wer weis, vielleicht gibts dann die paar hundert Punkte Konso um dann die 9k zu stürmen?
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Aussage: „Die bösen Bangster treiben den DAX absichtlich auf einen bestimmten DAX-Stand, um den Stop Loss abzufischen / die Scheine KO gehen zu lassen.“
Zunächst ein paar Zahlen:
Rechnet man die von der EDG erhobenen Zahlen auf alle Emittenten hoch, so belief sich das Gesamtvolumen des deutschen Zertifikatemarkts Ende März auf 95,9 Mrd. Euro.
… Auf Anlageprodukte entfielen auch im Berichtsmonat wieder 98,5 Prozent des investierten Volumens, während Hebelprodukte nur einen Volumenanteil von 1,5 Prozent aufwiesen.
Quelle: Monatsstatistik 2013 http://www.derivateverband.de/DEU/Statistiken/Marktvolumen
Damit es sich für die Banken überhaupt lohnen würde, müßten einige Voraussetzungen erfüllt sein:
- Die Kosten, um den DAX 'hochzupushen' müssen geringer sein, als der Ertrag aus den KOs.
- Es dürfen keine stark gegensätzlichen DAX-Ziele zwischen den Derivate-Emittenten vorliegen.
- Es müssen genügend Kenntnisse darüber geben, an welchen Marken die meisten SL liegen.
- Das Marktumfeld, z. B. US-Daten, Konjunkturerwartungen, sollte mitspielen.
Etc.
Allein das eingangs zitierte Volumen läßt an dem Sinn eines Pushens zweifeln.
Wenn ich Herausgeber von KO-Scheinen wäre, welche KO-Schwellen würde ich zu Grunde legen? I. d. R. Sind es meist glatte 100er-Schritte, was die Handhabung auch vereinfacht. Sucht ein trader nun gezielt einen Schein mit einer Schwelle bei 8509, weil er da einen Widerstand vermutet? Wird schwierig, so einen zu finden.
Daß nun gerne an runden Marken gekauft und verkauft wird, belegen schon Aussagen wie „Wenn der DAX auf 7000 zurückfällt, steige ich wieder ein.“ oder „Wenn der DAX bei 8500 steht, verkaufe ich meine Aktien.“
Es ist nun selbstverständlich, daß solche Marken meist nicht genau erreicht werden, sondern der Kurs über- oder unterbietet diese. Aber für einen trader, der genau auf einer glatten Zahl seinen SL legt, mag es wie Absicht vorkommen. Wer sich etwas mit der Charttechnik auseinandersetzt, wird feststellen, daß Widerstände und Unterstützungen in den seltensten Fällen auf diesen glatten Zahlen liegen.
Weiterhin muß berücksichtigt werden, daß auch die Banken selbst Derivate halten. Die Deutsche Bank soll – vermutlich – 72 Billionen Dollar in den Büchern stehen haben. Wie viele jetzt auf den DAX davon entfallen weiß ich nicht. Aber da müssen die Banken doch aufpassen, sich nicht ins eigene Knie zu schießen.
Die eingangs erwähnte Behauptung zielt mehr oder weniger auf die armen trader und Kleinanleger ab. Im großen Spiel sind diese aber irrelevant.
Stresstest für griechische Banken....und sie bestehen diese...
Zu den Voraussetzungen
- Die Kosten, um den DAX 'hochzupushen' müssen geringer sein, als der Ertrag aus den KOs.
Du musst natürlich auch noch die Erträge berücksichtigen, die möglicherweise Käufer (für das Underlying) auf einem höheren Niveau bereit sind zu bezahlen. Daher muss ein Kursrutsch auch einen deutlich höheren Ertrag erbringen, was wiederum schlüssig ist.
- Es dürfen keine stark gegensätzlichen DAX-Ziele zwischen den Derivate-Emittenten vorliegen.
Nachdem eine Zinssenkung eintritt und die frei werdenden Mittel verfügbar sind dürften sich über gemeinsame Ziele keine Zweifel mehr ergeben. Die Frage ist nur, ob es absehbar (bekannt) war und ob die Stärke der Reaktion noch verhältnismäßig ist. Die Reaktion 3 Tage vorweg zu nehmen halte ich schon für sehr sehr fragwürdig. Natürlich ist ein gewisser Wissensvorspung kaum zu vermeiden, aber bereits Montags bei einer Zinssenkung am Donnerstag und mit dieser Heftigkeit? Aber dieser Mechanismen werden kaum noch hinterfragt. Der Markt, der Markt.
- Es müssen genügend Kenntnisse darüber geben, an welchen Marken die meisten SL liegen.
Es müssen sich nicht zwangsläufig die Marken ergeben, weil Du auch Geld verlierst, wenn die Marke nicht erreicht wird, aber der Markt gegen Dich läuft. Aus meiner Sicht daher kein Argument.
- Das Marktumfeld, z. B. US-Daten, Konjunkturerwartungen, sollte mitspielen.
Wenn ich mir das mir bekannte realwirtschaftliche Umfeld anschaue und was seit zwei Jahren in Europa los ist, dann ist die Frage, ob die Kurse die Nachrichten machen oder ob es wirklich Nachrichten gibt, die die Kurse beeinflussen lasse ich jetzt einmal dahin gestellt. Aber es kann auch sein das ich das persönlich zu negativ sehe. Wenn ich die eine oder andere Äußerung hier verfolgt habe, dann sehen es jedoch viele andere user ähnlich.
Konjunkturdaten, ich glaube erster hatte die Daten heute morgen gepostet. Die Wahrnehmung wird bewußt verändert bzw. verkürzt.
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...lt-mehr-Auftraege-2442852
Die sitzen vor ihren Rechnern und schieben sich die Papiere hin und her bis das Ziel erreicht ist. Danach umgekehrt.
Ein paar Krümmel bleiben immer bei diese Orgie. ( forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-undecided.gif" style="max-width:560px" alt="" /> könnte so ähnlich ablaufen )
Unfug aha, wieder das mit dem Umgang. Schau dir die Überschrift an und lese die ersten zwei Sätze. Was soll Dir das suggerieren? Und was ist es tatsächlich? Steht dort in diesem Artikel irgendetwas davon, ob es y/y oder m/m ist? Welche Zahl bezieht sich auf was? Nenne es wie Du willst, ich nenne es bewußte Beeinflussung der Meinungsbildung durch schlechte oder bewußt verkürzte Darstellung.
Das kannst Du Unfug schreiben so viel Du willst. Wenn man zentrale Fakten weg läßt und es dann positiver darstellt als es ist, dann nennst Du das Nachrichten? Ich nicht. Das Du keine Wirtschaftsnachrichten mehr lesen möchtest steht Dir frei.
...wird es sicherlich sehr diplomatisch formulieren, wie...."Wir behalten alle Optionen, werden zugreifen, wenn es sein muss.....und bleiben flexibel..:"
etc....insofern....zurückfahren oder nicht....ist nicht von Belang...
Dieses Quartal waren die Erwartungen so niedrig, dass die Zahlen gut aussahen....mal schaun, wie es im nächsten Quartal wird.....
Zunächst einmal ist dieser Thread nicht die Mehrheit der Privatanleger und die waren Mo.-Mi. mehrheitlich short, weil viele auf die 6.950 spekuliert haben.
Dein zweites Argument, das
Doch ein Argument. Da es hier um die These SL-fishing geht, sind die Marken wichtig. Wenn der Markt gegen Dich läuft, hast Du zunächst nur Buchverluste, davon haben die 'bängster' erstmal nichts.
atimmt solange, solange ich die Orderbücher mit den SL nicht kenne. Denn wenn ich diese kenne und den Anteil Derjenigen die bereits einen Buchverlust haben kann ich durchaus Berechnungen darüber anstellen, welche Bewegung in diesem Moment die Wertvollste aus der Emmitentensicht ist. Aus meiner Sicht bleibt es daher dabei.
Ergänzung: Und da die Mehrheit auf die 6.950 spekuliert hat, war dieser Move überhaupt erst möglich gewollt und geplant.
Gehen wir doch einmal davon aus, das ein Emi beginnt am 30.04.2013 ganz langsam Telekom-Aktien zu kaufen und zwar mit einem Durchschnittspreis von 9,00 EUR und am darauffolgenden Montag eine große Potion nachkauft. In der Summe sagen wir mal 500 Mio. EUR zu durchschnittlich 9,05 EUR. Im Anschluss, weil er weiß, das es bestimmte Mitteilungen in den kommenden Wochen geben wird, kauft er nun über die kommenden beiden Tage verteilt kleinere Aktienpakete zu höheren Preisen nach, so dass er am Ende bei 600 Mio mit einem Durchschnittspreis von 9,10 EUR. Der Ertrag auf der Emi.seite war sagen wir einmal 20 Mio. EUR aus dem Knowout von Telekom Puts und Dax Puts zu erzielen. Am 16.05.2013 werden die T-Aktien wieder verkauft und der Gewinn auch die 600 Mio. betragen 10 % d.h. 60 Mio. EUR, dann erhöht der Ertrag auf der Emi.seite den Gesamtertrag dieses Investments um 25 % oder von 10 auf 13,3 %. Der Ertrag der 20 Mio. EUR wäre vielleicht nicht zu erzielen gewesen, wenn die Stimmung nicht vorher schlecht gewesen wäre und die Party nicht bereits am Montag begonnen hätte. Und so lohnen sich Geschäfte, die sich unter normalen Umständen ohne die richtigen Nachrichten nicht lohnend gewesen wären.
Stellen wir jetzt einmal nicht auf die Kurzfristigkeit ab sondern betrachten es mal etwas mittel- bis langfristiger. Ich nehme jetzt einmal bewußt das Gegenteil (Extrem) mit dem gleichen Inhalt. Vielleicht wird es dann klarer.
Italiens Industrie weiterhin schwach
Die Binnennachfrage blieb jedoch schwach, vor allem aus dem Ausland kamen mehr Aufträge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat setzte sich der Sinkflug mit einem Orderrückgang um zehn Prozent fort. Die italienische Industrie befindet sich seit etwa eineinhalb Jahren in der Rezession. Hoffnungsschimmer für das rezessionsgeplagte Italien: Die Industrieunternehmen des Landes im März 1,6 Prozent erhielten mehr Aufträge als im Februar, wie das Statistikamt Istat am Montag in Rom mitteilte. Es war der erste Zuwachs seit einem halben Jahr und der stärkste Anstieg seit August 2012. Die Markterwartungen wurden übertroffen.
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