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Redcare Pharmacy N.V ( Shop Apotheke)


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Redcare Pharmac. 33,24 € -3,65% Perf. seit Threadbeginn:   -63,75%
 
Claudimal:

der dax könne seine longunterstützung brechen

 
19.03.26 11:58
dann hätten wir einen trendbruch.was das heisst sollten jedem klar sein.dann gehts für monate nur runter.die bude hier dann bei 15-20.
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Claudimal:

wer hier erzählt ich hätte nie gedacht

 
19.03.26 12:02
und so dem soll gesagt sein ich habe zb mal ganz früher eine q-cells erlebt bei 120 euro.alle analysten hatten die auf kaufen und der weg ging bis in den pennybereich und später insolvenz.
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Maddin1:

@claudi

2
19.03.26 12:11
genau deswegen habe ich vorher die Reissleine gezogen. Bin mit 45% Verlust hier raus und schaue nun erst mal zu. Ich denke, daß das hier noch lange nicht vorbei ist.  
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voltaren:

der vergleich hinkt etwas

 
19.03.26 12:14
ja, natürlich kann es auch ganz übel enden.

aber dein vergleich mit q-cells hinkt etwas, damals wurden plötzlich die politischen rahmenbedingungen geändert (spezieller dank an die herren minister rösler und altmeier!), was dazu führte, dass die damals noch führende heimische solarindustrie innert kürzester zeit nach asien abwanderte.

das problem bei redcare ist ein anderes: dünne bruttomarge und fehlende profitabiltät. ich möchte hier wiedermal erwähnen, ebitda-zahlen sind nicht verlässlich, da ohne steuern und abschreibungen.  
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Holliday:

morgen großer Verfalltag

3
19.03.26 12:16
Ihr wisst aber schon, dass an diesem Freitag (20.03.26) der große Verfalltag (Hexensabbat) ist und dementsprechend die Leerverkäufer den Kurs extra noch einmal drücken.  
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Highländer49:

Redcare

 
19.03.26 12:32
Die Kursentwicklung der Redcare Pharmacy-Aktie treibt Anlegern seit Monaten nur noch die Tränen in die Augen. Innerhalb der letzten zwölf Monate verlor Europas größte Online-Apotheke über -70% an Wert und ein Ende des Kurssturzes ist nicht in Sicht. Auch am Donnerstagvormittag geht es um weitere -5% auf ein neues 6-Jahrestief bergab. Warum verlassen Anleger wie Ratten das sinkende Schiff? Und sinkt es überhaupt?
www.finanznachrichten.de/...d-jetzt-wirklich-300-drin-486.htm
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Mullingar:

Wie ein Wal an Land

2
19.03.26 12:35
Jeden Tag fast 10% und das völlig ohne Gegenwehr. Hier haben die Heuschrecken so einfach wie nie ein Heidengeld verdient und tun es weiterhin. Immer mal einen Tag streuen, an dem es scheinbar ein Stückchen rauf geht, um dann am nächsten Tag um so gnadenloser zuzuschlagen. Daraus wird man hoffentlich lernen. Gegenhalten gegen die organisierte Bande und auf ein Short Squeeze hoffen, da kann man auch Lotto spielen.
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Bilderberg:

Kleinanleger kaufen nie zum ATL

 
19.03.26 12:48
und verkaufen auch nie zum ATH.

Es genügt völlig irgendwo in dieser Range dabei zu sein.
Natürlich hätte ich auch bis morgen mit dem Nachkauf warten können.
Aber wer weiß denn ob es morgen tatsächlich noch mal entsprechend weiter runter geht.
In der Vergangenheit hat sich oft gezeigt der Donnerstag war der beste Kauftag.
In diesem Sinne allen ein glückliches Händchen.
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voltaren:

re

 
19.03.26 12:54
ja, sich gegen heuschrecken leerverkäufer wehren ist meist kontraproduktiv. je mehr man sich wehrt desto mehr heuschrecken zieht man an.

was kann der normale anleger gegen heuschrecken tun?

1. aus dem weg gehen. definitiv die beste strategie, aber hier etwas zu spät.
2. ignorieren und ausharren. das braucht nerven aus stahl.
3. man kann den heuschreckenschwärmen aus der entfernung folgen und abgraste felder günstig aufkaufen. dafür ist es hier aber noch zu früh.....
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crunch time:

#1705

2
19.03.26 12:58

Holliday:#1705 morgen großer Verfalltag. Ihr wisst aber schon, dass an diesem Freitag (20.03.26) der große Verfalltag (Hexensabbat) ist und dementsprechend die Leerverkäufer den Kurs extra noch einmal drücken.  
========================================
Sehe ich völlig anders. Die Positionen der LV haben ja absolut nichts mit dem Verfalltag am Hut. Da verfällt oder ändert sich genau NULL durch den Verfallstag morgen für die LV. Die LV haben keine Aktienoptionen (die morgen verfallen), sondern sich Aktien selber geliehen mit längerer Leihfrist, die weit über den den morgigen Tag geht. Die haben am Montag weiter die gleiche Größe an Position und warten ab bis mal der Boden erkennbar wird. Heute wurde die horizontale Unterstützung bei 36,51€ gerissen und auch beim DAX weicht wie wichtige horizontale Unterstützung rund um den Bereich 22930 immer weiter auf durch den Ölpreisanstieg und könnte u.U. einen weiteren Rutsch am Gesamtmarkt bringen, der auch auf Einzelaktien dann weiter ausstrahlt. Hier kommt also zu den drückenden schlechten News die Redcare selber zuletzt immer wieder rausbrachte auch das Gesamtmarktrisiko noch hinzu. Nächste horizontale Unterstützung liegt unter der 30€ Marke. Und "großer Verfall" ist mit Blick auf den Kursverlauf der Aktie schon seit einem Jahr. Man sollte an dieser Stelle vielleicht auch mal ein Lob an die Weitsicht der LV aussprechen, die anders als die Dauerbeschöniger, hier schon früh die totale Überbewertung und die zunehmende umsatz- und margendämpfenden Wettbewerbsverschärfung erkannt haben und sich entsprechend richtig positionierten. Ich hatte darauf  oft auch schon hingewiesen als die Aktie noch  doppelt und dreifach so hoch stand. Wurde dafür von bestimmten Leuten immer niedergemacht. Bislang keiner von denen zu sehen die nun sagen würden: "Sorry, da habe ich dir Unrecht getan". Na ja, so ist das eben, wenn man in einem Forum auch die kritischen Dinge anspricht. Kann ich mit leben ;) Ebenso habe ich oft genug gepostet und mit Fakten belegt wie sinnlos und gefährlich es ist auf Analysten zu hören. Genaus hatte ich oft genug auf die noch immer dominierenden Verkaufssignale der CT hingewiesen und von Käufen abgeraten solange diese Signale keine starke Umkehr aufzeigen. Wer sich also mit der Aktie schon vor Monaten beschäftigt hat anstatt mantraartig nur täglich die LV zu  beschimpfen als "Drückerbande", der dürfte hier schon lange nicht mehr von den weiter zunehmenden Verlusten betroffen sein, da man verkauft hat oder ebenfalls hier auf der kurzen Seite mitgelaufen ist.

Man sieht ja bei sehr vielen Aktien, daß LV sehr oft völlig richtig liegen mit ihren Einschätzungen, wenn Aktien sehr hohe LV Quoten haben. Gestern z.B. auch wieder bei Hellofresh zu sehen, wo vor den schwachen News eine extreme LV Quote vorlag und man sich fragte warum die LV noch nicht stärker wieder eindecken. Auch dort lagen die LV goldrichtig. Also anstatt nur auf die LV immer mit dem Finger zu zeigen als die "Bösen", vielleicht auch mal an die eigenen Nase fassen und sagen: " Ich bin wohl selber auch mitschuldig, denn ich habe hier konsequent alle klaren Warnsignale in den Wind geschlagen und (schlimmstenfalls) meine Verlust durch überteuerte ständige Nachkäufe auch noch vergrößert anstatt Verluste früh zu begrenzen".

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Redcare Pharmacy N.V ( Shop Apotheke) 1513214
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Mullingar:

Sorry ...

 
19.03.26 14:29
... aber die Drückerbande oder die Heuschrecken, wie ich sie gerne nenne, als Heilsbringer oder Durchblicker anzusehen, da fehlt mir der Glaube. Hier geht es um viel Geld und um Trends, die von den Herrschaften ausgelöst und ohne Unterlass bedient werden. Wenn man sich darauf beschränkt zu sagen, der Kurs hat immer Recht dann ist mir das zu einfach. Der Kurs ist kein Selbstläufer, und die Herrschaften  schauen ja nicht zu, wie der fällt. Der Kurs wird ja genau dahin bewegt, wo er jetzt steht. Die Aktie wird ja nicht gemieden, weil Alle wegen der Zahlen sagen, die Firma ist tot, sondern weil man sich nicht mehr traut zu investieren, weil jeder Up-Move sofort wieder gedrückt wird. Geschenkt, dass der Ausblick nicht das war, was sich einige gewünscht haben. Dass der Fall so tief wurde und ohne Unterlass weiter geht ist einfach das Ausnutzen des Momentums und sicher eine Sache von Absprachen. Wenn die "Heilsbringer" beschließen die Aktie aus ihren Klauen zu lassen, dann wird es, wie von Geisterhand wieder aufwärts gehen. Für mich braucht es dieses Instrument nicht, eine Kursregulierung durch Käufe und einen normalen Verkaufsdruck reicht. Mich würde allerdings noch interessieren von welchen Signalen du einen Einstieg abhängig machst? Oder theoretisierst du nur?
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Bilderberg:

Was passiert wenn ein LV nicht mehr

 
20.03.26 07:46
eindecken kann, weil die Kurse steigen und er die erforderlichen Sicherheitsleistungen (Margin) nicht mehr nachkommen kann, greifen mehrere Mechanismen:

Margin Call: Der Broker verlangt zusätzliche Sicherheiten, da die Verluste steigen. Wenn der Leerverkäufer nicht nachkommt, wird die Position automatisch liquidiert.
Forced Liquidation: Der Broker kauft die Aktien am Markt auf, um die Lieferpflicht zu erfüllen, unabhängig vom aktuellen Kurs. Dies führt zu realisierten Verlusten, die dem Leerverkäufer in Rechnung gestellt werden.
Risiko für den Broker: Wenn der Leerverkäufer pleitegeht und die Verluste nicht begleichen kann, bleibt der Broker als Vertragspartner haftbar. Er muss die Kursdifferenz zahlen, falls der Käufer der Aktie Schadensersatz fordert.
Short Squeeze: Bei massiven Kurssteigerungen (z. B. bei Gamestop) können viele Leerverkäufer gleichzeitig liquidiert werden, was die Kurse weiter in die Höhe treibt – ein dominoartiger Effekt, der die Verluste noch verstärkt.  
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#1713

Holliday:

@crunchtime #1710

2
20.03.26 11:36
"Sehe ich völlig anders. Die Positionen der LV haben ja absolut nichts mit dem Verfalltag am Hut. Da verfällt oder ändert sich genau NULL durch den Verfallstag morgen für die LV. Die LV haben keine Aktienoptionen (die morgen verfallen), sondern sich Aktien selber geliehen mit längerer Leihfrist, die weit über den den morgigen Tag geht. Die haben am Montag weiter die gleiche Größe an Position und warten ab bis mal der Boden erkennbar wird."

Sorry, aber natürlich ist der Termin-Markt eine sehr sehr wichtige Komponente für die Leerverkäufer und diese sind dort natürlich auch extrem unterwegs.

Die Vorgehensweise ist i.d.R. (natürlich nicht bei allen identisch) wie folgt:

1) Ein Hedgefonds hat ein Objekt für einen Leerverkauf identifizert und leiht sich dann zunächst die Aktien für einen bestimmten Zeitraum (mindestens 90 Tage, eher 180 Tage oder länger) ... dafür muss er Leihe-Kosten direkt aufbringen und zudem Sicherheiten in Form von Liquidität hinterlegen (Margin)

2) Jetzt schreibt der Leerverkäufer i.d.R. zunächst Calls an der Eurex im Geld bzw. tief im Geld (Position des Stillhalters) und dafür bekommt er direkt die Prämie gutgeschrieben ... dieses macht er, da er ja demnächst die geliehenen Aktien am Markt verkauft und dadurch einen "deutlichen" Kursrückgang erwartet bzw. diesen selber bewirkt ... cash-Zufluss durch die Prämie

3) Jetzt fängt der Leerverkäufer an, die geliehenen Aktien am Markt zu verkaufen und dadurch fängt i.d.R. der Kurs an "deutlich" zu bröckeln ... cash-Zufluss durch den erzielten Verkaufserlös

4) Teilweise gehen Leerverkäufer während des Verkaufsprozesses (wenn z.B. 40% bis 60% der geliehenen Aktien bereits am Markt verkauft wurden) und nach dem ersten Abrutsch des Aktienkurses um mindestens 10% oder mehr dann auch noch hin und schreiben Puts auf die Aktien an der Eurex aus dem Geld (Position des Stillhalters eines Puts) und hierfür kassieren sie ebenfalls direkt die Prämie ... durch den Kursrückgang im ersten Abrutsch und die höhere Vola sind die Prämien für die Puts natürlich gestiegen .... die Leerverkäufer haben als Stillhalter der Puts keinerlei Risiko und schlimmstenfalls geht der Aktienkurs weiter runter und dann werden die Calls wertlos und aus den Puts werden ihnen die Aktien dann angedient und diese sind sie ja über die Leihe short ... aus dem Verkauf der Puts cash-Zufluss

Ohne die Wertpapierleihe wäre das Ganze so nicht möglich und die Hedgefonds könnten ja auch einfach selber nur Puts an der Eurex kaufen oder Calls an der Eurex verkaufen, dadurch würde sich aber der Kurs nicht bewegen ... die Wertpapierleihe mit anschließendem Verkauf der geliehenen Aktien im Markt bewirkt ja erst den Kursrutsch und die Eurex wird dann für den "großen" Reibach bzw. für die Generierung von Zusatzeinnahmen benutzt.

Kritisch wird es erst, wenn die Leerverkäufer auch Calls in größerem Umfang geschrieben haben (Punkt 2) und der Kurs dann entgegen ihrer Meinung / Position zum Verfalltag hin deutlich steigt und dann vergrößert sich quasi ihre Shortposition, da sie die geliehenen Aktien irgendwann zurückgeben müssen und zudem als Stillhalter der calls die Aktien bei Fälligkeit der Eurex-Kontrakte on Top noch liefern müssen ... dann kommt es zu massiven Kurssprüngen und dann laufen die shorties den Kursen hinterher (wie bei VW damals oder bei Gamestop etc. ... je größer die short-Position, je größer das Risiko bei einer positiven Unternehmens-News für einen deutlichen Kurssprung).  
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