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Silber - alles rund um das Mondmetall


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Canis Aureus:

Gold bleibt Gold

 
26.03.26 22:41

Kurzfristig gerät der Goldpreis unter Druck, da die Furcht vor einem lang andauernden Krieg und einer möglichen Krise der Weltwirtschaft wächst. Der Goldpreis hat innerhalb weniger Tage seit seinem Hoch bei 5.598 Dollar je Feinunze knapp 20 Prozent an Wert verloren. Langfristig sprechen jedoch viele Faktoren weiterhin für das Edelmetall.

  • Gold ist und bleibt das einzige Asset, das kein Gegenparteirisiko hat. Es kann weder seinen Wert komplett verlieren, noch sanktioniert werden. Gerade in geopolitischen Krisen bleibt das ein entscheidender Vorteil.
  • Zudem ist die Sorge groß, dass sich die Krise ausweitet und der Konflikt zu einem Flächenbrand wird. Das treibt auch die Risikovorsorge massiv in die Höhe.
  • Hinzu kommt: Notenbanken kaufen seit Jahren massiv Gold. Vor allem China, Indien und die Türkei kaufen seit 2024 Gold in Rekordmengen und stocken ihre Bestände weiter auf. Hintergrund ist das Bestreben nach noch stärkerer Unabhängigkeit vom US-Dollar, besonders wenn die USA Drohungen und Sanktionen als politisches Werkzeug einsetzen.
  • Und selbst beim Thema Zinsen zeigt sich ein mögliches Limit: Wenn die Wirtschaft durch hohe Energiepreise einbricht, können Zentralbanken die Zinsen nicht unbegrenzt erhöhen, um einen positiven Realzins zu erreichen.

Genau in solchen Phasen – schwache Wirtschaft, hohe Inflation, Wertverlust des Geldes – hat Gold historisch seine Stärke gezeigt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer durch Zinsängste bleiben viele Analysten langfristig optimistisch. J.P. Morgan sieht Gold bis Ende 2026 sogar bei 6.300 US-Dollar pro Unze.

Kurz gesagt: Der aktuelle Rückgang ist kein Zeichen von Schwäche. Er zeigt vielmehr, dass Gold weiterhin genau das tut, was es immer getan hat – auf lange Sicht Wert bewahren.

Silber - alles rund um das Mondmetall 33655952
Krieg, steigende Ölpreise, wachsende Risiken – und trotzdem verliert Gold an Wert. Klingt widersprüchlich, folgt aber einer logischen Entwicklung der Märkte.
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peter47:

kumuliert: über 800 Millionen Unzen Defizit

 
27.03.26 12:04
Der Silbermarkt befindet sich in einer Phase struktureller Angebotsdefizite, wobei für das Jahr 2026 von einem anhaltenden und signifikanten Fehlbetrag ausgegangen wird.
Defizitprognose 2026: Das Silver Institute prognostiziert für 2026 ein weiteres Defizit, wobei der Fehlbetrag auf etwa 67 Millionen Unzen geschätzt wird.
Kumuliertes Defizit: Zwischen 2021 und 2025 hat sich das Defizit auf über 800 Millionen Unzen summiert, was in etwa einer gesamten Jahresfördermenge entspricht.
Hintergrund: Es handelt sich um das sechste Defizitjahr in Folge, angetrieben durch eine hohe industrielle Nachfrage (Photovoltaik, Elektronik) bei gleichzeitigem Produktionslimit, da Silber überwiegend als Nebenprodukt der Basismetallförderung anfällt.

Trotz dieser physischen Angebotsknappheit wird der Silberpreis aktuell durch Zinsdruck und einen starken Dollar beeinflusst.  
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Canis Aureus:

Inflation explodiert weregn Iran-Krieg

 
31.03.26 22:00

Die Inflation ist im März auf 2,7 Prozent gestiegen – nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreiber sind höhere Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs.

Ökonomen erwarten, dass die Teuerung weiter anzieht. Regierungsberater halten bis zu 3,5 Prozent für möglich, die Berenberg Bank sogar bis zu vier Prozent. 

Eine Modellrechnung zeigt, wo Haushalte besonders draufzahlen.

Lebensmittel: Bis zu 145 Euro mehr für Essen

Aktuell steigen die Preise für Lebensmittel tatsächlich unterdurchschnittlich. Im März lag ihre Inflationsrate nur bei 0,9 Prozent. Aber: Der Iran-Krieg wird die Lebensmittelpreise zeitverzögert ansteigen lassen. 

Erstens erhöhen sich die Transportkosten. Sie machen bei Lebensmitteln einen höheren Anteil aus als bei vielen anderen Produkten. Zweitens wird Stickstoffdünger weltweit hauptsächlich aus Erdgas gewonnen. Die steigenden Gaspreise verteuern also den Dünger. Bauern haben also die Wahl, entweder mehr Geld für Dünger auszugeben oder weniger Dünger einzusetzen. Letzteres führt zu schlechteren Ernten. Beides verteuert Lebensmittelpreise. ...

www.focus.de/finanzen/news/...3c6-42a1-886a-762fc6f47368.html
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zertifix:

TSM deutliche Umsatzsteigerung trotz Iran-Konflikt

 
11.04.26 16:27
HSINCHU (dpa-AFX) - Der taiwanesische Chiphersteller TSMC hat seinen Umsatz im ersten Quartal kräftig gesteigert. Der Erlös lag mit 1,13 Billionen Taiwan-Dollar (30,4 Mrd Euro) 35 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie der weltgrößte Auftragschiphersteller und wichtige Zulieferer von Nvidia und Apple am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt etwas weniger erwartet. Im März, als der Krieg in der Golfregion schon lief, stieg der Umsatz um 45 Prozent.

Der Quartalsbericht deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Chips in den ersten Wochen des Iran-Krieges weitgehend ungebrochen geblieben ist. Der Konflikt hat die internationalen Schifffahrtsrouten beeinträchtigt und die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Die Anleger suchen nun nach Hinweisen, ob sich die Folgen des Konflikts auf die Investitionspläne großer Technologiekonzerne auswirken.

Quelle: dpa-AFX · 10.04.2026, 09:27 Uhr (aktualisiert: 10.04.2026, 09:40 Uhr)
An der Börse gehts zu wie im Dschungel  -- nur die Beute zählt
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Canis Aureus:

Gold verkauft, Konto gesperrt

 
24.04.26 17:56

...Mit der Aufforderung konfrontiert, die Herkunft seines einbezahlten Barvermögens nachzuweisen, versuchte Herr G dem Chatprogramm seiner Bankapp zu erklären, woher dieses stammt. Die geforderten Nachweise, insbesondere den Schenkungsvertrag mit seinem inzwischen verstorbenen Vater sowie (Ver-)Kaufbelege über einzelne Münzen, konnte er jedoch nicht vorlegen. Die Bank reagierte darauf mit einer vorübergehenden Kontosperre und schließlich mit der Beendigung der Geschäftsbeziehung.

Der Fall zeigt ein strukturelles Problem. Gold und andere Sachwerte wurden über Jahrzehnte hinweg häufig anonym, bar oder im familiären Umfeld erworben und weitergegeben. Eine schriftliche Dokumentation war und ist im privaten Umfeld weder üblich noch rechtlich erforderlich. Kaufbelege oder Verträge existieren daher oft nicht oder sind nach Jahrzehnten nicht mehr auffindbar.

Für die Praxis bedeutet dies, dass eine bloße Reaktion im Anlassfall – nicht zuletzt aufgrund der regelmäßigen kurzen Fristsetzungen – oft zu spät kommt. Vielmehr ist es erforderlich, die Vermögenshistorie frühzeitig zu strukturieren und den aktuellen Stand der Mittelherkunft proaktiv nachvollziehbar zu machen. Anleger sind gut beraten, bereits vor Einzahlung oder Überweisung größerer Beträge einen entsprechenden Mittelherkunftsnachweis aufzubereiten und gegenüber der Bank vorzulegen.

Fehlende Unterlagen können bestenfalls im Vorfeld zusammengetragen, ausgehoben oder rekonstruiert werden. Ist dies nicht möglich, kann eine Plausibilisierung der Mittelherkunft dennoch gelingen – etwa durch Erbschafts- oder Vermögensunterlagen von Schenkern oder Veräußerern, historische Korrespondenzen, Kontoauszüge oder eidesstattliche Erklärungen.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, auch bei rechtlich zulässigen Privatkäufen und -verkäufen, konsequent auf die schriftliche Dokumentation zu achten. Bereits einfache Kaufverträge oder Bestätigungen können ausschlaggebend sein, um die Mittelherkunft plausibel darlegen zu können und Einschränkungen im Umgang mit Banken zu vermeiden.

www.derstandard.de/story/3000000317271/...ufer-achten-sollten
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Canis Aureus:

Darum fällt der Goldpreis mitten in der Krise

 
25.04.26 13:55

Kaum fällt der Goldpreis stärker als erwartet, kommen Zweifel auf: Ist das nur eine Spekulationsblase oder der Beginn eines längeren Absturzes? Und hat Gold seine Rolle als Krisenschutz verloren? Finanzstratege, Buchautor und Edelmetallhändler Ronny Wagner erklärt im Gespräch mit t-online, warum der Preisrückgang im März Anleger verunsichert, ob sich daraus Chancen ergeben – und warum Goldkäufer einen entscheidenden Punkt übersehen.

t-online: Herr Wagner, hat Sie der starke Kursrückgang bei Gold überrascht?

Ronny Wagner: Ja, tatsächlich. Das hat mich verwundert, dass der Goldpreis so stark nachgegeben hat – gerade weil man aus der Vergangenheit im Kopf hat: Krisen wirken sich tendenziell positiv auf den Goldpreis aus. In solchen Phasen profitiert Gold normalerweise.

Wie erklären Sie sich dann den Rückgang von knapp 20 Prozent?

Dass es dieses Mal anders lief, hat vor allem damit zu tun, dass Investoren plötzlich sehr viel Liquidität nachgefragt haben.

War die vergangene Rally eine Scheinrally – und müssen Anleger lernen, dass auch Gold keine Einbahnstraße ist?

Die Kursanstiege der letzten Jahre haben auch Spekulanten in den Markt gezogen. Die ziehen sich bei Rückgängen schnell wieder zurück. Viele Menschen sehen Gold aber gar nicht als Investment, sondern als Absicherung gegen ein fragiles Finanzsystem. Es geht ihnen nicht um Rendite, sondern um Schutz. Deshalb waren viele überrascht, dass Gold sich plötzlich anders verhält als früher. Ich glaube aber, dass jetzt wieder die Anleger die Oberhand gewinnen, die Gold als Absicherung halten. ...

https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/...-jetzt-tun-sollten.html
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Canis Aureus:

Neuer Goldzyklus? Grundlegende Änderung im Markt

 
08.05.26 20:41

Laut einem Experten der Börse Stuttgart verändert sich der Goldmarkt strukturell. Anleger und Zentralbanken setzen dabei zunehmend auch unabhängig vom Zinsumfeld auf das Edelmetall.

Gold löst sich zunehmend vom klassischen Zinsumfeld
• Zentralbanken und Anleger bauen ihre Goldbestände strategisch aus
• Börse Stuttgart sieht Gold als neues Kerninvestment im Portfolio

Der Goldmarkt befindet sich im Wandel. Während das Edelmetall früher vor allem als klassische Absicherung in Krisenzeiten galt, entwickelt es sich zunehmend zu einem strategischen Kerninvestment für private und institutionelle Anleger. Laut einem Mailing der Börse Stuttgart vom 29.04.2026 spricht ein Experte inzwischen von einem "strukturellen Bruch" mit bisherigen Marktmechanismen.


Experte erklärt: Gold löst sich vom klassischen Zinsmuster

Über Jahrzehnte galt am Markt eine einfache Regel: Steigende Zinsen belasten den Goldpreis, sinkende Zinsen stützen ihn. Doch genau dieses Muster verliert laut Dierk Schaffer, Geschäftsführer der Börse Stuttgart Commodities, zunehmend an Bedeutung. Im Mailing der Börse Stuttgart erklärt Schaffer, dass Gold sich "nicht mehr zwingend invers zu den Zinsen" bewege. Zentralbanken und Privatanleger kauften unabhängig vom aktuellen Zinsausblick weiter Gold.

Hintergrund sei vor allem die veränderte geopolitische Lage. Staaten wie China oder die Türkei bauen ihre Goldreserven gezielt aus, um unabhängiger von US-Dollar und Euro zu werden. Laut Schaffer dient Gold dabei zunehmend als "sanktionssicheres Asset und als Alternative zu Dollar und Euro".


Zentralbanken treiben die Nachfrage

Vor allem Zentralbanken gelten derzeit als wichtiger Treiber am Goldmarkt. Die strategische Diversifikation der Währungsreserven sorgt für eine stabile Nachfrage - unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Gleichzeitig suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten und hoher Volatilität verstärkt nach liquiden und unabhängigen Wertspeichern.

Schaffer betont, dass Gold in Zeiten geopolitischer Fragmentierung genau diese Unabhängigkeit liefere. Die geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen mache das Edelmetall zudem besonders attraktiv für die Portfolio-Stabilisierung.

Bereits in einem Interview mit dem Online-Magazin "das Investment" im Februar 2026 hatte Schaffer auf diesen Trend hingewiesen. "Gold hat sich in den letzten Jahren vom reinen Krisen-Versicherungs-Asset weg entwickelt und wird zunehmend als Core-Asset betrachtet," erklärte er. Besonders bemerkenswert sei dabei die stabilisierende Wirkung im Portfolio. "Gold ist aufgrund der niedrigen Korrelation zu anderen Asset-Klassen fast das Einzige, was Portfolios wirklich stabilisiert," fügte er hinzu.


Warum Gold-ETCs an Bedeutung gewinnen - und was das für Anleger bedeutet

Mit dem veränderten Anlegerverhalten wächst auch die Nachfrage nach börsengehandelten Goldprodukten. Die Börse Stuttgart Group reagiert darauf mit physisch hinterlegten Gold-ETCs wie EUWAX Gold Core oder EUWAX Gold Traceable. Letzteres setzt zusätzlich auf Transparenz bei Herkunft und CO2-Fußabdruck des Goldes.

Laut dem Interview verwaltet die Börse Stuttgart Commodities inzwischen mehr als fünf Milliarden Euro Kundengelder in Goldprodukten. Besonders institutionelle Investoren hätten ihre Gold-Allokationen zuletzt deutlich erhöht.

Der Trend zeigt: Gold wird heute nicht mehr nur als kurzfristiger Schutz vor Krisen gesehen. Vielmehr etabliert sich das Edelmetall zunehmend als strategischer Bestandteil langfristiger Vermögensallokationen - sowohl bei Zentralbanken als auch bei privaten und institutionellen Anlegern. ...

https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/...d-veraendert-15663262
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Canis Aureus:

70 % der Goldnachfrage kommt aus Asien

 
15.06.26 13:20

Singapur will Londons Vorherrschaft beenden

-Singapore Exchange startet aussŸerbörslichen Gold-Clearing bis Jahresende, mit JPMorgan und  Deutsche Bank

 -Asien sorgt für 70 % der weltweiten Goldnachfrage, London und New York bestimmen dennoch den Kurs

 -Hongkong baut ein eigenes Gold-Clearing-System auf, geplanter Start im Juli 

Singapur startet eine koordinierte Initiative, um das zentrale Zentrum für den Goldhandel in Asien zu werden. Sechs der größten Banken der Welt unterstützen ein neues Clearing-System für physisches Gold, das auf der Insel gelagert wird. Die Ankündigung sorgt dafür, dass Singapur in direkten Wettbewerb mit Hongkong tritt, das bereits einen Start seines eigenen Gold-Clearing-Systems für Juli plant.

Stellvertretender Premierminister Gan Kim Yong gab die Ankündigung am 15. Juni bekannt. Er stellte ein Maßnahmenpaket von der Singapore Exchange und der Monetary Authority of Singapore vor. Gemeinsam wollen sie mehr Marktanteile gewinnen, da Asien für 70% der globalen Goldnachfrage verantwortlich ist, aber die Preisfestsetzung weiterhin in London und New York erfolgt.  ...

de.beincrypto.com/singapur-gold-clearing-hub-sgx-london/
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