Pinterest-Aktie schießt nach starken Quartalszahlen in die Höhe – Diese Faktoren treiben den Kurs
Nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen ist die Aktie von Pinterest um beeindruckende 15,5 Prozent angestiegen. Der Umsatz, der Gewinn und der Ausblick übertrafen die Erwartungen der Analysten.
Im ersten Quartal erreichte Pinterest einen Umsatz von 1,01 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit 966 Millionen US-Dollar gerechnet hatten, deutlich. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie konnte der Konzern mit 0,27 US-Dollar überzeugen; die Wall Street hatte nur mit 0,23 US-Dollar gerechnet.
Das EBITDA lag bei 207 Millionen US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 176 Millionen US-Dollar.
Trotz dieser positiven Zahlen verzeichnete Pinterest im ersten Quartal einen Nettoverlust von 73,59 Millionen US-Dollar, was 12 Cent je Aktie entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr, als das Unternehmen noch einen Nettogewinn von 8,92 Millionen US-Dollar beziehungsweise 1 Cent je Aktie erzielt hatte, ist dies ein Rückschlag.
Ein herausragendes Ergebnis gab es bei den monatlich aktiven Nutzern: Weltweit stieg ihre Zahl um 11 Prozent auf insgesamt 631 Millionen. Mit 1,61 US-Dollar wurde auch der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer den Erwartungen gerecht. Dies verdeutlicht, dass Pinterest nicht nur seine Reichweite ausbaut, sondern auch die Monetarisierung der Plattform verbessert.
Für Anleger besonders bedeutend war der optimistische Ausblick des Unternehmens. Für das zweite Quartal prognostiziert Pinterest Erlöse zwischen 1,13 und 1,15 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Markterwartung von 1,11 Milliarden US-Dollar. Zudem wird ein bereinigtes EBITDA von 256 bis 276 Millionen US-Dollar erwartet; die Analysten hatten lediglich mit 261 Millionen US-Dollar gerechnet.
Die Kurssteigerung ist besonders bemerkenswert, da Pinterest in den letzten fünf Quartalen die Erwartungen beim Gewinn je Aktie jeweils verfehlte. Der Markt zeigt sich nun wieder optimistisch, was auch auf die KI-gestützten Verbesserungen der Werbeplattform zurückzuführen ist. Diese sollen dabei helfen, die Schwäche großer Einzelhändler auszugleichen, die in jüngster Zeit unter den Zöllen der US-Regierung litten.
Zudem sorgt die Übernahme von tvScientific für rund 465 Millionen US-Dollar für zusätzliche Fantasie. Pinterest möchte damit sein Werbegeschäft auf Connected TV ausweiten und die Nutzerdaten auch außerhalb der eigenen Plattform besser nutzen und vermarkten.
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