Stimmungstief in Weltwirtschaft
Laut ifo-Institut ist die Konjunktur in Europa besonders flau
München - Die Stimmung in der Weltwirtschaft hat sich wieder verschlechtert. Im Juli sei der Indikator für das Weltwirtschaftsklima leicht gesunken, teilte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Montag mit. Der Index gab von 104,7 auf 101,1 Punkte nach. Nach einem Einbruch in Folge der Terroranschläge in den USA hatte er im Jänner und im April wieder deutlich zugelegt. Nach Einschätzung des ifo Instituts bedeutet der jüngste Rückgang kein Ende der Konjunkturerholung.
Das ifo Institut ermittelt vierteljährlich durch die Befragung von mehr als 1.000 Experten in 90 Staaten die Stimmung in der Weltwirtschaft.
Pessimistische Erwartungen
Der Juli-Wert für das Weltwirtschaftsklima liege noch immer über dem langjährigen Durchschnitt, betonte das ifo Institut nach dem jüngsten Rückgang. Die Einbußen resultierten aus den pessimistischeren Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Der entsprechende Index sank von 122,8 auf 114 Punkte (1995=100). Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage habe sich dagegen weiter leicht gebessert. Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich die Konjunkturerholung in den kommenden Monaten in etwas abgeschwächter Form fortsetzen werde.
Bei einem Blick auf die regionalen Ergebnisse zeigt sich, dass sich das Wirtschaftsklima vor allem in Europa eingetrübt hat. "Nach den neuen Ergebnissen bleibt die konjunkturelle Dynamik in Westeuropa deutlich hinter dem Weltdurchschnitt zurück", sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. In Nordamerika trübte sich die Stimmung ebenfalls ein, allerdings nicht so stark wie in Europa. In Asien verbesserte sich das Klima laut ifo dagegen weiter.(APA/dpa)
Laut ifo-Institut ist die Konjunktur in Europa besonders flau
München - Die Stimmung in der Weltwirtschaft hat sich wieder verschlechtert. Im Juli sei der Indikator für das Weltwirtschaftsklima leicht gesunken, teilte das ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Montag mit. Der Index gab von 104,7 auf 101,1 Punkte nach. Nach einem Einbruch in Folge der Terroranschläge in den USA hatte er im Jänner und im April wieder deutlich zugelegt. Nach Einschätzung des ifo Instituts bedeutet der jüngste Rückgang kein Ende der Konjunkturerholung.
Das ifo Institut ermittelt vierteljährlich durch die Befragung von mehr als 1.000 Experten in 90 Staaten die Stimmung in der Weltwirtschaft.
Pessimistische Erwartungen
Der Juli-Wert für das Weltwirtschaftsklima liege noch immer über dem langjährigen Durchschnitt, betonte das ifo Institut nach dem jüngsten Rückgang. Die Einbußen resultierten aus den pessimistischeren Erwartungen für die nächsten sechs Monate. Der entsprechende Index sank von 122,8 auf 114 Punkte (1995=100). Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage habe sich dagegen weiter leicht gebessert. Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich die Konjunkturerholung in den kommenden Monaten in etwas abgeschwächter Form fortsetzen werde.
Bei einem Blick auf die regionalen Ergebnisse zeigt sich, dass sich das Wirtschaftsklima vor allem in Europa eingetrübt hat. "Nach den neuen Ergebnissen bleibt die konjunkturelle Dynamik in Westeuropa deutlich hinter dem Weltdurchschnitt zurück", sagte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. In Nordamerika trübte sich die Stimmung ebenfalls ein, allerdings nicht so stark wie in Europa. In Asien verbesserte sich das Klima laut ifo dagegen weiter.(APA/dpa)