Solaraktien ungebremst


Thema
abonnieren
Beiträge: 59
Zugriffe: 11.628 / Heute: 4
Solarparc kein aktueller Kurs verfügbar
 
andy1964:

happy Yuppie Lanzeitprognose 22. Nov 50,32 Euro

 
23.06.05 20:16


WKN ISIN Branche, Sektor Land Börse Index
635253 DE0006352537 Entsorgung/Umwelttechnologie, Versorger Deutschland Stuttgart -


Chart


happyYuppie Prognose-Performance
Betrachtungszeitraum:  19.Aug 2003 - 12.Okt 2004
Gewinn bei Befolgung des Handelssignals:  +150.30 %
Änderung der Aktie:  +594.44 %
Prognosen
Datum Prognose (EUR) Änderung (%)
23.Jun 2005 15.00 Prognosezeit
22.Jul 2005 19.11 +27.40
22.Aug 2005 24.34 +62.27
22.Sep 2005 31.01 +106.73
24.Okt 2005 39.50 +163.33
24.Nov 2005 50.32 +235.47

Handelssignal
Handelssignal:  kaufen (86)
Signal kaufen seit dem 6.Apr 2005 (7.79 EUR)

Kurs-Info
Kurs (EUR) 16.30 (+8.67 %)
Kursdatum 23.Jun 18:03
Volumen heute 3 687
Min. / Max. heute (EUR) 14.96 / 16.66
Min. / Max. seit 1 Jahr (EUR) 1.90 / 22.40

Technische Kennzahlen
Risikoklasse:  5 (sehr hoch)
Volatilität:  7.21 % (sehr hoch)
Kurs nach Crash:   6.67 EUR
Relative Stärke (9 Tage): 58 % (neutral)
Benchmark:  DAX
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Xtrackers

Xtrackers MSCI Korea UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +223,83%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1D
Perf. 12M: +97,92%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +97,10%
Xtrackers Nikkei 225 UCITS ETF 2D - EUR Hedged
Perf. 12M: +75,98%
Xtrackers CSI500 Swap UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +73,72%

Windwelt:

Millioneninvestitionen in Solartechnik

 
06.07.05 17:21
Ein bundesweiter Vergleich ergab, dass im Allgäu seit dem Jahr 2001 zusätzliche Investitionen für Altbausanierung und Solarwärme in Höhe von knapp 55 Millionen Euro getätigt wurden. Das berichtet das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) in einer Pressemitteilung. Die Daten stammen laut eza! aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm, der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und aus dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundes für Solarwärmeanlagen.

 In beiden Förderprogrammen weise das Allgäu eine besonders hohe Zahl bewilligter Anträge aus. Das sei ein beachtlicher Erfolg, der zu einem großen Teil auf die Experten des gemeinnützigen eza! zurückzuführen sei. In der Untersuchung der Anträge pro Einwohner belegen laut eza! die Landkreise Lindau und Ostallgäu beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm im bundesweiten Vergleich die beiden ersten Plätze. Auch die Landkreise Oberallgäu (9) und Unterallgäu (12) lägen mit an der Spitze. Bei den durch diese Förderung ausgelösten Investitionen übertreffe das vom eza! betreute Gebiet den bayerischen Durchschnitt um mehr als 36 Millionen Euro. "Das ist auf unsere Kampagnen und unsere umfassende Beratungstätigkeit mit mehr als 2.000 persönlichen Energieberatungen pro Jahr zurückzuführen", erläutert eza!-Geschäftsführer Martin Sambale die Zahlen.

Überdurchschnittlich viele neue Solarwärmeanlagen im Allgäu

Vergleichswerte bei Solaranlagen spiegelten die Spitzenposition des Allgäus genauso deutlich wider: Über das bundesweite "Marktanreizprogramm Solarthermie" wurden seit Oktober 1999 bundesweit über 500.000 Solaranlagen gefördert. Allein in der Zeit von 2001 bis 2004 haben die Allgäuer 18 Millionen Euro mehr in neue Solarwärmeanlagen als der bayerische Durchschnitt investiert. "Diese Werte zeigen, dass sich die Arbeit von eza! nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnt", freut sich Dr. Ulrich Netzer, Oberbürgermeister der Stadt Kempten und Vorsitzender der eza!-Gesellschafterversammlung. Ein Erfolgsgeheimnis ist laut eza!-Chef Sambale die enge Zusammenarbeit mit den Medien. Das habe sich besonders bei den Allgäuer Altbautagen gezeigt. Dort würden jährlich rund 10.000 Besucher umfassend zu energierelevanten Themen informiert.

eza!, das Energie- und Umweltzentrum Allgäu, ist eine gemeinnützige GmbH zur Förderung erneuerbarer Energien und effizienter Energienutzung. Es wird getragen von Kommunen, Wirtschaft und Initiativen im Allgäu. Seine Dienstleistungen sind unter anderem die eza!-energieberatung mit 39 Energieberatungsstellen und jährlich über 2.000 persönlichen Beratungen, eza!-partner, ein Netzwerk aus über 120 Architekten, Ingenieuren, Baufirmen und Handwerkern, eza!-bildung mit bundesweit gefragten Kursen und das eza!-energiemanagement, das 100 kommunale Liegenschaften betreut. Die Arbeit von eza! und die Sanierung eines Altbaus zum Energiedemonstrationsgebäude (eza!-haus) wurde in den Jahren 2000 bis 2004 mit Mitteln der "High-tech-Offensive Zukunft Bayern" gefördert. Weitere Informationen unter www.eza-allgaeu.de .
06.07.2005  
Antworten
Windwelt:

Der Umwelt eine Zukunft geben

 
08.07.05 17:02
"Zukunft hat nur eine Politik der Nachhaltigkeit"

In den letzten Jahren ist es nach Auffassung des BUND nicht gelungen, Ökologie, Ökonomie und soziale Fragen in einem zukunftsfähigen Konzept zu verbinden. Dies sei die zentrale Herausforderung der nächsten Jahre. Zahrnt: "Wer auch immer nach dem 18. September im Bundeskanzleramt das Sagen hat: Zukunft hat nur eine Politik der Nachhaltigkeit – in jedem Politikbereich. Erneuerbare Energien, eine umweltgerechte Landwirtschaft, ein besserer Verbraucherschutz, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Abbau umweltschädlicher Subventionen sind hierfür richtungsweisende Wegmarken." Der BUND begeht im Juli sein 30jähriges Gründungsjubiläum. Der Verband hat fast 400.000 Mitglieder und Förderer und ist in 16 Landesverbänden organisiert.

www.solarserver.de
Antworten
Windwelt:

Klein kauft GROß

 
15.07.05 11:22
15-07-05
Stefan Müller wechselt zu SunTechnics
Erfahrener Manager kommt von BP Solar

Stefan Müller (38) verstärkt ab sofort das Führungsteam der Hamburger SunTechnics Solartechnik GmbH. Der gebürtige Lüneburger wechselt von BP Solar, für die er in den vergangenen acht Jahren tätig war. Müller leitete in dieser Zeit unter anderem das Vertriebsteam in Zentral-Europa und baute das Indien-Geschäft auf.

Bei SunTechnics ist Müller künftig für den Geschäftsaufbau im Raum Asien-Pazifik verantwortlich. „In Asien steigt der Bedarf nach Energie sprunghaft an.

„Allein in Indien plant die Regierung eine Vervierfachung der Solarleistung bis 2010. Aber auch in Märkten wie Korea, Vietnam oder Malaysia steht die Solarenergie vor einem starken Wachstum“, so Müllers Sicht in den asiatischen Raum.  
Antworten
Windwelt:

China hilft Solarunternehmen

 
16.07.05 20:38
China will sich für erneuerbare Energien engagieren

Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul haben die offizielle Ankündigung der chinesischen Regierung begrüßt, vom 7. bis 8. November 2005 eine internationale Konferenz zur Förderung Erneuerbarer Energien auszurichten. Die "2005 Beijing International Renewables Conference" werde eines der wichtigsten internationalen Ereignisse zur Förderung von Erneuerbaren Energien in diesem Jahr, so die Bundesminister.  

"Mit der Umsetzung seines 2004 in Bonn angekündigten Aktionsprogramms und der Ausrichtung dieser Konferenz unterstreicht China seine aktive Rolle bei der Förderung Erneuerbarer Energien", sagte Trittin. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ergänzte: "Die Ankündigung zeigt, wie wichtig Erneuerbare Energien nicht nur für Industrieländer, sondern auch für Entwicklungs- und Schwellenländer geworden sind."

Konferenz-Themen: Ausbau erneuerbarer Energien und Technologietransfer

Beide Bundesministerien wollen China bei der Organisation der Konferenz in Peking unterstützen. Die Konferenz ist konzipiert als Folgekonferenz zur "renewables2004", die vergangenes Jahr von Deutschland in Bonn ausgerichtet wurde. Bereits im Juni 2005 wurde das globale Politiknetzwerk für Erneuerbare Energien (Renewable Energy Policy Network for the 21st Century - REN21) gegründet. Die Konferenz in Peking soll sich vor allem mit dem Stand des globalen Ausbaus erneuerbarer Energien befassen, mit den Optionen eines Überprüfungsmechanismus und dem Berichtswesen für das Internationale Aktionsprogramm sowie mit dem Technologietransfer. Der Teilnehmerkreis soll alle UN-Staaten umfassen unter Beteiligung von internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und privatem Sektor.

Die Konferenz sei ein wichtiger Meilenstein, um die internationale Zusammenarbeit zur Förderung der Erneuerbaren Energien weiter zu entwickeln und diene als Vorbereitung für die im Jahr 2006 bevorstehenden UN-Verhandlungen der Kommission für Nachhaltige Entwicklung, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesumwelt- und Entwicklungsministeriums.
Antworten
Solarparc:

Solar boomt noch zu wenig

 
08.08.05 12:26
Der europäische Solarwärmemarkt entwickelte sich im Jahr 2004 weiterhin positiv. Er wuchs um 10,1% gegenüber 2003, doch verglichen mit den Zielen der Europäischen Kommission werden dennoch zu wenige Neuinstallationen vorgenommen. Das betont das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt "EurObserv’ER" in seinem Solarwärme-Barometer Nummer 168, veröffentlicht in der Zeitschrift "Systèmes Solaires".  

Die Kommission hat bis 2010 Neuinstallationen mit einer Gesamtfläche von 100 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche geplant (70.000 Megawatt Wärmeleistung; MWth), 2004 waren knapp 1.7 Millionen m2 installiert (1.185 MWth). Die Erweiterung der EU von 15 auf 25 Mitglieder am 1. Mai 2004 habe einiges dazu beigetragen, einen neuen europäischen Produktionsrekord zu erzielen und die installierte Leistung von 2001 zu überschreiten (1,693.004 m2 im Jahr 2004 gegenüber 1,537.070 m2 im Jahr 2003). Doch diese Zahlen machten, auch wenn sie sehr eindrucksvoll erscheinen mögen, nur einen sehr bescheidenen Weltmartkanteil aus (ungefähr 10%); allein auf China entfalle eine jährlich installierte Leistung in Höhe von über 10.000.000 m2 (mehr als 7.000 MWth).

Deutscher Markt wächst langsamer, Frankreich legt fast 20 % zu

Trotz eines schwachen Wachstums im Jahr 2004 (+ 4% bezogen auf das Vorjahr), hat Deutschland laut EurObserv’ER dank einer installierten Solarkollektorfläche von 78.0000 m2 einen Marktanteil von 46,1% und führt somit den europäischen Markt an. Griechenland befindet sich seit 2004 mit einer neu installierten Leistung 215.000 m2 wieder an zweiter Position, Österreich mit einer neu installierten Leistung von 191.494 m2 an dritter Stelle. In Frankreich wurden 2004 deutlich mehr Solarwärmeanlagen installiert (+19,8% gegenüber 2003): insgesamt hat Frankreich im vergangenen Jahr eine Fläche von 116.915 m2 Sonnenkollektoren hinzugewonnen; 55.375 m2 davon entfallen auf die Übersee-Gebiete.

Europäischer Kollektor-Park hat 15 Millionen Quadratmeter

Ein Jahr später als von der Kommission geplant, sei doch noch das Ziel der Startkampagne erreicht worden so EurObserv’ER: Das Europa der 25 verfüge über einen installierte Kapazität von 15.361.824 m2. Zu diesem Erfolg hätten wesentlich die 10 neuen Mitgliedsländer beigetragen, in denen insgesamt zusätzliche 820.267 m2 installiert wurden. Was die einzelnen Länder betreffe, verfüge Deutschland mit einer installierten Leistung von 6.199.000 m2 in Europa über den größten Solarkollektorpark; Griechenland bleibe mit 2.826.700 m2 an zweiter Position vor Österreich mit einer installierten Gesamtfläche von 2.399.791 m2.

Fast 19.000 neue Arbeitsplätze

Der Europäische Solarwärmemarkt entsprach laut EurObserv’ER im Jahr 2004 insgesamt einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro, der zu drei Vierteln in Deutschland, Griechenland und Österreich erzielt wurde. Die Zahl der durch diesen Markt entstandenen Arbeitsplätze wird für das Jahr 2004 auf 18.700 geschätzt, 17% mehr als im Vorjahr.
Antworten
Windwelt:

Hurrikan "Katrina"

 
01.09.05 15:23
Hurrikan "Katrina" - Umdenken in der Energie- und Klimapolitik
EE helfen CO2-Ausstoß zu verringern

Ein Umdenken in der Klimapolitik ist unerlässlich, das zeigt nicht zuletzt die derzeitige Naturkatastrophe in den USA, Hurrikan "Katrina". Verantwortlich für immer häufigere und stärkere Naturkatastrophen sind die klimaschädigenden Treibhausgase in der Erdatmosphäre, allen voran Kohlendioxid (CO2). Nach Aussagen von Klimaforschern werden extreme Wetterereignisse, wie die Flut in Bayern vergangene Woche, die Hitzewelle auf der Iberischen Halbinsel oder der Hurrikan "Katrina" aufgrund der globalen Erwärmung weiter zunehmen.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter, ist sich sicher, dass weitere Klimakatastrophen zum Umdenken in der Energiepolitik führen werden, gerade auch in den USA. "Spätestens wenn ein Hurrikan im Golf von Mexiko eine Bohrinsel trifft, werden auch die Amerikaner das Thema Erneuerbare Energien in proaktiver Weise angehen. Europa sollte auf diesen Zeitpunkt vorbereitet sein und den technologischen Vorsprung nicht aufs Spiel setzen."

Dr. Simone Peter, Kampagnenleiterin von "Deutschland hat unendlich viel Energie" bestätigt: "Ohne eine konsequente Klimavorsorgepolitik wird es auf der Erde noch wärmer und das kommt uns teuer zu stehen. Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist wesentlich kostengünstiger als die Schäden, die wir durch den Klimawandel zu erwarten haben. Bereits heute vermeidet die Nutzung von Sonnen-, Wind- und Bioenergie, Wasserkraft und Erdwärme in Deutschland den Ausstoß von mehr als 70 Mio. Tonnen CO2 - mit steigender Tendenz und bei sinkenden Kosten. Damit ist der konsequente Ausbau Erneuerbarer Energien aus ökologischer und ökonomischer Sicht zentraler Bestandteil einer wirksamen Klimaschutzpolitik."
Antworten
Windwelt:

SolarWorld auf Rekordkurs

 
05.09.05 15:31
05.09.2005
SolarWorld auf Rekordkurs
Die steigenden Preise auf dem Öl-Markt sorgen dafür, dass die Solaraktien wieder im Mittelpunkt stehen. So verwundern Meldungen wie "Solaraktien bleiben Lieblinge der Anleger (Welt am Sonntag), "SolarWorld der Sonne entgegen" (ARD) oder eine Empfehlung der SolarWorld-Aktie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nicht. Die Tatsache, dass die SolarWorld einen langfristigen Vertrag mit einem Siliziumproduzenten geschlossen hat, zeigt ihre Wirkung auf dem Börsenparkett. Obwohl der Kurs durch einen Aktiensplit optisch verbilligt wurde, hat er nun wieder die 100 Euro-Marke erreicht. Das es sich hier um gesunde Geschäfstmodelle handelt, bestätigen Analysten laut der "Welt am Sonntag": "Dem Wachstum liegen tatsächliche Leistungen zugrunde", sagt etwa Merck-&-Finck-Analyst Theo Kitz. Seine Prognose: Wenn nichts Ungewöhnliches passiert, geht das Wachstum die nächsten fünf Jahre unaufhaltsam weiter.  
Antworten
Windwelt:

Exportanteil der EEB gestiegen

 
08.09.05 09:08
Exportanteil der Erneuerbare-Energien-Branche hat deutlich zugenommen
06.09.2005
Deutscher Bundestag

Berlin: (hib/VOM) Der Anteil des Exportgeschäfts am Gesamtumsatz der Erneuerbare-Energien-Branche hat in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen und lag Anfang dieses Jahres bei über 20 Prozent. Dies geht aus dem Bericht der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) über die Bestandsaufnahme und den Handlungsbedarf bei der Förderung des Exports von Erneuerbare-Energien-Technologien 2003/2004 (15/5938) hervor. Im Berichtsjahr 2002 habe dieser Anteil noch unter 15 Prozent gelegen. Bevorzugte Exportländer seien Staaten mit gesicherten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, heißt es darin. In Europa seien dies vor allem Spanien, Frankreich und Italien, die durch ihre Förderprogramme und gesetzlichen Regelungen eine sichere Basis für Investitionsentscheidungen darstellten. Andere Länder, die zwar über große Potenziale verfügten, sichere Rahmenbedingungen aber vermissen ließen, würden von den meisten Unternehmen als risikobehaftet wahrgenommen und rückten aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen in der Priorität nach hinten. In Verbindung mit einer hohen Risikowahrnehmung auf Seiten der Kapitalgeber stelle die Finanzierung von Ausländeraktivitäten in solchen Ländern für kleine und mittlere Unternehmen der Branche ein großes Hindernis dar. Nach Einschätzung der Branchenverbände ist die Finanzierung von Auslandsprojekten das größte Exporthemmnis für die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche. Die Themen Kapitalbeschaffung und Risikoabsicherung für das Auslandsgeschäft würden als zentrale Probleme wahrgenommen. Dem gegenüber stuften die Unternehmen im Ausland vorwiegend strukturelle Probleme wie bürokratische Hürden und Wettbewerbsverzerrungen als Hemmnisse ein. Weitere Exporthindernisse im Ausland seien der schwierige Kontaktaufbau zu Partnern, Kunden und Mitarbeitern vor Ort und mangelnder Kenntnisstand über die Leistungsfähigkeit der Technologien und die Vorzüge der deutschen Angebote in diesem Bereich.

In dem Bericht wird weiterhin festgestellt, dass die deutsche Branche trotz steigender Exportanteile und guter Erfolge einzelner Teilbranchen noch weit entfernt davon ist, eine Stellung auf internationalen Märkten einzunehmen, die ihrer Leistungsfähigkeit entspricht. Grund dafür sei vor allem die schlechte Vorhersagbarkeit der tatsächlichen Entwicklung ausländischer Märkte. Entscheidend für die vor Ort realisierbaren Marktanteile sei die Verfügbarkeit aktueller und präziser Informationen, etwa über die Effizienz von Verwaltungsverfahren und die Rechtssicherheit im Planungsprozess. Preissteigerungen bei fossilen Rohstoffen und die zunehmende Energieknappheit in vielen schnell wachsenden Volkswirtschaften könnten zusätzliche Impulse für den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien geben. Ob diese Marktchancen von deutschen Unternehmen genutzt werden können, werde entscheidend davon abhängen, ob der heutige Startvorteil gegenüber der sich formierenden Konkurrenz aus anderen Industrienationen gehalten und ausgebaut werden kann. In der Entwicklungszusammenarbeit entspreche der Einsatz deutscher Produkte bei weitem nicht dem Potenzial in diesem Bereich. Zusammen mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und der Kreditanstalt für Wiederaufbau müssten deutschen Unternehmen Wege aufgezeigt werden, erfolgreicher als bisher an internationalen Ausschreibungen teilzunehmen und Projektmöglichkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit für sich zu erschließen.

Quelle: www.bundestag.de/bic/hib/2005/2005_205/03  
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 ZurückZurück

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Solarparc Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
6 1.035 Solarparc AG SemperAugustus Roecki 17.09.12 17:46
  6 Solon, Q-Cells und Conergy in den Solarworldkonzern integrieren! SemperAugustus meingott 23.03.12 08:35
3 113 Solarboom 2.0 steht vor der Tür- wo rein? SemperAugustus SemperAugustus 14.11.10 09:40
5 706 Kursziel 50 Euro Solarparc 24. Nov. 2005 Windwelt SemperAugustus 17.05.10 20:01
3 976 SOLARPARC: überverkauft und.. Robin pleite06 14.10.09 22:02

--button_text--