Der USA Bären-Thread

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Anti Lemming: Der USA Bären-Thread
315
20.02.07 18:45
#1 downup
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
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pfeifenlümmel: Die Strukturkrise
13
01.09.10 20:52

in den USA wird nicht so bald lösbar sein. Wenn man wenig selbst produziert, verlagert man die Arbeitsplätze ins Ausland. China ist der große Gewinner der amerikanischen Strukturkrise. Aber man wollte ja die Globalisierung. Lasst die fleißigen Chinesen doch für einen Hungerlohn schuften, wir ziehen den Nutzen und dürfen konsumieren. Nun ist die Quittung angekommen. Geringe Steuereinnahmen, Verringerung der Mittelschicht, Konsumeinbruch, ja sogar Notmaßnahmen gegen Verhungern. Und jetzt? Gegen Hungerlöhne kommen die amerikanischen Arbeitnehmer einfach nicht an, kein " in die Hände spucken" wird helfen können. Den Gewinn zieht eine kleine Minderheit, die übrigens die Geldhähne aufdreht, wenn es um Präsidentschaftswahlen geht. Da könnte man ja tatsächlich an das Sprichwort " eine Hand wäscht die andere" denken.

 

Reichtum verpflichtet: Der wachsende Wohlstand der Wenigen verpflichtet die wachsende Masse der Armen zu noch stärkeren Einschränkungen. ( von Pfeifenlümmel )

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wawidu: SPY 15min
2
01.09.10 23:22
45 Minuten Future-Pumpe, und dann fehlten - wieder einmal - Anschlusskäufe.
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spy15min.png
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wawidu: SPX
2
01.09.10 23:36
verzeichnete heute mal wieder einen erneuten größer als 90%igen Up-Tag - ohne fundamentale Grundlage. Lediglich zwei Werte schlossen im roten Bereich.
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Anti Lemming: SPX mit "Punktlandung" an der 50-Tagelinie
7
00:29
In den letzten Monaten war die - seit Mitte August wieder sinkende - 50-Tagelinie öfters für einen Abpraller nach unten gut (blaue Kreise).

Die 200-Tagelinie liegt seit dem Death Cross (Mitte Juli) deutlich höher bei 1115.

Fundamental sehe ich wenig Gründe für einen "follow through" nach oben. Der ISM-Manufacturing war zwar besser als erwartet, lag jedoch im Bereich der üblichen Werte der letzten 8 Monate (# 129). Das Low-Balling der Analysten auf 53,2 (erw.) führte nach den gemeldeten 56,3 am Aktienmarkt zu einem Short-Squeeze. US-Staatsanleihen, vorgestern noch nahe Allzeithochs, gaben aber nicht in gleichem Maße nach, wie der US-Aktienmarkt stieg. Das "große Geld" glaubt halt nicht an One-Day-Wonder.

Enttäuschend waren auch die um 1 % gefallenen Bauausgaben, die Mr. Market heute ignorierte. Bezogen auf Juli 2009 sind die Bauausgaben sogar um über 10 % gefallen (# 121). Dabei lag Juli 2009 unter Börsenaspekten noch nahe dem Krisentief.

Wo also bleibt der Aufschwung?

Auch bei den US-Autoverkäufen, die auf das Niveau der 1980-er Jahre zurückfielen (# 137) - GM verkaufte 25 % weniger als vor einem Jahr (# 126) - gab es statt Aufschwung nur das Nachfrageloch nach "cash for clunkers". Das Gleiche sehen wir im Housing-Markt, der bis zum Sommer mit 8000-Dollar-Erstkäuferzulage gepäppelt wurde (der Quartalsbericht von Case Shiller, der 4 % annualisierten Preisanstieg meldete, fiel teilweise noch in diese Zeit). Doch als die Zulagen ausliefen, fiel der US-Hausmarkt buchstäblich in einen schwarzes Loch. Das ist grundsätzlich die Crux bei jeder Form von Staats-Gepäppel: Vorgezogene Käufe (egal ob bei Autos oder Häusern) bringen ein kurzfristiges Umsatz-Strohfeuer, gefolgt von einer schweren Durststrecke.

Nimmt man dann noch die Overhead Resistance bei 1080 (50-Tagelinie) und 1115 (200-Tagelinie) hinzu, sieht es mMn nicht allzu rosig aus für eine nachhaltige Rallye.
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sc.png
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72/984
permanent: Finanzmärkte bangen um US-Städte
10
07:41

Die schwächelnde Konjunktur droht den billionenschweren, aber bislang wenig beachteten Markt für Kommunalanleihen in den USA zu destabilisieren. Immer mehr Kommunen können wegen fallender Steuereinnahmen die Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nicht mehr bedienen und erschüttern so das Vertrauen in die vor allem bei Privatanlegern, aber auch bei Banken beliebten Papiere.

Jüngstes Beispiel ist Harrisburg. Die Hauptstadt des Bundesstaates Pennsylvania, deren Anleihen auch in den Büchern der Commerzbank liegen, hat am späten Dienstagabend angekündigt, bis auf weiteres ihre Anleihen nicht mehr zu bedienen. Experten sehen mit dem zweitgrößten Ausfall eines kommunalen Schuldners in diesem Jahr ein Problem auf den 2,8 Billionen Dollar großen Markt zurollen. „Das ist ein schlechtes Zeichen“, sagte Alan Schankel, Geschäftsführer beim Broker Janney Montgomery Scott. „So fängt es an.“ Je mehr Kommunen diesen Weg gingen, desto einfacher werde es für andere, sich ebenso zu verhalten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/...m-us-staedte;2647077

bewertet: 10x interessant
Anti Lemming: Weitere Details zu US-Kommunalanleihen
6
08:20

(aus Link von Permanent)

Seit Ausbruch der Finanzkrise erfreuen sich amerikanische Kommunalanleihen allen Problemen der Städte zum Trotz vor allem bei Privatinvestoren immer größerer Beliebtheit. Denn angesichts minimalster Renditen auf Staatsanleihen und massiv schwankender Aktienmärkte werfen die Papiere gutes Geld ab, zumal die Gewinne innerhalb der USA steuerfrei sind. 2009 flossen mit knapp 70 Mrd. Dollar fast neunmal so viele Mittel in Fonds, die in diese Anleihen investieren, wie im Jahr zuvor. Während die große Masse der Anleger also in die bislang als sicher geltenden Papiere investiert, ziehen sich vorausblickende Marktteilnehmer aus dem Markt zurück. Seit November 2009 versichert Berkshire Hathaway, die Firma von US-Investorenlegende Warren Buffett, keine neu platzierten Kommunalanleihen mehr. Das Geschäft mit diesen Papieren „wirke heute wie ein gefährliches Geschäft“, schrieb er zuletzt an sein Aktionäre.

Bislang haben in diesem Jahr 46 Kommunen Anleihen im Volumen von 1,7 Mrd. Dollar nicht bedient. Das ist ein Anstieg von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Viele haben über Jahrzehnte hinweg über ihre Verhältnisse gelebt und zahlen nun die Zeche. Die amerikanische Wirtschaft hat die Rezession in den Jahren 2008 und 2009 zwar im vergangenen Winter hinter sich gelassen, schwächelt aber seit einiger Zeit wieder bedenklich. Die Steuereinnahmen der Städte sind zusammengebrochen und erholen sich nicht. „Der Tag der Abrechnung ist nah. Auch wenn viele Kommunen in den USA das nicht wahrhaben wollen“, sagte Jeff Schoenfeld, Spezialist für Kommunalanleihen bei Brown Brothers Harriman.

Harrisburg ist das Paradebeispiel.
Rund 30 Jahre lang hat die Stadt ihre Ausgaben nicht in den Griff bekommen und zwischenzeitlich sogar ein eigenes Profibaseball-Team ihr Eigen genannt. Der Schuldendienst aus Zinsen und Tilgung überschreitet in diesem Jahr mit 70 Mio. Dollar die Einnahmen. Deshalb hat die Stadt nun beschlossen, die am 15. September fälligen 3,3 Mio. Dollar für eine 1997 begebene Anleihe nicht zu bedienen.

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72/984
Maxgreeen: beobachtet
4
08:35
CNBC meldet immer von 8 - 9 die möglichen Eröffnungen der europäischen Börsen.

Für den DAX wird seit 8 Uhr angezeigt DAX open 6060 +23 Punkte ?

Hat der DAX gestern bei 6037 geschlossen ? Nein
Richtig wäre 6083 - 23 Punkte! Aber das würde bedeuten das man die Farbe rot verwenden müsste.

PS: Man sieht wie die gestrige Wende ein "inszenierte" Veranstaltung war. Schlechte oder kritische News sind seit gestern tabu. Wenn es sein muss werden auch die Zahlen verdreht. Falls das jemand auffällt sagt man, sorry "Programmierfehler".
Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.
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550/3066
Maxgreeen: #68145 man hat reagiert
 
08:47
man hat die Anzeige getauscht, grün bleibt aber man zeigt DAX-Future -4 6072.  
:))

PS: die Anzeige des DAX-Futures vor 9 Uhr habe ich bei CNBC noch nie gesehen. Man lässt sich immer wieder etwas Neues für die Zuschauer einfallen.
Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.
 
10:29

 

DAX springt nach oben

von Henrik Voigt

 

Nach der Orientierungslosigkeit der letzten Tage sprang der DAX gestern mit einem gewaltigen Satz nach oben. Direkt an den kräftigen Widerstand aus 50-Tage-Linie und einer Horizontalbegrenzung bei 6080 Punkten. Hier wird sich nun zeigen, ob es sich um ein „one day wonder" handelt oder ob mehr dahinter steckt. Einen guten Starthaben die Bullen gestern schon mal hingelegt. Einfach wird eine Rally aber nicht, wenn wieder negative Konjunkturdaten kommen sollten.

Der Stochastik-Indikator steht inzwischen auf „Kaufen", der zuverlässigere MACD-Indikator hält sich noch zurück. Möglicherweise befindet sich der DAX wieder in einer der beliebten „Ein-Wochen-Rallys", die kurz darauf schlagartig komplett wieder abverkauft werden, aber das ist reine Spekulation. Fakt ist, der Index steckt in einer Widerstandszone, aber der gestrige Kaufdruck war hoch. Kurzfristig sieht der Index neutral bis bullisch aus, mittelfristig neutral. Swingtrader haben es weiterhin scher, mit den plötzlichen Wendungen im Markt Geld zu verdienen. Ein Trend fehlt seit Monaten.

DAX im Tageschart

Nächste Widerstände: 6600, 6350, 6250, 6060 Punkte

Nächste Unterstützungen: 5800, 5430, 5320, 5170 Punkte

 

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

 

Ihr Henrik Voigt.

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Anti Lemming: Eurozone: BIP wächst um nur 1 % im 2. Q.
4
11:53
Erste Veröffentlichung der Zahlen zum europäischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal 2010

Euro-Zone:

Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 1,0 % gestiegen. Damit wurde die erste Veröffentlichung von 1,3 % leicht nach unten revidiert. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei 0,2 % gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei 1,9 % nach 0,6 % im Quartal zuvor. Hier wurde die zuvor veröffentlichte Vorabmeldung von 1,7 % revidiert.
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Anti Lemming: IWF mahnt reiche Staaten und Anleger
5
12:09
Staatsverschuldung
IWF mahnt reiche Staaten und Anleger

Ökonomen des Internationalen Währungsfonds warnen, die Schuldenlast vieler Industrieländer erreiche gefährliche Dimensionen. Zugleich halten sie jedoch Ängste für übertrieben, dass Staaten wie Griechenland zahlungsunfähig werden.

Der Intenationale Währungsfonds (IWF) sendet gemischte Signale an verschuldete Industrieländer: Die Organisation warnt, etliche Staaten seien dabei, gefährlich hohe Schuldenberge anzuhäufen. Gleichzeitig spielt der IWF die Wahrscheinlichkeit von Staatspleiten herunter.

In einer von drei am Mittwoch veröffentlichten Studien argumentieren Volkswirte des IWF, Griechenland, Italien, Portugal und Japan seien am dichtesten an ihrem jeweiligen "Schuldenlimit". Darunter verstehen die IWF-Ökonomen jenen Punkt, an dem Investoren aus Sorge vor einem Ausfall die Zinsen für neue Verbindlichkeiten in unerschwingliche Höhen treiben - wobei ein Erreichen des Limits nicht zwangsläufig zu einer Panik führen müsse.

In einer zweiten Kategorie "bedrohter" Länder befinden sich demnach die USA, Großbritannien, Spanien, Irland und Island. Diese Gruppe bewegt sich auf gefährliche Schuldenausmaße zu. Die größten Spielräume, um mit neuen Bedrohungen für die globale Wirtschaft fertig zu werden, haben unter reichen Ländern nach IWF-Einschätzung Australien, Dänemark, Südkorea, Neuseeland und Norwegen.

Die Studien platzen in eine Phase erneuter Verunsicherung an den Märkten. Die Befürchtungen vieler Investoren angesichts der europäischen Schuldenkrise waren zwischenzeitlich von Sorgen um die stockende Konjunkturerholung in den USA überdeckt worden. In den vergangenen Wochen sind die Ängste aber wieder aufgeflammt.

Europäische Banken etwa aus Portugal oder Griechenland sind immer noch stark von Geld abhängig, das sie bei der Europäischen Zentralbank zu extrem günstigen Konditionen bekommen. Irlands Bonitätsnote wurde von der Ratingagentur Standard & Poor's vergangene Woche erneut gesenkt. Risikoaufschläge und Kreditderivate haben teils wieder Werte vom Frühjahr erreicht, als die Schuldenkrise ihren bisherigen Höhepunkt erreichte.

Diese Reaktion wird in einem anderen IWF-Papier für überzogen erklärt. "Obwohl die fiskalischen Fundamentaldaten herausfordernd aussehen, scheinen Marktindikatoren für Ausfallrisiken eine gewisse Überreaktion am Markt widerzuspiegeln", heißt es hier. Als Begründung führen die Experten unter anderem an, Ausfälle würden den Reformbedarf kaum lindern, da nicht die Zinslast, sondern die Primärdefizite das Problem für Industriestaaten seien. Das Primärdefizit zeigt den Fehlbetrag abzüglich der Zinszahlungen. Die politischen und ökonomischen Kosten eines Ausfalls wären zudem kaum niedriger, als jene, die ein strikter Reformkurs mit sich bringt. Ähnliche Kraftanstrengungen, wie sie nun etwa vor Griechenland liegen, seien in den vergangenen Jahrzehnten von anderen Staaten bewältigt worden.

Damit widerspricht der IWF Experten wie dem Chefökonom der Citigroup, Willem Buiter, und Harvard-Professor Kenneth Rogoff, die auch nach Verabschiedung des milliardenschweren Rettungsschirms für die Euro-Zone immer noch vor Ausfällen und Umschuldungen warnen. "Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in der Pleite landen", sagte Rogoff Mitte Mai mit Blick auf Griechenland.

Viele Anleger teilen diese Einschätzung. Eine Folge ist, dass Anlagen in Schwellenländern immer beliebter werden. Diese Staaten gelten aufgrund hoher Wachstumsraten und geringer Verschuldung als attraktiv. Aktien aus Schwellenländern werden relativ zu Aktien aus Industrienationen so hoch bewertet wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Der Index MSCI Emerging Markets liegt laut dem Datendienstleister Bloomberg bei dem 14,1-Fachen der Gewinne der gelisteten Unternehmen und dem 1,9-Fachen der Nettovermögenswerte. Zum Vergleich: Der breitere MSCI World liegt beim 14,9-Fachen der Gewinne und beim 1,7-Fachen der Nettovermögenswerte.

[Die Schwellenländer werden mMn stark überschätzt, dort baut sich - bei Bonds wie Aktien - die nächste Blase auf. - A.L.]

http://www.ftd.de/politik/international/...-und-anleger/50164320.html
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72/984
permanent: Chemiebranche stockt auf
2
13:16

Druck auf allen Kesseln

Chemiebranche stockt auf

Die chemische Industrie Deutschlands strotzt nach einem überraschend starken zweiten Quartal wieder vor Zuversicht. Die Werke laufen auf vollen Touren, die Erinnerung an die Wirtschaftskrise verblasst. Der Branchenverband VCI hebt die Jahresprognose deutlich an.

Die chemische Industrie in Deutschland hat den Einbruch durch die Wirtschaftskrise fast überwunden. Im zweiten Quartal stieg die Produktion im Vergleich zum Jahresauftakt um 1,5 Prozent, teilte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit. Die Kapazitätsauslastung kletterte um 2,8 Punkte auf 85,6 Prozent. "Eine vergleichbare Auslastung konnte die Branche zuletzt im zweiten Quartal 2008 vorweisen", hieß es beim VCI.

Der Umsatz erreichte in den Monaten Mai, Juni und Juli diesen Angaben zufolge 41,6 Mrd. Euro und damit 5,2 Prozent mehr als im Vorquartal. Die Produktion weiteten die Chemiker um 14,2 Prozent aus und erhöhten die Erzeugerpreise um 3,4 Prozent.

Die Jahresprognose für Deutschlands viertgrößten Industriezweig hoben die VCI-Experten an. Der Verband rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Produktionsanstieg von elf und mit einem Zuwachs des Branchenumsatzes von 18 Prozent. Zuvor war der Verband noch von einem Produktionsplus von 8,5 und von einer Ausweitung des Umsatzes um zehn Prozent ausgegangen.

"Ein rasantes Comeback", fasste VCI-Präsident Ulrich Lehner seine Eindrücke zusammen. "Wir haben die Folgen der Wirtschaftskrise jetzt nahezu überwunden." Zwar habe die Geschwindigkeit des Wachstums inzwischen etwas nachlassen, erklärte Lehner. Aber es werde weiter aufwärts gehen.

Die weltweite Konjunkturerholung hatte zuletzt auch die Chemiegeschäfte von Branchengrößen wie BASF, Lanxess und Merck kräftig angeschoben.

Mit dem Aufschwung klettern die Preise

Bei den Erzeugerpreise geht der VCI in diesem Jahr von einem Plus von 2,5 Prozent aus. Zuvor hatten die Chemieunternehmen einen Anstieg von 1,5 Prozent erwartet. Aktuellen Zahlen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat zufolge hat sich die Jahresteuerung der Erzeugerpreise insgesamt im Euroraum im Juli wegen der steigenden Energiepreise erwartungsgemäß beschleunigt.

Die Preise auf der Erzeugerstufe lagen um 4,0 Prozent über dem Vorjahresniveau, berichtete Eurostat. Dies entspricht der stärksten Jahresteuerung seit Oktober 2008. Im Juni hatte die Jahresrate noch bei plus 3,0 Prozent gelegen.

Verglichen mit dem Vormonat erhöhten sich die Erzeugerpreise der Industrie um 0,2 Prozent nach plus 0,3 Prozent im Juni. Volkswirte hatten im Konsens mit einem Plus von 4,0 Prozent auf Jahressicht und einem Anstieg um 0,3 prozent gegenüber dem Vormonat gerechnet.

Für die gesamte EU nannten die Statistiker für Juli einen Anstieg der Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 4,4 Prozent nach 3,5 Prozent im Juni. Binnen Monatsfrist stiegen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent nach plus 0,3 Prozent im Juni.
 

Quelle: DJ/dpa/rts

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permanent: August 2010 Same-Store Sales
 
14:25

 August 2010 Same-Store Sales

RetailersAugust 2010 EstimatesAugust 2010 Actuals
Costco Wholesale (excluding gas)3.6%5%
BJ Wholesale (excluding gas)2.4%1.9%
Target2.0%1.8%
JC Penney1.6% 
Kohl's Department Store2.6% 
Dillards Department Store(0.5%)Breakeven
JW Nordstrom5.9% 
Saks Department Store4.3% 
Stage Stores1.3%0.5%
Macy's4.0%4.3%
Gap(0.2%)Breakeven
TJX2.4%2%
Limited7.3%10%
Ross Stores2.9% 
Stein MartBreakeven8.5%
Abercrombie5.9%6%
American Eagle1.1%1%
Aeropostale1.2%(1%)
Hot Topic(6.2%)(3.7%)
Wet Seal(3.5%)1.1%
The Buckle(6.5%)(3.5%)
Zumiez7.7%9.1%
Walgreen2.4% 
Rite Aid(1.0%) 
Source: Thomson Reuters,company reports. Figures in parenthesis are losses.

bewertet: 1x interessant
pfeifenlümmel: Kräftige Kursstürze bei
2
15:04
Euro-Buxl und   -Bund  lassen einen weiteren Daxanstieg  vermuten.
bewertet: 1x interessant, 1x witzig
permanent: Jobless Claims Edge Lower, Productivity Takes Dip
 
15:09

Jobless Claims Edge Lower, Productivity Takes Dip

ECONOMY, JOBLESS CLAIMS, EMPLOYMENT, UNEMPLOYMENT
Reuters
| 02 Sep 2010 | 08:35 AM ET

New U.S. claims for unemployment benefits fell last week, government data showed Thursday, but were still too high to signal a change in fortunes for the troubled labor market.

 

Initial claims for state unemployment benefits dropped for a second straight week, slipping 6,000 to a seasonally adjusted 472,000 in the week ended Aug. 28, the Labor Department said.

Analysts polled by Reuters had forecast claims edging up to 475,000 from the previously reported 473,000 the prior week, which was revised up to 478,000 in Thursday's report.

U.S. non-farm productivity fell more steeply than previously estimated in the second quarter, posting its largest decline since the third quarter of 2006, according to government data on Thursday that underscored the sputtering economic recovery.

Productivity contracted at an annual rate of 1.8 percent, the Labor Department said, instead of the previously reported 0.9 percent pace.

Productivity, a measure of hourly output per worker that is taken as an indicator of the economy's vitality or lack of it, increased at a 3.9 percent rate in the first quarter. Markets had expected productivity to drop at a 1.9 percent pace in the April-June period.

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permanent: US Produktivität sinkt
 
15:39

Nun das ist sicher ein gutes Zeichen für den Arbeitsmarkt, braucht  man doch mehr Arbeitskräfte um die gleiche Menge an Gütern zu erzeugen. Nicht gut ist dieses Nachricht für den Wohlstand eines Landes, sinkt der Wohlstand mit der Produktivität.
Es gibt einen negativen Verteilungsspielraum. Das ist das wiederum nicht gut für die Retail Sales.

Joe Spender gibt sich immer noch alle Mühe die Konjunktur über den Konsum am Laufen zu halten.

Mittel- bis langfristig geht das nicht. Obwohl man das so nicht wohl nicht sagen kann, immerhin ist es Joe Spender gelungen die Sparquote (nicht mehr) ins negative zu führen und die Konjunktur lange zu befeuern.

Permanent

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Anti Lemming: Niedrige Bullenquote - ein Kontraindikator?
4
15:42
Viele Leute sagen, dass der Auslöser der aktuellen Rallye die extrem niedrige Bullenquote von unter 25 % war. Wichtiger aber ist die Frage, wie weit solche Negativ-Sentiment-Rallyes tragen, wenn die Bärigkeit zu Recht besteht.

Unten ein Beispiel aus den 1970er-Jahren, als die Begleitumstände - wie wir heute mit dem "benefit of hindsight" wissen - WIRKLICH sehr bärisch waren.

Auch 1973/74 fiel die Bullenquote zwei Mal auf unter 25 %. Und auch damals folgten auf diese Stimmungstiefs nennenswerte Rallyes (in der Spitze um 8 % bzw. 4 %).

Doch auf Sicht von einigen Monaten gab es dann neue - noch tiefere Indexstände. Der DOW fiel von 820 beim ersten "Stimmungstief" (Winter 73/74) und 840 am zweiten (Frühjahr 1974) bis auf 600 (Ende 1974). Es gab also innerhalb eines Jahres einen DOW-Verlust von über 25 % - TROTZ zweifachen extremen Stimmungstiefs.

FAZIT: Zum Traden mit Kurzzeit-Horizont mag Sentimentforschung was taugen, für die Mittelfristanlage weniger, für die Langfrist-Investition überhaupt nicht.

.
Angehängte Grafik: 0902_investors_intelligence.gif (verkleinert auf 79%) vergrößern
0902_investors_intelligence.gif
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72/984
Kicky: ISM-Index: Wie ist dieses Wunder möglich?
5
16:49
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=8289

Die durch die regionalen Zentralbanken des Fed-Systems publizierten Einkaufsmanagerindizes (PMIs) fungieren normalerweise als zuverlässiger Indikator für die Entwicklung des nationalen ISM-Indexes, der gestern veröffentlicht wurde. Auf Basis der teils scharfen Rückgänge der PMIs in den Regionen, wurde an den Märkten ein ISM-Index von 53 Punkten erwartet. Gemeldet wurde jedoch ein Anstieg des Indexes auf 56,3 Punkte. Selbst der Subindex der Beschäftigung konnte zulegen, was auf eine Expansion der Neuschaffung von Stellen im produzierenden Gewerbe hindeutet, was durch den gestrigen ADP-Report jedoch ebenfalls nicht bestätigt wurde.
Wie können die Daten so stark voneinander abweichen?

Ich musste erst einmal eine Nacht über die gestern gemeldeten Daten zum nationalen ISM-Index schlafen, schlauer bin ich deshalb heute jedoch auch nicht geworden. In Vorbereitung auf die gestrige Veröffentlichung des nationalen ISM-Indexes hatten wir zuletzt in größerem Umfang über die Entwicklungen der regionalen Einkaufsmanagerindizes berichtet, die in den wichtigsten Regionen wie New York, Chicago, Philadelphia, Kansas und Cleveland im Juli und August teils stark gefallen waren. Diese Entwicklung wurde jedoch durch den nationalen ISM-Index nicht bestätigt, der im August auf 56,3 Punkte ansteigen konnte, obwohl die Markterwartungen zu Recht von einem Rückgang auf 53,0 Punkte ausgingen.

Ein Blick auf folgenden Chart von CalculatedRisk zeigt, warum die gestern durch ISM publizierten Daten ziemlich ungewöhnlich sind:
Starke Divergenzen zwischen den regionalen PMIs aus New York und Philadelphia gegenüber dem nationalen ISM-Index / Quelle: CalculatedRisk  s.unten

Liest man bei ISM weiter zur Beschäftigungsentwicklung im produzierenden Gewerbe, kratzt man sich ebenfalls am Kopf:...........s.Link
Angehängte Grafik: pmis-usa.jpg (verkleinert auf 49%) vergrößern
pmis-usa.jpg
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Kicky: Philadelphia will die Blogger besteuern
3
16:52
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=8298
passt gut zu den Kommunalen Finanzproblemen
Es gibt in Bezug auf Entscheidungen, die auf dem oft kritisierten Bürokratiedschungel beruhen, sicherlich immer wieder abstruse und irrsinnige Meldungen, die es auf die Titelseiten der Zeitungen schaffen. Dazu gesellt sich nun der Versuch der Stadt Philadelphia, Kleinblogger dazu zu verdonnern, sich eine teure Geschäftslizenz zuzulegen und selbst geringste Erträge über Unternehmens- und Nettogewinnsteuern anteilig an die Stadt abzuführen. Es ist ein weiterer Hinweis auf die überaus strapazierte Finanzlage der Städte und Kommunen in den USA, die darum bemüht scheinen, jeden verfügbaren Cent aus ihren Steuerbürgern heraus zu quetschen, um ihren Apparat am Leben halten zu können.
$50 Dollar Einnahmen – laut Stadt wird dazu eine $300 teure Geschäftslizenz benötigt....
bewertet: 3x interessant
Kicky: .... Fondabflüsse beschleunigt
5
17:06
http://www.zerohedge.com/article/...und-redemptions-accelerate....ICI reports we have just recorded the 17th consecutive  weekly outflow from domestic equity mutual funds, and what's worse for mutual funds' depleted liquidity ratios, it is now accelerating, hitting a total of $4.3 billion, a more than 50% increase from last week's $2.7 billion. YTD outflows have now hit $54 billion, as ever more capital is going into far safer fixed income instruments. And even as mutual funds are now staring outright liquidations point blank in the face, their actual capital keeps declining courtesy of endless redemptions. As a reminder, here is what Rosenberg said on the issue yesterday: "As for liquidity ratios, equity funds portfolio manages have theirs at an all-time low of 3.4%, down from 3.8% in June. Tack on the fact that there are really not very many shorts to be covered – since the market peaked in April, short interest is 4.3% of the S&P 500 market cap (in August 2008 it was 6%) and there’s not a whole lot of underlying fund-flow support for the stock market here."........
Angehängte Grafik: ici_august_25--.jpg (verkleinert auf 51%) vergrößern
ici_august_25--.jpg
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Kicky: Economy Avoids Recession Relapse as Data Can't Get
 
17:15
Anti Lemming: Bloomberg - die neue Stern am Infotainment-Himmel
 
18:50
The U.S. economy is so bad that the chance of avoiding a double dip back into recession may actually be pretty good.

The sectors of the economy that traditionally drive it into recession are already so depressed it’s difficult to see them getting a lot worse, said Ethan Harris, head of developed markets economics research at BofA Merrill Lynch Global Research in New York.


(Quelle: # 159)


Selten so gelacht.

Vielleicht haben wir Doppel-Dip und der Aktienmarkt hat vergessen, das einzupreisen?
Anti Lemming: Die typischen Zeichen einer Depression
 
19:16

Tyler Durden, Zerohedge:


WHAT IS A DEPRESSION ANYWAY?

 

A depression, put simply, is a  very long period of economic malaise. A series of rolling recessions and  modest recoveries over a multi-year period of general economic  stagnation as the excesses from the prior asset and credit bubble are  completely wrung out of the system. In baseball parlance, we are in the  third inning of this current debt deleveraging ball  game.                                     

You know you’re in a depression when interest rates go to zero and there is no revival in credit-sensitive spending. 

The  economy is in a depression when the banks are sitting on $1.3 trillion  of cash and yet there is no lending going on to the private sector. It's  otherwise known as a liquidity trap.    

Depressions usually are  caused by a bursting of an asset bubble and a contraction in credit,  whereas plain-vanilla recessions are typically caused by inflation and  excessive manufacturing inventories. You tell me which fits the bill  today.

When almost half of the ranks of the unemployed have been  looking for a job fruitlessly for at least six months, you know you are  in something much deeper than a garden-variety recession. True, we can’t  see the soup lines; the soup lines are in the mail — 99 weeks of  unemployment cheques for over 10 million jobless Americans. Don’t be  lulled into the view that we are into anything remotely close to a  normal economic cycle.

Basically, in a depression, secular changes take place. Attitudes  towards debt, discretionary spending and homeownership are altered for  many years, or at least until the scars from the traumatic experience  with defaults and delinquencies fade away. That is why, as per last  week’s data releases, we saw existing home sales slide to 15-year lows  and new home sales to record lows despite the fact that mortgage rates  have tumbled to their lowest levels in modern history. There is no  economic model that would tell you that declining  mortgage rates should  lead to lower home sales.

In a depression, radical changes occur in terms of social norms and spending behaviour. In  recessions, people don't cancel their life insurance policies - as one  example. But in a depression, tragically, that is what happens - almost  35 million Americans now have no such coverage, up from 24 million five  years ago. This reflects the focus by households to pay down their debts  at all costs and how companies have bolstered profits - by eliminating  benefits.

More fundamentally, in a recession, the economy  is revived by government stimulus. In depressions, the economy is  sustained by government stimulus. There is a very big difference between  those two states.    

After all, we are now in a  situation where every 1-in-6 Americans is now receiving some form of  government assistance — more than 50 million Americans, from food  stamps, to Medicaid, to extended jobless benefits, are on one or more  taxpayer-supported programs. That transcends the definition of a  recession.

In a recession, everything would be back to a new high  33 months after the initial decline. This time around, everything from  organic personal income to employment to real GDP to home prices to  corporate earnings to outstanding bank credit are still all below, to  varying degrees, the levels prevailing in December 2007.

Let’s be  clear: After all the monetary, fiscal and bailout stimulus, the economy  should be roaring ahead, as would be the case if the economy were  coming out of a normal garden-variety recession. The fact that there has  been no sustained response to all these efforts by the government to  turn things around is a testament to the view that this is not actually a  traditional recession at all, but something closely resembling a  depression. That, my friends, is exactly what the bond market is signaling, with Treasury yields rapidly approaching Japanese levels.  

For  all the chatter about whether the recession that started in December  2007 ended sometime last year, here is what you should know about the  historical record. The 1930s depression was not marked by declining  quarterly GDP data every single quarter. In fact, the technical  recessionary aspect to the initial period following the asset and credit  shock goes from the third quarter of 1929 to the first quarter of 1933.

What is important to know is this; in that initial  four-year economic downturn, from 1929 to 1933, there were no fewer than  six — six! - quarterly bounces in GDP data. The average gain in these up-quarters was 8% at  an annual rate! But because they proved not to be sustainable, the  National Bureau of Economic Research (NBER) refused to declare that the  recession officially ended, even though the stock market rallied 50% in  the opening months of 1930 on the belief that the downturn was about to  end. False premise. And guess what? We may well be reliving history  here. If you’re keeping score, we have recorded four quarterly advances in real GDP, and the average is only 3%.

I  can understand how emotional the debate can get over whether or not we  have actually just stumbled along some post-recession recovery path or  whether or not this is actually a depression in the sense of a downward  trend in economic activity merely punctuated with noise that is  influenced by recurring rounds of government intervention. The reality  is that the Fed cut the funds rate to zero, as was the case in Japan, to  little avail. Then the Fed tripled the size of its balance sheet -  again with little sustained impetus to a broken financial system.  Government deficits of nearly 10% relative to GDP, or double what FDR  ever ran during the 1930s, have obviously fallen flat in terms of  providing and lasting impact to the economy.  

This is going to  sound like a broken record but it took a decade of parabolic credit  growth to get the U.S. economy into this deleveraging mess and there is  clearly no painless “quick fix” towards bringing household debt into  historical realignment with the level of assets and income to support  the prevailing level of liabilities. We are talking about $6 trillion of  excess debt that has to be extinguished either by paying it down or by  walking away from it (or having it socialized). Look, we can understand  the need to be optimistic, but it is essential that we recognize the  type of market and economic backdrop we are in.

The markets are  telling us something valuable when (after a period of unprecedented  government bailouts, incursions and stimulus programs) we had a 2-year  note auction that saw the yield dragged to new record low of 0.46%.  Instead of lamenting over how attractively priced equities must be in  this environment, market strategists and commentators would bring a lot  more to the table if they tried to decipher what the macro message is  from this price action in the Treasury market. Conducting stock market  valuation analysis based on unrealistic consensus earnings assumptions  does nobody any good, especially when these estimates are in the process  of being cut.

If the Treasury market is correct in its  implicit assumption of a renewed contraction in the economy, then we  could well be talking about corporate earnings being closer to $60 or  $65 in the coming year as opposed to the current consensus view of  almost $90. In other words, we may wake up to find out a year from now  that whoever was buying the market today under an illusion of a forward  multiple of 12x was actually buying the market with a 17x multiple.

How’s that for a reality check?

http://www.zerohedge.com/article/...-anyway-and-why-we-continue-be-it

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pfeifenlümmel: BP explosiv,
 
19:50
pfeifenlümmel: Wenn die USA
 
19:53
weiterhin an ihrem Globalisierungswahn festhalten, kommen sie nicht aus ihrer Strukturkrise heraus. Der billige Jakob China müllt sie zu.
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