Der USA Bären-Thread

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S&P 100 kein aktueller Kurs verfügbar
 

Anti Lemming: Der USA Bären-Thread
301
20.02.07 18:45
#1 downup
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
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Kicky: Warnung von Moodys
4
13:20
PARIS — The United States, Germany and other major economies have moved “substantially” closer to losing their top-notch credit ratings and can not depend solely on economic growth to save them, a report warned on Monday.

The ratings of the Aaa governments — which also include Britain, France, Spain and the Nordic countries — are currently “stable,” Moody’s Investor Service wrote in the report. But, it added, “their ‘distance-to-downgrade’ has in all cases substantially diminished.” “Growth alone will not resolve an increasingly complicated debt equation,” Moody’s said. “Preserving debt affordability” — the ratio of interest payments to government revenues — “at levels consistent with Aaa ratings will invariably require fiscal adjustments of a magnitude that, in some cases, will test social cohesion.” ....
http://www.nytimes.com/2010/03/16/business/global/....html?ref=global
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pfeifenlümmel: zu # 037 Kicky,
 
13:26
die höheren Zinsen resultieren aus dem geringeren Vertrauen in den US Haushalt und den Dollar. Die Chinesen haben doch schon vor einem halben Jahr gegen den Dollar gewettert ( als Leidwährung ).
pfeifenlümmel: no comments
2
13:55
Die Umlaufrendite nähert sich dem Tief von Januar 09 mit 2,71% ( jetzt 2,82 % ).
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wawidu: kicky - # 59037
3
14:25
Hier der passende Chart. Der relative Anstieg der Federal Funds seit November 2009 ist deutlich größer als die relativen Zinsanstiege der Langläufer.
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permanent: Manufacturing Index Drops But Output Higher
3
14:44

Manufacturing Index Drops But Output Higher

ECONOMY, EMPIRE STATE MANUFACTURING INDEX, NEW YORK
Reuters
| 15 Mar 2010 | 09:30 AM ET

A gauge of manufacturing in New York state fell by less than forecast in March as employment in the sector rose to its highest since October 2007, the New York Federal Reserve said in a report on Monday.

At the same time, US industrial output edged up 0.1 percent in February as expected, likely restrained by severe winter storms that hit parts of the country while foreign investors overall were net sellers of US securities.

 

The New York Fed's "Empire State" general business conditions index dropped to 22.86 this month from 24.91 in February.

Economists polled by Reuters had expected a reading of 22.00 for March.

US industrial output edged up 0.1 percent in February as expected, likely restrained by severe winter storms that hit parts of the country, the Federal Reserve said.

Economists polled by Reuters had expected a 0.1 percent gain after an unrevised 0.9 percent increase in January.

Compared to the same period a year earlier, industrial production rose 1.7 percent.

Manufacturing dipped 0.2 percent last month after growing a revised 0.9 percent in January, previously reported as a 1.0 percent advance. Mining increased 2.0 percent, adding to the 1.1 percent rise in January.

Utilities gained 0.5 percent in February after a 0.6 percent rise the prior month.

 

Consumer goods production fell 0.4 percent, while business equipment output increased 0.4 percent last month. Materials advanced 0.3 percent in February.

Capacity utilization, a measure of slack in the economy, inched up to 72.7 percent, the highest since December 2008, from 72.5 percent in January. That was still 7.9 percentage points below the average from 1972 to 2009, the Fed said.

In other economic news, foreign investors sold a net $33.4 billion of all U.S. securities in January but remained net buyers of U.S. Treasury debt, the Treasury Department said.

January's overall outflow, which includes short-term securities such as Treasury bills, reverses a net inflow of $53.6 billion recorded in December.

Official buyers sold a record net $34.1 billion, the most since they sold $26.3 billion in September 1998, according to Treasury data.

Long-term securities saw a net inflow of $19.1 billion, though that was below December's $63.3 billion net inflow.

Overseas investors were net buyers of Treasurys to the tune of $61.4 billion, down from $69.9 billion in December.

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Malko07: Trotz allen Erwartungshaltungen
4
14:53
bezüglich eines US-Bonds-Crash tut sich da überhaupt nichts:
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10.gif
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Malko07: Dagegen scheint man sich bei
5
14:57
uns auf einen Crash von Aktien und Rohstoffen vorzubereiten (pfeifenlümmel):
Angehängte Grafik: uml.gif
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Anti Lemming: Moody's warnt Großbritannien und USA
4
15:25
(hier noch einmal in deutsch)


Sorge um Verschuldung
Moody's warnt Großbritannien und USA

Die beiden Staaten rutschen aus Sicht der Ratingagentur näher an eine Herabstufung heran. Schuld sind die umbarmherzig wachsenden Zinszahlungen. London hat noch einige Asse im Ärmel, Washington muss hingegen eine konkrete Messlatte überspringen. von Christine Mai


Großbritannien und die USA sind nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's dem Verlust ihrer Top-Bonitätsnoten "substanziell" nähergekommen. Grund sei, dass beide Länder immer mehr aufwenden müssten, um ihre Schulden zu bedienen, sagte Pierre Cailleteau, Managing Director für Staaten bei Moodys' der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir erwarten, dass die Lage sich mit Blick auf die wichtigsten Rating-Kennzahlen weiter verschlechtert, bevor sie sich wieder stabilisiert."...

weiter hier:
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ritannien-und-usa/50088668.html
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pfeifenlümmel: zu # 045 malko,
3
16:05
interessant für mich ist die Differenz zwischen den langfristigen Durchschnittlinien:
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umlaufrendite15.png
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wawidu: malko - # 59044
 
16:28
Noch funktioniert QE ja noch, doch sind technische Warnzeichen unverkennbar.
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CarpeDies: Faber in seinem Element
8
16:35
Marc Faber rät zu Vorkehrungen gegen mögliches Horrorszenario
New York (BoerseGo.de) Der bekannte Anlagestratege und Börsenguru Marc Faber bezeichnete die Abgeordneten in den USA als einen Haufen von wahnsinnigen Armleuchtern. Wie Faber gemeinsam mit seinem Partner Mike Shedlock gegenüber Tech Ticker am vergangenen Freitag weiter erklärte ist die amerikanische Wirtschaft nicht in Erholung begriffen. Die USA stehe vielmehr eventuell sogar vor einer Depression. Dabei sei entweder das Szenario einer niederschmetternden Deflation oder einer galoppierenden Inflation wahrscheinlich. Der Zeitablauf oder die Art und Weise dieser eventuellen Szenarien sei jedoch von Unsicherheit getragen. Beide Börsengurus sind sich jedoch sicher, dass es für Amerika für eine Kursänderung bereits zu spät geworden ist. “Der Prozess hat sich bereits weit jenseits davon entfernt, wo eine Reparatur noch möglich ist. Es stellt sich nur mehr die Frage, wie lange das derzeitige Spiel noch läuft“. Dieser trostlose Ausblick bedeute aber nicht gleichzeitig, dass jeder einzelne in Hilflosigkeit verfällt. Jeder Private müsse für den Tag des jüngsten Gerichts Vorkehrungen treffen und Gold kaufen. Zur Absicherung diene weiters die Innehabung außerhalb der USA liegender Vermögenswerte und der Kauf von Immobilien außerhalb großer Städte. Es gebe derzeit sehr wenig Chancen in den Märkten um Geld zu verdienen. Faber zeigt sich jedoch überzeugt, dass der S&P 500 nicht noch einmal auf 666 Punkte fällt und damit sein 12-Jahrestief von vergangenen März erreicht. Beim S&P 500 bestehe ein Abwärtspotenzial von 10-20 Prozent. Bernanke werde mit seiner Strategie des Gelddruckens die Märkte weiter fluten und den Dollar schwächen und letztendlich die Aktienkurse nach oben hieven. Chancen bestünden an der Tokioter Börse, zumal Japan nach einem Bärenmarkt von 20 Jahren vernachlässigt und bereits zu billig geworden ist , führte Faber weiter aus. Sowohl Faber als Mike Shedlock sehen nun die Zeit für Gewinnmitnahmen gekommen. Nach Ansicht von Shedlock besteht aber eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 Prozent, dass, beim Aktienmarkt der Boden noch nicht gefunden worden ist.

Marc Faber gilt im allgemeinen als Crash-Prophet und ist Herausgeber des Gloom Boom & Doom-Reports. Er sprach im Vorjahr nach dem 12-Jahrestief des S&P 500-Index vom 9. März 2009 eine richtige Kaufempfehlung für Aktien aus. Im Juli 2007 sagte der gebürtige Schweizer laut Wikipedia Konjunkturschwierigkeiten in den USA für das zweite Halbjahr 2007 und Zinssenkungen der US-Notenbank voraus. Ebenso prophezeite er richtig die Japan-Baisse, den Börsencrash von 1987, die Asienkrise und das Platzen der Technologieblase im Jahr 2000. Er gründete im Jahr 1990 die Investmentgesellschaft Marc Faber Ltd. mit Sitz in Hongkong.
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wawidu: Bärenfutter
3
17:02
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wawidu: carpedies - # 59049
4
17:19
Was will Faber denn mit japanischen Aktien? Japanische Privatleute, Haupthalter japanischer Staatsanleihen, sind bereits bis "zur Schmerzgrenze" investiert. Staatsdefizit und -schulden steigen unaufhörlich weiter, und die Regierung hat kein Geld mehr für weitere wirtschaftliche Stützmaßnahmen. Die "green shoots", die die japanischen Regierungsstatistiker in den letzten Monaten verkündeten, sind ebenso wenig selbsttragend wie die in den übrigen OECD-Staaten.
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permanent: Credit Card Data Signals Easing Consumer Stress
2
17:41

Credit Card Data Signals Easing Consumer Stress

CAPITAL ONE, CREDIT CARDS, DEFAULTS, CREDIT, FINANCIALS, DEBT, STOCK MARKET, NORTH AMERICA, CONSUMERS, ECONOMY
Reuters
| 15 Mar 2010 | 12:27 PM ET

Credit card delinquency rates slipped at three major U.S. lenders last month, suggesting fewer Americans are falling behind on bills.

 

Charge-off rates also dropped at Capital One Financial but rose at Bank of America and Discover Financial Services, according to regulatory filings on Monday.

The delinquency rates, which stabilized in January, signal it is less likely that the card issuers will have to write off bad loans in the future. Charge-offs are loans the companies do not expect to be repaid.

The data build on similar trends in January, suggesting the worst may be over for U.S. consumers.

Shares of the three lenders were mixed: Discover rose 0.2 percent, while Bank of America slid 1 percent and Capital One was off 1.9 percent. Shares in the sector were broadly down ahead of details of a U.S. Senate plan to revamp financial regulation.

JPMorgan Chase , Citigroup and American Express were expected to report the February performance of their credit card portfolios later on Monday.

Capital One said accounts at least 30 days delinquent—an indicator of future loan losses—declined to 5.51 percent in February from 5.80 percent in January. Its annualized net charge-off rate for U.S. credit cards fell to 10.19 percent from 10.41 percent.

Capital One is the third-largest U.S. issuer of Visa Inc branded credit card and the fifth-largest issuer of MasterCard branded credit cards.

 

Credit Suisse analyst Moshe Orenbuch said trends at Capital One were better than expected. "Charge-offs and delinquencies improved in both card and auto finance segments," the analyst told clients in a note.

Bank of America, the largest U.S. bank, said its delinquency rate dropped for a third straight month, to 7.23 percent in February from 7.35 percent in January. Charge-offs rose to 13.51 percent from 13.25 percent.

Discover Financial's delinquency rate was 5.50 percent last month, down slightly from 5.55 percent in January. Its charge-off rate jumped to 9.11 percent from 8.58 percent.

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1266/1589
Anti Lemming: Permanent - kein Zeichen der Entwarnung
3
17:53
Die Amis zahlen vermehrt ihre Kreditkartenschulden zurück, weil 1. die Überziehungszinsen mit bis zu 30 % sauteuer sind und weil sie 2. die Karten für das Shopping und Luxus brauchen (= "elementare Lebensbedürfnisse").

Dafür zahlen aber immer weniger Amis ihre Hypothekenzinsen ab. Das Geld, was dort hinfloss, fließt jetzt auf die Kreditkartenkonten.

Gezahlt wird dort, wo der Druck am größten ist. Wenn die Kreditkarte nicht mehr funzt, weil sie am Anschlag ist, bist Du in Amiland verloren. Hypozinsen nicht zu zahlen gilt hingegen fast als Kavaliersdelikt und hat kaum ernste Konsequenzen, da es bereits viel zu viele Zwangsversteigerungen gibt und die Banken ihr "shadow inventory" lieber verschonen, um nicht noch mehr Verluste in die Bilanzen zu bekommen.

Kübi und ich hatten gestern in zwei Posting die Hintergründe beleuchtet..
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537/1589
Stöffen: Paul Volcker und die I-Angst
6
18:06

Ich halte Paul Volcker, den ehemaligen Fed-Chef, von den ganzen "Hohenpriestern des Mammons" schlussendlich noch ein gewisses Stück weit glaubwürdiger als so manch anderen Protagonisten der Szene.

Volcker äußerte sich in einem kürzlich geführten Interview mit der FAZ wie folgt:

FAZ: Sind die wachsenden Defizite der Staaten ein Grund zu ernsthafter Sorge?

Volcker: Wir befinden uns mitten in einer schleppenden Wirtschaftsentwicklung. Sobald die Konjunktur anspringt, müssen wir die Defizite bekämpfen. Das wird eine schwere Aufgabe. Aber wenn wir es dann nicht anpacken, geraten wir in extrem schwieriges Fahrwasser.

Nun hat aber der Internationale Währungsfonds vorgeschlagen, die Notenbanken sollten sich höhere Inflationsziele setzen, um die reale Schuldenlast der Staaten zu verringern.

Das ist einfach nur Unsinn.

Sie hatten in den achtziger Jahren als Vorsitzender der Notenbank mit der Inflation zu kämpfen. Kommt sie zurück?

Es gibt im Moment keine Inflation. Das Risiko wird natürlich größer, wenn die Wirtschaft wieder stärker wächst. Diese Gefahr muss man im Blick behalten.

In Deutschland befürchten viele, dass die Inflation nicht zu verhindern ist. Hat die Notenbank die nötigen Instrumente?

Mein ganzen Leben habe ich mich mit dieser Frage beschäftigt. Die Zentralbanken haben die Möglichkeit, mit dieser Bedrohung fertig zu werden. Die Gefahr ist derzeit gering, sie liegt in der Ferne. Man muss handeln, wenn es so weit ist. Es ist noch ein langer Weg, bis die Wirtschaft wieder richtig läuft.

Kostet eine kraftvolle Regulierung der Finanzmärkte Wachstum?

Sie verhindert hoffentlich das Entstehen neuer Blasen und einen Kollaps des Finanzsystems. Das wäre positiv für die gesamte Wirtschaft.

Sie befürchten also langfristig keine Wohlstandsverluste?

Auf lange Sicht bin ich tot.

Komplettes Interview hier

http://www.faz.net/s/...9FA546814DC3F9A383~ATpl~Ecommon~Scontent.html

                             

 

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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918/2120
1329/1589
permanent: Builder Confidence Falls on Weather, Foreclosures
4
18:14

Builder Confidence Falls on Weather, Foreclosures

HOUSING, REAL ESTATE, BUILDERS, FORECLOSURES, WEATHER, SNOW, HOMEBUILDERS, HOME BUILDERS
CNBC.com
| 15 Mar 2010 | 01:08 PM ET

Builder confidence in the market for newly built, single-family homes fell back two points to 15 in March as poor weather conditions and distressed property sales posed increasing challenges to both builders and buyers, according to the latest National Association of Home Builders/Wells Fargo Housing Market Index, released Monday.

In declining two points to 15 this March, the HMI returned to where it was in January 2010, losing the ground it had gained in the intervening month.

Each of the HMI’s component indexes fell in March; the component gauging current sales conditions declined two points to 15, while the component gauging sales expectations in the next six months declined three points to 24.

The component gauging traffic of prospective buyers declined two points to 10.

Regionally, the HMI results were mixed in March. While the Northeast posted a five-point gain to 23 and the West posted a one-point gain to 15, the Midwest HMI slid three points to 10 and the South HMI edged down one point to 18.

 

“The lack of available credit for new projects, the large number of distressed properties for sale and the continuing hesitancy of potential buyers due to the weak job market are definitely weighing on builder confidence at this time,” said NAHB Chief Economist David Crowe.

“That said, the inventory of new homes on the market is at an extremely low level, and we do expect a 25 percent improvement in new-home construction in 2010 over 2009 to rebuild inventory and meet expected pent-up demand," said Crowe.

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1266/1589
Anti Lemming: Die Dividenden-Lüge
3
18:14
Man soll Aktien kaufen, weil die so schöne Dividenden bringen, raunen die Analysten.

Tatsache ist: Das US-Dividenden-Niveau würde selbst nach den für 2010 erwarteten Erhöhungen, die aus rosiger Analysten-Sicht 5,6 % betragen sollen, noch 17 % unter dem von 2007 bleiben (siehe Melvin unten).

Wenn die Firmen weniger verdienen, gibt es halt auch weniger zum Ausschütten. Oder: Einem nackten Mann kann man nichts aus der Tasche ziehen.

Der Leitzins in USA ist nicht ohne Grund bei Null, denn wir  haben Deflation. Die in Boom-Zeiten üblichen 4 bis 5 % auf Tagesgeld gibt es nur, wenn die Wirtschaft entsprechend wächst (und zwar OHNE Staatsgepäppel).

There's no such thing as a free lunch. In fact, there's no way to hide!  ;-)

http://www.phrases.org.uk/meanings/tanstaafl.html
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Anti Lemming: U.S. March home builders index falls to 15 vs. 17
3
18:17
March 15, 2010, 1:00 p.m. EDT
U.S. March home builders index falls to 15 vs. 17
By Rex Nutting

WASHINGTON (MarketWatch) - U.S. home builders grew more discouraged in early March by competition from cheap foreclosures, according to a monthly survey released Monday by the National Association of Home Builders. The NAHB/Wells Fargo housing market index fell two points to 15 in March, reversing a slight pop in February. Economists surveyed by MarketWatch were expecting the index to rise to 18. In March, all three components of the home builders' index fell. Buyer traffic dropped from 12 to 10, the lowest since March 2009. Current sales fell from 17 to 15. Expected sales fell from 27 to 24, the lowest since April 2009.

http://www.marketwatch.com/story/...lls-to-15-vs-17-2010-03-15-130490
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wawidu: Der breite Markt spielt nicht mehr mit
 
18:18
Dies ist mein Fazit aus dem Ratiochart des NYSE Composite Index zum DJIA. Die "Lokomotive" für den NYSE Comp Index sind seit Oktober 2009 eindeutig die DOW-Schwergewichte.
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pfeifenlümmel: Ölsardinen heute im Sonderangebot,
2
18:20
Dow läuft verspätet hinterher.
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relaxed: Warum Gründen die Europäer keine eigene
 
18:33
Rating-Agentur, anstatt sich ständig dem Unsinn der drei amerikanischen Affen zu unterwerfen?

Das käme auch billiger als ein EWF. ;-)))
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pfeifenlümmel: In einer Affenhorde gibt es
 
18:44
immer einen Anführer!
TGTGT: Passt sich Japan amerik. Marketverhältnissen an?
3
18:49
Letzte Woche wurde der Nikkei zum Handelsauftakt an der TSE von dem Gerücht beflügelt, dass die Japanische Notenbank (JNB) die Geldpolitik lockern würde und eine Übereinstimmung mit der Regierung gefunden habe. Der Nikkei legte deutlich zu und war in der abgelaufenen Woche der stärkste Index - krazte an der 10800 Punkte Marke und notierte heute Morgen erneut fest, trotz schwacher Daten aus China.
Die Spekulation bezieht sich dabei zum einem auf den Yen, eine expansivere Geldpolitik würde die Währung auf der Insel uU deutlich schwächen - für den Export positiv und damit auch für die Unternehmen? - dieser Zusammenhang wurde in der Vergangenheit sehr gerne gezogen.
Auch könnten neue, "amerikanische" Verhältnisse in die TSE einziehen, denn das die Liquditätsausweitung in den USA und anderen Nationen letzten Endes auch der Förderung von Spekulationen und Risiken galt, oder diese zumindest versucht hat (Fed - System), ist eigentlich nicht mehr umstritten.
Der japanische Aktienmarkt war bislang von 2 Hauptfaktoren geprägt - A) der Währung (USD/YEN) und B) den Aussagen der Notenbank zur Geldpolitik. Japan als hoch verschuldet (über 180 %/BIP 2009) hatte die letzte große Stützaktion im März letzten Jahres mit der Kriegsansage ggüb. der 7000 Punkte Marke im Nikkei und der 85 Yen Marke Anfang des Jahres unternommen - ansonsten ist der Markt eher von Pensions- und Hedge-Fonds geprägt und der Sorge um die konjunkturelle Entwicklung, die in andere Indizes sich deutlich weniger wiederspiegelt.

Eine Ausweitung der Geldpolitik könnte dem Markt kurzfr. deutlich zu einem Höhenflug verhelfen - die Spekulationen in diese Richtung treiben gegenwertig.

Langfr. ist diese Politik allerdings wenig sinnvoll, bereits im Sommer 2009 mussten Investoren feststellen, dass das Manöver der 7000-Punkte Verteidigung wenige Monate dannach eine sell-Off Welle brachte, ausgelöst von den neuen Problematiken zwischen neuer Regierung und Notenbank.
Der Markt ist und bleibt fundamental geprägt und von Grüchten bestimmt. Interessant ist es dennoch, da sich durch die Aussagen und Statements, welcche diese Woche folgen sollen, eine kurzfr. neue Situation im Nikkei ergeben könnte, nämlich ein kurzfr "gepushter" Index - die Ausweitung der Liqudität, auch wenn für Japan eigentlich nicht tragbar auf kurz oder lang.
Der Markt sollte vdh. einen möglichen Spike sehr schnell korrigieren und anschließend erneut eintauchen - kurzfr. ergibt sich über der 11000 Punkte Marke im Nikkei eine interessante Long-Chance, langfr. wäre eine Put-Position auf den Index im Falle einer Liquiditätsausweitung uU sehr lohnenswert, denn auf die Dauer spielt die Hoffnung auf einen "amerik." Markt (Liquidität seitens JNB) keine nahhaltige Rolle - trotz der Vorhaben der Notenbank, hier steht ein erneuter Konflikt mit der Regierungspartei ("DPJ") an:


Angehängte Grafik: o_680_680_680_japan-b-rse.jpg (verkleinert auf 82%) vergrößern
o_680_680_680_japan-b-rse.jpg
Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
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wawidu: US-Lagerbestände
 
20:44
Ausweislich des unten stehenden Charts liegen die Lagerbestände im historischen Vergleich immer noch enorm hoch. In den letzten Monaten zeigt sich zwar so etwas wie ein "zartes Hoffnungspflänzchen" auf einen erneuten Lageraufbau, doch die Realität ist ernüchternd. Nachfolgend ein paar unbereinigte Daten zum "Lageraufbau", dessen yr/yr Wachstumsrate der wesentlichste Faktor für den "verblüffenden" Anstieg des annualisierten GDP um 5,9 % in Q4/09 war:

Tief des Lagerabbaus: 09/09 bei 1303701 Mio.

10/09: 1307801 Mio.
11/09: 1313965 Mio. (Hoch)
12/09: 1310283 Mio.
01/10: 1310171 Mio.

Per Januar 2010 belief sich der kurzfristige "Lageraufbau" gerade mal noch auf läppische 7,5 Mrd. gegenüber dem Tief von September 2009 nach ebenso läppischen 10,3 Mrd. im November 2009. In früheren Jahren (Ausnahme Q4/08) gab es in vierten Quartalen im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft mal ganz andere Zahlen.
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businv_max_630_378.png
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