sorry Brad Pitt,weder der Chart noch der Kurs oder die aufzufindenden Meldungen könnten mich überzeugen,dann schon lieber 5% bei der BHW oder 4% bei der DAB auf dem Tagesgeldkonto
Die
Deutsche Wohnen AG ist ein Bestandshalter und Privatisierer von Wohnimmobilien. Der Immobilienbestand umfaßt 26.000 Wohneinheiten vorwiegend in Rheinland-Pfalz und im Rhein-Main-Gebiet.
Der
Geschoßwohnungsanteil sei mit rund 95% recht hoch. Obwohl die Bestandsqualität aufgrund der in langen Jahren überdurchschnittlichen Instandhaltung gut sei, habe sich der
Leerstand bedingt durch Schließung von Militärstandorten auf 4,3 Prozent erhöht. Dies und die umfangreichen Wohnungsabverkäufe hätten die Umsätze im Neunmonatsergebnis merklich um 19,7 Mio. Euro auf 73,9 Mio. Euro gedrückt. Dem habe nur die reduzierte Instandhaltung entgegengewirkt.
Im abgelaufenen Jahr habe die Deutsche Wohnen mit 795 Wohnungsverkäufen bereits nach neun Monaten das jährliche Privatisierungsziel erfüllt. Der durchschnittliche Erlös sei allerdings auf 1.100 Euro je Quadratmeter abgeschmolzen, da der Verkaufsschwerpunkt im ländlichen Rheinland-Pfalz gelegen sei. Obwohl 63 Prozent an Mieter veräußert worden sei, sei der durchschnittliche Vorverkaufsaufwand von 54 Euro auf 167 Euro je Quadratmeter deutlich angestiegen.
Die realisierten Veräußerungsgewinne werden steuerfrei vereinnahmt, da der Teilkonzern Rhein-Pfalz aus der ehemals gemeinnützigen Heimstätte hervorgegangen sei, die hohe steuerliche Buchwerte bei den Wohnungen aufweise und über Verlustvorträge verfüge. Die Steuerquote liege unter einem Prozent.
Die Deutsche Wohnen habe bislang nicht bewiesen, daß sie ihr Portfolio um attraktive Bestände aufstocken könne. Bei der letzten Ausschreibung gerade im Rhein-Main-Gebiet habe sie Branchenprimus Viterra ausgestochen. Ein weiterer Schwachpunkt sei, dass die Einbindung in den Deutsche Bank-Konzern zu umfangreich sei. Beherrschungsvertrag und wesentlicher Kapitalanteil würden zu einer separaten Erfolgsbeteiligung der Bank führen. Sie bestelle zudem Vorstand und Aufsichtsrat, die keine eigene werterhöhende Strategie entwickeln würden. Die bescheidene Projektentwicklung der Heimstätte sei aufgegeben worden.
Trotz der hohen Marktkapitalisierung sei die Aktie nicht fungibel. Sie erinnere eher an einen geschlossenen Fonds mit steuerfreier Ausschüttung. Die helfe aber nicht über die mangelnde Strategie bei Bestandsentwicklung und Akquisitionspolitik hinweg, sondern rechtfertige nach Ansicht der Analysten einen Abschlag vom NAV. Den schätzen die Analysten auf 137 Euro je Aktie.
Auch das KGV von 29,7 spreche für eine Überbewertung. Basierend auf einem EBTDA von 39 Mio. Euro ermitteln die Analysten einen fairen Wert von 125 Euro mit der Einstufung "Verkaufen".
Analyst: Hamburgische Landesbank
dümpelt zwischen 147 und 150 monatelang
Wie der Vorstand der Deutsche EuroShop AG mitteilt, hat die Gesellschaft zur Erweiterung ihres Immobilien-Portfolios eine Mehrheitsbeteiligung an der Immobilien-Kommanditgesellschaft Dr. Anderegg & Co. erworben. Die Gesellschaft ist Eigentümerin des 1992 eröffneten Allee Center in Hamm (Westfalen).
Wie die Deutsche EuroShop AG mitteilt, hat sich der Vorstand der Gesellschaft entschlossen, die sich ab 2002 ändernden Rechnungslegungsvorschriften bei der Behandlung latenter Steuern bereits für den Jahresabschluss 2001 anzuwenden und die Steuerrückstellung mit insgesamt 7,4 Mio EUR zu dotieren sowie einmalige Erträge aus Investitionskosteneinsparungen nicht ergebniswirksam zu vereinnahmen. Dadurch bedingt wird der voraussichtliche Jahresüberschuss mit rund 13,8 Mio EUR spürbar unter der Planung liegen. Zusammen mit dem Gewinnvortrag und einer Entnahme aus der Kapitalrücklage wird der Bilanzgewinn wie geplant 30 Mio EUR erreichen, so dass unverändert eine Dividende von 1,92 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2001 gezahlt wird.
Eschborn, 22. März 2002
Kurs seit Ende Mai von 37 auf 34 gefallen