Der Chart und die Vorgehensweise erinnern mich sehr stark an die Vorgehensweise vom November 2017. Hier wurde der Kurs künstlich von 19 € auf 16 € gedrückt um dann eine Kapitalerhöhung im Bereich von ca. 15,8-16,0 € für Institutionelle durchzuführen unter Ausschluss des Bezugsrechts.
Siehe hierzu auch nochmals meine damalige Kritik im Posting
#3955, u.a. auch mit dem Hinweis dass diese Vorgehensweise uns durchaus noch öfters ereilen kann!
In meinen Augen sollen nun neue gesellschaftsrechtliche Verhältnisse geschaffen werden.
Dies leite ich u.a. von dem Foxconn Börsengang (Aufstockung bzw. Übernhame der S&T Anteile) sowie den zahlreichen Beschlussvorlagen zur Hauptversammlung ab. Hier bin ich völlig dácor mit jseyse.
Ebenso stimme ich Klei vollkommen zu, dass das Vorhaben unter den Institutionellen längst die Runde gemacht hat und diese somit bereits über andere Informationen verfügen und deshalb von dieser Seite auch kein Angriff auf die Aktie kommt. Bei solch überragenden Zahlen und Aussichten hätten die Instis sich sonst in den letzten Tagen und Wochen viel stärker bei S&T engagiert. All das erinnert verdammt stark an den vergangenen Herbst.
Welche Möglichkeiten haben wir Kleinaktionäre?
Sollten wir vielleicht die Geschäftsleitung einmal direkt kontaktieren und fragen,
...ob sie den Kursverlauf der letzten Wochen erklären können?
...welche strukturellen Änderungen durch die Vorlagen bei der HV verfolgt werden? Welchem
Zweck die Änderungen dienen sollen?
...inwiefern ein Aufstockung bzw. Übernahme von S&T durch Foxconn derzeit ein Thema sind?
...ob womöglich die Institutionellen hier bereits mehr wissen?
.....Fragen könnten noch beliebig ergänzt werden....
Wie soll der Aktionär denn über solch weitreichende Beschlussvorlagen auf der HV abstimmen, wenn er nicht die Strategie des Unternehmens kennt?
Soll er hier der Geschäftsführung einfach vertrauen?
Kann man eigentlich sein Stimmrecht irgendwie abtreten, z. B. an eine Schutzvereinigung etc....?