Im Ringen um die Rettung des angeschlagenen Speicherchipherstellers Qimonda zeichnet sich eine baldige Entscheidung ab. So beriet die sächsische Landesregierung am heutigen Dienstagvormittag "endgültig" über das Thema. Für 13.00 Uhr (MEZ) sei eine Pressekonferenz dazu anberaumt. Sprecher von Infineon und Qimonda lehnten Stellungnahmen ab.
Die Infineon-Tochter Qimonda steht ohne weitere Unterstützung vor dem Aus. Das Land Sachsen hat großes Interesse, das Unternehmen, das ein großes Werk in Dresden hat, zu erhalten. Die Landesregierung verlangt jedoch, dass der Mutterkonzern Infineon sich an der Rettung beteiligt. Infineon sucht seit Monaten händeringend nach einem Käufer für die verlustreiche Tochter, an der die Mutter noch 77,5 Prozent hält. (ks/red)
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