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Kurzfristig gerät der Goldpreis unter Druck, da die Furcht vor einem lang andauernden Krieg und einer möglichen Krise der Weltwirtschaft wächst. Der Goldpreis hat innerhalb weniger Tage seit seinem Hoch bei 5.598 Dollar je Feinunze knapp 20 Prozent an Wert verloren. Langfristig sprechen jedoch viele Faktoren weiterhin für das Edelmetall.
Genau in solchen Phasen – schwache Wirtschaft, hohe Inflation, Wertverlust des Geldes – hat Gold historisch seine Stärke gezeigt. Trotz kurzfristiger Rücksetzer durch Zinsängste bleiben viele Analysten langfristig optimistisch. J.P. Morgan sieht Gold bis Ende 2026 sogar bei 6.300 US-Dollar pro Unze.
Kurz gesagt: Der aktuelle Rückgang ist kein Zeichen von Schwäche. Er zeigt vielmehr, dass Gold weiterhin genau das tut, was es immer getan hat – auf lange Sicht Wert bewahren.
Die Inflation ist im März auf 2,7 Prozent gestiegen – nach 1,9 Prozent im Februar. Haupttreiber sind höhere Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs.
Ökonomen erwarten, dass die Teuerung weiter anzieht. Regierungsberater halten bis zu 3,5 Prozent für möglich, die Berenberg Bank sogar bis zu vier Prozent.
Eine Modellrechnung zeigt, wo Haushalte besonders draufzahlen.
Aktuell steigen die Preise für Lebensmittel tatsächlich unterdurchschnittlich. Im März lag ihre Inflationsrate nur bei 0,9 Prozent. Aber: Der Iran-Krieg wird die Lebensmittelpreise zeitverzögert ansteigen lassen.
Erstens erhöhen sich die Transportkosten. Sie machen bei Lebensmitteln einen höheren Anteil aus als bei vielen anderen Produkten. Zweitens wird Stickstoffdünger weltweit hauptsächlich aus Erdgas gewonnen. Die steigenden Gaspreise verteuern also den Dünger. Bauern haben also die Wahl, entweder mehr Geld für Dünger auszugeben oder weniger Dünger einzusetzen. Letzteres führt zu schlechteren Ernten. Beides verteuert Lebensmittelpreise. ...
www.focus.de/finanzen/news/...3c6-42a1-886a-762fc6f47368.html...Mit der Aufforderung konfrontiert, die Herkunft seines einbezahlten Barvermögens nachzuweisen, versuchte Herr G dem Chatprogramm seiner Bankapp zu erklären, woher dieses stammt. Die geforderten Nachweise, insbesondere den Schenkungsvertrag mit seinem inzwischen verstorbenen Vater sowie (Ver-)Kaufbelege über einzelne Münzen, konnte er jedoch nicht vorlegen. Die Bank reagierte darauf mit einer vorübergehenden Kontosperre und schließlich mit der Beendigung der Geschäftsbeziehung.
Der Fall zeigt ein strukturelles Problem. Gold und andere Sachwerte wurden über Jahrzehnte hinweg häufig anonym, bar oder im familiären Umfeld erworben und weitergegeben. Eine schriftliche Dokumentation war und ist im privaten Umfeld weder üblich noch rechtlich erforderlich. Kaufbelege oder Verträge existieren daher oft nicht oder sind nach Jahrzehnten nicht mehr auffindbar.
Für die Praxis bedeutet dies, dass eine bloße Reaktion im Anlassfall – nicht zuletzt aufgrund der regelmäßigen kurzen Fristsetzungen – oft zu spät kommt. Vielmehr ist es erforderlich, die Vermögenshistorie frühzeitig zu strukturieren und den aktuellen Stand der Mittelherkunft proaktiv nachvollziehbar zu machen. Anleger sind gut beraten, bereits vor Einzahlung oder Überweisung größerer Beträge einen entsprechenden Mittelherkunftsnachweis aufzubereiten und gegenüber der Bank vorzulegen.
Fehlende Unterlagen können bestenfalls im Vorfeld zusammengetragen, ausgehoben oder rekonstruiert werden. Ist dies nicht möglich, kann eine Plausibilisierung der Mittelherkunft dennoch gelingen – etwa durch Erbschafts- oder Vermögensunterlagen von Schenkern oder Veräußerern, historische Korrespondenzen, Kontoauszüge oder eidesstattliche Erklärungen.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, auch bei rechtlich zulässigen Privatkäufen und -verkäufen, konsequent auf die schriftliche Dokumentation zu achten. Bereits einfache Kaufverträge oder Bestätigungen können ausschlaggebend sein, um die Mittelherkunft plausibel darlegen zu können und Einschränkungen im Umgang mit Banken zu vermeiden.
Kaum fällt der Goldpreis stärker als erwartet, kommen Zweifel auf: Ist das nur eine Spekulationsblase oder der Beginn eines längeren Absturzes? Und hat Gold seine Rolle als Krisenschutz verloren? Finanzstratege, Buchautor und Edelmetallhändler Ronny Wagner erklärt im Gespräch mit t-online, warum der Preisrückgang im März Anleger verunsichert, ob sich daraus Chancen ergeben – und warum Goldkäufer einen entscheidenden Punkt übersehen.
t-online: Herr Wagner, hat Sie der starke Kursrückgang bei Gold überrascht?
Ronny Wagner: Ja, tatsächlich. Das hat mich verwundert, dass der Goldpreis so stark nachgegeben hat – gerade weil man aus der Vergangenheit im Kopf hat: Krisen wirken sich tendenziell positiv auf den Goldpreis aus. In solchen Phasen profitiert Gold normalerweise.
Wie erklären Sie sich dann den Rückgang von knapp 20 Prozent?
Dass es dieses Mal anders lief, hat vor allem damit zu tun, dass Investoren plötzlich sehr viel Liquidität nachgefragt haben.
War die vergangene Rally eine Scheinrally – und müssen Anleger lernen, dass auch Gold keine Einbahnstraße ist?
Die Kursanstiege der letzten Jahre haben auch Spekulanten in den Markt gezogen. Die ziehen sich bei Rückgängen schnell wieder zurück. Viele Menschen sehen Gold aber gar nicht als Investment, sondern als Absicherung gegen ein fragiles Finanzsystem. Es geht ihnen nicht um Rendite, sondern um Schutz. Deshalb waren viele überrascht, dass Gold sich plötzlich anders verhält als früher. Ich glaube aber, dass jetzt wieder die Anleger die Oberhand gewinnen, die Gold als Absicherung halten. ...
Laut einem Experten der Börse Stuttgart verändert sich der Goldmarkt strukturell. Anleger und Zentralbanken setzen dabei zunehmend auch unabhängig vom Zinsumfeld auf das Edelmetall.
• Gold löst sich zunehmend vom klassischen Zinsumfeld
• Zentralbanken und Anleger bauen ihre Goldbestände strategisch aus
• Börse Stuttgart sieht Gold als neues Kerninvestment im Portfolio
Der Goldmarkt befindet sich im Wandel. Während das Edelmetall früher vor allem als klassische Absicherung in Krisenzeiten galt, entwickelt es sich zunehmend zu einem strategischen Kerninvestment für private und institutionelle Anleger. Laut einem Mailing der Börse Stuttgart vom 29.04.2026 spricht ein Experte inzwischen von einem "strukturellen Bruch" mit bisherigen Marktmechanismen.
Über Jahrzehnte galt am Markt eine einfache Regel: Steigende Zinsen belasten den Goldpreis, sinkende Zinsen stützen ihn. Doch genau dieses Muster verliert laut Dierk Schaffer, Geschäftsführer der Börse Stuttgart Commodities, zunehmend an Bedeutung. Im Mailing der Börse Stuttgart erklärt Schaffer, dass Gold sich "nicht mehr zwingend invers zu den Zinsen" bewege. Zentralbanken und Privatanleger kauften unabhängig vom aktuellen Zinsausblick weiter Gold.
Hintergrund sei vor allem die veränderte geopolitische Lage. Staaten wie China oder die Türkei bauen ihre Goldreserven gezielt aus, um unabhängiger von US-Dollar und Euro zu werden. Laut Schaffer dient Gold dabei zunehmend als "sanktionssicheres Asset und als Alternative zu Dollar und Euro".
Vor allem Zentralbanken gelten derzeit als wichtiger Treiber am Goldmarkt. Die strategische Diversifikation der Währungsreserven sorgt für eine stabile Nachfrage - unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Gleichzeitig suchen Anleger angesichts geopolitischer Unsicherheiten und hoher Volatilität verstärkt nach liquiden und unabhängigen Wertspeichern.
Schaffer betont, dass Gold in Zeiten geopolitischer Fragmentierung genau diese Unabhängigkeit liefere. Die geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen mache das Edelmetall zudem besonders attraktiv für die Portfolio-Stabilisierung.
Bereits in einem Interview mit dem Online-Magazin "das Investment" im Februar 2026 hatte Schaffer auf diesen Trend hingewiesen. "Gold hat sich in den letzten Jahren vom reinen Krisen-Versicherungs-Asset weg entwickelt und wird zunehmend als Core-Asset betrachtet," erklärte er. Besonders bemerkenswert sei dabei die stabilisierende Wirkung im Portfolio. "Gold ist aufgrund der niedrigen Korrelation zu anderen Asset-Klassen fast das Einzige, was Portfolios wirklich stabilisiert," fügte er hinzu.
Mit dem veränderten Anlegerverhalten wächst auch die Nachfrage nach börsengehandelten Goldprodukten. Die Börse Stuttgart Group reagiert darauf mit physisch hinterlegten Gold-ETCs wie EUWAX Gold Core oder EUWAX Gold Traceable. Letzteres setzt zusätzlich auf Transparenz bei Herkunft und CO2-Fußabdruck des Goldes.
Laut dem Interview verwaltet die Börse Stuttgart Commodities inzwischen mehr als fünf Milliarden Euro Kundengelder in Goldprodukten. Besonders institutionelle Investoren hätten ihre Gold-Allokationen zuletzt deutlich erhöht.
Der Trend zeigt: Gold wird heute nicht mehr nur als kurzfristiger Schutz vor Krisen gesehen. Vielmehr etabliert sich das Edelmetall zunehmend als strategischer Bestandteil langfristiger Vermögensallokationen - sowohl bei Zentralbanken als auch bei privaten und institutionellen Anlegern. ...
https://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/...d-veraendert-15663262-Singapore Exchange startet ausserbörslichen Gold-Clearing bis Jahresende, mit JPMorgan und Deutsche Bank
-Asien sorgt für 70 % der weltweiten Goldnachfrage, London und New York bestimmen dennoch den Kurs
-Hongkong baut ein eigenes Gold-Clearing-System auf, geplanter Start im Juli
Singapur startet eine koordinierte Initiative, um das zentrale Zentrum für den Goldhandel in Asien zu werden. Sechs der gröÃten Banken der Welt unterstützen ein neues Clearing-System für physisches Gold, das auf der Insel gelagert wird. Die Ankündigung sorgt dafür, dass Singapur in direkten Wettbewerb mit Hongkong tritt, das bereits einen Start seines eigenen Gold-Clearing-Systems für Juli plant.
Stellvertretender Premierminister Gan Kim Yong gab die Ankündigung am 15. Juni bekannt. Er stellte ein MaÃnahmenpaket von der Singapore Exchange und der Monetary Authority of Singapore vor. Gemeinsam wollen sie mehr Marktanteile gewinnen, da Asien für 70% der globalen Goldnachfrage verantwortlich ist, aber die Preisfestsetzung weiterhin in London und New York erfolgt. ...
Silber gibt Schub! Diese technische Marke könnte jetzt entscheidend werden
Das US-Finanzministerium will die Rückkäufe langfristiger Staatsanleihen deutlich ausweiten und damit den Markt stabilisieren. Die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe gab daraufhin zeitweise deutlich nach. Für Edelmetalle ist das Rückenwind.
Gold und Silber sprangen unmittelbar nach oben. Für mich zeigt die Entwicklung aber vor allem eines: Bei inzwischen fast 40 Billionen US-Dollar Staatsschulden werden steigende Finanzierungskosten zunehmend zum Problem. Die Anleihekäufe können den Markt kurzfristig beruhigen, lösen das Schuldenproblem aber natürlich nicht.
Die technische Lage:
https://www.renditemanufaktur.de/artikel/silber-gibt-schub-d…
LG AWSX
Laut US-Finanzminister Scott Bessent will sein Ministerium ab 9. September das bisher geplante Volumen für Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen mindestens verdoppeln. Bisher plante das Finanzministerium bei jeder Rückkaufsrunde ein Volumen von zwei Milliarden Dollar. Für den Zeitraum von September bis November sind insgesamt 14 Milliarden Dollar vorgesehen. Die Ankündigung ließ die Renditen langlaufender US-Anleihen leicht fallen – zugleich sorgte sie aber auch für starke Kursveränderungen bei anderen Anlageklassen. ...
Das Wichtigste zum Gold-Abzug aus den USA:
Das Wichtigste zum Gold-Abzug aus den USA:
Die Staatsschulden der großen Wirtschaftsnationen rücken wieder ins Zentrum der Finanzmärkte – allen voran die der USA. Jahrelang störte sich kaum jemand daran. Die Zinsen lagen nahe null, Inflation war kein Thema, und die Notenbanken pumpten Geld ins System. Diese Zeiten sind vorbei, sagt Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck:
„Lange konnten Anleger hohe Staatsschulden weitgehend ignorieren, solange die Zinsen nahe null bzw. extrem niedrig waren, die Inflation kaum Thema war und die Notenbanken expansiv agierten. Dieses Umfeld ist vorbei.“
Heute sieht die Lage anders aus. Die Schulden wachsen weiter, die Zinsen liegen spürbar höher, dazu kommen geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise. Greil bringt es auf den Punkt: „Heute treffen hohe und weiter steigende Schulden auf spürbar höhere Zinsen, größere geopolitische Unsicherheit und steigende Energiepreise. Besonders die Fiskalpolitik der USA wird von den Märkten mit Argusaugen beobachtet.“ ...
www.focus.de/finanzen/boerse/...0-4866-bce6-32e2a19d0e72.htmlDie Staatsschulden der großen Wirtschaftsnationen rücken wieder ins Zentrum der Finanzmärkte – allen voran die der USA. Jahrelang störte sich kaum jemand daran. Die Zinsen lagen nahe null, Inflation war kein Thema, und die Notenbanken pumpten Geld ins System. Diese Zeiten sind vorbei, sagt Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck:
„Lange konnten Anleger hohe Staatsschulden weitgehend ignorieren, solange die Zinsen nahe null bzw. extrem niedrig waren, die Inflation kaum Thema war und die Notenbanken expansiv agierten. Dieses Umfeld ist vorbei.“
Heute sieht die Lage anders aus. Die Schulden wachsen weiter, die Zinsen liegen spürbar höher, dazu kommen geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise. Greil bringt es auf den Punkt: „Heute treffen hohe und weiter steigende Schulden auf spürbar höhere Zinsen, größere geopolitische Unsicherheit und steigende Energiepreise. Besonders die Fiskalpolitik der USA wird von den Märkten mit Argusaugen beobachtet.“ ...
https://www.focus.de/finanzen/boerse/...0-4866-bce6-32e2a19d0e72.htmlDie US-Notenbank macht im Kampf gegen die hohe Inflation ernst und erhöht den Leitzins erstmals seit Mitte 2023. Der geldpolitische Schlüsselsatz wurde um einen Viertelpunkt angehoben - auf die neue Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Von Reuters befragte Experten hatten damit gerechnet. Denn die vom Energiepreisschock infolge des Iran-Krieges befeuerte Inflation zeigte sich zuletzt äußerst hartnäckig.
Die Federal Reserve achtet besonders auf ein Inflationsmaß, das auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher zugeschnitten ist - im Fachjargon PCE-Index genannt. Die daraus berechnete Teuerungsrate lag im Juli wie bereits im Juni bei 3,7 Prozent. ...
www.n-tv.de/wirtschaft/...-erstmals-seit-2023-id31314183.htmlWenn der norwegische Staatsfonds seine Anlagestrategie verändert, dann hört die Finanzwelt genau hin - besonders wenn er verkündet, seine Investitionen in US-Staatsanleihen massiv zu reduzieren. Nach Berechnungen von Reuters würde der Schritt einen Abbau von US-Bonds im Wert von fast 80 Milliarden Dollar bedeuten - nach einem Bestand von rund 215 Milliarden Dollar Ende Juni.
Immer mehr Anleger weltweit blicken mit Sorge auf die Schulden-Party in den USA. Besonders, seit die US-Staatsverschuldung im August die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten hatte und die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen auf 5,3 Prozent geklettert war, den höchsten Stand seit 2007.
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| 254 | 152.014 | SILVER | Börsen Orakel | MalakoffKohlaEufi | 18.09.26 21:33 | |
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| 55 | 56.927 | Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt | Bozkaschi | GetGo | 15.09.26 11:16 | |
| 5 | 121 | HERCULES Silver vs. BAYHORSE Silver, | Teras | Aarn_Munro | 13.09.26 03:24 | |
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