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Meldung des Tages: Gold im Fokus: Warum diese milliardenschwere Goldaktie vom aktuellen Goldumfeld profitieren könnte

PTT Woche 32, 09.08.07


Beiträge: 67
Zugriffe: 6.342 / Heute: 2
Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
Countrywide Finan. kein aktueller Kurs verfügbar
 
Anti Lemming:

Astrid - #47

 
09.08.07 23:27
Also da fing einer an zu verkaufen und das hat die anderen dann irgendwie angesteckt.

Die Gründe hab ich schon im Februar im Eingangsposting zum USA-Bären-Thread genannt (Punkte 1, 2 und 4):

http://www.ariva.de/Der_USA_Baeren_Thread_t283343
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Anti Lemming:

Als nächstes kommen zwei außerplanmäßige

 
09.08.07 23:31
Zinssenkungen der Fed zwischen den Sitzungen um je 0,25 %. Das wird die Märkte (und Dollar-Anleger) noch weiter verschrecken und zu einem Aktien-Kollaps führen (DOW unter 10.000), der dann wieder eine aufgezeichnete kurzfristige Long-Gelegenheit darstellt (Haltezeitraum bis Jan. 2008) mit 66 % RT zum ATH.

Kann natürlich auch anders kommen. ;-))

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Anti Lemming:

Shark sieht den Ausverkauf auch positiv

 
09.08.07 23:39
A Little Panic Can Be a Good Thing

By Rev Shark
Street.com Contributor
8/9/2007 4:19 PM EDT
          §  

Days like today with huge point losses are never easy, but what makes them worse is when they follow days on which the buying action was downright euphoric.

It is hard enough to deal with a weak market, but it is far harder when you have to do so by shifting gears so dramatically.

The only sensible way to deal with this market right now is to be highly defensive. The biggest problem facing the market is simply fear of the unknown. We just don't know the extent of the subprime problem and its associated fallout.

We saw a few news snippets today about hedge funds with issues, but we don't know how widespread that might be.

Central banks are injecting liquidity to deal with some problems, but that seems to simply highlight that we really do have some major problems. Much of the media and many retail brokers are telling us not to worry, but sometimes a little panic is indeed a good strategy. You should be holding some cash at this juncture and thinking about avoiding further losses.

The good news is that this eventually will lead to some good opportunities. We just have to be patient, protect our capital and wait for the chances to come. Have a good evening...
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Malko07:

AL, ich glaube nicht, dass die Fed

2
09.08.07 23:39
so blöd ist - mindestens hoffe ich es inbrünstig. Zinssenkungen tragen in der aktuellen Lage nichts zur Problemlösung bei, da das Problem nur über Abschreibung lösbar ist.

Zur weiteren Kursentwicklung wage ich keine Aussage. Damit der Abwärtsstrudel sich automatisiert (massive Auflösung von Käufen auf Kredit), müssen die Kurse noch wesentlich weiter runter. An den Aktienbörsen ist bis dato noch nicht Schlimmes passiert. Wir stehen seit Jahresbeginn immer noch im Plus.  
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Anti Lemming:

Malko - LTCM-Krise

 
09.08.07 23:55
Bei der LTCM-Krise in 1998 (Hedgefonds-Pleite mit Milliardenverlusten) hat die Fed trotz eines robusten Konjunktur-Umfelds zweimal um 0,25 % gesenkt, um einen Liquiditätspuffer zu schaffen. Fangen sich die Märkte, werden diese (temporären) Zinssenkungen dann aber auch schnell wieder rückgängig gemacht. Üblicherweise handelt die Fed dabei nicht präemptiv (wie Cramer hoffte), sondern reaktiv. Ein paar heftige Verlust-Tage wie heute geben den Anstoß, erst DANACH kommt die erste Zinssenkung.

Klar hat Inflationsprophylaxe in Normalzeiten die höchste Priorität. Doch wenn die Märkte wegen einer Finanzkrise abschmieren, haben wir eine Sondersituation, bei der die Fed in den Feuerwehr-Modus umschwenkt - freilich erst, wenn es lichterloh brennt.
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Anti Lemming:

wer längerlaufende Staatsanleihen hat

 
09.08.07 23:59
wird dann feststellen, dass die auch nicht das Gelbe vom Ei sind. Sinken die kurzfristigen Zinsen, könnte das langlaufende Ende aufsteilen (wegen Verkäufen
aufgrund von Risikoaversion), was für die Langläufer Kursverluste bedeutet.

Der beste Schutz dagegen ist, von vornherein nur Anleihen mit bis zu 2 Jahren Restlaufzeit zu kaufen, weil man dann am Ende in jedem Fall zu 100 % rauskommt.
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Malko07:

Wir haben massenweise

2
10.08.07 00:00
Liquidität im Markt. Nur sie bewegt sich momentan nicht mehr. Keine Bank traut der anderen. Der Geldverkehr zwischen den Banken ist gestört. Deshalb springen die Zentralbanken den Banken mit kurzfristigen Krediten bei. Durch eine Zinssenkung würde das Vertrauen zwischen den Banken nicht unbedingt wachsen. Eine etwas andere Situation als 1998.
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C_Profit:

Chinesen wollen offenbar bei Bear Stearns

 
10.08.07 00:02
einsteigen.

Das chinesische Finanzkonglomerat CITIC will einem Magazinbericht zufolge bei der US-Investmentbank Bear Stearns einsteigen. Derzeit werde über einen Minderheitsanteil an dem von der US-Hypothekenkrise betroffenen Kreditinstitut verhandelt.

Das berichtete das US-Magazin "Forbes" am Donnerstag. Bereits zuvor wurde in Berichten über eine Beteiligung spekuliert. Die beiden Banken waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Wegen Fehlspekulationen auf dem Markt für zweitklassige Hypothekenkredite sind bisher zwei Bear-Stearns-Hedge-Fonds zusammengebrochen, bei einem dritten wurde die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Präsident Warren Spector trat zurück. Das hatte Spekulationen um einen Einstieg von Investoren geschürt.

Die Bear-Stearns-Aktien notierten um 2,23 Prozent im Minus bei 118,42 $. Seit Anfang des Jahres gaben sie ungefähr 26 Prozent nach.

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...arns/237443.html
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Anti Lemming:

Liquidität ist nahe Null, Cash rulez, meint Cramer

2
10.08.07 00:05
You Can Hear the Fear on the Street

By Jim Cramer
Street.com Columnist
8/9/2007 3:47 PM EDT

When you speak to people in bonds, you are hearing three words that you are never supposed to hear: "I am frightened." No one in this business is ever supposed to use those words. But I am hearing them all the time.

The complacency is gone. The fear is palpable. And it is not good. You don't want these people fearful. These people -- hate 'em or like 'em -- are the lubricants of the American engine. Finance is necessary. There's no one here worth punishing.

What's amazing here, at this very moment, is that it appears that no one has any capital to deploy. No one has any money.

That's because it's all tapped out. The hedge funds that like this stuff are up to their eyeballs in it. The funds of funds that overlook this stuff are running from these hedge funds.

That's why people are frightened.

I was never frightened on my trading desk. Or at least, if I was I never said it.

That I am hearing it says that those who come on the air and say not to worry are simply either liars or are doing no amount of homework. Or maybe, just maybe, they are looking at silly short squeezes like those in Beazer (BZH) and MGIC (MTG) and getting bluffed out of their shorts into thinking that everything is fine.

(Dann waren Bushs Beschwichtigungen wohl ein dilettantischer Versuch, einen Short-Squeeze auszulösen...)
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Anti Lemming:

# 58 - Wenn die Chinesen aus Angst

 
10.08.07 00:07
vor einem Amerika-Kollaps jetzt auch noch die Schrott-Anleihen aufkaufen - dann gute Nacht!
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Malko07:

#56: Es gab, unabhängig von der

 
10.08.07 00:08

aktuellen Situation, keinen Grund in lange Laufzeiten zu gehen. Dazu war der Zins zu niedrig. Wäre so, als wenn man auf dem Top in den Aktienmarkt einsteigt. Momentan haben wir bei Staatsanleihen ein ganz übliches Verhalten:

WertAktuellAbs.%DatumUhrzeit
 Bund Future112,37 +0,34 +0,30% 09.08. 22:03:41 
 Bobl Future107,02 +0,36 +0,34% 09.08. 22:03:41 
 Schatz Future102,88 +0,19 +0,19% 09.08. 22:03:41 
 Rex318,19 +1,12 +0,35% 09.08. 11:41:00 
 EONIA4,22 % +0,13 +3,18% 09.08. 23:05:03 
 Umlaufrendite4,45 % +0,06 +1,37% 08.08. 12:00:00 
 EUR/USD1,3676 -0,0124 -0,90% 10.08. 00:05:42 
 JPM GBI Europ.417,69 -1,90 -0,45% 08.08. 11:00:00 
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Malko07:

Eine gute Problembeschreibung.

2
10.08.07 00:19

Deshalb glaube ich eben, dass Zinssenkungen nicht bei der Lösung helfen. Sie können höchsten Psychopillen mit unbekannten Nebenwirkungen für die Aktienmärkte sein:

Fondsschließungen

Die Verbriefungskrise weitet sich aus

Von Stefan Ruhkamp

09. August 2007 
Die Krise auf dem Markt für forderungsbesicherte Anleihen hat zu weiteren Fondsschließungen geführt. Sal. Oppenheim setzte am Donnerstag die Rücknahme und Ausgabe von Anteilen eines ABS-Fonds (Asset Backed Securities, ABS) aus.

Betroffen ist ein Publikumsfonds mit einem Vermögen von 750 Millionen Euro. BNP Paribas kündigte die vorübergehende Schließung von drei Fonds mit einem Vermögen von 1,6 Milliarden Euro an und erklärte, dass wegen der Illiquidität der Anleihen eine korrekte Wertbestimmung der Portfolios derzeit nicht möglich sei. Mit ähnlichen Begründungen hatten zuvor Union Investment, Axa, HSBC, WestLB-Mellon und Frankfurt Trust Fonds geschlossen.

„Überhöhte Abwehrkurse“

Ausgangspunkt der Verwerfungen ist die steigende Ausfallrate auf dem amerikanischen Markt für bonitätsschwache Immobilienkredite. Diese Forderungen hatten Investmentbanken verbrieft und an Investoren in aller Welt weiterverkauft. Inzwischen sind längst auch Kreditverbriefungen unter Druck geraten, die mit dem eigentlichen Krisenherd nichts zu tun haben.

Weite Teile des ABS-Markts seien ausgetrocknet oder ganz zum Erliegen gekommen, berichten Händler. Dabei sei es weitgehend egal, ob hinter den Verbriefungen spanische Hypotheken oder Forderungen aus Wolfsburger Autokrediten stehen, sagt Frank Cerveny, Leiter des ABS-Research bei der DZ Bank. „Je mehr die Verbriefungen mit dem amerikanischen Immobilienmarkt zu tun haben und je geringer die Bonitätsnote ist, desto illiquider ist der Markt.“ Das könne so weit gehen, dass die Händler der Investmentbanken „überhöhte Abwehrkurse“ oder gar keine Kurse mehr für den Ankauf nennen. Aber auch bei weniger brisanten Verbriefungen sei es schwierig, verlässliche Preise zu erfahren.

Verpflichtungen gelten nur für „schönes Wetter“  

Die Verbriefungen werden meist an wenige institutionelle Kunden verkauft. Bei einer Emission im Wert von 500 Millionen Euro werden etwa 80 Prozent für die am höchsten benotete und am niedrigsten verzinste AAA-Tranche verwendet, die als letzte von Kreditausfällen betroffen ist. Diese größte Tranche geht üblicherweise an 20 bis 50 Investoren. Die restlichen 20 Prozent werden für fünf bis sechs weitere Tranchen verwendet, die höher verzinst sind, dafür aber auch früher von Kreditausfällen belastet sind. Diese kleineren Tranchen gehen meist an wenige Investoren, die man an zwei Händen abzählen kann. Entsprechend schwierig ist es, in turbulenten Marktphasen Käufer zu finden.

Zwar versprechen die Investmentbanken, die die Verbriefung von Kreditportfolios arrangieren, Preise zu stellen. Bei Emissionen, die das Zertifikat der deutschen True Sale Initiative tragen, einer von Banken getragenen Organisation zur Förderung des Verbriefungsmarktes, sind sogar mindestens zwei Marktmacher vorgeschrieben. Doch diese Verpflichtungen gelten nur für „schönes Wetter“ oder, wie es die Banken ausdrücken, für normale Marktphasen. Wird es stürmischer, können die Investmentbanken die Nennung von Kursen für An- und Verkauf sofort und ohne Begründung einstellen.

„Emissionsprospekt ist 300 bis 400 Seiten dick“

Genau dies ist in den vergangenen Wochen geschehen. Selbst wenn die ABS-Titel werthaltig und sicher sind, ist es seitdem schwierig, Käufer zu finden. Das hat mit der Komplexität der Wertpapiere zu tun. „Ein Emissionsprospekt ist 300 bis 400 Seiten dick“, sagt Rainer Gogel, Fondsmanager bei Frankfurt Trust. Am besten sind die Händler der Emissionsbank mit dem Werk vertraut. Wenn sie den Handel einstellen, sei das ein negatives Signal an den Rest des Marktes. Andere Investoren und Händler müssten zunächst den Prospekt lesen und sich mit den Details einer Emission vertraut machen.

Das kann offenbar dauern, und es hat zur Folge, dass auch die Preise von augenscheinlich erstklassiger Ware unter Druck geraten. Für eine zufällig ausgewählte Verbriefung, die mit spanischen Immobilienkrediten besichert ist, betrug die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs am Donnerstag rund 1,5 Prozent. Normal waren noch vor wenigen Wochen Werte unter 0,1 Prozent. Noch schlimmer könne es kommen, wenn Hedge-Fonds ganze Portfolios auf einen Schlag verkaufen müssten, berichtet ein Händler. Dann könnten die Kursverluste auch für sehr gut besicherte Verbriefungen noch größer sein.

Text: F.A.Z.

 

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C_Profit:

No one has any money. Kann doch gar nicht sein,

 
10.08.07 00:21
wie hab ichs hier gelesen? ...das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer!
Ja, wer hat es denn nun? Wo sind die aberhunderte Milionen hin? und was wird damit ge-
schehen?
Wie lange wird man sich noch den Luxus erlauben können,sich gegen  das Geld der Chinesen zu wehren?

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C_Profit:

Good n8, traderz...

 
10.08.07 00:26
Antworten
C_Profit:

OH Mann,

 
10.08.07 00:28
too late...

sollte aberhunderte Milliarden heißen.

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Malko07:

Morgen

2
10.08.07 00:30
verheißt der Wetterbericht für München nichts Gutes. Starker Regen und Maximaltemperaturen um 13 Grad. Bis jetzt hat sich die Börse diese Woche weitgehend daran gehalten.

Da bleibt auch nur noch eine "Gute Nacht" zu sagen.

;o)
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Anti Lemming:

Wünsche auch allen

 
10.08.07 00:34
eine den Umständen entsprechend angenehme Nachtruhe.

(Wollen wir mal hoffen, dass das physische Gold in der Matraze nicht auf den Rücken durchdrückt...)
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