- AllianceBernstein sieht Chancen in Rüstungsaktien.
- Renk gilt als führender Hersteller in der Branche.
- Das Geschäftsmodell profitiert von langfristigen Einnahmen.
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Der jüngste Rücksetzer europäischer Rüstungsaktien eröffnet laut dem Vermögensverwalter AllianceBernstein neue Chancen für langfristig orientierte Anleger. Besonders im Fokus steht dabei das deutsche Panzerunternehmen Renk, den AllianceBernstein derzeit als einen der attraktivsten Werte im europäischen Verteidigungssektor betrachtet.
Europas Rüstungsboom verliert an Dynamik
Nachdem europäische Rüstungs-Titel im vergangenen Jahr zu den stärksten Gewinnern an den Börsen gehörten, hat sich die Stimmung zuletzt deutlich eingetrübt. Der Stoxx Europe Total (Total Aktie) Market Aerospace and Defense Index legte im Jahr 2025 noch um mehr als 56 Prozent zu.
Vor allem in Deutschland sorgen aktuell laut Marcus Morris-Eyton, Portfoliomanager bei AllianceBernstein, Verzögerungen bei Haushaltsfreigaben sowie eine komplexe Beschaffungsbürokratie dafür, dass sich neue Rüstungsaufträge langsamer materialisieren als ursprünglich erwartet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Die Folge ist eine spürbare Ernüchterung am Markt: Die Folge ist eine spürbare Ernüchterung am Markt: Viele zuvor stark gehypte Verteidigungswerte haben inzwischen 20-30 Prozent von ihren Höchstständen eingebüßt.
Warum AllianceBernstein auf Renk setzt
Besonders überzeugt zeigt sich AllianceBernstein jedoch von Renk. Das Unternehmen gilt als weltweit führender Hersteller von Getrieben und Antriebssystemen für Kampfpanzer sowie militärische Spezialfahrzeuge. Darüber hinaus produziert das Unternehmen Komponenten für Marineschiffe und andere militärische Plattformen.
Nach Einschätzung von Morris-Eyton liegt die besondere Stärke des Geschäftsmodells in den langfristigen Wartungs- und Serviceerlösen. Während viele Rüstungsunternehmen stark von einmaligen Waffen- oder Munitionsverkäufen abhängig seien, profitiere Renk von jahrzehntelangen Folgegeschäften.
"Sobald ein Panzergetriebe verkauft ist, entsteht ein Aftermarket-Geschäft mit einer Laufzeit von zehn bis zwanzig Jahren", erklärte der Fondsmanager. Ersatzteile, Wartung und technische Modernisierungen sorgen über viele Jahre hinweg für wiederkehrende Einnahmen mit vergleichsweise hohen Margen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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