man einwenden. Allerdings war das Papier fast das ganze Jahr über knapp an der Penny-Stock-Grenze entlang gekrabbelt. Erst Ende August ging es in einem großen Sprung aufwärts: Der Wert des Anteilsscheins vervierfachte sich kurzzeitig auf 2,85 Euro. Aktuell notiert die Aktie wieder etwas schwächer bei 1,91 Euro.
Antworten
BReal:

Ein Artikel in der FAZ!

 
24.09.04 12:53
Für mich der beste Wirtschaftsteil einer allgemeinen Tageszeitung in Deutschland überhaupt.

Die beschäftigen sich zwar desöfteren auch mit kleinen Unternehmen, aber ein Vivanco-Artikel (der nicht die Insolvenz vermeldet) ist doch so eine Art Ritterschlag.

Die Aufmerksamkeit steigt allenthalben.

Gruß
BReal

PS: LV, kenne den großen Erz.Wiss.Hörsaal. Werden die Wiwis dort immer noch als Anzug- und Aktenkofferträger verspottet?
Antworten
derhexer:

jo den artikel finde der faz finde ich auch gut ..

 
24.09.04 13:41
... obwohl ich die faz sonst nicht durchgängig schätze ... den smartcaps artikel finde ich auch recht ordentlich ...

der hörsaal wurde bis vor kurzem noch durch die wiwis genutzt ... das weiß ich wohl ... vom rest weiß ich allerdings nichts ... derzeit wird das hauptgebäude  grundsaniert und ich werde mein neues büro wohl erst im herbst nächsten jahres dort beziehen dürfen ...

herzlichst
lv
Antworten
BReal:

Nun,

 
24.09.04 17:12
der Rest der FAZ ist politisch eindeutig zuzuordnen, Geschmackssache also. Der Wirtschafts- und Finanzmarktteil ist jedoch top.

Die smartcaps-Leute haben bei Vivanco ebenfalls gute Arbeit geleistet, im übrigen covern sie auch noch einige andere Aktien, die ich im Depot habe. Die Artikel sind stets gut recherchiert, und vor allem bieten sie (für den Investierten) meist eine positive Bestätigung der eigenen Anlageentscheidung. Ab und zu haben sie auch interessante neue (d.h. mir unbekannte) Werte in ihren Analysen.

Gruß
BReal  
Antworten
derhexer:

aber die artikel nützen unserer vivanco noch nix

 
24.09.04 17:29
zumindest heute nicht ... finde ich durchaus bemerkenswert, dass das zweite quartal - wie sagt man im börsenideom immer so schön - schon eingepreist zu sein scheint ... ich habe mit einer bestätigung des zweiten quartals nicht unbedingt gerechnet und im hause vivanco wollte man im vorwege von so einem plan nicht unbedingt etwas wissen ... nun egal ...

nur mal so aus spielerei male ich mal einen teufel an die wand ... weil ich glaube, dass die meisten hier lesen können und ich nicht wieder in schwierige fahrwasser gerate *gröhl* ... nur sollte man sich ab und zu eben auch mal mit den nicht so unangenehmen seiten des invests auseinandersetzten ...

ein großaktionär drückt auf den verkaufsknopf ... ein großaktionär der soviel einfluss im hause vivanco hat, dass man die kommunikation von teilergebnissen erwirken kann... denn wie wir alle wissen hat vivanco sonst hinsichtlich der quartalsergebnisse eine grottige politik betrieben ... ich hätte da sogar einen kandidaten: die nordholding.... die nordholding hat in den vergangen jahren schon ein kleinen teil ihrer anteile auf tochtergesellschaften übertragen und hält selbst nur noch 48% ... ich nehme an dass dies vor allen dingen bilanztechnischen gründen geschuldet war (um die unternehmensergebnissse von vivanco nicht voll in den eigenen büchern zu haben - aber hier bin ich nicht sicher) in der letzten zeit ist die nordholding neue beteiligungen eingegangen und hat auch schon personal aus vivanco abgezogen (und es durch gutes ersetzt) somit könnte die mission der nordholding ... die kredite ihrer einlegebanken zu retten erfüllt sein und man verabschiedet sich langsam aus vivanco ... das wäre (nochmal: reine spekulation) weder wirklich schlecht noch wirklich gut ... denn die beteiligung der nordholding - so sie denn steht - ist ein garant dafür, dass die banken zur vivanco ag halten ... allerdings wird das unternehmen dann auch weitestgehend den interessen der gläuberbanken folgen und die aktionäre zu aller letzt bedienen ...

auf jeden fall stößt stärkeres kaufinteresse auch immer auf willige verkäufer und das bei diesen kursen ... vielleicht reduziert also die nordholding ihren anteil ... vielleicht auch nicht ..


alles gute
lebensverschoenerer
Antworten
derhexer:

mal eine entschuldigung für die

 
24.09.04 17:33
grottenschlechte redaktion meiner beiträge ... aber sonst würde das noch mehr zeit fressen ... aber vor allem für ideom ... was natürlich idiom heißen muss ... schon fast peinlich ... *gröhl*
Antworten
derhexer:

so ein letzter blick ...

 
24.09.04 20:40
vor dem wochenende an dem ich mit meiner tochter wegfahren werde...
für die die es interessiert ... weder von feedback wo noch von wallstreet online ag liegt mir bis heute ein antwort auf meine anfrage vor ... so dass ich mich wohl von einer schnellen rückkehr aus dem exil langsam verabschieden muss... und mit jedem tag schwindet natürlich auch das interesse - verstehen tue ich es nicht ... die mir zugestellte begründung lautete ich hätte unter mindestens vier weiteren - inzwischen gesperrten ids gepostet ... nun ja: albern - und völlig haltlos ... zwei alte ids die ich mal von der uni eingerichtet hatte, weil mir mein passwort fehlte, die aber seit monaten sogar  jahren nicht mehr aktiv ist, habe ich nicht in täuschungsabsicht eingerichtet ... meine kommunikationgewohnheiten hängen auch eher an konstanten im leben ... nun mehr kann ich dazu nicht sagen ... und will es auch glaube ich gar nicht ...
deshalb hoffen wir auf eine frische woche mit vivanco ... und den anderen lieblingen ... apropos: was ist eigentlich mit progeo los? ... bei yara bin ich immer noch nicht engagiert ... dafür habe ich inzwischen regen mailkontakt mit frau bentfeld von hoeft und wessel die wirklich sehr freundlich und zuvorkommend alle fragen im rahmen ihrer möglichkeiten beantwortet - sozusagen das genaue gegenteil von herrn pomaska aus ahrensburg *gröhl* ...
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HausarztDrMa.:

Verkäufertheorien

 
25.09.04 14:42
Zu der Theorie, daß die Nordholding verkauft hat: Auf diese Idee kann man natürlich insbesondere dann kommen, wenn man die Geschichte von Datapharm erlebt hat - dennoch vermag ich es nicht so recht zu glauben. Zum einen liegen wir ja noch immer deutlich unter den Kursen, zu denen die Nordholding damals gekauft hat, zum anderen wäre es doch irgendwie völlig dumm, einen Miniteil ihres Gesamtbestandes über die Börse zu verkaufen - zumindest dann, wenn sie ihr Engagement komplett aufgeben wollen.

Dennoch bleibt die Frage, wo eigentlich die ganzen Aktien herkamen, die nach der Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen verkauft wurden. Und es ist ja kaum zu vermuten, daß Leute, welche die Aktie seit Jahren im Depot haben (und ich habe den Eindruck, davon gibt es bei Vivanco relativ viele), jahrelang dem Kursverfall zugeschaut haben und die Zeit unter 1 EUR gehalten haben, ausgerechnet jetzt in großem Stil verkaufen.

Meine Vermutung ist diesbezüglich eher, daß einzelne Personen oder gar eine einzelne mit großem Aktienbestand verkauft hat, etwa Herr Raben oder jemand aus diesem Umfeld. Dort dürften sich noch erhebliche Anteile befinden, die emotionale Bindung an die Firma dürfte auf etwa Null gesunken sein und insofern sind vielleicht die Verkäufer eher dort zu suchen. Aber natürlich weiß ich es natürlich auch nicht; eventuell konstruiere ich mir das auch nur zusammen, weil es bei Itelligence so gelaufen ist: Kaum war die Aktie etwas über 1,50 EUR gestiegen, kamen alle Ex-Vorstände samt Umfeld aus ihren Löchern und verkauften wie blöde. Interssant in diesem Zusammenhang vielleicht auch: Weiß eigentlich jemand, wo Herr Raben abgeblieben ist und was er jetzt tut?

Viele Grüße

Euer Hausarzt

P.S.: Viel Spaß am Wochenende mit Deiner Tochter; ich hoffe kein Schulausflug ...
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BReal:

Zumindest

 
25.09.04 16:26
im GB 2002 wurde Herr Raben noch als Aufsichtsratsmitglied aufgeführt. Wie das jetzt aussieht, weiß ich nicht. Ich glaube, die Organe werden auch auf der Homepage nicht einzeln aufgeführt und mit Namen genannt, bin mir da aber nicht sicher.

Ich denke, die Beteiligung der Nordholding ist generell lediglich unter dem Aspekt der Kreditsicherung zu sehen. Von wegen: Ihr schuldet uns (unseren Gesellschafterbanken und -Sparkassen) einen (vermutlich sehr hohen) zweistelligen Millionenbetrag, dann wollen wir auch gesellschaftspolitisch in Form einer bestimmenden Beteiligung ein Wörtchen mitreden.

Ich meine, dort wurde ein bißchen (in das 50%-Paket) investiert, um viel (die Kredite) zu retten. Die Kredit sind IMO wesentlich wichtiger als die Beteiligung.

Hat die Nordholding überhaupt den damaligen Kurs für ihren Anteil gezahlt, oder geschah der Erwerb außerbörslich gegen wasweißichfüreine Gegenleistung?

Und ob nun der Ausstiegszeitpunkt für die Nordholding gekommen ist? Ich persönliche glaube: noch nicht, kann aber natürlich trotzdem sein, da es schlicht und ergreifend niemand von uns wirklich weiß. Wäre aber auch nicht unbedingt negativ, da die NH dann ja ergo von einer Stabilisierung der finanziellen Situation bei Vivanco ausgehen müsste. Auch wenn das kurzfristig schlecht für den Kurs wäre, langfristig würde es den Turnaround bestätigen.  

Gruß
BReal
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derhexer:

verkäuferspekus...

 
26.09.04 17:28
lieber hausarzt, lieber breal...

ganz kurz: der leitgedanke der spekulationen war tatsächlich der von breal angesprochene modus innerhalb dessen die nordholding ihr engagement versteht ... zur sicherung der kredite... möglicherweise, gibt es auch  hier mal interesse das portfolio zu bereinigen ... zumal die vivanco ja offenbar wieder auf kurs gebracht werden konnte --- und das wäre auch das eindeutig positive an einem solchen szenario...

seit der letzten august woche wurden ordentlich aktien umgesetzt ... allein am 23.08 deutlich über 500000 stück ... bei einem markt der sicher hauptsächlich käufer kennt ... weil die umsätze über jahre derart dünn waren, dass  man wochen brauchte um sich einzudecken ... die nordholding müsste etwa 2,5 mio stück besitzen ... vielleicht hat sich entschlossen den anteil auf 30% runterzufahen ... wer weiß ... ich kann mich leider zu wenig in die köpfe der von kues und konsorten hineindenken (der im übrigen auf der letzten hv einen guten eindruck auf mich machte) ... aber ich mag mir nicht so richtig vorstellen - dass man verkauft wenn man den kurs absehbar in höheren regionen erwartet ... und die verluste die der nordholding durch vivanco entstanden sind dürften längst abgeschrieben sein ...

es kann aber auch tatsächlich sein ... das andere altaktionäre abstoßen ... nur: irgendjemand muss schon verkauft haben ...

ich glaube im übrigen - soweit ich das einschätzen kann - dass wir es bei der nordholding mit einem weitaus solideren laden zu tun haben als es bei der u.c.a. - letztere ist - wenn man direkt mit der nordholding vergleicht ... eher eine kleine zockerklitsche ... nun ist datapharm auch etwas gänzlich anderes als vivanco ...

so alles gute für die neue woche ...

gruß
lv

ps: hausarzt ... kein schulausflug ... aber die wenigen wochen schule fangen bereits an, die bedürfnisstrukturen zu verändern...
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derhexer:

lexar/verkaufsinteressen

 
27.09.04 11:28
die gute meldung ist tatsächlich verpufft ... was mich schon erstaunt ... deutet für mich nach wie vor darauf, dass relativ viele anteile zum verkauf stehen ... bis der oder die fertig werden wir uns wohl gedulden müssen ...

zur aufheiterung ... mal eine neuigkeit von einem der großen partner ... und die hoffnung, dass vivanco auch das zeugs vertreibt - wie ja schon die speicher... lexar und nokia sind einige der ganz großen partner von vivanco:


BW Global (GERMAN) - Lexar stellt die ersten professionellen Kartenleser in innovativer stapelfähiger Ausführung für simu


Lexar stellt die ersten professionellen Kartenleser in innovativer stapelfähiger Ausführung für simu

( BW)(LEXAR-MEDIA)(LEXR) Lexar stellt die ersten professionellen Kartenleser in innovativer stapelfähiger Ausführung für simultanen Download vor


Geschaefts Redaktoren

KÖLN, Deutschland--(BUSINESS WIRE)--27. September 2004--Lexar Media, Inc. (Nasdaq:LEXR), führender Anbieter und Hersteller von digitalen Hochleistungsdatenträgern und Zubehörausstattungen, stellte heute auf der Photokina (Halle 1.2, B-058) zwei neue Professional Compact Flash(TM) Lesegeräte vor, mit denen dem Bedarf professioneller Fotografen nach nahezu sofortiger Datenübertragung und verbessertem Arbeitsablauf Rechnung getragen wird. Aus ähnlichem Material wie eine Digitalkamera gebaut, in besonderer gewerblicher Ausführung aus gehärtetem Kunststoff mit Gummiüberzug, lassen sich die neuen Kartenleser mühelos stapeln und für den simultanen Download von Bildern verketten. Auch unterstützen die neuen Kartenleser Lexars ActiveMemory(TM) System für beschleunigten fotografischen Arbeitsablauf.

Mit Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von über 10 MB pro Sekunde sind die neuen Lexar CompactFlash-Leser in USB 2.0- und Firewire-Formaten lieferbar. Die Firewire-Geräte lassen sich direkt verketten, während bis zu vier USB 2.0-Geräte mittels Vierfach-USB-Anschluss zum gleichzeitigen Herunterladen zusammengeschlossen werden können. Die Firmware beider Kartenleser ist für zukünftige Erweiterungen aktualisierbar.

"Über die Leistungsspezifikationen hinaus --- mit die eindrucksvollsten im Fotogewerbe --- sind die Kartenleser auf den kreativen professionellen Fotografen zugeschnitten", so John Omvik, Marketingdirektor für gewerbliche Erzeugnisse bei Lexar. "Für Zeiteinsparung in der täglichen Berufsausübung dank ausnehmend schneller Bildübertragung konzipiert, gestatten die Kartenleser auch gleichzeitiges Herunterladen aus mehreren CompactFlash-Karten. Auch berücksichtigten unsere Techniker die Arbeitsumgebung des Fotografen und bauten Leser, die verbreitet als ansprechend zu betrachten sind".

Als Teil des Lexar ActiveMemory Systems ergibt sich mit den neuen Kartenlesern wiederum optimierter Arbeitsablauf und ermöglichen dem Benutzer erhöhte Produktivität sowohl im Photolabor als auch unterwegs. Mit dem ActiveMemory-System rationalisiert sich der Arbeitsablauf des Berufsfotografen durch verringerte administrative Redundanz und wertvolle Zeiteinsparung.

Die Lexar Kartenleser der Professional Firewire- und der USB 2.0-Baureihe sind kompatibel zu den Windows- sowie Mac-Betriebssystemen und gelangen im Herbst 2004 zur Auslieferung.

Über die Firma Lexar Media, Inc.

Lexar ist führender Anbieter und Hersteller von Flash-Speicherkarten, USB-Flash-Laufwerken, Kartenlesern sowie ATA Steuergeräten für die digitalen Fotografie-, Verbraucherelektronik-, Gewerbe- und Fernmeldemärkte. Die Firma besitzt über 76 erteilte bzw. genehmigte Controller- und Systempatente und lizenziert ihre Technologie an Unternehmen wie Olympus, Samsung Electronics, SanDisk Corporation und Sony. Um Weiteres zu erfahren, rufen Sie uns bitte unter der Nummer +978-499-9251 an oder besuchen Sie uns im Internet unter www.lexar.com

Voraussagungsbezogener Vorsichtshinweis

Diese Mitteilung enthält Voraussagen, die den Schutzbestimmungen des "Private Litigation Reform Act 1995" unterliegen. Es handelt sich hier um Aussagen hinsichtlich des Nutzens für und Nachfrage durch den Verbraucher nach Lexar-Produkten und den Wachstumschancen der Lexar Media. Bei diesen Voraussagen bestehen Risiken und Ungewissheiten, so dass unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Voraussagen abweichen können. Zu diesen Risiken gehört die Abhängigkeit unseres Wachstums und Geschäftserfolges von unserer Fähigkeit, die technologische Spitzenposition zu erreichen bzw. zu behalten und im Handel akzeptierte Produkte zu vertreiben. Auch sollten die in unseren Anmeldungen bei der SEC einschließlich der kürzlich eingereichten Formulare 10-K und 10-Q beschriebenen Risikofaktoren gelesen werden. Wir übernehmen keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung der in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen.

Lexar Media und das Lexar Media Logo sind Marken der Lexar Media, Inc. Lexar, Inc. ist autorisierter Lizenznehmer der CompactFlash-Marke. Alle anderen Waren- oder Produktbezeichnungen sind Marken bzw. eingetragene Marken der jeweiligen Eigentümer.  
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