- Peter Brandt prognostiziert Bitcoin bei 250.000 US-Dollar.
- Halving-Zyklus wird als Grund für Preisprognose genannt.
- Bitcoin notiert aktuell bei 80.800 US-Dollar.
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Der Rohstoffhändler Peter Brandt sorgt mit einer neuen Prognose für Aufmerksamkeit an den Kryptomärkten. Seiner Einschätzung nach könnte Bitcoin bis zum Jahr 2029 auf 250.000 US-Dollar steigen – allerdings erst, nachdem der Markt eine langwierige Bodenbildungsphase durchlaufen hat, die sich noch bis in den Herbst 2026 ziehen könnte.
Halving als Taktgeber
Brandts Analyse basiert auf dem vierjährigen Halving-Zyklus. Historisch gesehen erreichten Bitcoin-Bullenmärkte ihre Höchststände etwa 16 bis 18 Monate nach einer Halbierung der Mining-Belohnung. Anschließend folgten meist einjährige Bärenmärkte, bevor sich rund 12 bis 18 Monate vor dem nächsten Halving ein neuer Aufwärtstrend etablierte.
Dieses Muster zeigte sich auch im jüngsten Zyklus. Nach der Halbierung im April 2024 – bei der die Blockbelohnung von 6,25 auf 3,125 BTC reduziert wurde – erreichte Bitcoin im Oktober 2025 seinen Höhepunkt. Sollte sich die historische Struktur erneut bestätigen, könnte der aktuelle Abschwung etwa im Oktober 2026 seinen Tiefpunkt finden.
Brandt: Seitwärtsphase statt Crash wahrscheinlich
Brandt betont, dass er nicht zwingend von einem deutlichen Unterschreiten der bisherigen Tiefstände ausgeht. Vielmehr könnte sich der Markt über Monate hinweg in einer volatilen Seitwärtsbewegung bewegen.
"Ich rechne nicht vor September oder Oktober 2026 mit einem finalen Tiefpunkt. Es ist nicht notwendig, dass das jüngste Tief unterschritten wird. Wir könnten eine Rallye sehen und anschließend eine Phase mit Seitwärtsbewegungen oder leichten Rückgängen", erklärte Brandt.
Als mögliches Negativszenario skizzierte er einen Rückfall in den Bereich von 40.000 bis 50.000 US-Dollar, bevor eine neue Aufwärtsdynamik einsetzt. "Dann könnte der Markt durchstarten und bis Ende 2029 die Marke von 250.000 US-Dollar erreichen", so Brandt.
Abweichung vom Marktkonsens
Mit seiner Einschätzung steht Brandt im Widerspruch zu vielen anderen Krypto-Analysten. Die Mehrheit geht davon aus, dass der Bärenmarkt bereits im Februar 2026 bei rund 60.000 US-Dollar beendet wurde und der jüngste Kursanstieg den Beginn eines neuen Bullenzyklus markiert.
Tatsächlich konnte Bitcoin seit Anfang Februar um mehr als 25 Prozent zulegen und notierte am Dienstagvormittag bei 80.800 US-Dollar.
Brandt betont, dass auch seine Prognose nicht in Stein gemeißelt ist.
"Solange der Markt dem bekannten Muster folgt, bleibe ich bei meiner Einschätzung. Sollte sich die Preisentwicklung jedoch davon lösen, werde ich meine Analyse entsprechend anpassen. Ich werde nicht dogmatisch an einer fehlerhaften These festhalten", erklärte er.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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