SARS wird...


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cap blaubär:

gibt nachhaltig ärger impfe dauert jahre bleibt

 
16.04.03 16:57
panic+rantäne,wenns dann noch honkong zerbröselt isset finster im asienraum in japan bald stromabschaltungen(laut ksta) das sieht nicht wirklich gut aus
blaubärgrüsse
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Reinyboy:

SARS wird geflissentlich heruntergespielt

 
16.04.03 18:48
Tja, warum wohl??




Grüße       Reiny
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Stox Dude:

Die meisten wissen gar nicht was los ist !

 
16.04.03 19:03
Es werden sich noch sehr viele "wundern" !
Stox Dude
SARS wird... 1008682
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DarkKnight:

Ich weiß auch nicht was los ist, würde

 
16.04.03 19:06
aber gerne mehr wissen, Stox, weil jedesmal, wenn ich mich "wundern" mußte, hat es Jahre gedauert, um mich davon zu erholen. Ich will mich nicht mehr "wundern".
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Stox Dude:

Darki

 
16.04.03 19:08
19. SARS in CHINA! Die grosse Luege   Stox Dude   16.04.03 14:23  
China erzaehlt was von 4% Sterberate, was gelogen ist. Es sind 25% !

Vielleicht hat es sich noch nicht so rumgesprochen, aber alle Infizierten werden
in Militaerhospitaeler versteckt und sogar die Verwandten erfahren davon nichts.
Angeblich gibt es auch keine infizierten Auslaender, aber in Peking liegen einige
davon im Krankenhaus und die duerfen keinen Besuch empfangen und "noch nicht mal"
telefonieren!

In Guandong findet gerade die groesste Trade Fair statt und normalerweise sind dort
taeglich 17,000 Besucher (Schnitt), derzeitig liegen wir bei 100.
70% des Exports der Provinz ist abhaengig von dieser Fair und ihr koennt euch
vorstellen was an Auftraegen fehlen wird.

Krankenhaeuser muessen jeden Fall dem Politbuero der jeweiligen Provinz melden und dieses Buero meldet es weiter an das Healthdepartment in Peking.
Dem Politbuero sind aber AUftraege und Fairs wichtiger als die Anzahl der Infizierten
zu melden!

Kauft euch mal Time Magazin, ein sehr interessanter Artikel ueber SARS in China
ist in der letzten Asien Ausgabe.

Was mir auch aufgefallen ist, in USA gab es 100 Faelle und 0 Sterberate.
Die schlechte medizinische Versorgung ist die Hauptschuld fuer die Sterbefaelle!
Nur wollen es die Regierungen in Asien nicht zugeben.


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DarkKnight:

Stoxi: danke. Vielleicht gabs das schon mal vor

 
16.04.03 19:11
ein paar Jahren, da hieß es bei uns nur lapidar: chinesische Grippe. War nicht aufsehenerregend in Europa.
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Stox Dude:

@darki: ich kopier mal den Artikel aus der Times

 
16.04.03 19:13
und fax dir den mal zu.
Da wird es Dir schlecht !

Die Chinesen spielen alles runter, weil Wirtschaft Nr 1 ist, Health comes far later!
Mittlerweile haben sie rausgefunden das der Virus vom Schwein uebertragen wurde.

Stox Dude
SARS wird... 1008696
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DarkKnight:

Very thanks. Vom Schwein übertragen?

 
16.04.03 19:16
Dann nix wie ab in die muslimischen Länder, dort isses sicher.
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Stox Dude:

es wird Zeit das ich wieder mit meiner

 
16.04.03 19:20
blauen Weste nach Jerusalem reise. Dort ist es sicherer als hier ;-)

Stox Dude
SARS wird... 1008701
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moebius:

Also Pharma Werte kaufen Stox Dude?

 
16.04.03 19:25
Health Care? Bestattungsinstitute? Hersteller von Kadaververbrennungsanlagen?
War doch eine verschlüsselte Kaufempfehlung. Oder?  
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Stox Dude:

nee Porkbelly's shorten in Chicago

 
16.04.03 19:27
Stox Dude
SARS wird... 1008708
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moebius:

Danke für den Tipp

 
16.04.03 19:31
Wie werden Porkbellys gehandelt?
Antworten
estrich:

Moebbie

 
16.04.03 19:44
putte lieber den Dax, as I do @ 20:05 clcok.
Antworten
moebius:

Wirklich Estrich?

 
16.04.03 19:47
Bist du dir sicher? Welchen put soll ich nehmen?  
Antworten
estrich:

Ich mache kleine Portion

 
16.04.03 19:48
740902 bis morgen. 20-25% sollten da drinne sein. Nix langfristiges erstmal.
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moebius:

Danke für den Tipp

 
16.04.03 19:54
Habe dir mail gesendet.  
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Peet:

Erreger eindeutig identifiziert

 
16.04.03 23:24
Mittwoch, 16. April 2003
SARS auf der Spur
Erreger eindeutig identifiziert
 

SARS wird... 1008884
Modethema SARS

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Erreger der neuen Lungenkrankheit SARS eindeutig identifiziert. Es handele sich um ein zuvor unbekanntes Coranavirus, teilte die WHO in Genf mit. Gewöhnliche Coronaviren seien für rund ein Drittel aller normalen Erkältungen verantwortlich, die neue Variante sei bislang jedoch noch nie beim Menschen beobachtet worden. Nun könne verstärkt an der Bekämpfung von SARS gearbeitet werden.

Der neuartige Virus sei eine Mutation eines Coronavirus, das in einem neuen Umfeld auftrete, erklärte der SARS-Koordinator der WHO, Klaus Stöhr. "Das Virus versucht, seine eigene ökologische Nische zu finden", erläuterte er. Nach Angaben der Wissenschaftler existiert das Virus schon lange, wurde aber vermutlich nie auf Menschen übertragen. Wie dies jetzt geschehen konnte, werde untersucht. Eine Möglichkeit seien die Essgewohnheiten in einigen chinesischen Gebieten, weshalb auch Tests mit Mäusen, Schweinen und Geflügel gemacht würden.

SARS wird... 1008884
In Hongkong grassiert die Angst vor SARS. Immer mehr junge Menschen sterben an der Krankheit.


In Peking gibt es unterdessen nach Ansicht der WHO bis zu 150 SARS-Fälle mehr als gemeldet. Gründe dafür seien vermutlich militärische Geheimhaltung und Unklarheiten bei der Einstufung der Krankheit. Peking hatte bis Dienstag nur 37 SARS-Fälle angegeben. Weltweit starben bis Mittwoch mindestens 159 Menschen an der Lungenkrankheit, weit über 3.000 SARS-Fälle sind registriert.

Krankenhäuser untersucht

Um den Ursachen von SARS auf die Spur zu kommen, hatten WHO-Experten zuvor zwei Militär-Krankenhäuser in China besucht. Der Besuch galt als Zeichen für eine größere Offenheit der chinesischen Behörden im Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit. Der Besuch in den streng bewachten Hospitälern kam auf Drängen der WHO und der Europäischen Union (EU) zu Stande.

SARS wird... 1008884
Inzwischen sind SARS-Tests auf dem Markt, doch ob sie wirklich zuverlässig sind, ist umstritten.

China gilt als Ursprungsland der Krankheit. Mindestens 65 Menschen sind bisher in China an SARS gestorben, mehr als 1.440 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert.

Mehr junge Opfer

Unterdessen sterben in Hongkong immer mehr junge Erwachsene an SARS. Neun Patienten, darunter eine Schwangere und zwei weitere Frauen Anfang 30, erlagen dort nach Angaben der Gesundheitsbehörde am Dienstag der Krankheit. So viele SARS-Todesfälle hatte Hongkong bislang an keinem Tag zu beklagen. Fachleute zeigen sich zunehmend besorgt über die Zahl der jüngeren Erwachsenen unter den Todesopfern. Das könne ein Hinweis darauf sein, dass sich das Virus verändere. Bislang starben vor allem ältere Patienten an SARS.

Rätselhafte Verbreitung

Der Virologe Preiser sieht allerdings auch Hinweise darauf, "dass sich das Virus mit jeder Übertragung von Mensch zu Mensch in seiner Wirkung abschwächt". Es sei jedoch noch immer nicht geklärt, "was bei der Verbreitung genau eine Rolle spielt", sagte der Experte der "Frankfurter Rundschau".


SARS wird... 1008884

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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Peet:

Peking greift durch

 
20.04.03 17:33
Sonntag, 20. April 2003
Lungenseuche SARS
Peking greift durch


SARS wird... 1010526
Die Angst vor SARS ist allgegewärtig: Ministrantenchor in Hongkong

Vor dem Hintergrund der SARS-Krise sind der chinesische Gesundheitsminister Zhang Wenkang und der Pekinger Bürgermeister Meng Xuenong wichtiger Ämter in der KP-Führung enthoben worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete unter Berufung auf das Zentralkomitee der Partei, Zhang habe das Amt des Sekretärs der KP-Gruppe des Gesundheitsministeriums verloren, Meng sei nicht länger Vizesekretär des KP-Stadtkomitees von Peking. Der Verlust ihrer eigentlichen Ämter wird zwangsläufig noch erfolgen.

SARS wird... 1010526
Der geschasste Gesundheitsminister Zhang

Höheres Todesrisiko als bekannt

Das Todesrisiko für SARS-Patienten ist nach Ansicht eines amerikanischen Wissenschaftlers unterdessen deutlich höher als bislang angenommen. Nach Berechnungen von Henry Niman, einem Mitarbeiter des Instituts für Bioingenieurwesen an der Universität Harvard, liegt die Todesrate in Hongkong über 18 Prozent. Offiziell wird sie mit fünf Prozent angegeben. Der US-Wissenschaftler hält die bisher angewandte Formel zur Berechnung der Todesrate für falsch, wie er in einer E-Mail an Ärzte und Journalisten in aller Welt erläutert.

Über 339 SARS-Fälle allein in Peking

Die chinesischen Zahlen wurden unterdessen nach oben korrigiert. Der stellvertretende Gesundheitsminister Gao Qiang berichtete von zwölf weiteren Opfern und insgesamt 339 Krankheitsfällen in Peking, wo bislang nur 37 Patienten gemeldet worden waren. Nach internationaler Kritik an Chinas Informationspolitik hatte die Regierung am Wochenende alle Behörden aufgefordert, Fälle von SARS umgehend zu melden. Die Zahlen könnten daher noch weiter steigen.

SARS wird... 1010526
Gläubige beten in Hongkong für ein Ende der Seuche.

Aus den Angaben wurde deutlich, dass sich die Seuche, die im November in der südchinesischen Provinz Guangdong ausgebrochen war, mittlerweile im ganzen Land verbreitet hat. Am schwersten ist neben Peking derzeit die Provinz Shangxi betroffen, wo 108 SARS-F„lle gemeldet wurden.

Aufruf zum Daheimbleiben

Aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung der Lungenkrankheit strich China die Ferienwoche rund um den ersten Mai, um Reisen innerhalb des Landes zu unterbinden. Der Internationale Tag der Arbeit ist im kommunistischen China einer der wichtigsten Feiertage. Zuvor hatte das Bildungsministerium bereits alle Studenten aufgefordert, während der Ferien nicht heim zu fahren.

Suche nach neuen Heilmethoden

Unterdessen suchten die Gesundheitsbehörden in Hongkong nach neuen Heilmethoden für SARS-Kranke, nachdem auch jüngere Patienten trotz intensiver Behandlung der Krankheit erlagen. Am Sonntag starben erneut sieben Patienten, vier davon waren unter 50 Jahre alt. Die Zahl der SARS-Opfer in der chinesischen Sonderverwaltungszone stieg damit auf 88 von 1.358 Erkrankten.


SARS wird... 1010526

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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Peet:

Neuer Verdachtsfall - In Bayern haben die Behörden

 
21.04.03 18:19
Montag, 21. April 2003
Neuer Verdachtsfall
SARS-Alarm  

In Bayern haben die Behörden einen neuen SARS-Verdachtsfall gemeldet. Es handelt sich um einen 45 Jahre alten Mann aus Schwaben, der am 19. April von einer Reise aus China zurückgekommen war, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte.


SARS wird... 1010856
Nie ohne Maske unter Menschen. Messebesucher in Schanghai.

Der Patient habe nach der Rückkehr Symptome wie Fieber und Halsschmerzen entwickelt, bei denen eine SARS-Erkrankung derzeit nicht ausgeschlossen werden könne. Der 45-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein Gesundheitszustand sei stabil. Vier enge Kontaktpersonen aus seiner Familie stünden für die nächsten zehn Tage vorsorglich unter Überwachung der Gesundheitsbehörden.

SARS wird... 1010856
Nur der steinerne Buddha trägt keinen Atemschutz.

Strenge Vorsorge in Asien

In Asien ergreifen die Behörden aus Angst vor SARS immer drastischere Maßnahmen. Zwei chinesische Provinzen schlossen vorübergehend die Schulen. In Peking verlegte ein großes Krankenhaus 350 normale Patienten in andere Kliniken, um Platz für an SARS Erkrankte zu machen. In Singapur stellte die Gesundheitsbehörde 2.500 Beschäftigte eines Gemüsegroßmarktes unter Hausquarantäne. Ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzte in Schanghai seine Untersuchungen in China fort.

SARS wird... 1010856
Spielende Kinder in Hongkong

Als Zeichen, wie ernst die chinesische Regierung die Lage einschätzt, wurden die "Goldene Woche" genannten Ferien über die Maifeiertage gestrichen, damit nicht Millionen Reisende die Krankheit weiter verbreiten. Staats- und Parteichef Hu Jintao sagte bei einem Besuch von zwei medizinischen Instituten, die Identifikation des Erregers und eine schnelle Diagnose seien wichtig für die Vorbeugung und die Behandlung der Krankheit.

Alarmierende Verbreitung in China

China zählt mit offiziell eingeräumten 1.800 Erkrankten und 79 Toten die meisten SARS-Fälle weltweit. Unter Hinweis auf die „sehr ernste Lage“ schloss die 23 Mio. Einwohner zählende Innere Mongolei die Schulen bis zum 20. Mai, berichtete der China News Service. In der 30 Mio. zählenden Provinz Shanxi, wo offiziell 112 Fälle gemeldet wurden, bleiben Schulen bis zum 7. Mai geschlossen.

Wegen des zögerlichen Umgangs mit der Krankheit waren am Sonntag der Pekinger Bürgermeister Meng Xuenong und Gesundheitsminister Zhang Wenkang entlassen worden. Der Schritt folgte auf massive Vorwürfe über eine Verschleierung des wahren Ausmaßes der Krankheit in China und zuletzt insbesondere in Peking. Von China aus, wo die Krankheit im November begonnen hatte, hat sich SARS in bisher 26 andere Länder verbreitet.



SARS wird... 1010856

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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Peet:

Jeder zehnte SARS-Patient könnte sterben

 
24.04.03 21:48
Jeder zehnte SARS-Patient könnte sterben

Die Lungenseuche SARS ist offenbar noch gefährlicher als bisher angenommen. Experten in Hongkong äußerten Zweifel daran, dass nur fünf Prozent der Erkrankten sterben. Dies hatten offizielle Zahlen ergeben. Die Todesrate liege bei mindestens 7,2 Prozent und werde vermutlich auf zehn Prozent steigen, erklärte der Medizinprofessor Sydney Chung Sheung Chee.

SARS wird... 1014674

Patientenzahl steigt rasant
Unterdessen versucht die Regierung in China, dem am schwersten betroffenen Land, die Epidemie einzudämmen - bisher ohne großen Erfolg. Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Patienten in Peking um fast 90: 774 Menschen seien mittlerweile in Behandlung, so das Gesundheitsministerium. Und Experten rechnen damit, dass sich viele der über 860 Verdachtsfälle in der Hauptstadt noch bestätigen.

SARS wird... 1014674

Uniklinik geschlossen
Mit größeren Vollmachten ausgestattet versuchen die Behörden, Menschen mit Verdacht auf SARS in Quarantäne zu zwingen. Auch alle Personen, die Kontakt zu Erkrankten hatten, dürfen jetzt isoliert werden. Peking will sogar ganze Wohnhäuser und Dörfer unter Quarantäne stellen. In der Hauptstadt wurde bereits die Universitätsklinik geschlossen. Nach Angaben von Angestellten des Krankenhauses riegelte die Polizei das Gebäude hermetisch ab. Patienten und Beschäftigte wurden unter Beobachtung gestellt, das Gebäude desinfiziert.

Mehr Busse im Einsatz
Um Ansteckungen zu vermeiden, setzten die Verkehrsbetriebe zusätzliche Busse auf Pekings Straßen ein, damit Passagiere nicht so eng nebeneinander sitzen und sich auf mehrere Busse verteilen. Die Nationalbibliothek in Peking schloss ihre Pforten. Besuche in Gefängnissen in Peking sind nicht mehr erlaubt. Die Schulen bleiben für zwei Wochen geschlossen.

Hauptstädter fliehen aufs Land
Die Einwohner Pekings suchen dagegen nach eigenen Auswegen. Sie decken sich mit Lebensmitteln und Medikamenten ein und versuchen, die Stadt zu verlassen. Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und medizinische Seife sind vielerorts ausverkauft. Die Behörden haben Mühe, das Chaos unter Kontrolle zu halten. Sie drohten Geschäftemachern, die Preise für stark nachgefragte Produkte erhöhten, mit hohen Strafen.

SARS wird... 1014674

Krisentreffen in Thailand
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Seuche in China wächst international die Besorgnis, dass auch in anderen Ländern mehr Menschen an SARS sterben. In wenigen Tagen treffen sich die Regierungschefs von elf asiatischen Ländern in Thailand, um über eine gemeinsame Strategie zur Bekämpfung der Lungenkrankheit zu beraten.

Singapur richtet Quarantänelager ein
Singapur zum Beispiel hat Lager eingerichtet, in dem SARS-Verdachtsfälle, die entgegen den Quarantäneregelungen ihre Häuser verlassen, eingesperrt werden sollen. In Hongkong wird an den Grenzübergängen zur Volksrepublik China und am Flughafen die Temperatur der Einreisenden gemessen. Wer Fieber hat, muss sich sofort ins Krankenhaus begeben.

Erste internationale Spannungen
In Deutschland gab das Außenministerium zusätzlich zur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Reisewarnung heraus: "Nicht unbedingt notwendige Reisen nach Hongkong, Peking und in die Provinzen Shanxi und Guangdong" sollten verschoben werden. Die WHO hatte am Mittwoch auch vor Reisen ins kanadische Toronto gewarnt und damit für erste internationale Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Seuche gesorgt: "Wir fechten die Behauptung der WHO an, dass Toronto ein unsicherer Ort sei," sagte der Leiter der kanadischen Gesundheitsbehörde. Es gebe keine Beweise für eine Übertragung der Lungenkrankheit SARS in Toronto selbst.

Tausende Menschen erkrankt
Weltweit haben sich laut WHO mehr als 4300 Menschen in über 30 Ländern mit dem Virus angesteckt. Rund 250 sollen daran gestorben sein. In China liegt die Zahl der Erkrankten bei rund 2400. Insgesamt starben hier 110 Menschen an dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom.





SARS wird... 1014674

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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E8DEF285:

und nun noch sachsen

 
24.04.03 22:21
ich glaub es nicht, der minister höchst perönlich oder hat er den Antivirus um Gepäck und wir werden steinreich.
www.sz-online.de/nachrichten/fotos.asp?artikel=474552
gruß E8
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Peet:

4.000 Pekinger isoliert

 
25.04.03 19:59
Freitag, 25. April 2003
4.000 Pekinger isoliert
SARS in China  

SARS wird... 1015930
Hinter Gittern - drei Frauen auf dem Gelände der geschlossenen Uniklinik in Peking

Die chinesischen Behörden haben den Kampf gegen die tödliche Lungenkrankheit SARS weiter verstärkt. Einen Tag nach der Schließung des Volks-Krankenhauses der Pekinger Universität wurde ein weiteres Krankenhaus für Besucher gesperrt. Die Behörden wiesen 4.000 Pekinger an, ihre Wohnungen nicht mehr zu verlassen. Sie sollen mit SARS-Kranken Kontakt gehabt haben. Auch zwei Studentenheime wurden geschlossen. Wie lange diese Quarantäne dauern soll konnte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung nicht sagen.

Keine Verhängung des Kriegsrechts

Ein Sprecher der Stadtverwaltung wies auf einer Pressekonferenz Gerüchte zurück, die Regierung plane die Verhängung des Kriegsrechts oder wolle die Flughäfen und Fernstraßen der Hauptstadt schließen. Der Leiter der Propaganda-Abteilung Pekings, Cai Fuchao, sagte, Inspektionsteams seien in die 147 Krankenhäuser geschickt worden, um sicherzustellen, dass alle SARS-Fälle gemeldet werden. Militärkrankenhäuser hatten die zivile Verwaltung zuvor nicht darüber informiert.

In Peking sind bisher 39 der landesweit 110 Chinesen an der Lungenkrankheit gestorben. Infiziert sind nach amtlichen Angaben 2.422 Menschen, darunter 774 in Peking.

SARS wird... 1015930
Selbst die Mülleimer vor der verbotenen Stadt in Peking werden desinfiziert

Hoffnung auf Ausrottung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Lungenkrankheit komplett auszurotten. Im ARD-„Morgenmagazin“ sagte der WHO-Virologe Wolfgang Preiser, dass aber mit jedem Tag, der verstreicht und an dem mehr Fälle gemeldet wefden, die Hoffnung schwinde.

Asienkonferenz gegen SARS

In Malaysia haben die Staaten der Region Beratungen über eine gemeinsame Strategie gegen die Lungenkrankheit begonnen. Bei dem Treffen der Gesundheitsminister von 14 asiatischen Staaten soll auch über den Umgang mit Wanderarbeitern und eine Zusammenarbeit in der Forschung gesprochen werden.

Kanada wehrt sich gegen Reisewarnung

Der Ministerpräsident der kanadischen Provinz, Ernie Eves, hat sich mit scharfen Worten gegen die Reisewarnung der WHO für Toronto gewehrt. „Offen gesagt, die WHO hat uns eine reingehauen“, sagte Eves. Kanada ist das einzige Land außerhalb Asiens, in dem Patienten an dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom gestorben sind. Die Kanadier vermuten die WHO benötige außer China einen weiteren „Sündenbock“, der für die Verbreitung der Krankheit verantwortlich ist.



SARS wird... 1015930

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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Peet:

es werde licht

 
26.04.03 00:44
jetzt verstehe ich auch das abstimmungsergebnis = 51% glauben dass sars in 3 monaten kein thema mehr ist, weil dann keiner mehr da ist, den es interessieren kann


SARS wird... 1016082

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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Peet:

Unruhen in China - SARS-Gipfel in Bangkok

 
29.04.03 21:29
Dienstag, 29. April 2003
Unruhen in China
SARS-Gipfel in Bangkok  

Mit einem Sechs-Punkte-Plan wollen die ASEAN-Staaten sowie China und Hongkong gegen die Lungenkrankheit SARS vorgehen. Unter anderem kündigten sie Gesundheitskontrollen auf Flughäfen an. Die Zusammenarbeit in Forschung und Ausbildung von Personal soll vertieft, Informationen über die Krankheit ausgetauscht werden.


SARS wird... 1019234
An einem Bahnhof in Peking.

Zur ASEAN-Gruppe gehören Thailand, Singapur, die Philippinen, Brunei, Malaysia, Indonesien, Laos, Kambodscha, Birma und Vietnam.

Neue Todesfälle in China

Am Dienstag wurden in China und der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong 21 weitere Todesfälle bekannt, sieben davon in Peking. Damit erlagen auf dem chinesischen Festland bislang 148 Menschen der Lungenkrankheit, die Zahl der SARS-Toten in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong belief sich auf 150. Weltweit starben bislang mindestens 354 Menschen an SARS, mehr als 5.300 Personen erkrankten.

In China stehen rund 10.000 Menschen unter Quarantäne. Das Krankenhauspersonal in Peking ist Berichten zufolge vollkommen überlastet. Er herrsche ein Mangel an Medikamenten und Atemschutzmasken. Die chinesischen Streitkräfte entsandten 1.200 Militärärzte und Krankenschwestern zur Unterstützung.

Krawalle gegen Quarantänestation

Rund 100 Kilometer südöstlich von Peking kam es in einem Dorf zu ersten Krawallen wegen SARS. Dorfbewohner plünderten und verwüsteten eine leer stehende Schule, die zu einer SARS-Quarantänestation umgewandelt werden sollte. Da es in dem Dorf keinen SARS-Fall gebe, befürchteten die Bewohner, infiziert zu werden, sagte ein Beobachter.

Schärfere Kontrollen in Kanada

Zudem meldeten die Mongolei, Südkorea und Neuseeland erste SARS-Fälle. Kanada kündigte im Kampf gegen SARS verstärkte Kontrollen auf Flughäfen an. Eine zur Weltgesundheitsorganisation in Genf entsandte Delegation erreichte die Aufhebung der WHO-Reisewarnung nach Toronto. Seit 20 Tagen hatte es in Toronto keine neuen Ansteckungen gegeben.


SARS wird... 1019234

bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

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