Stoiber fällt der USA in den Rücken!


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ecki:

Stoiber fällt der USA in den Rücken!

 
28.08.02 14:42
Dienstag, 27. August 2002
Distanzierung von Cheney
Stoiber gegen Irak-Krieg  

Die Spitzenpolitiker sind sich offenbar einig: Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) ist deutlich auf Distanz zur Position von US-Vizepräsident Richard Cheney gegangen, der sich am Vortag erstmals für einen Präventivschlag gegen den Irak ausgesprochen hatte. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) lehnte eine deutsche Beteiligung an einer US-Militärintervention im Irak erneut ab. Er halte es für falsch, auf einen Krieg zuzusteuern, statt weiterhin auf einen Einsatz von Inspektoren im Irak zu drängen.

Stoiber warnte die USA in einer in Berlin veröffentlichten Stellungnahme vor einem Alleingang. "Das Entscheidungs- und Handlungsmonopol in dieser Frage liegt bei den Vereinten Nationen. Alleingänge eines Landes ohne Konsultation, Abstimmung und ohne Mandat der internationalen Staatengemeinschaft sind damit nicht vereinbart."

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) bezeichnete Cheneys Äußerungen als "hoch riskant und falsch". Fischer warnte im "Flensburger Tageblatt" vor einem Auseinanderbrechen der Anti-Terror-Koalition. Er bekräftigte die Haltung der Bundesregierung, die Solidarität im Kampf gegen den Terror, aber keine Abenteuer wolle.

Auch Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) wiederholte vor Bundeswehr-Offizieren die Ablehnung eines Krieges gegen den Irak durch die Bundesregierung. "Diesem Ziel, das höchste Kreise der amerikanischen Regierung verfolgen", könne und wolle er sich nicht anschließen, sagte Struck beim Besuch der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Struck warnte, durch einen Militärschlag gegen den Irak werde die internationale Allianz gegen den Terror zusammenbrechen, die Situation in Nahost verschärft und die Weltwirtschaft gefährdet.



Finde ich jedenfalls ok, wenn Stoiber jetzt auch kein Abenteuer will. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, das es etwas mit den Meinungsumfragen zum IRAK-Engagement zu tun hat, bzw. mit der satten Ablehnung eines solchen Kriegseinsatzes.
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Brain:

@ecki.....Herr Stoiber erkennt halt die ZEICHEN

 
28.08.02 14:46
der ZEIT....halt etwas später....
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Brain:

@ecki.....Herr Stoiber erkennt halt die ZEICHEN

 
28.08.02 14:46
der ZEIT....halt etwas später....
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ecki:

@n1606: Agitation auf www.n-tv.de

 
28.08.02 14:59
Sorry, ich vergaß die Quelle anzugeben.

Grüße
ecki  
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Thomastrada.:

Bin da etwas zwiespältig - spätestens wenn

 
28.08.02 14:59
Saddam irgend jemandem ne Bombe auf den Kopf wirft, heißt's dann: "warum habt ihr nicht....!?!"

Aber's muss halt immer erst was passieren....

Gruß,
T.
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ruhrpottzocker:

Wenn Stoiber meint, es nützt bei der Wahl, ist

 
28.08.02 15:02

er auch gleichzeitig dafür und dagegen !!

Der hat keine Meinungen ! Noch nicht gemerkt ?

Stoiber fällt der USA in den Rücken! 765288
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Boersiator:

Als Kanzleranwärter

 
28.08.02 15:09
kann man eben nicht so konsequent sein als der amtierende Kanzler.
Man muss offen für alles und jeden sein, sonst gewinnt man keinen Blumentopf.
Ich würde es gut finden, wenn Stoiber das Rennen am 22. macht, wenn auch nur für 4 Jahre, schaden wird es sicherlich nicht.
Es geht halt nicht immer um Symphatien und Maßanzüge.

Gruß,
Boersiator
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Quigley:

Genau Boersiator

 
28.08.02 15:24

es geht nicht immer um Symphatien und Maßanzüge.

es geht auch um Glaubwürdigkeit, Stil, Courage, Konsequenz und Inhalte.

All das vermisse ich bei Deinem Favoriten. Der dreht sein Fähnchen so, wie es emnid, forsa und Co. gerade analysieren.
Dem Mann und der Partei fehlt es an allem, nur nicht an Richtungen in die sie ihre Meinungen verändern.

Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein :o)

Ich sage nur:

Leute fresst Scheisse, 80 Millionen Fliegen können nicht irren.

Um scheisse zu bauen braucht es Politiker, aber um den Karren ganz in selbige zu fahren, brauchts den Eddi.

Gruß,

Quigley
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Thomastrada.:

ok, Quigley

 
28.08.02 15:34
Du hast Recht, jemand, der 3 1/2 Jahre von seiner ruhigen Hand überzeugt ist und dann bei nahender Wahl merkt, er sollte doch was tun (lassen), um nicht ganz tatenlos zu wirken was die Arbeitslosigkeit angeht, der braucht kein Fähnchen - der ist selbst eins.

Gruß,
T.
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hagenbeck:

ruhige hand

 
28.08.02 15:43
intressant wär ne aufstellung von
reformen, gesetzesänderungen, novellen
der letzten 3 1/2 Jahre in Bayern und
zum Vergleich auf Bundesebene ?

Gibt's irgendwo sowas ?

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villa:

Der "ED" hat recht. Auch die Amis haben sich

 
28.08.02 15:44
an die "Vereinten Nationen" zu halten. Tun sie das nicht, muss Stoiber darauf verweisen.  
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Quigley:

Wie du so schön sagst

 
28.08.02 15:46

"um nicht ganz tatenlos zu wirken..."

genau das ist ja das traurige an der wählerschaft.

es geht nur darum, wie man auf jemand anderes wirkt, nicht was man bewirkt.

somit bestätigt sich doch nur wieder, dass wir alle nur belogen werden wollen.
deshalb müssten wir hier aber auch keine diskussionen über politik abhalten, sollten uns zur psychologie und rethorik hinwenden.

ein leitsatz, weshalb rethorik wichtig ist, lautet:

Je weniger Du von etwas Ahnung hast, desto mehr musst du gut reden können.

Wollen wir nun dass Politik etwas BEWIRKT oder wollen wir gute Redner.

Demnach sollten wir dann die Diskussion fortsetzen.

BTW: Auch sprachlich, rethorisch überzeugt mich die ausgeburt der lehrerschemme CDU und vorallem Eddi nicht :o)

Gruß,

Quigley
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Thomastrada.:

@Quigley

 
28.08.02 15:54
Was willst Du denn nun eigentlich?
Beklagst Dich, dass nur noch mehr gut gewirkt und rethorisch überzeugt werden will und wenn's mal nicht so ist, ist's auch nicht recht...oder versteh' ich da was falsch?

Gruß,
T.
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Quigley:

Auszüge aus meinen letzten beiden Beiträgen

 
28.08.02 16:08
SOLL:
es geht auch um Glaubwürdigkeit, Stil, Courage, Konsequenz und Inhalte.

IST:
es geht nur darum, wie man auf jemand anderes wirkt, nicht was man bewirkt.
somit bestätigt sich doch nur wieder, dass wir alle nur belogen werden wollen.

Abschliessende Frage:
Wollen wir nun dass Politik etwas BEWIRKT oder wollen wir gute Redner.

Demnach sollten wir dann die Diskussion fortsetzen.

BTW:
Es wäre anmaßend von mir, meinen Willen gleichzustellen mit dem von good old Germany. Von daher ist es nicht wichtig was ich will.

Allerdings weiss doch die Wählerschaft ebenfalls nicht was sie will.

Sie weiss nur immer was sie nicht will :o)

und wenn sie das auch mal nicht weiss, hilft die freie, unabhängige und pateilose Medienlandschaft nach...

Was willst DU?

Gruß,

Quigley
Antworten
Thomastrada.:

Erklär' mir mal dieses bitte:

 
28.08.02 16:14
"es geht nur darum, wie man auf jemand anderes wirkt, nicht was man bewirkt."

dagegen:
"Auch sprachlich, rethorisch überzeugt mich die ausgeburt der lehrerschemme CDU und vorallem Eddi nicht"

Es muss Dich also jemand spr., reth. überzeugen - hat das nichts mit Wirken zu tun?

Gruß,
T.
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Anarch:

Langsam ecki, immer der Reihe nach:

 
28.08.02 16:34


Du meinst wohl der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fällt den USA in den Rücken , oder ecki?


Es macht schon einen Unterschied, ob sich ungefragt Feldmarschall Schröder wahltaktisch zu Wort meldet ohne daß ihn jemand um seine Meinung gefragt hat und ohne daß seitens der Vereinten Nationen eine Stellungnahme vorliegt.

Die Haltung der UN wurde jetzt von Annan formuliert. Der UN mit einem "deutschen Weg" vorzugreifen halte ich schon für reichlich anmaßend.



[...]Nach den jüngsten Kriegsdrohungen hat UN-Generalsekretär Kofi Annan die USA zum Gewaltverzicht aufgerufen. Statt militärischer Aktionen sollte der Dialog mit der irakischen Regierung gesucht werden, sagte Annan am Mittwoch bei einem Besuch im afrikanischen Staat Botsuana.

„Die Vereinten Nationen treten nicht für eine militärische Aktion ein“, sagte Annan nach einem Treffen mit dem botsuanischen Präsidenten Festus Mogae in Gaborone. Er hoffe, dass die UN-Rüstungsinspektoren bald nach Irak zurückkehren könnten. Eine Entscheidung der USA für einen Angriff Iraks stehe nicht im Einklang mit der Haltung der Vereinten Nationen.[...]
Antworten
Quigley:

Versuch der Erklärung:

 
28.08.02 16:37

Ich rede hier, wie mein Freund Eddi ebenfalls, von TATEN nicht von Luftpumpengetöse.

Dein erster Ausschnitt ist der jetzige, momentane Stand (aus meines persönlichen Sicht).

Mit:
"Auch sprachlich, rethorisch überzeugt mich die ausgeburt der lehrerschemme CDU und vorallem Eddi nicht"

wollte ich nur dem potenziellen Argument vom "wortgewandten und besser als gedachten Stoibers" entgegnen.

Selbstverständlich will ich überzeugt werden. Zum einen durch TATEN und bisherige Erfolge. Zum anderen vielleicht auch durch sein Auftreten.

Wenn ich dann aber sehe, wie sehr das "wirken auf andere Menschen" in den Vordergrund gerät und es letztendlich nur noch um Schaumschlägerei und Luftpumpen geht, dann sehe ich wieder mal, wie sich die Menschen doch in den letzten 70 Jahren geändert haben...

Bitte jetzt keine Diskussion über Herrn Schindelgruber, ok?

Gruß,

Quigley



Antworten
Hiob:

In welchen Rücken? Haben die überhaupt einen?

 
28.08.02 16:41

Und wieso fällt Stoiber hinein? Meine Sicht der Dinge ist: der Stoiber fällt wieder mal um. Und das ist genau das, was er kann. Wahrscheinlich fällt es ihm gar nicht auf. Was interessieren ihn seine Statements von gestern. Ist eh alles austauschbar. Und: Wen scherts?
Antworten
Thomastrada.:

ok, dann sind wir uns ja sogar einig - hätt' ich

 
28.08.02 16:43
nicht gedacht am Anfang! ;-)

Das Problem von Stoiber ist nun mal:
(a) Er weiß, dass er nur eine Chance hat, wenn er sein Auftreten ändert
(b) er wirkt dadurch jedoch nicht glaubwürdig.

Ich nenn's mal Stoiber's Dilemma und ich glaube, dass dies zum Sieg von Schröder führen wird...so ist das nunmal leider in unserer mediengetriebenen Scheinwelt.

Gruß,
T.
Antworten
Elan:

Stoiber fällt der USA in den Rücken! ?

 
28.08.02 16:52
Welchen Rücken? Die USA besteht lediglich aus Fronten...die haben keinen Rücken!

Und als Weltmacht und Weltpolizei und einziger Profiteur der dann erorberten Ölquellen, denn um nichts anderes geht es hier, soll er auch seine Bürger äähhhmm Soldaten verheizen...nicht unsere.

S T O I B E R = T O P



Stoiber fällt der USA in den Rücken! 765529
Die_Quadratur_des_Kreises

 
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Quigley:

im Grunde JA

 
28.08.02 16:56

Nur Stoiber ändert nicht nur sich und sein Auftreten.

Ich beglückwünsche diesen Mann zu seinem Erfolg im Kampf gegen seine Ähhhs, das bringt im evtl. noch ein paar charme-Punkte.

aber er ändert seine Ansätze und seine scheinbaren Lösungen ebenso täglich.

Seine Rückgratlosikeit wird ihm im besten fall noch das selbige brechen.

Aber wie ich das Bildzeitungsvolk kenne, wirst du Deinen Wunsch-Kanzler bekommen :o)

Vielleicht ist es ja zu etwas gut, wir werden sehen...

Wie sagte schnorrer einmal (In anderem Zusammenhang):

Heilung durch Schmerzen..

Gruß,

Quigley
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ecki:

Briten lassen Bush im Stich

 
28.08.02 17:16
Mittwoch, 28. August 2002
Briten lassen Bush im Stich
Mehrheit gegen Irak-Krieg  

Eine Mehrheit der Briten will US-Präsident George W. Bush nicht in einen Krieg gegen den Irak folgen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ICM sind 52 Prozent gegen eine Unterstützung, 30 Prozent sind dafür.

Einen deutlicher Meinungsumschwung zeigte sich vor allem innerhalb der Labour-Wählerschaft von Premierminister Tony Blair. 52 Prozent der Labour-Wähler sind jetzt gegen britische Unterstützung für die Irak-Politik von Bush. Im März waren nur 46 Prozent gegen einen Militärschlag. Dafür sind nur noch 35 Prozent, deutlich weniger als im März (43 Prozent).

In der konservativen Wählerschaft ist die Haltung mit 39 Prozent für und 49 Prozent gegen eine Unterstützung für die USA nur geringfügig anders als bei den Labour-Wählern.

Am entschiedendsten lehnen die Anhänger der Liberaldemokraten die Bush-Politik ab. 66 Prozent sind gegen eine Beteiligung ihres Landes an einem Militärschlag gegen den Irak.

Regierung betont Einigkeit

Ein Regierungssprecher Blairs bestritt, dass es zwischen London und Washington unterschiedliche Haltungen bezüglich des Iraks gebe. Man sei sich "hundertprozentig einig" darüber, dass "man das Problem von Massenvernichtungswaffen lösen muss". Großbritannien sei nach wie vor davon überzeugt, dass Iraks Präsident Saddam Hussein die Krise beenden könne, wenn er UN-Waffeninspekteuren die ungehinderte Arbeit im Land erlaubt.

Mit dieser Auffassung steht London jedoch im Gegensatz zu den USA. Eine Rückkehr der Inspekteure würde keine Sicherheit geben, hatte US-Vizepräsident Richard Cheney am Montag erklärt.

Zur wachsenden Ablehnung eines Irak-Kriegs innerhalb der Labour-Partei sagte der Sprecher Blairs: "Man darf in dieser Frage nicht den Kopf in den Sand stecken." Saddam habe eine Chance, die Krise zu beenden, doch müsse man durchdenken, was passiert, wenn dieser seine Politik fortsetze.  
Antworten
Hiob:

Das könnte vielleicht sogar lustig werden.

 
28.08.02 17:20

Während sich die Amis am Ende der Welt mit irgendwelchen Böseviches verkämpfen, wird der Stoiber pünktlich zum Ende des Sommerlochs zum Bierkampf blasen. Und wir erleben endlich auch mal im Norden, was uns Achternbusch so schön in seinen Filmen gezeigt hat. Saufen bis der Ver4stand raus ist. Und danach gleich aufs Schützenfest. Das wär doch was.
Antworten
Hiob:

Jetzt fehlt nur noch: Italiener lassen Bush im ... o.T.

 
28.08.02 17:21
Antworten
Anarch:

Ergänzung für die SPD-Kampa

 
29.08.02 10:03

Das Thema eignet sich nur bedingt für den Wahlkampf

Nachdem der Kanzler sich festgelegt hatte, mußte auch der Kandidat deutlicher werden. Seit Schröder bekanntgab, daß er gegen einen Militärschlag gegen den Irak sei und Deutschland sich unter seiner Regierung in keiner Weise daran beteiligen werde, versuchten SPD und Grüne zu unterstellen, daß das nach einem Wahlsieg der Union anders sein könnte.

Der "SPD-Kampa" wäre es vermutlich nicht unrecht gewesen, wenn sie das "ich oder der" auch als Entscheidung zwischen Krieg und Frieden hätte präsentieren können. Auch in diese Falle wollte Stoiber jedoch nicht gehen. Nun hat er sich ebenfalls gegen einen militärischen Alleingang Amerikas gewandt, ohne aber Schröders deutschen Weg des "In jedem Fall ohne uns" zu betreten.
Stoiber betete brav das Glaubensbekenntnis der deutschen Außenpolitik herunter: keine Aktion ohne Mandat der Vereinten Nationen und ohne enge Abstimmung mit den europäischen Verbündeten. Das hätte auch der Kanzler tun können.

Schröder beschränkte mit Blick auf die Stimmung in seiner Partei und auf die Umfragewerte der rot-grünen Koalition aber lieber die außenpolitischen Reaktionsmöglichkeiten seiner Regierung. Wie man dem wichtigsten Alliierten die eigene Meinung sagen kann, ohne gleich das Verhältnis zu ihm zu beschädigen, müßte Schröder spätestens jetzt wissen.
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n1608:

Speichellecker Tony würde die Amis nie im Stich

 
29.08.02 10:26
lassen. Das heutige Ultimatum an den Irak spricht Bände.
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