Einer dieser Analysten ist Robert Prechter von Elliot Wave International. In seinem neusten “Elliot Wave Theorist” vom 21. März 2007 schreibt er folgendes:
„Der sich abzeichnende Börsencrash“
"Die US-Aktienmärkte haben ihre Kursgewinne auf schon fast mystische Art fortgesetzt, obwohl sich eine überhitzte Stimmung, Divergenzen beim Marktmomentum und sich ein vollendeter Marktzyklus in der jüngeren Vergangenheit abgezeichnet hat. Demgegenüber mussten schon andere Märkte deutlich abgeben. So verlor der Saudi-Arabische Aktienindex SASE rund 28 Prozent und das in nur zweieinhalb Wochen.
Dabei wurden an den Ölmärkten Preise nahe dem Rekordniveau verzeichnet.
Daher stehen die Ampeln für die US-Märkte in diesem Jahr auf Rot. Denn historisch gesehen mussten die Märkte nach einem Eintritt in einen Marktzyklus wie er derzeit vorherrscht, deutliche Kursabschläge verzeichnen. So stiegen die Aktien im Jahre 1929 2,5 Jahre in einem 2,7 Jahren andauernden Zyklus. In den restlichen zweieinhalb Monaten des Zyklus fielen die Märkte dann um rund 50 Prozent Ihres Wertes. In 1987 stiegen die Aktien für 3,1 Jahre in einem 3,3 Jahren andauerten Zyklus. In den restlichen 7 Wochen stürzten die Märkte schließlich um 40 Prozent ab.
Erreichen die Aktienmärkte erstmal einen Höchststand wie diesen, so gilt es als wahrscheinlich, dass eine Gegenreaktion wie beim Saudi-Arabischen Index stattfinden wird. Betrachtet man den kommenden Sommer, so ist es möglich, dass ein noch deutlicherer Kursrückgang als 1929 und 1987 stattfinden wird. Sieht man den Bärenmarkt als den kommenden Megazyklus, den größten seit fast 300 Jahren, so könnte der kommende Absturz die Ereignisse von 1929 und 1987 noch in den Schatten stellen.
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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!