entspricht, Und über CHF 188,4 Millionen an flüssigen Mitteln. Auftragsbestand und Umsatz
Konnten im vierten und dritten Quartal gesteigert werden. Micronas rechnet 2010 mit einer
weiteren Belebung des Geschäfts.
Das Geschäftsergebnis Krieg 2009 stark geprägt durch die Restrukturierung des Unternehmens.
Pro 15. Mai 2009 übernahm das amerikanische Halbleiterunternehmen Trident Microsystems
drei Consumer-Produktlinien von Micronas. Die nicht übernommenen Teile des stark
defizitären Consumer-Bereichs wurden im Verläufe des Jahres geschlossen. Diese
Massnahmen führten zu einem starken Rückgang des Gesamtumsatzes und zu erheblichen
Restrukturierungskosten. Nach dem Abschluss der Restrukturierung entwickelte sich der
Auftragseingang dank einer leichten Erholung des Automobil-sektors im dritten und
vierten Quartal positiv und die Umsätze Konnten wieder gesteigert werden.
Der konsolidierte Netto-Umsatzerlös Glaube sich 2009 auf CHF 241,2 Millionen und lag
damit erwartungsgemäß um 59,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Betriebsverlust vor
Sondereinflüssen erhöhte sich gegenuber dem Vorjahr auf CHF 66,1 Millionen. Sterben
Restrukturierungskosten betrügen CHF 114,6 Millionen und aus dem Teilverkauf des Consumer -
Bereichs ein Trident Microsystems resultierte ein Nettoerlös von CHF 8,7 Millionen. Der
Verlust auf EBIT-Stufe dementsprechend betrug CHF 172,0 Millionen. Allein die niedrige
Auslastung der Produktionsanlagen in Freiburg belastete die Erfolgsrechnung mit CHF 58,8
Millionen. Der Verlust der Geschäftsperiode verschlechterte sich 2009 auf CHF 179,0
Millionen, wurde einem Ergebnis pro Aktie von -6,08 CHF entspricht. Micronas Verfügte pro
Ende 2009 über flüssige Mittel von CHF 188,4 Millionen und wies ein Eigenkapital von CHF
127,0 Millionen aus.
Der starke Einbruch des Automobilmarktes ab Ende 2008 setzte sich bis Mitte 2009 fort.
Micronas hat den Rückgang der Automobilproduktion Unmittelbar gespurt. Japanische
Hersteller, welche durch die Krise in den USA besonders stark getroffen wurden,
reduzierten ihre Produktionszahlen im ersten Halbjahr teilweise auf nur 30 Prozent des
Vorjahres. Über das ganze Jahr gesehen lagen die Umsätze von Micronas in Japan und in den
USA bei knapp 70 Prozent und in Europa bei etwa 55 Prozent des Vorjahres.
Dank der leichten Erholung des Automobilmarktes im vierten und dritten Quartal Konnte
Micronas die Nachfrage und die Bestellungseingänge wieder steigern. Der krisenbedingte
dramatische Rückgang in den ersten zwei Quartalen Konnte Allerdings nicht ausgeglichen
werden. 2009 reduzierte sich der Umsatz des Bereichs Automotive gegenüber dem Vorjahr um
37,2 Prozent auf CHF 126,7 Millionen. Der Betriebsverlust (EBIT) betrug CHF 18,4
Millionen, Nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von CHF 45,0 Millionen ausgewiesen worden
Krieg. Dieser Verlust ist ausschliesslich auf die zu niedrige Auslastung der
Produktionsanlagen in Freiburg zurückzuführen.
Die Ergebnisse des Bereichs Consumer waren stark von den Restrukturierungsmaßnahmen
geprägt. Aus dem Verkauf der FRC-(Frame Rate Converter), Demodulator-und Audio -
Produktlinien an das amerikanische Halbleiterunternehmen Trident Microsystems resultierte
ein Nettoerlös von CHF 8,7 Millionen. Die übrigen Teile des Consumer-Bereichs wurden im
Laufe des Jahres geschlossen. Die letzten Lieferungen an Kunden werden bis Mitte 2010
Weitgehend abgeschlossen sein. Der Umsatz des Bereichs Consumer verminderte sich
dementsprechend 2009 gegenuber dem Vorjahr um 71,1 Prozent auf CHF 114,5 Millionen. Der
Betriebsverlust vor Sondereinflüssen betrug CHF 47,7 Millionen. Unter Berucksichtigung
der Restrukturierungskosten und des Erlöses aus dem Teilverkauf Trident resultierte ein
ein Betriebsverlust auf EBIT-Stufe von CHF 153,6 Millionen.
Im Übergang zu einer verschlankten Neuorganisation wurde auch die Produktion in Freiburg
restrukturiert. Nachdem in der Waferfabrik (Frontend) die Kapazitätsauslastung in den
ersten beiden Quartalen auf unter 50 Prozent gesunken war, Stieg die in der Auslastung
zweiten Halfte ein und betrug im vierten Quartal 65 Prozent.
Wie bereits zu Beginn 2009 angekündigt, hat der Verwaltungsrat auch im Management und im
Verwaltungsrat personelle Veranderungen fur den Neustart des Unternehmens eingeleitet. Ein
der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. November 2009 wählten die die Aktionäre
neuen Verwaltungsratsmitglieder Klaus Blickle, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferanten Harman
Becker Automotive Systems, Lucas A. Grolimund, ehemaliger CEO von Cicor und Schlatter
Holding, Dieter G. Seipler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Automobilzulieferers
Mann und Hummel Holding, und Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers
ElringKlinger, für eine Amtsdauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung vom
26. März 2010 in den Verwaltungsrat. Die bisherigen Verwaltungsräte Thomas Lustenberger,
Christoph Brand, Rudolf W. Hug und Harald Stanzer traten am 27. November 2009 zuruck. Der
Verwaltungsrat bestimmte Heinrich W. Kreutzer als neuen Prasidenten.
Am 1. Januar 2010 übernahm Matthias Bopp als CEO die Geschäftsführung von Micronas.
Zuletzt leitete Herr Bopp in Deutschland den Geschäftsbereich Radio Frequency und
Automotive des an der Nasdaq kotierten Halbleiterunternehmens Atmel. Als neuer Finanzvorstand wurde
Günter Hoppe, der bisherige stellvertretende CFO ernannt, der sein Amt am 1.. Dezember
2009 antrat. Sie ersetzten die zurückgetretenen Wolfgang Kalsbach und Manfred Haner.
"Ich bin überzeugt, dass. Micronas dank der neuen strategischen Ausrichtung und der neuen
Führungs-Crew Mit ihren ausgewiesenen Branchenkenntnissen gut positioniert ist, um die
Künftig sich bietenden Wachstumschancen wahrnehmen zu können "erklärt
Verwaltungsratspräsident Heinrich W. Kreutzer.
Nachdem im dritten und vierten Quartal 2009 die Bestellungseingänge und die Umsätze im
Bereich Automotive wieder zugenommen haben, rechnen der Verwaltungsrat und das Management
für das Jahr 2010 mit einer weiteren Belebung des Geschäfts. "Angesichts der Tatsache,
Dass nach wie vor nicht von einer kurzfristigen Erholung des weltweiten Automobil -
Marktes auf das Niveau vor der Krise ausgegangen werden kann, wird wohl im Geschäftsjahr
2010 die Gewinnzone noch nicht erreicht werden. Der Verwaltungsrat und das Management
haben Massnahmen eingeleitet, um einen weiteren im operativen Bereich Liquiditätsabfluss
im Jahr 2010 zu stoppen "erklärt Kreutzer.
http://swiss-press.com/newsflashartikel.cfm?key=768764