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#127517> Mir führt es auch wieder vor Augen, dass wir hier oftmals auch den "Automotive" Bereich
> überhaupt nicht diskutieren, der immerhin 10% des Gesamtumsatzes ausmacht.
... im Vergleich zur Vorperiode, mit konstanter Währungswachstum von 16% durch die Akquisition von Ford-Händlern (abgeschlossen in Q2FY18) und die Opel-Vertriebsgesellschaft,...
> MatressFirm ist im Gesamtgefüge der Mühlstein der über Erfolg und Misserfolg des gesamten
> Investment Cases entscheiden kann. Die sinkenden Umsätze sind mir hierbei ziemlich egal.
Sinkende Umsätze bedeuten bei MF, dass FIlialen geschlossen wurden und in Folge dafür die Verluste kleiner werden. Steinhoff schreibt dazu:
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 eröffnete Mattress Firm 32 Filialen, erwarb 14 Franchise-Filialen und schloss 197 Filialen, was einem Rückgang von 151 Filialen entspricht.
Für das Gesamtjahr erwartet Mattress Firm ca. 60 Neueröffnungen, 14 erworbene Filialen und 250 Filialschließungen, für einen Rückgang von netto 176 Filialen. Simpel gesagt: der Umsatzrückgang von 14% entstand durch die 14% Filialschliessungen :-)
> Wichtig ist wie die Margen Entwicklung aussieht.
Das ist richtig. Da ja hoffentlich nur die verlustbringenden Filialen geschlossen werden, sollte der Rückgang von 151 FIlialen bzw. 176 im gesamten Fiskaljahr (das sind immerhin ca. 14% aller Filialen) im 4 Quartal eine schwarze Null und im nächsten Jahr Gewinne schreiben.
Und: Im Juli 2018 konnte der Umsatz mit einem flächenbereinigten Umsatzwachstum von +10% weiter gesteigert werden. Der Umsatz pro Filiale stieg während des Promotionzeitraums Independence Day (4. Juli) um 17% gegenüber dem Vorjahr. Die Stückzahlen haben sich im Jahresverlauf erhöht und liegen nun über den Vorjahresmengen, trotz eines Rückgangs der Gesamtzahl der betriebenen Filialen.