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endlich mal eine klare Ansage von Berenberg:
Im Einklang mit der, jahreszeitlich bedingt, immer früher einsetzenden Dunkelheit verfinstert sich der Konjunkturhimmel beinahe täglich. Lange Zeit konnten sich die Aktienmärkte Rohölpreisen von knapp $ 100,-/Fass und nachgebenden Dollarnotierungen entgegen stemmen. Nun hat jedoch die US-Notenbank ihre Wachstumsprognose für 2008 erneut zurückgenommen. Prompt fielen die Frühindikatoren – gemessen am Verlauf der letzten drei Monate – so deutlich wie zuletzt im Vorfeld der Rezessionen von 1991/92 und 2001/2002. Dies und Überlegungen einiger Emirate des Mittleren Ostens, ihre Währungen von der Dollarbindung zu befreien, setzten den US-Dollar noch weiter unter Druck. Er nähert sich immer mehr der von vielen deutschen Exporteuren als Schmerzgrenze bezeichneten Marke von 1,50 $/€. So wundert es nicht, dass auch der DAX schmerzliche Kurseinbussen hinnehmen musste. Nach unserer Einschätzung wird sich in den kommenden Wochen wenig an dieser Großwetterlage ändern. Die Jahresendrallye kann daher vom Wunschzettel gestrichen werden. (...)
Michael Otto ist Direktor der Berenberg Bank. Weitere Informationen finden Sie unter www.berenberg.de
(von finanzen.net 23.11.07)
FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Marktbericht vom Handel mit Anleihen
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23.November 2007. Der Wochenstart war alles andere freundlich, denn die US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae haben über Nacht mehr als 35 Prozent an Wert eingebüßt. Ursache für dieses Desaster waren Meldungen, nach denen Freddie Mac den größten Verlust seiner Geschichte eingefahren hat und dementsprechend gezwungen sein wird, die Dividende zu kürzen und Kapital aufzunehmen.
"Bundesanleihen, Schatzbriefe und Co. sind erneut die Gewinner der Krise", berichtet Alexandar Bakrac von Equinet. "Sowohl zehnjährige deutsche Staatsanleihen als auch ihre amerikanischen Pendants rentieren dabei unter der magischen Marke von vier Prozent. Damit ist der nächste Ärger schon vorprogrammiert." Denn wer sollte eigentlich noch Anleihen kaufen, wenn diese keinerlei Zinsvorsprung aufweisen können, fragt sich Bakrac. (...)
Eine Beobachtung, die alle Skontroführer im Rentenhandel bestätigen. Rainer Petz von Close Brother Seydler beobachtet, dass die Anleger wenig Enthusiasmus bei Unternehmensanleihen zeigen: "Je länger die Laufzeit und je niedriger das Rating, umso geringer das Interesse." Getroffen habe dies beispielsweise Anleihen von General Motors und der Finanzierungsgesellschaft GMAC. Die Renditeabstände zu vergleichbaren Bundesanleihen haben sich ausgeweitet. "Eine noch bis Juli 2008 laufende GMAC-Anleihe bringt derzeit eine Rendite von 14 Prozent (WKN 894454) und ein bis 2010 laufendes Papier steht heute bei 81 Prozent mit einer Rendite von ebenfalls 14 Prozent (WKN 908511). Anfang November notierte der Kurs dieser Anleihe noch bei 91 Prozent", erzählt Petz. (...)
Hoher Zinssatz fürs Tagesgeld
"Die Krise bestimmt weiter in unveränderter Intensität unser Denken", schließt Bakrac ab. Dies zeige auch ein Blick auf den Geldmarkt. "Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Liquiditätsversorgung über den bald bevorstehenden Jahresultimo die Geldhändler vor eine große Herausforderung stellen wird. Die Sätze für Zwei- und Dreimonatsgeld bewegen sich mit 4,675 in Höhen, die angesichts eines aktuellen EZB Leitzinses von 4 Prozent alles andere als normal sind."
© 23.November 2007/Dorothee Liebing (kopiert von finanzen.net >> news)
Welche Qualifizierung benötigt man, um solchen Käse zu verzapfen und dafür auch noch Geld zu bekommen? Lesen die eigentlich ihre eigenen Analysen?... wenigstens mal Korrektur? Wachstum im Wortsinn kann ich nur bei Baidu entdecken... und wenn es Baidu für 26.13$ geben sollte gehe ich sofort "all in!" Es wird Google ebenso ergehen mit Baidu, wie Exxon mit Petrochina - über Nacht einmal Überrundet....
Suchmaschinen: Google baut Führung aus Datum 24.11.2007 - Uhrzeit 21:00 (© BörseGo AG 2007, Autor: Weygand Harald, Vorstand BörseGo AG, © GodmodeTrader - www.godmode-trader.de/) |
Mountain View, California (BoerseGo.de) - Google ist weiter auf dem Weg zur Weltherrschaft. Die Internetmessfirma comScore meldet, dass die Online-Suchabfragen in den USA im Oktober um 11.8% gegenüber September stiegen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Zuwachs 26%. Dabei konnte Google (GOOG) seine ohnehin schon dominante Position weiter ausbauen: |
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