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Antimon-Preis verdreifacht – startet jetzt der nächste Rohstoff-Run?

China und Russland die USA vor einer Eskalation in der Region gewarnt.

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Während die USA unter US-Präsident Donald Trump immer mehr Kriegsgerät und Soldaten in den Nahen Osten verlegt, um gemeinsam mit Israel den Iran anzugreifen, haben China und Russland die USA vor einer Eskalation in der Region gewarnt. Der Iran ist für China einer der wichtigsten Öllieferanten und daher verwundert es auch nicht, dass China den Iran auch mit militärischen Lieferungen unterstützt, um die Luftverteidigung mit neuesten Radargeräten gegen mögliche Angriffe zu verstärken. Auch Russland lieferte zuletzt Luftverteidigungssystem an den Iran und führte in dieser Woche sehr demonstrativ ein gemeinsames Marinemanöver im Golf von Oman vor der Küste des Irans durch. Entsprechend stark dürften Rohstoffaktien aber auch Dividendenpapiere von einer möglichen Flucht der Investoren in Sicherheit und Substanz profitieren.

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Rohstoffversorgung mit Antimon wird kritisch

Die Vereinigten Staaten planen für das Jahr 2026 ein Verteidigungsbudget von 901 Mrd. USD ein und liegen damit weltweit mit Abstand an der Spitze. China, Russland und die EU-Staaten investieren selbst zusammengenommen weniger in ihre Streitkräfte als die USA allein. Werden die Ausgaben der EU-Staaten in ihr jeweiliges Militär zusammenaddiert, kommen diese mit umgerechnet 381 Mrd. USD nur auf knapp 42 % des US-Verteidigungsbudgets.

Die dominierende Rolle der USA im Rüstungssektor sowie die konfliktbehaftete Außen- und Handelspolitik haben in den letzten Jahren zunehmend für weltweite Spannungen gesorgt. Insbesondere China reagierte mit Gegenmaßnahmen und schränkte den Export von strategisch wichtigen Metallen und Mineralien ein. Davon betroffen ist auch das Halbmetall Antimon, dessen Preis sich infolge der chinesischen Exportbeschränkungen innerhalb von zwei Jahren auf etwa 30.000 USD je Tonne verdreifacht hat. Dieser starke Preisanstieg signalisiert gleichzeitig, wie kritisch die Rohstoffversorgung ist und dass Einkäufer der weiterverarbeitenden Industrie fast jeden Preis bereit sind zu bezahlen, um die Produktion in ihren Unternehmen aufrechterhalten zu können.

Antimonvorkommen von Antimony Resources erhöht

Anleger, die gezielt in Antimonproduzenten investieren möchten, stoßen meist auf die großen Rohstoffkonzerne, bei denen Antimon (Sb) jedoch nur eine Nebenrolle spielt. Wer hingegen indirekt von dem Preisanstieg von Antimon profitieren möchte, sollte einen Blick auf die kanadische Gesellschaft Antimony Resources (WKN: A414DM | ISIN: CA0369271014 | Ticker-Symbol: K8J0) werfen. Dieses Explorationsunternehmen konzentriert sich primär auf Antimon und verfügt im Kernprojekt „Bald Hill“ über umfangreiche Vorkommen. Das Projekt liegt in der kanadischen Provinz New Brunswick und befindet sich im größten bislang bekannten antimonhaltigen Distrikt Nordamerikas.

Das Areal „Bald Hill“ umfasst rund 1.100 ha und wurde historisch bereits für die Antimonförderung genutzt. Ein technischer Bericht nach dem kanadischen Standard NI 43-101 weist mind. 2,7 Millionen Tonnen antimonhaltiges Gestein mit Gehalten von drei bis vier Prozent Antimon aus. Aus diesen Ressourcen ließen sich rechnerisch etwa 81.000 t bis 108.000 t reines Antimon gewinnen. Damit verfügt das Projekt über ein beträchtliches potenzielles Produktionsvolumen.

Mit einem Kassenbestand von zuletzt 10 Mio. CAD plant Antimony Resources das Projekt durch ein erweitertes Bohrprogramm rasch voranzutreiben. Die bisherigen Resultate waren mehr als ermutigend und es zeigten sich in mehreren Bohrlöchern Antimongehalte zwischen 2,76 % und 14,91 %. Das lässt darauf schließen, dass die Ressourcen deutlich größer sind als im letzten Gutachten kalkuliert, was die Wirtschaftlichkeit des Projektes erheblich erhöhen dürfte. Auch die Neuigkeit von Dienstag, den 17.02.2026, deutet darauf hin, denn das zum Jahresanfang neu entdeckte Antimonvorkommen in der Marcus-Zone West konnte nochmals erweitert werden. Die bereits aufgespürte massive Antimon-Stibnit-Mineralisierung erweitert sich dadurch nochmals. Daher werden dort umgehend weitere sechs Bohrungen vorgenommen, um diese Zone in einer Tiefe von 30 bis 50 m zu untersuchen.

Pan American Silver erhöht Dividende

Bereits das Jahr 2025 war für den Silberproduzenten Pan American Silver (WKN: 876617 | ISIN: CA6979001089 | Ticker-Symbol: PA2) hervorragend. Aufgrund der hohen Silberpreise verdiente das Unternehmen überdurchschnittlich gut und konnte den Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 44,8 % auf 1,18 Mrd. USD steigern. Die bereits hohen Markterwartungen konnten so um durchschnittlich 60 Mio. USD übertroffen werden. Im Gesamtjahr 2025 stieg der Umsatz damit auf 3,6 Mrd. USD an. Netto verdiente das Unternehmen 452 Mio. USD im vierten Quartal bzw. 980 Mio. USD im Gesamtjahr.

Erreicht wurde dies durch die Produktion von 7,3 Mio. Unzen Silber und 198.800 Unzen Gold im Quartal bzw. 22,8 Mio. Unzen Silber und 742.200 Unzen Gold im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Gesamtkosten der Produktion (AISC) beliefen sich in 2025 auf 13,88 USD je Unze Silber und 1.621 USD je Unze Gold und damit lagen die Kennzahlen des Unternehmens im Rahmen der Unternehmenserwartungen. Durch die guten Ergebnisse erhöhte das Unternehmen die Dividende um ca. 28,6 % von 0,14 USD auf 0,18 USD im Quartal und zahlt die nächste Quartalsdividende am 13. März 2026 aus, sofern die Aktien am Stichtag 02. März 2026 im Bestand gehalten wurden.

Bayer: Den Flashcrash kaufen?

Seit dem letzten Jahr konnte sich die Aktie des arg gebeutelten Unternehmens Bayer AG (WKN: BAY001 | ISIN: DE000BAY0017 | Ticker-Symbol: BAYN) signifikant erholen. Notierte die Aktie im April 2025 im 20-Jahrestief bei 18,29 EUR, konnte der Wert nach einer sechsmonatigen Bodenbildungsphase die Marke von 30,00 EUR deutlich überspringen. Mittlerweile kostet ein Anteilsschein wieder 45,50 EUR; ein Niveau, das zuletzt im Herbst 2023 gesehen werden konnte.

Doch nach dem starken Anstieg der letzten zehn Monate auf kurzzeitig 49,78 EUR, setzten Gewinnmitnahmen dem Aktienkurs in dieser Woche deutlich zu. Dieser Flashcrash am vorgestrigen Mittwoch ließ die Aktie kurzzeitig um 13 % auf 43,30 EUR fallen, ehe die Investoren wieder beherzt zugriffen. Das lag vor allem an dem in Aussicht gestellten milliardenschweren Vergleich im Glyphosat Gerichtsstreit. Da dafür kurzfristig ca. vier Mrd. EUR mehr zurück gestellt werden muss als bisher angedacht, reagierten einige Anleger verschnupft und verkauften die Papier des Bayer Konzerns. Das nutzten langfristige Investoren zum Positionsausbau und halfen durch den Aktienzukauf zu Kursstabilisierung oberhalb der 45 EUR Marke.

Fazit

Antimony Resources ist als Antimon-Explorer mit seinem bereits bestehenden Antimonvorkommen ein interessantes Investment, um vom steigenden Antimonpreis indirekt profitieren zu können. Der Agrar- und Pharmakonzern Bayer konnte die seit über ein Jahrzehnt dauernde Abwärtsbewegung beenden und einen neuen Aufwärtstrend starten. Durch die Glyphosat-Vergleichsspekulationen würde der größte Bremsklotz von der Aktie beseitigt werden. Pan American Silver profitiert als Edelmetallproduzent von den stark gestiegenen Edelmetallpreisen und dürfte die bereits erhöhte Dividende im Zuge der kommenden Quartale weiter erhöhen.


 

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