Die zwei von dir genannten Nachteile sind im Kern zutreffend. Transaktionskosten sind immer etwas, auf das man achten muss.
Bei meinem Broker (DAB-Bank) kann man mit Kosten für eine Umschichtung (An- und Verkauf) von etwa 0,5 bis 1,0 % des Transaktionswertes rechnen. Ich schichte pro Jahr nur etwa 20 % des Depots um, so die Transaktionskosten insgesamt bis ca. 0,1 % bis 0,2 % des Depotbestandes liegen. Weitere Kosten entstehen aber bankseitig nicht mehr.
ETFs sind mit Sicherheit ein sehr gutes Produkt. Meinem Wissen nach liegen die Verwaltungskosten (je nach dem, welcher Emittent sie herausgibt) bei 0,25 bis 1 % des Depotwertes, günstig sind, so glaube ich, z.B. iShares von BlackRock.
Warum ist diese trotzdem bisher nicht kaufe? Zum einen würde ich dann auf die Einladungen zu den Hauptversammlungen und ein "free meal" verzichten. Zum anderen ist es wohl die intellektuelle Herausforderung und der persönliche Ehrgeiz, den DAX zu schlagen, die noch überwiegen.
Ich möchte es aber nicht ausschließen, irgendwann auf EFTs umzusteigen.
Mein Depot umfasst derzeit 25 Positionen, die Unternehmen kenne ich recht gut. Für ein ähnliches Depot siehe z.B.: www.kuchita.com/view/sumo.php