Wie kommst du auf ein Eigenkapitalzins von 8 %. Verlinke doch mal deine Post mit dieser Annahme !!!
Du hast hier mittlerweile soviel dufuse und abstruse Berechnungen durchgeführt das ist nun echt nur noch zum Ablachen.
Vor zwei Wochen hat MarcHe sogar mit einem Stromabnahmepreis von 0,07 $/kWh gerechnet hat. Da hat der MarcHe doch tatsächlich die Stromgestehungskosten in den USA herangezogen. Das war dann auch so ein klasse Joke von MarcHe. Dann rechnet er mal feste mit Abschreibnungen, dann ohne. Mal nimmt er einen Abschreibungszeitraum von 20 'Jahre an, dann von 50 Jahre, Dann nimmt MarcHe mal einen Zinssatz von 6,5%, dann wieder 5%. Das alles ist doch zum Schießen komisch wie oft der MarcHe seine Annahmen verändert.
Dann nimmt der MarcHe für Blythe Betriebskosten von 27% an nur weil das Abengoa in einer Pro Forma-Rechnung ausgewiesen hat. Zwischen dem SM-Projekt und dem Abengoa-Projekt gibt es aber zwei ganz entscheidende Unterschiede und die berücksichtigt MarcHe in keinester Weise. SM baut keinen Speicher und Abengoa baut mit Speicher. Schon alleine deshalb werden die Betriebskosten bei Blythe zwangsläufig geringer sein wie beim Abengoa-Projekt. Außerdem ist Blythe viermal so groß wie Abengoa und dieser Fakt sollte die Betriebskosten noch mal senken. Somit werden die prozentualen Betriebskosten deutlich sinken.
Zum Schluß noch was zu den Stromeinnahmen für das Blythe-Kraftwerk. Ich nehme mal dazu die Mail, die User fws gestern im Nachbarthread veröffentlicht hat und die so von SM kam:
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"...Zu Stromgestehungskosten oder gar detaillierten Vergütungspreisen bei unseren US-Projekten kann ich Ihnen leider keine genauen Zahlen liefern, da sie schon allein aus Wettbewerbsgründen der vertraglichen Geheimhaltung unterliegen. Auf einen Unterschied zu beispielsweise Spanien möchte ich Sie allerdings gerne hinweisen: in den USA gibt es (noch) keinen Einspeisetarif. Dort werden die Preise vielmehr in individuellen Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements, PPAs) mit den jeweiligen Stromversorgern vereinbart. Die Vergütung kann dann je nach Bedarf innerhalb eines Tagesverlaufs sehr unterschiedlich sein. Wir haben mit dem kalifornischen Stromversorger Southern California Edison PPAs für zwei, optional drei 242 MW Solarkraftwerke im Peaker und Superpeakerbereich (also für die Bedienung der höchsten Nachfrage um die Mittagsspitze) abgeschlossen und rechnen mit einer Lebensdauer der Kraftwerke von mindestens 40 Jahren. Jedes der z.B. für unseren aktuellen Standort Blythe vorgesehenen Solarkraftwerke erfordert ein Investitionsvolumen von über 1 Mrd. US-$, von denen ein großer Teil durch US-Förderprogramme (Loan Guarantee Program) und ein kleinerer Teil durch Eigenkapital-Investoren getragen werden soll..."
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Somit ist natürlich in Kalifornien eher mit den dortigen hohen und Spitzenlasten-Vergütungssätzen für den gelieferten Strom zu rechnen, die dann mit Sicherheit höher liegen wie die von MarcHe kolportierten Zahlen. So sieht es nämlich aus.