DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
MONTAG: In Japan bleibt wegen des Feiertags "Ehrerbietung vor dem Alter" die
Börse geschlossen.
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
INDEX zuletzt +/- %
DAX 7.498 -0,5%
DAX-Future 7.520 0,0%
MDAX 9.990 -0,8%
TecDAX 903 -0,6%
Euro-Stoxx-50 4.221 -0,7%
Stoxx-50 3.723 -1,1%
Dow-Jones 13.443 0,1%
S&P-500-Index 1.484 0,0%
Nasdaq-Comp. 2.602 0,0%
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 114,08 4
+++++ AKTIENMARKT +++++
- Euro-Stoxx-50/Stoxx-50
Mit einem abwartenden Auftakt in die neue Handelswoche rechnen
Marktteilnehmer. Die kommenden Handelstage könnten richtungsweisend
werden, so
ein Händler. So steht am Dienstag die Zinsentscheidung der Fed an, im
Aktienhandel wird auf einen Zinsschritt um 50 Basispunkte spekuliert.
Volkswirte
gehen dagegen von einem Zinsschritt um 25 Basispunkte aus. Zudem starten die
US-
Investmentbanken in die Berichtssaison. Hier erwarten sich Marktteilnehmer
erste
Hinweise, wie stark sich die Krise am US-Hypothekenmarkt auf die Bilanzen
ausgewirkt hat. Am Freitag folgt dann der große Verfalltermin an der
Terminbörse.
Die Frage laute: Handelt es sich in den kommenden Tagen um ein reinigendes
Gewitter, oder wird die hohe Volatilität in den Herbst genommen. Der
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann, sieht für die
Finanzmärkte noch keine Entwarnung auf Grund der Krise am
US-Hypothekenmarkt.
Damit zeichne sich zumindest ab, dass institutionelle Investoren ihre
Absicherungen noch nicht auflösen dürften, heißt es im Handel
Am Freitag hatten die europäischen Börsen leichter geschlossen.
Northern
Rock und Interhyp hatten Gewinnwarnungen ausgegeben, womit die Angst vor einer
Ausweitung der so genannten Subprime-Krise und einer deutlichen Eintrübung
des
Wirtschaftswachstums wieder zurückkam. Für leichte Entspannung sorgte
am
Nachmittag die Bekanntgabe von US-Konjunkturdaten, die insgesamt etwas besser
als erwartet ausfielen. Der Stoxx-Subindex Banken verlor 1,8%, Financial
Services verloren gar 2,1%.
- DAX/MDAX/TecDAX
Etwas leichter/Neue Sorgen um die so genannte Subprime-Krise haben den
deutschen Aktienmarkt belastet. Auslöser der neuen Ängste waren die
finanzielle
Schieflage des fünftgrößten britischen Immobilienfinanzierers
Northern Rock und
eine Gewinnwarnung des Münchener Baufinanzierers Interhyp. "Das nährt
Spekulationen, dass die Krise am US-Immobilienmarkt nun auch Blasen an den
europäischen Märkten zum Platzen bringen könnte", sagte ein
Händler. Die im SDAX
gelistete Interhyp-Aktie straften Anleger nach der Gewinnwarnung mit einem
Abschlag von 33,3% ab. Postbank und Commerzbank handelten ebenfalls sehr
schwach.
Deutsche Post waren Tagesgewinner im DAX. Die Aktie profitierte vom Wechsel des
Finanzvorstands. "Der alte CFO war bei den Analysten unbeliebt", so ein Hä
ndler.
- DAX-Futures
Gut behauptet/Händler sprachen angesichts der Notierungen über
7.500 Punkten
von leichten Stabilisierungsansätzen. In der kurzfristigen Einstellung sei
der
Abwärtstrend aus fallenden Tiefs erst einmal ins Stoppen geraten. Aus
mittelfristiger Sicht setze sich die Stabilisierung damit fort. Der September-
Future lag im Tageshoch bei 7.528 Punkten und im Tagestief bei 7.448 Punkten.
+++++ RENTEN-/GELDMARKT +++++
- Renten-Futures
Gut behauptet/Nach den jüngst vorgelegten Konjunkturdaten sei die
Wahrscheinlichkeit, dass sich die US-Notenbank mit einem kleinen Schritt
begnügen werde leicht gestiegen, hieß es im Handel. Widerstände
liegen bei 114,
45%, 114,62% und 114,75%, Unterstützungen bei 113,84% und 113,60%.
Der Dezember-Bund lag im Tageshoch bei 114,46% und im Tagestief
bei 113,93%.
- Geldmarkt
Die Tagesgeldsätze dürften zu Wochenbeginn am Montag weiter unter
dem EZB-
Leitzins von 4% liegen.
+++++ DEVISENMARKT +++++
Der Euro zeigt sich am Montag zu Dollar und Yen wenig bewegt. Der Handel
warte auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Dienstag, heißt es.
Fraglich
sei, wie groß der nach unten erwartete Zinsschritt ausfalle.
DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr)
EUR/USD 1,3880 0,1%
EUR/JPY 159,9370 0,0%
EUR/CHF 1,6476 -0,1%
USD/JPY 115,2250 0,0%
USD/CHF 1,1871 -0,1%
GBP/USD 2,0068 0,0%
EUR/GBP 0,6916 0,0%
+++++ ÖLMARKT (Nymex Light Sweet) +++++
aktuell Freitag New York
USD 78,64 79,10
Gewinnmitnahmen haben den Ölpreis am Freitag an der Nymex unter Druck
gebracht. Der Oktoberkontrakt auf ein Barrel Light Sweet Crude verlor 0,99 USD
oder 1,2% auf 79,10 USD. Teilnehmer sagten, eine Korrektur sei nach der
jüngsten
kräftigen Aufwärtsbewgung überfällig gewesen. Im Verlauf
hatte der Ölpreis ein
neues Allzeithoch bei 80,36 USD markiert.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- EU
11:00 Eurostat, Handelsbilanz Juli
Eurozone nicht-saisonbereinigt
PROGNOSE: +5,1 Mrd EUR
zuvor: +7,8 Mrd EUR
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.) +++++
Austrian Airlines: Verkehrszahlen August
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DJG/raz/gos
(END) Dow Jones Newswires
September 17, 2007 01:47 ET (05:47 GMT)
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