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Quo Vadis Dax 2010 - Das Original


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K.Platte:

Lohnkürzung für Beamte in Californien

3
04.07.10 10:13
Ein staatliches Berufungsgericht entschied am Freitag, dass Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Lohn für staatliche Arbeitnehmer auf Bundesebene auf den geltenden Mindestlohn reduzieren darf.

Der Gouverneur ordnete die Zahlung für fast 200.000 Staatsbedienstete zu $ 7,25 / h an, bis das Defizit  reduziert ist.

200.ooo Beamte mit 5,77€/h, wer soll damit dann noch seine Schulden tilgen.
Antworten
Tony Ford:

Alles deutet auf eine weitere Korrektur hin...

11
04.07.10 12:22
Chart im Eimer, schlechte US-Daten, Schulden über Schulden, HarvardProfs die ebenfalls pessimistisch sind, also wie soll man dann meiner Argumentation glauben schenken, deutet doch ALLES auf eine anhaltende Verunsicherung hin.

Doch die Vergangenheit hat mich zumindest gelehrt, dass man am Wenigsten irgendwelchen "bezahlten" Experten oder Analysten glauben schenken sollte, denn allein hoch gebildet zu sein bedeutet meiner Meinung nach nicht, die Dinge in der Welt wirklich zu verstehen.
Dies erlebe ich eigentlich in fast allen Bereichen, dass irgendwelche Manager denken ein Unternehmen gut führen zu können, doch wer am unteren Ende arbeitet, der weiß, dass in der Managementebene viel mehr Fehler begangen werden als ein Facharbeiter Ausschuss produziert. Der Fehler ist eben, dass man fast immer die Komponente MENSCH außer acht lässt und mit reiner Logik und Schlussfolgerung die Dinge analysiert.

Börse hingegen ist meiner Meinung nach zu 80% von Stimmung getriebenes Massenphänomen, welches sich die Big Player dieser Welt sehr wohl zu Nutzen machen. Dadurch kommt es nicht selten immer zu völlig konträren Bewegungen, die nahezu jeder Logik widerspricht.
Und ich wiederhole mich immer wieder gerne, Voraussetzung für eine Rally sind:
- eine schlechte Stimmung (laut Stimmungsindikatoren) >> ist gegeben
- eine sich erholende Konjunktur nach einer größeren Krise >> ist gegeben
- eine charttechnisch verfahrene Situation und Häufung von Verkaufssignalen >> ist gegeben
- günstige Rahmenbedingungen, d.h. EURO im Abwärtstrend, niedrige nach Möglichkeit nicht steigende Zinsen, stagnierende günstige Rohstoffpreise, niedrige Inflation >> alle Punkte einwandfrei gegeben

Und wenn ich mir dann noch die Insidertransaktionen anschaue, wo momentan sehr deutlich die Käuferseite dominiert, dann die Auftragseingänge deutlich zulegen und die Unternehmen wieder größere Geldmengen investieren, dann bestätigt es den Aufwärtstrend und das Motto "The trend is your friend!".
Wenn ich dann noch sehe, dass mit fallenden Aktienkursen auch der Goldpreis stagniert und nun zuletzt deutlicher gefallen ist, dann sehe ich keine Anzeichen für Panik bei den Anlegern, stattdessen bereiten sich wohl einige Insider darauf vor, Gold in Aktien zu tauschen, weil sie eben wissen, dass die Kurse nach oben gehen werden.

Naja und wer jetzt auf Häuserpreise, Arbeitslosigkeit, etc. schaut, der wird dort die Nachwirkungen der Krise sehen, denn solche Indikatoren laufen einer Entwicklung nunmal hinterher und erklären auch, warum DAX und Dow die letzten 11 Monate  keine größere Bewegung nach oben schafften und sozusagen seitwärts "konsolidierten".
Quasi sind diese schlechten Daten schon eingepreist, was auch die mittlerweile niedrigen Börsenbewertungen wie KBV zeigen. Die Kurse sind momentan sehr niedrig bzw. billig, weil eben die Krise ihre Nachwirkungen zeigt, doch diese Nachwirkungen werden wir überwinden, so wie auch schon bei der vorangegangenen Krise es der Fall war und dann gibt es einen neuen Schub nach oben.
Und da der Pessimismus im Vergleich zum Einbruch im Januar/Februar deutlich größer ist, die Volatilität und Volumen deutlich zugenommen hat, steht nun eine größere Bewegung bevor, die zu 90% nach oben stattfinden wird, denn alles andere ist angesichts des hohen Pessimismus sehr unwahrscheinlich. Dazu müssten Großbanken oder Staaten Pleite gehen, doch auch damit rechnen viele Anleger mittlerweile schon.
Natürlich kann es kurzzeitig mal noch auf 5700 laufen, doch wird eine solche Bewegung nicht von Nachhaltigkeit sein.

schauen wir weiter, eine Entscheidung steht jedenfalls bevor, denn ich glaube nicht daran, dass wir in einer Seitwärtsrange für Monate verharren werden, dazu sucht der Markt die Entscheidung.
Antworten
anjab:

seit Montag is högschte Vorsicht angebracht

2
04.07.10 12:32
Antworten
die_milbe:

hat schon was verbrecherhaftes - oder?

2
04.07.10 13:18

einfach mal links anklicken und dann schauen, wann die empfohlenen produkte in den k.o. gerannt sind. paar stunden später, ... die commerzbank als wett-anbieter ist mir diesbezüglich schon öfters aufgefallen.

habe nie auf so eine empfehlung reagiert, nutze sie aber als kontraindikator und versuche scheine zu finden, die ab der k.o.-schwelle der empfohlenen produkte für die gegenrichtung vorgesehen sind. landkarte der verbrecher - sprich k.o.-map - ist m.E. äusserst hilfreich.

http://www.ariva.de/news/...Zertifikat-auf-Silber-Commerzbank-3470702

http://www.ariva.de/news/...-Zertifikat-aufgelegt-Commerzbank-3454606

 

Antworten
Schippe_Walt.:

@ anjab

 
04.07.10 13:28
warum???
Antworten
die_milbe:

tante gerlinde, was ist daran

 
04.07.10 13:44
witzig???
Antworten
TraJoe:

tony - mag alles so kommen

 
04.07.10 14:02
wie du denkst, oder genau umgekehrt. man kann immer fuer jede richtung gruende finden. bloss wuerde ich niemandem empfehlen aufgrund solcher vermeintlich "plausibler" ueberlegungen sein geld aufs spiel zu setzen. und wenn "deine" insider alle so optimistisch sind, ist hier als kontrastprogramm mal auch so ~ne art insider, und der hat brandaktuell seine einschaetzung geaendert>

"Concern governments around the world are curtailing stimulus measures too soon spurred Barton Biggs to sell about half of his stock investments this week.

Biggs, whose Traxis Partners LLC gained 38 percent in 2009 when he bought equities after the Standard & Poor’s 500 Index fell to a 12-year low, sold most of his U.S. technology holdings, he told Bloomberg Television yesterday.

Signs the U.S. economy is weakening convinced Traxis to reverse course as the S&P 500 posted a weekly slump of 5 percent, bringing its loss since April 23 to 16 percent. Biggs, 77, said yesterday he cut bullish bets by about half since June 29, when they made up 70 percent of his fund.

“I can change my mind very quickly,” Biggs, who manages $1.4 billion, said in a telephone interview following the Bloomberg Television appearance. “I’m not wildly bearish, but I don’t want to have a lot of risk at this point. I just want to have less exposure at a time like this.”

The withdrawal of government stimulus, including the U.S. Senate’s vote against extending unemployment benefits on June 30, may turn a “soft patch” into a recession, he said. The second recession in three years isn’t inevitable should “rational politicians” take action to avert it, he said.

Stocks in the U.S. have fallen nine times in 10 days, including yesterday when data on jobs and factory orders added to concern the economic rebound is slowing. On Bloomberg Television, Biggs said “policy mistakes” could curb the U.S. expansion in gross domestic product that’s forecast by economists to be 3.2 percent in 2010.

A Mistake

Biggs said it would be a mistake to rein in government spending at a time when global economic growth is weakening. The largest economies should aim to cut deficits in half by 2013, the Group of 20 said in June 27 after a meeting in Toronto.

“The economic numbers are very disappointing,” Biggs said. “Maybe the politicians respond. I’m worried that we could have not just a soft patch but a double dip which lasts two or three quarters and where nominal GDP is only up 2 or 3 percent, and that’ll have a big effect on profits. I’m afraid the market goes down another 10 or 15 percent if that happens.”

Biggs’s comments reflect the pressure on professional investors as the steepest rally since the Great Depression started to fizzle in April. Hedge funds lost an average of 2.6 percent in May, according to the HFRX Global Hedge Fund Index, as the European debt crisis triggered declines in stocks, the euro and commodities.

‘Raising Cash’

It was the biggest decline since November 2008, when hedge funds lost 3 percent following Lehman Brothers Holdings Inc.’s bankruptcy two months earlier. About $3.5 billion was withdrawn from hedge funds in April, according to TrimTabs Investment Research and BarclayHedge estimates.

“I sold stocks pretty aggressively in the U.S., and we had a lot in tech,” Biggs said, referring to this week. “I’ve taken basically all of it out in the U.S., and we had a broader exposure to consumer stocks and just, in general, I’ve reduced my net long position by about 30 or 40 percentage points.

He added: “I’m not putting my money into anything. I’m raising cash.”

Biggs, who earlier this week predicted S&P 500 companies would earn a combined $85 to $90 a share in 2010, now says profits may be as low as $70 to $75 if the economy slows. The low end of that range implies a price-earnings multiple of 14.6 for the S&P 500, compared with its historical average since 1954 using reported results of 16.4.

Prior View

“I’m definitely not a seller,” Biggs told Bloomberg News on June 29. “All things considered, I’m going to stay where I am unless the market really comes down some more. Then I’d be inclined to be a buyer.”

Traxis was buying household-product suppliers, drugmakers and computer companies at the start of the year, speculating they would prove bargains as earnings surged, he said in a Dec. 29 interview with Bloomberg. In March, he said stocks remain cheap relative to forecasted earnings and predicted the global economic recovery would be “surprisingly strong.”

Biggs said yesterday stocks may still rise, comparing the current market to the end of the 1982 recession when the S&P 500 declined 13 percent. The advisory firm founded by Laszlo Birinyi published research on July 1 drawing the same comparison.

“This is what always happens at this stage of the cycle,” Biggs said on Bloomberg Television. “We are at exactly the same stage in the cycle as we were in 1982, using the exact kind of words: ‘The U.S. economy is collapsing, the world is collapsing, it’s the worst time since the Great Depression.’ Blah blah blah.”
(Bloomberg)
Antworten
Schippe_Walt.:

zu 49702, Alles deutet auf eine weitere Korrektur:

 
04.07.10 14:03
meine meinung:

für nächste woche siehts gut aus im dj. rsi unter 30%; im 2, 5 Tegeschart kann man sehen das der dj einen wimpel ausgebildet hat und nach oben ausgebrochen ist. im mom liegt er genau auf der alten widerstandslinie. einzelne aktien (coca, wal mart, ibm, procter, chevron, home depot...) sind entweder aus den bb's ausgetreten, und/oder der rsi ist unter 30%. ausserdem min. 7 (je nachdem welches programm man verwendet) rote kerzen im djia hintereinander.

ich gehe nächste woche von min. 10100 (bb's mitte aktuell) aus, was sich natürlich auch auf den dax auswirken wird.

ausserdem, hier nochmal einer der wirklich sagt was er denkt:

http://www.ariva.de/forum/...n-Rohstoffe-usw-407715?page=5#jumppos146
Antworten
TraJoe:

wie immer, blick voraus, nW US - growth is cooling

 
04.07.10 14:07
"U.S. .Services in U.S. Probably Grew at Slower Pace, Signaling Growth Is Cooling

Service industries in the U.S. expanded at a slower pace in June, indicating the economy started to cool entering the second half, economists said before reports this week.

The Institute for Supply Management’s index of non- manufacturing businesses, which make up about 90 percent of the economy, fell to 55 from 55.4 in May, according to the median of 59 estimates in a Bloomberg News survey ahead of the July 6 report. Readings above 50 signal expansion.

Companies such as Bed Bath and Beyond Inc. may find it harder to boost sales without faster job growth as government stimulus wanes. Private hiring last month rose less than forecast and a report later this week is forecast to show jobless claims are at a level that indicates firings are staying elevated.

“The economy is showing some loss of momentum,” said Jim O’Sullivan, chief economist at MF Global Ltd. in New York. “It’s going to be three steps forward and one step back, and right now we’re in the one-step-back phase. Ultimately we need further acceleration in payrolls.”

The figures on services follow reports last week that showed a slowdown in manufacturing and weakness in housing, at the same time Europe grapples with a debt crisis and China tries to slow its economy.

First-time filings for unemployment insurance fell to 460,000 last week from 472,000, according to the median estimate in the Bloomberg survey before the Labor Department’s July 8 report. Claims around 450,000 are consistent with private companies adding about 100,000 jobs a month, according to JPMorgan Chase & Co. chief economist Bruce Kasman.

Private Employment

Employment at companies rose 83,000 last month, less than the 110,000 increase forecast by economists in a Bloomberg survey, Labor Department figures showed on July 2. Including government, payrolls fell for the first time this year because of a drop in federal census workers. The jobless rate decreased to 9.5 percent from 9.7 percent as the labor force shrank.

The outlook for jobs is one reason consumer confidence sank more than forecast in June, according to a Conference Board report. It raises the risk household spending, which accounts for about 70 percent of the economy, will falter.

Bed Bath & Beyond, a Union, New Jersey-based retailer, last month forecast current-quarter and annual earnings that trailed analysts’ estimates.

Facing Challenges

“It appears the consumer continues to face economic challenges, and the pressures of the macroeconomic environment still persist,” Leonard Feinstein, the company’s co-chairman, said on a conference call on June 23.

Concerns about unemployment and reluctance to make large purchases were also reflected last week in lower-than- anticipated auto sales in June for General Motors Co. and Ford Motor Co., the two largest U.S. automakers.

The Standard & Poor’s Supercomposite Retailing Index has fallen 22 percent since a 19-month peak on April 26, compared with a 16 percent decline in the broader S&P 500 gauge from its 19-month peak on April 23.

The Tempe, Arizona-based group’s ISM services survey covers industries that range from utilities and retailing to health care, housing and finance.

Housing, which helped trigger the recession, is showing signs of renewed weakness following the end of a government tax credit of as much as $8,000 for buyers. The absence of faster job growth and rising foreclosures are depressing property prices.

Federal Reserve

Economic data in recent weeks and Europe’s sovereign debt crisis underscore why Federal Reserve policy makers renewed a pledge last month to keep interest rates near a record low. Central bankers said the recovery is “likely to be moderate for a time,” according to their statement. Consumer spending still “remains constrained” by joblessness and “tight credit,” they said.

Services have been lagging behind manufacturing, which led the economic recovery that began in the middle of 2009. The ISM reported on July 1 that factories expanded in June at the slowest pace this year as orders and exports cooled, adding to concern financial-market turmoil sparked by Europe’s debt problems will hurt global growth.

                       Bloomberg Survey

==================================================
                       Release    Period    Prior     Median
Indicator                 Date               Value    Forecast
==================================================
ISM NonManu Index         7/6       June      55.4      55.0
Initial Claims ,000’s     7/8      3-Jul      472       460
Cont. Claims ,000’s       7/8      26-Jun     4616      4600
ICSC Chain Store Sales    7/8       June      2.6%      n/a
Cons. Credit $ Blns       7/8       May       1.0       -2.0
Whlsale Inv. MOM%         7/9       May       0.4%      0.4%"
==================================================
Bloomberg
Antworten
scouty:

S&P Weekly

3
04.07.10 15:00
Ablesen und sich was dabei denken, könnt ihr ja selbst
(Verkleinert auf 67%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 330398
Antworten
Sperling1:

Tony Ford

4
04.07.10 15:05
Ich gebe Dir mit deinem antizyklischen Ansatz, daß eine Rally entstehen könnte,völlig recht. Ich finde es schon fast
peinlich, daß die Gefahr eines Double Dip immer wieder propagiert wird, der Kleinanleger soll´s glauben. Jede Industrie-
nation der Welt wächst( in den nächsten Monaten ggf. etwas langsamer) und die Unternehmen werden in der
nächsten Berichtsrunde sehr gute Zahlen präsentieren. Die Euroländer bauen ihre Schulden ab (insbesonders
Griechenland),  was den Anleihenmarkt noch unaktraktiver werden läßt. Ich bin mir relativ sicher, daß instititionelle
Käufer bereits Aktien im Sinne der Branchenrotation kaufen.
Antworten
scouty:

S&P Weekly

 
04.07.10 16:18
mit Rechtecken
(Verkleinert auf 55%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2010 - Das Original 330402
Antworten
scouty:

Kurz noch was zum Chart

 
04.07.10 16:29
das kleinste Rechteck (gelb) ist abgearbeitet und da es noch relativ jung ist, halte ich einen Abpraller nach oben bis zu seiner Oberkante  1130 die für nicht unwahrscheinlichste Variante. Dort sehen wir dann, ob die Kraft für den Angriff auf die alten Hochs reicht oder nicht. Prallen wir allerdings zum wiederholten Male an der 1130 ab, dann sollte das Ziel des türkisen Recktecks auf dem Programm stehen.
Antworten
scouty:

@sperling

 
04.07.10 16:48
wenn instititionelle Anleger kaufen würden, dann wäre z.B. SP nicht innerhalb von 2,5 Monaten um 20% eingebrochen, deswegen wäre ich vorsichtig mit solchen Spekulationen.
Antworten
flatfee:

@tony

 
04.07.10 18:17
zeig mir mal bitte aktien in denen insiderkäufe z zt im dax dominieren und zeig mal die stimmungsindikatoren die z zt alle schlecht sind
Antworten
flatfee:

@sperling

2
04.07.10 19:13
was aber in dem ansatz des dd und dem ansatz tony´s identisch ist - sie kaufen in erwartung - und verteidigen ggf eine fehlentscheidung weit über das vernünftige mass hinaus - an der börse ist es mM nach nicht schlimm falsch zu liegen, dies passiert häufiger als gedacht NUR muss dann eine reaktion erfolgen - und die vermisse ich bei beiden - denn im augenblick höre ich bei tony das was ich bei den bären seit mitte letzten jahres ebenfalls so albern fand

man verteidigt eine entscheidung oder gesinnung die offensichtlich falsch ist - natürlich ist man hinterher immer schlauer, aber zum depp wird man immer nur wenn man sich selber nicht hintrefragt
Antworten
snapple:

Also ich denke oder hoffe das die

 
04.07.10 19:27
5799 im dax bis Die 15:30 halten wird. Danach
kanns schon nen Rutsch geben, weiß nict was kommen soll das sich
die Märkte erholen und vertrauen schaffen.
Antworten
darkgreenhorn:

@tony ford

4
04.07.10 19:28
die pauschale Aussage zu Insiderkäufen passt aber überhaupt nicht zu folgender Meldung:

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...verlieren-den-mut/50139009.html
Antworten
Tony Ford:

@flat...

6
04.07.10 19:50
ich wäre ja schön blöd, wenn ich all meine Quellen verraten würde, schließlich habe ich viele Wochen und Monate lang verschiedene Indikatoren in ihrer Zuverlässigkeit getestet und habe mir nun eine Kalkulation gebaut, die es mir erlaubt, anhand dieser Indikatoren Übertreibungen sichtbar zu machen und hohe Wahrscheinlichkeiten zu filtern.

Würde ich diese Quellen alle verraten, dann hätte ich mir die viele Arbeit gemacht und andere Anleger könnten diese Informationen nutzen. Da bin ich dann eher der Meinung, dass jeder seines Glückes eigen Schmied ist.

Ein Indikator habe ich aber schon mehrfach erwähnt, nämlich den Investor's Intelligence Stimmungsindikator und der sagt meiner Meinung nach schon ziemlich viel aus, zeigt wie pessimistisch die Anleger momentan sind.

Und nochwas zu den Berichten die hier u.a. TraJoe oder darkgreenhorn hineingestellt hat. Für mich sind diese Meldungen völlig uninteressant und ich versuche diese völlig zu ignorieren, denn dahinter steht eine Medienmaschinerie die in erster Linie für die BigPlayer-Gemeinde arbeitet und gesponsort wird.
Man wird selbst in einer Boomphase immer negative Meldungen finden, doch geben einzelne Meldungen kein objektives Gesamtbild, was meine Einstellung zur Ignoranz noch mehr begründet.

Stattdessen vertraue ich lieber den immer gleichbleibenden Indikatoren, z.B. Stimmungsdaten, Rahmenbedingungen, Charttechnik, usw. aber eben niemals einzelnen Horrormeldungen. So mache ich mich emotional völlig unabhängig und lasse reine Fakten und Statistiken sprechen und handle konsequent danach, weil ich weiß, dass zu 80% sich diese Wahrscheinlichkeiten erfüllen werden.

Eine Sache, die man mir sicherlich ankreiden kann, ist es ein zu hohes Risiko zu suchen. U.a. hätte ich auch einen CallOS bei 6300 statt 7000 wählen können. In diesem Punkt handle ich sicherlich "falsch" und schäme mich dafür ;-)

Aber lassen wir einfach die Zukunft sprechen, denn wenn die Wette am Ende aufgeht, habe ich es vielleicht nicht ganz richtig doch auch nicht falsch gemacht.
Antworten
flatfee:

@tony

2
04.07.10 20:52
"Aber lassen wir einfach die Zukunft sprechen..." - genau dies ist das problem - hoffnung und wie man aus deinen posts raushören kann - der fehlende wille ggf entscheidungen zu überdenken - vielleicht hast du diesmal glück und es klappt denn das wir auf 2000 durchfallen glaube ich auch nicht - ABER was in diesem willen durchzuhalten auch drinsteckt - du sitzt deine entscheidung einfach aus - so hört es sich zumindest an - und das ist eben mehr lotterie denn traden

weshlab ich sagte, dass ich vermute dass du zu den verlieren gehören wirst - selbst wenn du dieses mal glück hast - eigentlich wünsche ich dir für diesen fall sogar das versagen, denn vielleicht rettet dich dann diese erfahrung langfristig

btw "Würde ich diese Quellen alle verraten.." - ich glaube diese ominsösen quellen gibt es gar nicht - denn warum machst du dir so eine mühe - alles mit allem möglichen zu begründen, wenn du dich ausschliesslich auf eine handvoll indis verlässt ?

das mag vielleicht newbies überzeugen - ich halte es für humbug ;-))
Antworten
flatfee:

@snapple

 
04.07.10 20:55
die frage ist nicht ob sie hält - die frage ist wie handele ich dieses szenario und viel wichtiger, wie handele ich wenn dieses eben nicht eintritt sprich wann gehe ich ggf raus wenn das von mir präferierte scene nicht eintritt

in beiden richtungen liegen chancen - ob nun pro- oder antizyklisch

alles andere ist wunschdenken und eben lottospielen
Antworten
Goldminenabz.:

zu 49696

 
04.07.10 21:55

"Danke" für die witzig...

Am Ende des Tages lache ich !

Antworten
flatfee:

@gold

3
04.07.10 22:06
doppel-id?
Antworten
platinium-che.:

@flat

 
04.07.10 22:34
Die Vermutung hatte ich schon lange das hier einige "Fakes" herumgeistern !
Aber Goldmine das ist verboten das du da machst.
Antworten
TraJoe:

tony ford, sperling, flatfee

2
04.07.10 23:30
flatfee, deine analyse von tony~s aussagen trifft den sprichwoertlichen nagel auf den kopf.

man braucht nur eine reihe von deinen posts durchzuschauen, tony, dann wird schnell klar, dass du ein bauch-bestimmter anlegertyp bist ("trader" moechte ich dazu eigentlich nicht sagen). indikatoren? fehlanzeige, statt dessen immer wieder der versuch, beobachtungen oder meldungen selbst vermeintlich "richtiger" als die anderen zu interpretieren. dabei wird dann eine erwartete verbesserung der wirtschaftslage gleich gesetzt mit steigenden aktienkursen, so als sei das kursniveau zum zeitpunkt deiner beobachtung der wirtschaftlich angemessene preis in eben diesem zeitpunkt, was natuerlich in wirklichkeit nicht der fall ist. das ganze wird dann noch mit banken-intrigen-geschichten verziert, da die banken den armen kleinanleger abzocken (bloss nicht den tony, denn der ist zu clever). so sollen aktuell die kleinanleger zum verkauf gebracht werden, damit die banken die stuecke billig einkaufen koennen ... fuer mich sind solche geschichten ein anzeichen von realitaetsverlust. die meisten banken propagieren seit langem dax 7000 als jahresziel, wollen mit fonds etc. vom kleinanlegerineresse profitieren, ganz das gegenteil deiner vermutungen.

ob am ende barton biggs oder tony ford mit ihrer erwartung richtig liegen, spielt keine rolle. klar ist beides moeglich, aber bei dir ist keine systematik erkennbar. da gibt~s nur eine fundamentale ueberzeugung, eine prophezeihung, aber kein setup, kein timing, kein ausstiegsszenario. kein money management und kein risk management. wie soll man denn so erfolgreich traden, tony? buy and hold mit hochgehebelten optionsscheinen, die staendig an zeitwert verlieren?

und dann die geheimnisvollen quellen und deine super-indikatoren, tony? wenn es deine kalkulationen denn wirklich gibt, sollte man nie vergessen, dass sich im back-testing alle moeglichen dinge wunderbar optimieren lassen, die dann zukunftsbezogen dennoch nicht funktionieren. habe aber wirklich nicht den eindruck, dass es diese kalkulationen ueberhaupt gibt. und geheime quellen wie investor~s intelligence ... fuer wie naiv haeltst du uns?

nichts fuer ungut, tony, aber steigere dich da nicht in irgendwelche dinge hinein, die du am ende vielleicht selbst noch glaubst.
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