Selbstmordanschlag in Netanja


Thema
abonnieren
Beiträge: 52
Zugriffe: 1.064 / Heute: 0
Brummer:

Selbstmordanschlag in Netanja

 
28.03.02 06:56
Mindestens 15 Tote und 100 Verletzte in israelischem Hotel

Es war einer der schwersten Anschläge seit Beginn der Intifada: Bei einem Selbstmordattentat in einem Hotel in der zentral-israelischen Stadt Netanja wurden mindestens 15 Menschen getötet, 100 weitere erlitten Verletzungen.

Das israelische Fernsehen zeigte Bilder vom Ort des Attentates

Tel Aviv - Die schwere Explosion riss die Menschen aus der Feiertagsstimmung: Der Attentäter habe das Park-Hotel betreten, sei durch die Lobby zum Essensraum gegangen, wo er sich in die Luft sprengte, berichtete der örtliche Polizeichef, Aharon Franko. In der Halle warteten viele Menschen auf den Einlass in den Essenssaal. Viele Hotels bieten das traditionelle Essen zum jüdischen Pessach-Fest an. Die Polizei berichtete von mehr als 100 Verletzten.

Unmittelbar nach der Explosion rasten Krankenwagen zum Ort des Anschlags. Zahlreiche Verletzte wurden sofort in das zentrale Krankenhaus der Stadt gebracht. Der vermutlich palästinensische Attentäter kam ums Leben. Inzwischen bekannte sich die radikal-islamische Hamas zu dem Anschlag.

Das Blutbad drohte die Bemühungen des US-Vermittlers Anthony Zinni um einen Waffenstillstand zu gefährden. US-Präsident George W. Bush hatte zuvor in Washington betont, Zinni verzeichne sehr gute Fortschritte. Nach dem Anschlag erklärte aber ein Berater des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon, Israel wolle zwar einen Waffenstillstand, werde seine Politik aber womöglich angesichts dieses Anschlags überdenken.

Es war der zweite Anschlag in Netanja in zwei Wochen. Die Bürgermeisterin von Netanja, Miram Feyerberg sagte, es sei unmöglich, solche Angriffe zu verhindern. Angreifer könnten von vielen Seiten in die Stadt gelangen. "Es ist einfach unglaublich."

SPIEGEL ONLINE

Am 9. März hatten bereits zwei Palästinenser im Hotel Jeremy in Netanja das Feuer eröffnet und dabei zwei Israelis getötet und Dutzende verletzt. Neben den beiden Attentätern, die von der Polizei getötet wurden, starben ein älterer Mann und ein sieben Monate altes Baby.

URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,189304,00.html  
Antworten
Brummer:

Sterben für Palästina

 
28.03.02 06:57
Von Annette Großbongardt, Jerusalem

Kaum glaubte US-Präsident George Bush "Fortschritte" im Nahost-Konflikt auszumachen, sorgt ein palästinensischer Selbstmordattentäter für ein weiteres Blutbad. Warum bloß können die verfeindeten Lager nicht zu einem Waffenstillstand bewegt werden?

Glaubt man den Bildern, dann hat der US-Sonderbeauftragte Anthony Zinni schon seit Tagen aufgeben. Selten sind Polit-Fotos so enthüllend wie die Aufnahme, die den pensionierten Marine-General nach einer Sitzung mit Jassir Arafat in Ramallah vergangene Woche zeigt.

Der Palästinenserchef hängt in seinem Sessel wie ein störrischer Teenager, der sich nach einer Standpauke maulend in die Ecke verzogen hat. Und Zinni hat den leeren Blick eines Mannes, der weiß, dass er nichts mehr zu erwarten hat. Die Tiefe ihrer Frustration läßt sich daran ablesen, dass beide noch nicht einmal vor den Kameras versuchen, ihre Gefühle zu verbergen.

Noch ist der einstige Elite-Kämpfer Zinni, immerhin vom US-Präsidenten persönlich entsandt, nicht wieder abgereist. Washington kann sich ein so schnelles Scheitern nicht leisten. Doch selbst ein Kompromissvorschlag, der die tiefen Differenzen überbrücken sollte, rief bisher nur neuen Streit hervor.

Und kaum sprach US-Präsident George W. Bush trotzdem beschönigend von "Fortschritten", sorgte ein palästinensischer Selbstmordattentäter am Abend ausgerechnet zum Beginn des jüdischen Pessach-Festes in einer Hotellobby wieder für Tod, Verwüstung und Verzweiflung.

Was ist so schwer daran, Israelis und Palästinenser wenigstens zu einem Waffenstillstand zu bringen? Beide Seiten seien bereit, erklärte der Uno-Sonderbotschafter Terje Larsen noch vor kurzem, beide wollten aus dem Abgrund heraus. Doch keiner will für den Ausstieg bezahlen. Die erbitterten Rivalen um einen schmalen Streifen Heimat, so scheint es, haben ihre Leidensgrenze noch immer nicht erreicht.

Schon drei Tage nach Zinnis Ankunft erschütterten gleich zwei palästinensische Terroranschläge den mühsam anlaufenden Dialog. Zumindest sichtbar unternahm Arafat bisher nicht die geringste Anstrengung, die Gewalt zu stoppen. Selbst ein in Aussicht gestelltes Treffen mit US-Vizepräsident Dick Cheney schien ihm nicht der Mühe wert.

Die Palästinenser haben im Drachenblut kriegerischer Erfolge gebadet. Das verlockt sie zum Weiterkämpfen. Israel mag eine der schlagkräftigsten Armeen der Welt besitzen, die Palästinenser haben ihre Selbstmordattentäter. Die stoppt keiner. Selbst Arafats gemäßigter Fatah-Flügel brüstet sich inzwischen mit eigenen Kamikaze-Schützen. Ehre bringen dem Volk nicht diejenigen, die einen künftigen Staat befördern, sondern jene, die sterben für Palästina - und töten.

Vor ihrem Land noch wollen die Palästinenser ihre Würde zurückhaben. Und das glauben sie zu erreichen, indem sie nach mehr als 30 Jahren Unterwerfung nun ihrerseits den Israelis Schmerzen zufügen.

Arafat war so auch nicht besonders frustriert, als ihm Scharon die Reise zum Araber-Gipfel in Beirut verweigerte. Der PLO-Chef konnte sich so wieder in seiner Lieblingsrolle als Märtyrer präsentieren. Der einstige Guerilla-Anführer hält sich, vermessen genug, für eine Art palästinensischen Nelson Mandela. Doch anders als der südafrikanische Freiheitskämpfer ist er nicht in der Lage, sich vom Gedanken der Rache und Vergeltung für erlittenes Leid zu lösen und nach vorne zu schauen.

Zur Tragik des Nahost-Konflikt gehört es, dass Arafat in Scharon seinen Zwilling gefunden hat. Auch Scharon ist vor allem darauf aus, alte Rechnungen zu begleichen. Vom baldigen Scheitern der Zinni-Mission überzeugt, bereitet der israelische Premier nach seiner Politik der Kollektivstrafe bereits die nächsten, immer massiveren Militärschläge gegen palästinensische Städte vor, obwohl selbst israelische Sicherheitsexperten wissen, dass dies nur die Saat für neuen Terror bereitet.

Warum sollen wir die Okkupation beenden, wenn sie nicht aufhören zu kämpfen, fragen die Israelis. Warum sollen wir aufhören zu kämpfen, wenn uns Israel keine politische Perspektive, keine Zukunft lässt, sagen die Palästinenser.

Die Israelis haben 2000 Jahre auf ihren Staat gewartet. Die Palästinenser scheinen entschlossen, sich mit Israel auch darin zu messen.

URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,189309,00.html
Antworten
cap blaubär:

Ziehen alle an einen Strang nur das 2te Ende ist

 
28.03.02 08:21
um den eigenen Hals geknüpft,blöde Palestinensische Scharfmacher erledigen das PR-Geschäft Sharons der Palestina schon länger zum Bauerwartungsland erkärt hat,der senile Arafat macht den Wackeldackel dazu ohne zu vergessen mit aller verbliebenen Kraft an seinen Sessel gekrallt zu bleiben und evtl Nachfolger wegzubeissen.
Hab mich vor kurzen mal mit nem Palestinenser(Weisskittel)unterhalten quintessenz die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst,keiner traut Arafat übern weg(hat in allen Exilländern zoff angefangen+flog dann raus(also der große politische Denker wohl nicht)hat keinen Frieden hinbekommen und muß nun das Feld Blötschköpfen überlassen die erst"eingesetzt"wurden+nun ein unangenehmes"Eigenleben"entwickeln
Sharon ist dagen auf dem besten Weg seine"Ziele"zu erreichen wie gesagt mit freundlicher unterstützung von grünen Müllsackträgern,was Ihm dann schlimmstenfalls noch ne wiederwahl einbringt(kotzwürg)das Problem dort ist das die Intellekuellen die wir im TV sehen(und schlaue Sachen zum Frieden sagen) ne Minderheit sind und somit wie bei uns Asilettenträger mit Ballonseidenjogger die Wahl bestimmen.
blaubärgrüsse  
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Blaubär, Fakten:

 
28.03.02 08:37
Fakten:

1.5% der Fläche in den "besetzten Gebieten" ist jüdisch besiedelt.

80% der Siedlungen liegen in einem der drei Korridore, bei denen Arafat in Camp David und Toba schon zugesagt hatte.

Wenn das Siedlungsproblem die Ursache für den Aufstand sind, warum hat dann Arafat nicht das Angebot angenommen, 95% der besetzten Gebiete zurückzuerhalten und die restlichen 5% mit altem israelischen Gebiet erstattet zu bekommen?

Glaubst du, dass im Ernst ein große Menge in so ein Gebiet ziehen will, in dem Kriegszustand herrscht? Die Siedlungen werden leer bleiben bis auf einige religiöse Fanatiker.

Dass an den Mythos von dem Eigenleben der Terroristen jemand glaubt, wundert mich am meisten. Wenn man mal hört, was auch die Jungs von der Fatah so sagen wenn sie unter sich sind, hat man das schnell ins Reich des Wunschdenkens abgeschoben.

Deine "intelektuellen" sind deshalb in der Minderheit, weil bisher jeder Versuch, mit Beschwichtigungen Frieden zu kriegen kläglich gescheitert ist. Die Zahl der Opfer nach jeder Runde "Land oder Zugeständnisse für den Frieden" erhöht sich ständig. Nach jedem Zugeständnis gab's entweder einen Angriff der Araber (drei Mal) oder eine sogenannte "spontane" Intifada.

Naja, das was ich jetzt so geschireben habe, löst das Problem auch nicht. Wollte nur mal der extrem Verzerrten Sicht hier bei uns mit einigen Fakten entgegenstehen.

Wenn über meine Aussagen diskutiert werden sollte, bitte ich darum, die Fakten zu widerlegen und nicht irgend ein ideologisches Blafasel zu bringen.

Bei bedarf kann ich die Fakten mit URLs unterstützen.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
cap blaubär:

das System Arafat

 
28.03.02 09:52
issn Auslaufmodell,das Er diese "Selbst+Andere-Mörder"z.Z.unter der Fuchtel hat halt ich für unwahrscheinlich,das die Perspektivlosigkeit Demlacks wie Hamas und Co das Feld bestellt iss aber sehr wahrscheinlich,auch der 11Sep hat dem Pack auftrieb gegeben,alsoo es gibt ein Vakuum in dem sich destruktive Idioten wichtiger darstellen können als für ne positive Perspektive gut wär und ein Riesenproblem ist die fehlende Nachfolge Arafats,
Ich unterstelle Sharon nicht die Palestinenser aus Grundstücksmangel vertreiben zu wollen,das ist Seine"Lösung"des Problems(fürn ex General logisch)
 
Antworten
Rheumax:

Wen meinst Du mit "Pack"?

 
28.03.02 10:01
Unabhängig davon wirst Du mit solchen Äußerungen der Sache nicht gerecht werden!
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Fuchtel

 
28.03.02 10:30
Naja, unter der Fuchtel hat er die sicher nicht, aber das ganze Erzeihungssystem läuft doch auf verschleieter Darstellung von Fakten und Hass hinaus. Und das mit den Geldern der EU.
Versöhnung beginnt bei den Kindern. Wenn die zu Haß und Gewalt erzogen werden, wird das alles nicht besser.


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
cap blaubär:

mit Pack

 
28.03.02 10:41
kann man schon Leute bezeichenen deren"Logik"im selbermitandernindieluftsprengen ein politisches Ausdrucksmittel sehen das ne positive Perspektive bietet,datt iss dann mehr ein polpotten
Selbstmordanschlag in Netanja 622806
blaubärgrüsse
Antworten
Rheumax:

@Blaubär + Apfelbaum

 
28.03.02 11:29
Die Selbstmordattentate sind "Ausdrucksmittel" von Verzweiflung und Hass.
Scharon sucht den Konflikt auf seinme Weise zu lösen, die nicht gelingen kann. Durch Ausnutzung der haushohen militärischen Überlegenheit Israels. Die Palästinenser verfügen nun mal über keine Panzer und Flugzeuge in diesem "Krieg". Wenn Sie sich einen Hauch von Stolz und Würde erhalten wollen, müssen sie sich aber irgendwie wehren. Das ist leider Fakt. Und hat mit "Pack" nichts zu tun.

Die Eskalation des Konflikts haben wir der neuen US-Regierung unter Ihrem weitsichtigen Präsidenten zu verdanken, der Scharon keinen Einhalt geboten hat.
Ein neutraler Vermittler waren die USA nie, wer sich aber so einseitig auf eine Seite stellt, was gibt es da noch zu vermitteln?
Die EU hat nicht den Einfluss, dort viel zu bewirken und belässt es bei Ktitik an Israel und einer m. E. ausgewogeneren Haltung.
Dafür zerstört Israel demonstrativ mit EU-Geld errichtete Einrichtungen, wie z. B. den Flughafen von Gaza. Dies zum Thema "Gelder der EU".

Meine Sympathie gehört den Unterdrückten und nicht den Unterdrückern!

Gruß
Rheumax
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@Rheumax:tut mir leid, das ist Quatsch

 
28.03.02 11:55
woher willst du das wissen?

Fakten:
- Die Intifada ist organisiert und medienträchtig inszeniert. Falls du daran Zweifel haben solltest, melde dich, es gibt arabische Quellen, die das bestätigen.
- Wer hat wen drei Mal angegriffen?
- wie gesagt, jedes Mal wenn Israel Zugeständnisse gemacht hat, war es noch übler dran.
- ich nehme an du weisst, wer die PA-Polizei mit Waffen und Geld ausgerüstet hat, oder? Es waren nämlich die Israelis selber, die jetzt mit den selben  Waffen angegriffen werden.
- von Oslo fange ich lieber gar nicht an. Arafat hat sich definitiv nicht an seine Versprechen gehalten. Lies erst, bevor du wieder mit aus Zerrbildern in der Presse gewonnen EInschätzungen kommst.

Das Problem bei solchen Diskussionen, ist dass Fakten nicht mehr zählen, sondern nur, wer in der Presse besser rüberkommt. Siehe dazu auch die Sache mit Mohammead al-Dura. Aber darüber wird ja heute geschwiegen...

Nur mit Schlagzeilen kann man diesen Konflikt nicht verstehen...


Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
RonMiller:

@ Rheumax

 
28.03.02 12:14
gebe dir vollkommen recht,rheumax....
vorallem laß ich mir die BILD-meinung nicht aufdrängen,
die einen wären die terroristen, die anderen die leidge-
prüften braven bürger;
denn wer mit hightec-waffen in flüchtlingslager schießt,
in denen sich kinder,frauen und greise aufhalten, wer
bettelarmen menschen das dach über`n kopf mit bulldozern
wegschiebt, kann nicht erwarten,daß man für ihn sympathie
empfindet;
schlimm ist nur, daß zivilisierte staaten diese tatwaffen
finanzieren.
Antworten
Rheumax:

Eine andere Einschätzung oder Meinung

 
28.03.02 12:16
als "Quatsch" abzutun, weil man sich selbst als über der Sache stehend betrachtet, ist für mich Ausdruck von Arroganz.
Du bist sicher gut informiert, aber ich denke, als Pateigänger der einen Seite muss es Dir zwangsläufig an Objektivität fehlen.

Grüße Rheumax
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Nochmal ein Wort zum Friedensplan, den Arafat

 
28.03.02 12:24
abgelehnt hat, was in den westlichen Medien auf großes Unverständnis gestoßen ist.

Anders als hier dargestellt, hätten die Palästinenser kein zusammenhängendes Staatsgebiet erhalten, sondern ein in etliche Enklaven aufgeteiltes Territorium, unterteilt durch, von Israel kontrollierte, Gebiete und Straßen.
Eigentlich nur zu vergleichen mit den südafrikanischen "Homelands", die ja auch rechtlich eigenständige Staatsgebilde waren. In Wirklichkeit jedoch reine Ghettos, wirtschaftlich zu 100% abhängig von Südafrika und ein Reservoir an rechtlosen, billigen Arbeitskräften.

"WHAT DOES THE PEACE PROCESS OFFER NOW?  

It would give the Palestinians several isolated enclaves, separated from one another and from the centre of Palestinian life in the former Jerusalem by Israeli settlements and massive infrastructure projects. Israeli "Jerusalem" also extends well to the north and south. Another salient virtually separates the northern enclave (Nablus, etc) from the central one (around Ramallah).

The Gaza Strip is connected only by a road that is under Israeli control, and though details were left obscure it
is not unlikely that the plans include effective partitioning of the Strip as well. In return Palestinians were to be offered a pile of sand at the Egyptian border that is disconnected from the other enclaves. "

Das Zitat stammt aus einer Rede von Noam Chomsky

Gruß Dr. Broemme

Selbstmordanschlag in Netanja 622938
Antworten
cap blaubär:

SympathieNotVerzweiflung alles prächtig aber nix

 
28.03.02 12:34
zielführend,achsoo zu den EG-Geldern warum iss die Patte nicht in nen Aufbau demokratischer Strukturen geflossen sondern in Arafats marodes Auslaufmodell, nur der Umstand das das EG-Knete ist erklärt solche Bauwerke nicht zum zuschützendenWeltkulturerbe(bb-meinung lieber Bauwerke als Menschen)
blaubärgrüsse


   
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@Rheumax: sorry,

 
28.03.02 12:58
Sorry wenn das zu arrogant klang. War nicht persönlich gemeint. Ich meinte auch nicht deine Meinung, sondern nur deine ersten zwei Sätze.

Der Hass wird gezielt gesät mit dem engültigen Ziel, Israel von der Landkarte zu pousten. So steht's sogar in der Charta der PLO... Aber "Mein Kampf" hatte ja auch jeder, nur hat es keiner gelesen...

Mich ärgert es einfach, immer wieder pauschale Sätze wie z.B. jetzt auch wieder von RonMiller zu hören, ohne die Fakten zu kennen.
Ich beobachte, dass das Bild geprägt ist von einer Voreingenommenheit, anhand derer man sich die passenden Schlagzeilen und Bilder aussucht. Über das zustandekommen reisserischer Fotos aus den besetzten Gebieten würde sich so mancher Regisseur in Hollywood freuen.
So ist das halt, wenn man in einem Land Pressefreiheit hat und im anderen nicht....
Der Doktor hat natürlich auch recht mit dem was er geschrieben hat. Aber mehr wollte die PLO auch nicht (Den Stand von vor dem Sechstagekrieg). Erst als sie es angeboten bekommen haben, war es ihnen zu wenig.

Abgesehen, dass vor der "Besatzung", als die "West bank" noch zu Jordanien gehörte, kein Mensch an einen "Palästinenser"-Staat oder ein komplett arabisches Jerusalem gedacht hatte.

Friedliche Grüße

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Herr Pflanzer!

 
28.03.02 13:14
Etwas ausgewogener täte der Sache schon gut.

Der Hass wird auf beiden Seiten gesät. Ich erinnere nur an den "Besuch" des Herrn Sharon auf dem Tempelberg. War ja auch nur reine Provokation.

Und mit den offiziellen Verlautbarungen ist das auch so eine Sache. Was in irgendwelchen Strategiepapieren oder Parteiprogrammen steht muss erst mal gar nichts heißen.

Ich könnte Dir da auch Zitate von hochrangigen Angehörigen der israelischen Regierungskoalition bringen, dass man mit den Ohren schlackert(komplette Deportation der palästinensischen Bevölkerung etc.).

Also, es macht hier wirklich wenig Sinn, einer einzelnen Seite die Schuld zuzuweisen. Dafür geht der Konflikt schon viel zu lange und ist von allen Beteiligten zuviel Unrecht geschehen. Ein gegenseitiges Aufrechnen bringt überhaupt nichts.

Gruß Dr. Broemme

Selbstmordanschlag in Netanja 622989
Antworten
ali26:

die israelis sind selbst schuld.

 
28.03.02 13:21
wenn man islamische terroristen effektiv bekämpfen will, muss man viel härter gegen die terroristen vorgehen. und da "palästina" fast aus 90% potenziellen terroristen besteht, muss man die palästinensischen gebiete komplett besetzen. bei jeder kleinigkeit muss man dann mit der ganzen militärmacht brutal antworten. es bringt überhaupt nichts das leere gebäude von arafat zu bombardieren. das ist einfach nur lächerlich. es gibt noch viele möglichkeiten, dem palästinensischen terror einhalt zu gewähren. das problem ist, die armee hat anscheinend keine interesse daran, dass der terror aufhört. eine möglichkeit wäre auch zum beispiel, den arafat zu eliminieren. danach müsste man mit viel geld einen "israelfreundlichen" palästinenser an die macht bringen. usw.
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Du hast recht,

 
28.03.02 13:22
ich habe aber nicht aufgerechnet, ich kenne auch die Aussagen und ich habe niemand alleine die Schuld zugewiesen. Ich suche nur nach Fakten.

Und da ist schon wieder ein Faktum, dass immer falsch dargestellt wird:
Die Sache mit Scharon und dem Tempelberg:
1. Die "Intifada" hat schon einen Tag vorher begonnen. (Da gibt's Beweise und Aussagen von PA-Mitgliedern)
2. Scharon war nur dort, wo auch jeder Tourist hin darf.
3. Palästinenser wurden aufgehetzt, indem ihnen gesagt wurde, dass die Juden die Moschee niederreissen wollen.
4. Der Besuch war bei der PA angemeldet und von der PA genehmigt.
5. Es wurden gezielt Massen an dem Tag organisiert.

Das ganze war so gut inszeniert, dass jeder meint, dass da ein Sakrileg begangen wurde.
Ein Politiker der Besatzungsmacht ist auf dem besetzten Gebiet angemeldet 45 Minuten auf einem Berg gewesen, den jeder besuchen darf.




Friedliche Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
ali26:

man muss die palästinenser

 
28.03.02 13:32
viel stärker bekämpfen. wer aus religiösen gründen kämpft; mit dem ist nicht mehr zu verhandeln. die paslästinenser haben so viel gehirnwäsche bekommen, dass ein verhandeln nicht mehr möglich ist. ich verstehe nur die israelis nicht, warum sie nicht endlich dem ganzen spuk ein ende zubereiten
Antworten
Apfelbaumpfla.:

@ali:

 
28.03.02 13:37
nun mal langsam...

Solche Sprüche helfen auch nicht weiter.

Ich denke es gibt auch andere Lösungen.
Wenn z.B. die EU-Gelder nicht in Erzeihung zum Hass verwendet werden würde, hätten die zukünftigen Generationen wenigstens eine Chance, aber das braucht Zeit und Geduld.

Grüße

Apfelbaumpflanzer
Antworten
Niraznaz:

up o.T.

 
28.03.02 13:38
Antworten
Dr.UdoBroem.:

re

 
28.03.02 13:43
Da habe ich aber ganz andere Informationen über den Ablauf des Tempelbergbesuchs. Der Besuch fand unter massiven Polizeischutz(etwa hundert Polizisten) statt, als symbolischer Akt, nicht um einen kleinen Nachmittagsspaziergang zu machen und die architektonischen Schönheiten zu bewundern. Zu Ausschreitungen kam es erst einen Tag später. Leider habe ich jetzt die Quelle nicht parat, sonst hätte ich sie mit reingestellt.

Zu Ali verkneife ich mir mal jeden Kommentar.



Selbstmordanschlag in Netanja 623013
Antworten
ali26:

apfelbaum,

 
28.03.02 13:43
die eu-gelder können nur an extremisten gehen, weil über 90% der menschen dort radikal eingestellt sind. ich komme ursprünglich aus einem islamischen land (aus der türkei). türkei ist das einzige islamsiche land, das westlich eingestellt ist und nicht fundamentalistisch ist (dank atatürk). deswegen arbeitet auch die türkei nur mit israel zusammen. ich weiss auch, wie die islamische einstellung in den anderen islamischen ländern ist; vor allem bei den palästinensern. es wird nie einen frieden geben...
die einzige möglichkeit wäre, die terroranschläge auf ein minimum zu reduzieren, indem man mehr druck auf "palästina" ausübt. da ist sogar der sharon zu harmlos
Antworten
ali26:

wie kann man so blöd sein

 
28.03.02 13:46
wie die palästinenser und wegen einem lächerlichen tempelbesuch sich so aufregen und dies in gewalt niederprasseln lassen.
ab hier fehlt es mir an jeglicher mitleid. solche radikale menschen muss man bekämpfen. ansonsten wird der terror niemals aufhören
Antworten
BizzBabe:

zahlen lügen nicht.

 
28.03.02 13:55
Bislang läuft es doch immer so ab: Die Palästinenser töten einen israeli, die Israelis dafür zehn Palästinenser. Ich verwette meinen A**** darauf, dass die Israelis für den Anschlag im Hotel bei einem militärischen Gegenschlag mindestens 200 Palästinenser töten, Und zwar ebenfalls auch Frauen und Kinder.

In diesem konflikt gibt es keine guten, sondern nur Böse (bzw. Wahnsinnige). Da könnt ihr diskutieren, soviel ihr wollt.  
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--