So, ich hab´ mir den Laden dann mal angesehen ...
Ergebnis:
Die suchen "tausende" von Mitarbeitern, vor allen Dingen, wenn sie Deutsch sprechen (wobei mir die Begründung, warum es einen solchen Mangel an "Deutsch" in London geben soll nicht ganz einsichtig erscheint ...)
Also mein Tip:
Wer Lust auf ´nen stressigen Job bei ´nem Investment-Haus (wie man mir angepriesen hat: eines der 5 besten der Welt ...) hat und der deutschen Sprache weitestgehend mächtig ist, sollte sich bei J.P.Morgan bewerben.
Wer 50-60-tausend Pfund + Zulagen (gehen 44% Steuern weg) bei einem 13-15 Std. Tag als Einstiegsgehalt i.O. ansieht; ein Bißchen Ahnung von der Börse hat, dem das Leben in einer 12 Mio Stadt (bei Mieten von 4000.-DM im Monat) nichts ausmacht (ich hasse es, mich "tot-treten zu lassen in Metros), sollte sich schnellstens mit J.P.Morgan in Verbindung setzten.
Zur Auswahl waren u.A. Betreuung von Großkunden im deutschspachigen Raum, etc.....
Zur Lage:
Das "Häuschen" liegt direkt an den Blackfriars-Docks (neben dem Unilever-Gebäude; wenn man sich aus dem Fenster lehnt, kann man die London-Bridge sehen) im Finanz-Viertel von London. Ist ein "Schlößchen" im Zuckerbäckerstil (17 Jhdt) mit "bunten Kirchenfenstern" (wunderschön). War früher ein altehrwürdiges Jungens-Internat für sehr reiche Leute.
Waren sehr freundlich und haben mir alle "Reisekosten" ersetzt.
Für mich persönlich bieten die aber zu wenig Geld für ein (mir beschriebenes Leben) in einer so teuren Stadt ... Man arbeitet, geht in ein Pub ins Bett und wieder zur Arbeit ... 21 Tage Urlaub im Jahr ... wenn ich da an mein Leben denke ...
Also, wer mal den Fuß in die Tür kriegen will, muß aktiv werden ...
Für mich war´s sehr interessant (nachdem ich zu J.P.Morgan noch keine Kontakte hatte), aber ich bin zum Schluß gekommen, alle kochen doch nur mit Wasser ...
Ich persönlich werde aber lieber bei meinem altem Job bleiben und meine Börsenaktivitäten zum eigenen Nutzen einsetzen .... (aber ich hab ja noch Bedenkzeit bis nächste Woche ...)
Also ran ...
MaMoe.