Der USA Bären-Thread

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Gruppe: Stamm-Bären unter sich   Forum: Börse
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Anti Lemming: Der USA Bären-Thread
294
20.02.07 18:45
#1 downup
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Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
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Anti Lemming: Shark: "easily spooked"
4
00:58
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Die Banken waren heute der schwächste Sektor in den Indizes. Sie sind das Rückgrat des SP-500. Ohne Banken läuft dort nichts. Ähnliches gilt für SOX und den Nasdaq (siehe meine letzten beiden Posts): Die Halbleiter sind das Rückgrat des Nasdaq, ohne sie läuft ebenfalls nichts.

Fazit: Es läuft hinten und vorn nichts, außer Angstschweiß ;-)

 


 

Easily Spooked

By Rev Shark
Street.com Contributor
2/8/2010 4:31 PM EST


The bulls struggled to build on Friday's late-day bounce and finally gave up as the day wound down. Banks were the most obvious weak spot, but breadth finished just a little better than two decliners for each advancer, and there just wasn't much of interest. The most common description of the action today was "dull."
 
The bad thing about this action today is that we had a decent setup for some upside. We are still oversold, we had the late-day bounce on Friday, and Monday has been the best-performing day for the market over the past year. We didn't have any negative news of note, but the buyers just weren't interested.


What seems to be weighing on the market is increased talk about how the Fed is going to start unwinding the liquidity it has injected into this market. There are lots of very carefully worded comments about how the Fed will do this slowly and in a way not to cause any alarm, but the fact that it is even talking about the possibility of raising rates at some distant point in the future is enough to spook this market.

This market rode up off the March low on a huge wave of liquidity. Liquidity crushed any fundamental argument against the market. All year long, people struggled to reconcile Wall Street with Main Street because they didn't understand that all the funds that were being pumped into the economy were benefiting stocks far more than they were the overall economy.

Market players are now worried about the inverse. When we suck the liquidity out of this market, it will override the positive fundamentals and good earnings news. We will wonder why stocks continue to act poorly even when the news sounds so good.

The story of the market is the story of liquidity, and the Fed is starting to write the next chapter.

permanent: Der US Fahrzeugmarkt bleibt schwach
4
07:28
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Seine Rabatte will Honda dennoch kräftig aufstocken. So gewähren die Japaner statt 800 Dollar Nachlass im vorangegangenen Quartal nun 1400 Dollar. "Der Wettbewerb bleibt hart", sagte der Honda- Finanzchef. Die jüngste Erholung des wichtigen US-Marktes sei vor allem wegen Großbestellungen von Firmen zustande gekommen, die klassischerweise aber weniger profitabel sind. Die Nachfrage von Einzelkunden sei weiter schwach.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...uft-Honda-zittert-article718134.html

obgicou: setup für bounce
3
08:26
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in ein paar Tagen; zunächst noch ein kleiner Selloff, aber danach starke Gegenbewegung:

Das Verhältnis von Aktien über dem 200dma und Aktien über dem 40dma:
http://quantifiableedges.blogspot.com/2010/02/...uantifiable+Edges%29

Prozentualer Anteil von Aktien im überverkauften Bereich:
http://www.bespokeinvest.com/thinkbig/2010/2/8/...-since-march-2.html

Ich bin nicht ins Bullenlager gewechselt, aber der Markt scheint mir noch nicht reif für den finalen Absturz.
pfeifenlümmel: obgicou,
 
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sieht heute nach Erholung aus. Euro/USD steigt wieder...
pfeifenlümmel: musicus,
 
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meiner Meinung nach wird AUD/USD zunächst noch steigen.
obgicou: @pfeifenlümmel
 
08:49
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ich sagte ja, noch ein "kleiner" selloff...
obgicou: Nochmal der Fingerzeig
4
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was ein "Rettungspakt" für Griechenland (wie immer der auch aussehen mag) auslösen kann:

Heute morgen stieg der EUR mittlerweile 1 ganzen Cent, nur weil Herr Trichet 1 Tag früher als geplant in den Flieger gestiegen ist:


...
Europe’s currency rose 0.4 percent to $1.3698 at 3:31 p.m. in Tokyo, rebounding from near an eight-month low, and gained 0.6 percent against the yen to 122.53. The MSCI Asia Pacific Index of stocks was little changed after dropping as much as 0.6 percent. Copper climbed 0.5 percent, reversing an earlier loss. Futures on the Standard & Poor’s 500 Index gained 0.3 percent.

European Central Bank President Jean-Claude Trichet will leave a meeting of policy makers in Sydney a day early to attend a gathering of European Union leaders, fanning speculation that officials will come to Greece’s aid. More than $439 billion has been wiped from stocks worldwide since Jan. 14 as lending curbs in China and Greece’s struggle to reduce its deficit prompted investors to flee risk.
...


http://www.businessweek.com/news/2010-02-09/...-will-help-greece.html

Sollte sich tatsächlich ein "Deal" abzeichnen, kann das die Mutter aller short squeezes werden.
Malko07: #57081: Wenn Griechenland
6
09:39
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die EU-Auflagen akzeptieren und die notwendigen Kontrollen zulassen sollte gibt es Garantien für griechische Staatsanleihen und viele Devisenspekulanten werden geröstet werden. Nach dem short squeeze wird dann der $-Carry Trade wieder unvernebelt in voller Schönheit durchscheinen.
Anti Lemming: Wer "bewegt" eigentlich die Märkte?
5
09:42
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375/1321
Bei Ariva wird mMn zuviel in den Kategorien "die Bullen" oder "die Bären" gedacht, so als wären alle Überzeugungstäter und immer nur im jeweiligen Lager aktiv.

Tatsächlich aber ist es höchstwahrscheinlich so, dass die jetzigen Kurs-Drücker dieselben sind, die zuvor Kurs-Pusher waren.

Werden große Broker wie GS und JPM wirklich zu "Bären", nur weil sie (temporär?) die Hebel ihrer Trading-Automaten auf Sell (bzw. "verkaufe Erholungen") umgeschaltet haben? Ich würde sagen nein. Die sind als Pokerspieler von Berufs wegen emotionsarm und handeln meist so, dass der stimmungsmäßig nach ihren Vorgaben positionierte  Marktteilnehmer/Trendfolgedepp (zurzeit noch bullische Dip-Buyer) möglichst hohen Schaden nimmt - zu ihrem eigenen Vorteil.

Man könnte die Strategie als Sentiment-Melken bezeichnen.

Das aktuell bullische Sentiment wurde von den Automaten zuvor - wider widrige Fundamentals - mühsam herbeigezockt,  um die nun in Top-Nähe laufende "versteckte Distribution" reibungslos zu gestalten. Jetzt, wo alle Marktteilnehmer "begriffen" haben, dass Kurse nur noch steigen können ("Der Markt will nach oben"), weil die Goldmänner ihre Hebel monatelang in der Buy-Stellung verharren ließen, ist für Letztere die Zeit gekommen, dieses Füllhorn williger Geldgeber "abzuschöpfen".

Die Goldmänner fahren - nach mühsamer Stimmungs-Saat - nun die Kleinanleger-Ersparnisse als wohlverdiente Ernte ein. Es ist ein Erntedankfest - das gemäß Blankfein sogar "Gottes Segen" hat.

Wie es weiterläuft, hängt nicht davon ab, ob jetzt bullische oder bärische Argumente mehr Gewicht bekommen, sondern davon, wie die Trading-Automaten eingestellt werden. Wenn die Stimmung - auch im Hinblick auf Dip-Buying - hinreichend bullisch bleibt, bleiben die Automaten auf "Sell". D.h. nicht, dass in kleinen "zugelassenen" Erholungen nicht kurzzeitig gezielt falsche Hoffnungen geweckt werden. Das gehört zum Pokerspiel dazu. Man darf dem anderen nicht zu früh die Gewinn-Illusion nehmen.

Diejenigen, die die Trading-Automaten einstellen, sind die eigentlich "Smarten" im Lande. Sie haben in ihren Research-Abteilungen aufwendige Buy-Side-Analysen erstellt (die Niemand außer Haus zu sehen bekommt). Darin könnte u. a. das bevorstehende Ende des "easy money" berücksichtigt sein, das Auslaufen der künstlichen Hyperliquidität der Zentralbanken, eine mögliche konjunkturelle Eintrübung im zweiten Halbjahr 2010, weil die Stimu-Pakete an Wirkung verlieren (Lagerwiederaufstockung ist nun abgeschlossen...)  usw.

Denn wer auf Pump große Geldmengen bewegt und riesige Positionen hat wie die hochgehebelten Zockerbanken, muss ebenfalls beizeiten den Exit einplanen. Das macht man am besten und "reibungsfreisten", solange "die andere Seite", die unterdessen mit bullischen Sell-Side-Analysen (die gratis sind!) bedient und mit DAX-10.000 Kurszielen "geködert" wird, noch willig Käufer-Lemminge stellt.

Das bullische Sentiment ist mMn auch nach der 10 % Korrektur nach wie vor "dick" im Markt, wenn auch weniger als Mitte Januar. Dip-Buying regiert zurzeit auch noch bei Ariva. Nachhaltig auf Buy werden die Automaten aber erst wieder geschaltet, wenn "die Masse" richtig bärisch geworden ist. Vor DAX 4.500 ist damit nicht zu rechnen. Fallende Charts, die die Automaten erzeugen, wirken aber mittelfristig "sinnstiftend" und sind Teil des aufwendigen Umerziehungs-Programms.

Erst wenn alle Marktteilnehmer "begriffen" haben, dass die ganze Erholung reine Einbildung war (dann kommen auch die von den Research Abteilungen bereits jetzt antizipierten "bad news"), die Fundamentals nach wie vor grottenschlecht sind (siehe "bad news) und "der Markt nach unten will", werden die Goldmänner sich auf eine neue Bären-Ernte einschießen.

Und all das Gepoker möglichst immer mit leerem Blatt (Kaufen bei "bad news", Verkaufen bei "good news" wie jetzt). Denn das frustet die "Gegenseite" auf Dauer am meisten. Zum Bären-Erntedankfest am Ende des Downtrends gehört ja schließlich auch, dass die jetzt geköderten Euphorie-Deppen entnervt ihre Positionen hinschmeißen.
Malko07: #57083: Auch für noch so teure
5
10:25
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"Forschungsabteilungen" bleibt die Zukunft im Nebel, gerade auch bei den Großbanken. Das haben sie erst kürzlich bewiesen. Durchgehend hatten sie die Krise falsch eingeschätzt und wenn die Staaten nicht so massiv eingeschritten wären, wären sie ausnahmslos über den Jordan gegangen, auch GS und DB.

Bei der Markteinschätzung behalten diese Banken einen großen Vorteil. Sie kennen die Aufträge, auch die von großen Spielern wie Versicherungen und Pensionsfonds (ihren Kunden). Außenstehenden bleibt das gesamte Geschehen durch den automatischen Handel im Nebel. Kleinanleger spielen dabei direkt kaum noch eine Rolle. Sie sind kaum noch präsent. Eine Verteilungsstrategie an diese Kundschaft ist hochgradig uninteressant und würde das wirkliche Geschäft nur stören. Es geht darum die eigenen Großkunden und die Konkurrenten abzuzocken.

Das Gratisgeld steht noch länger zur Verfügung und sollte es Mitte 2010 in der Wirtschaft wieder deutlich abwärts gehen sogar noch über 2010 hinaus. Die Politik ist inzwischen verstummt. Dazu haben die -10% gereicht. Die höhere Volatilität und die gestiegenen Umsätze haben das Spiel wieder interessanter gemacht.

MMn ist es aber für einen wirklichen Kursabsturz noch zu früh. Für unsere Großzocker hat sich gegenüber den Monaten vorher überhaupt nichts geändert. Es gibt also keinen Zwang den "Hebel" auf Verkaufen stehen zu lassen. Man wird es mMn deshalb auch noch nicht tun. Allerdings gibt es keine Möglichkeit das an irgendwelchen Indikatoren von außen zu sehen, auch für mich nicht.
Anti Lemming: Buy- und Sell-Side-Analysen
3
10:43
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# 57048: "Durchgehend hatten sie die Krise falsch eingeschätzt"

Goldman-Sachs hat den deutschen Banken Subprime-Schrott als hochwertige AAA-Anlage angedient - unterstützt von hauseigenen (und fremden) Sell-Side-Analysten, die das Zeug auf "strong buy" stuften. Diese Sell-Side-Analysen wurden gratis verteilt.

Gleichzeitig ist Goldman-Sachs auf den Subprime-Schrott short gegangen - unterstützt von den hauseigenen Buy-Side-Analysen, die zu dem Ergebnis kamen, dass das Teufelszeug implodieren wird. Diese Buy-Side-Analysen bestimmte die eigene Planung und waren "geheime Verschluss-Sache".

Nach außen dringt die Sell-Side-Analyse. Gemäß ihr wird heute befunden, dass Goldman "falsch lag".

Man muss Goldman aber nicht nach dem messen, was die Sell-Sider an strategischen Lügen herauskrähen (Pokerspiel), sondern danach, wie sie selber ihr Geld gesetzt haben. Goldman WAR short und HAT damit gut verdient. Die Buy-Side-Analysten haben gute Arbeit geleistet. Ihre Verdienste kommen - systembedingt - nicht an die Öffentlichkeit.

Die Öffentlichkeit nimmt nur zur Kenntnis, dass "niemand den Markt timen kann". Auch dies ist ein strategisches Lernziel und wird von vielen Fonds frech propagiert. Denn sie wollen, dass alle Kleinanleger immer zu 100 % long im Markt sind. Wer sich danach richtete, blickt auf ein verlorenes Jahrzehnt zurück.
Malko07: #57085: Was wäre denn mit DB und GS
4
10:58
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passiert wenn die Wettabteilung von AIG (IKB, HRE, ....) nicht staatlich gestützt worden wäre?

Beide hatten den Ausbruch des Feuers auch zu spät realisiert. Sicherlich gab es noch idiotischere Zocker. Aber es war schon zu spät den restlichen Müll geordnet unter das Volk zu bringen. Da half nur noch short bei Zockern die nicht fähig waren das Risiko abzudecken und zu hoffen dass der Staat diese "retten" würde respektive dass es gar nicht so weit käme. Diesbezüglich werde ich so bald nicht vergessen wie früh z.B. Ackermann nach staatlichen Stützungsmaßnahmen rief, noch deutlich vor der Lehman-Pleite. Dieses Short entspricht einem Kleinzocker der den Zusammenbruch des Finanzsystems erwartet und sich deshalb mit DB Shortzertifikaten  absichern will - also gleiches Niveau!

Ob das eine weise vorausschauende Analyse der Lage war? In meinen Augen nicht.
 
11:12
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war nicht nur mit CDS von AIG den Ausfall der eigenen Subprime-Papiere "versichert", sondern hatte ergänzend auch noch CDS (von einem Dritten) auf einen Kollaps von AIG.

Damit hatten die Goldmänner eine Win-Win-Situation. Wenn AIG pleite geht, bekommen sie Geld aus den Pleite-CDS. Wenn AIG überlebt, bekommen sie das Geld von AIG. Die Goldmänner spielten sogar mit dieser Win-Win-Lage, indem sie die Subprime-Bond-Indizes von Markit shorteten. Das brachte entweder Geld von AIG (Versicherungsfall "ist eingetreten") oder Geld von der zweiten Versicherung, die zahlt, wenn AIG unter der von GS aufgebürdeten "Nachschusspflicht" zerbricht.

Ich hatte dazu vor einer Woche 2 Postings geschrieben:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2265#jumppos56631

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2265#jumppos56635
Anti Lemming: Man kann sogar sagen
 
11:17
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dass Goldman ohne den zweiten Hedge - das Kaufen von CDS gegen einen Ausfall von AIG, der auch ohne Staatsrettung von AIG Geld gebracht hätte - das "vernichtende" Shorten der Subprime-Bond-Indizes, das AIG ja in die Kniee zwang, gar nicht hätte wagen können.
CarpeDies: X Löschung
 
11:40
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Moderation
Moderator: lassmichrein
Zeitpunkt: 09.02.10 12:07
Aktion: Löschung des Postings
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, vollständige Quellenangabe fehlt
Link: Forumregeln

Malko07: #57088: Wenn die Staaten nicht eingegriffen hätten
2
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wäre nicht nur AIG über den Jordan gegangen.
Ischariot MD: Ein rabenschwarzer Tag
3
12:12
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für den deutschen Steuerzahler.

ROUNDUP 2: Verfassungsgericht verlangt neue Hartz-IV-Sätze
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ue-Hartz-IV-Saetze-739707

Opel: 1,5 Milliarden Euro Staatshilfen von Deutschland beantragt
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...tschland-beantragt-739692

Griechenland - Deutsche Bank fordert EU-Hilfen
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-fordert-EU-Hilfen-739699
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
wawidu: hagen - # 57071
4
12:32
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Das worst case Szenario für den aktuellen Bärenmarkt im DAX sehe ich mindestens im Bereich der 138,2%-Fibo-Extension.
Angehängte Grafik: dax2000.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
dax2000.png
Eidgenosse: Rmdr!
 
12:54
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Angehängte Grafik: rmdr.png
rmdr.png
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
Caroline2008: Werdegang des deutschen US Botschafters
 
13:00
Sehr interessant, schaut mal in den Thread:

"Die Amerikaner sind die Besten dieser Welt, weil ..."

Da schlackerts einem um die Ohren .........bin mal gespannt, wie ihr das bewerten werdet!
Malko07: #57091: Die Deutsche Bank
3
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scheint zu den größeren Besitzern von griechischen Staatsanleihen zu gehören.

;o)
Ischariot MD: #57094
 
13:32
natürlich mit "uninteressant"
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
wawidu: DAX-etf in USD
 
13:56
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Hier ein interessanter Chart, der die relative Kursentwicklung des DAX in Dollar reflektiert:
Angehängte Grafik: ewg3jd.png (verkleinert auf 90%) vergrößern
ewg3jd.png
Anti Lemming: Trichet fliegt
 
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überhastet von Australien nach Europa, um am Donnerstag auf dem EU-Sondergipfel ein Griechen-Hilfspaket zu schnüren. EUR/USD-Shorts haben sich vorsorglich eingedeckt. Mit dem Euro (aktuell 1,3750 - ein starker Langzeit-Widerstand) steigt der ganze Markt. Sobald das Paket fertig ist und vorgestellt wird, steigen die Euro-Shorts wieder ein (fait acompli) und der Euro nimmt Kurs auf 1,30.

Im Chart von EUR/USD sowie in den Index-, Rohstoff-/Öl/Gold-Charts wird dieser Vorgang als downtrend-bestätigende "Bear Flag" zu sehen sein. Die kurzfristigen Kursziele sind nach meine Daumernabschätzung 6 % unter den aktuellen, d.h.

EUR = 1,30

SP-500 = 1015

DAX = 5225

DOW = 9500

Gold = 1020

Öl WTI = 68

Ab dem Level wären technische Erholungen drin, die allerdings mMn keine Trendwechsel einleiten.

Hält sich der DOW unter 10.000, dürfte auch das US-Verbrauchervertrauen zurückgehen. Außer Bubblevision interessiert sich freilich niemand für den DOW. Profis achten auch den SP-500. Ein Fall des SPX unter 1000 dürfte schwerer auf die Trader-Gemüter wirken als der DOW-Fall unter 10.000.
Anti Lemming: Griechen-Krise erfasst Geschäftsbanken
 
14:21
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